Die Top 5 Solar Aktien 2026: So investieren Sie in eine strahlende Zukunft

Langfristig gute Wachstumsaussichten bei auserwählten Solar

ein kleines mädchen vor einem Solarpanel: solar technologie, solar firmen
Solarpanel, kleines Mädchen / shutterstock

Solar Aktien gehörten 2020 zu den absoluten Top-Performern. Unternehmen im Bereich Solar genossen weltweit Beachtung und standen auch im Fokus vieler Anleger. Insbesondere junge Investoren entdeckten das Thema Erneuerbare Energien Aktien als Geldanlage. Und die jüngsten Entwicklungen auf weltpolitischer Ebene zeigen: Der Solarboom ist keineswegs vorbei! Auch wenn Solarkraft und Solarzellenforschung an den Finanzmärkten nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, so gehört die nachhaltige und unabhängige Energieversorgung nach wie vor zu den beherrschenden Themen der Gegenwart.

Wie Sie als Anleger von der zunehmenden Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen profitieren und mit welchen Werten Sie die besten Chancen auf überdurchschnittliche Renditen haben, erfahren Sie in unserer Top 5 Liste der besten Solar Aktien 2026. Und für alle Freunde des breiten Investierens haben wir zwei aussichtsreiche Solar ETFs herausgesucht!

Warum in Photovoltaik Aktien investieren?

Bevor Sie sich für den Kauf von Solaraktien beziehungsweise eines Solar ETF entscheiden, sollten Sie sich fragen, ob diese Art der Geldanlage zu Ihrer Strategie passt beziehungsweise inwieweit diese Ihre Strategie sinnvoll ergänzen kann.

Die Solarbranche befindet sich zwar in einem Wachstum, ist jedoch durch einen harten Wettbewerb und demzufolge geringen Margen geprägt. Das Thema Renewable Energy stand dennoch lange bei vielen Investoren hoch im Kurs, zuletzt 2020 – 2021. Der Solarboom dürfte nicht vorbei sein, doch ihren Geheimtippstatus haben Solarunternehmen verloren. Mittlerweile werden einige Werte gar als Turnaround-Kandidaten gehandelt.

Eine Geldanlage in Erneuerbare Energien ist für Growth-Investoren demnach grundsätzlich interessant. Anleger, die auf regelmäßige Dividenden oder eine geringe Volatilität setzen, sind hier jedoch weniger gut aufgehoben. „Reine“ Solarunternehmen zahlen selten eine Dividende und können je nach Wirtschaftslage und Börsenstimmung überdurchschnittlich stark schwanken.

Ähnlich wie Wind Aktien und Wasser Aktien bieten Photovoltaik Aktien die Chance auf ansehnliche Renditen und nebenbei der Umwelt etwas Gutes zu tun. Schließlich gewinnen börsennotierte Solarunternehmen durch die Unterstützung ihrer Aktionäre an Ansehen und können sich leichter finanzieren, etwa in Form von Kapitalerhöhungen. Wertpapiere aus dem Solarsektor zu kaufen, macht demnach in vielerlei Hinsicht Sinn. Sofern denn die richtigen Titel im Depot landen.

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Photovoltaik-System / pixabay

Was für Aktien gibt es im Solarbereich?

Wer über ein Investment in den Photovoltaik Bereich an der Börse nachdenkt, sollte sich zunächst einen Überblick über die verschiedenen Arten von Wertpapieren beziehungsweise den jeweiligen Geschäftsfeldern von Photovoltaikunternehmen verschaffen. Je nach Schwerpunkt unterliegen diese Unternehmen ganz spezifischen Chance-Risiko-Verhältnissen und performen je nach Marktlage besser oder schlechter als der Durchschnitt von Solar Aktien.

Rohstoff Aktien

Die Produktion von Solarmodulen und Wechselrichtern benötigt Rohstoffe. Je nach Modul (Generation, Effizienz) werden verschiedene Arten von Silizium eingesetzt, die hauptsächlich aus Quarzsand gewonnen werden. Des Weiteren ist ein kleiner Anteil Silber unverzichtbar.

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Quarzsand / pixabay

Solarmodul Aktien

Herzstück einer jeden Photovoltaik Anlage ist das Solarmodul beziehungsweise Solarpanel. Unterschieden wird hierbei zwischen starren und flexiblen Modulen. Starre Versionen gelten als besonders robust, da die Solarzellen in zwei Reihen durch Glas voneinander getrennt sind. Flexible Solarmodule reagieren empfindlicher, können aufgrund ihrer leichten Bauweise allerdings auch auf mobilen Systemen eingesetzt werden.

Installateur Aktien

Die Installation und Inbetriebnahme der hergestellten Solarmodule übernehmen in der Regel Installateurdienste. Da Unternehmen aus diesem Bereich keine Produktionskosten stemmen müssen, fallen die Margen vergleichsweise hoch aus. Der Wettbewerb ist jedoch hart und einige Solarunternehmen gehen bereits dazu über, ihre Anlagen selbst aufzustellen.

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Solar Installation / pexels

Projektierer Aktien

Der Bau eines Solarparks verlangt Planungsarbeit. Projektierer übernehmen sämtliche Schritte, die bei der Konzeption von Solarparks anfallen. Die Berechnung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit, die Genehmigung des Bauverfahrens und die Bereitstellung der Infrastruktur machen zentrale Geschäftsfelder von Projektierer aus.

Solarparkbetreiber Aktien

Einmal errichtet, sollen Solarmodule über einen möglichst langen Zeitraum Energie liefern. Solarparkbetreiber kümmern sich um die Wartung der Panels, die Einspeisung und teilweise auch um die Speicherung der Solarenergie. Letzterer Bereich gewinnt zunehmend an Bedeutung, sodass auch Batterie Aktien in diese Kategorie gezählt werden können.

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Solarmodule / Shutterstock

Zwischenfazit

Die Bandbreite an Solarunternehmen ist groß und bietet wachstumsorientierten Anlegern ohne Frage Investmentmöglichkeiten. Einige Gesellschaften sind zudem in mehreren Bereichen tätig, was das Risiko minimiert.

Und Risikominimierung kann sich in diesem Sektor auszahlen. Denn Aktien mit dem Schwerpunkt auf Erneuerbare Energien gelten als volatil. Die Aktien von Solarmodulherstellern beispielsweise reagieren häufig mit Kursausschlägen von 10 bis 20 Prozent zur Unterseite, wenn Erwartungen nicht erfüllt oder Rahmenbedingungen (etwa politische Entscheidungen) geändert werden. Zudem befinden sich viele Solarenergieaktien nach wie vor in einem Abwärtstrend.

Allerdings locken auch heftige Kurssprünge, die Tradern zahlreiche Möglichkeiten bieten. Die Aktie des Solarmodulausrüsters Sunworks etwa legte zwischen September 2020 (0,50 Euro) und Januar 2021 (18,2 Euro) mehrere Tausend Prozent zu. Bis zur Jahresmitte 2022 fiel die Solar Aktie wieder auf knapp 1,50 Euro. Schnäppchenalarm? Fehlanzeige! Bis in den Sommer 2023 mussten Anleger abermals eine Kurshalbierung auf rund 0,50 Euro pro Anteilsschein verkraften. Mittlerweile hat das Unternehmen „Chapter 7“ angemeldet, ein in den USA geläufiges Liquiditätsverfahren. Die Aktie wird delisted, Aktionäre gehen leer aus. Derzeit stehen 0,00 Euro auf der Kurstafel. Totalverlust.

Die deutsche Solarbranche - ein Sonderfall

Im Zuge der ausgerufenen Energiekrise wirkt der Blick auf die deutsche Solarbranche grotesk. Denn: Deutschland galt Anfang der 2000er-Jahre als führend auf dem Gebiet der Photovoltaik! Es sprossen Solarunternehmen wie Pilze aus dem Boden, der Arbeitsmarkt hellte sich auf und Solarunternehmen wurden als Top Investments gehandelt.

All diese Entwicklungen sollten nur von kurzer Dauer sein: Gesellschaften wie Q-Cells, Solarworld und Conergy gerieten unter Druck, da preiswertere Solarmodule aus Fernost vielen Unternehmen die Kundschaft streitig machten. In nur wenigen Jahren war der einst zukunftsträchtige deutsche Wachstumssektor rund um Solarenergie am Boden. Besitzer von Solarenergie Aktien saßen auf herben Verlusten und einige Unternehmen mussten Insolvenz anmelden. Das einstige Aushängeschild der deutschen Photovoltaikindustrie, Solarworld, sogar zweimal!

Deutschlands Solarmarkt lag über ein Jahrzehnt nahezu brach. Kohle- und Gaskraftwerke wurden massiv subventioniert! Mit der „Generation Thunberg“ änderte sich jedoch der Blickwinkel. Recycling und Green Energy wurden durch die Klimaaktivistin Greta Thunberg großgeschrieben – auch an der Börse! Wind, Wasserstoff und auch Solaraktien wurden über günstige Online Broker kräftig gekauft. Die Kurse vieler Wertpapiere aus dem Sektor der Erneuerbaren Energien konnten innerhalb weniger Monate mehrere Hundert Prozent zulegen! Zu den wenigen deutschen Titeln, die plötzlich im Fokus vieler Anleger standen, gehörte die SMA Solar.

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SMA-Building / SMA

Energiekrise führt zu Solarboom

Nach rasanten Kursanstiegen bei einigen Photovoltaikaktien folgte die Konsolidierung. Einhergehend mit anziehenden Inflationsraten, steigenden Rohstoffpreisen und aufkommenden Zinssorgen erlitten viele Aktien Rücksetzer. Neben Halbleiter-Produzenten und Software-Entwicklern gerieten auch Solaraktien mächtig unter Druck.

Im Februar 2022 jedoch erlebten insbesondere viele europäische Solarunternehmen einen erneuten Run: Aufgrund der Versorgungsunsicherheit bei russischem Öl sowie Gas durch den Ukraine-Krieg rückten Ausbau und Nutzung erneuerbarer Energien in den Fokus. Sonst uninteressante Technologien, die der Versorgungssicherheit Europas dienen, galten plötzlich als lohnenswerte Geldanlage.

Der Ausbau Erneuerbarer Energien hat zumindest in Deutschland viele andere Themen verdrängt und genießt auch beim Gesetzgeber große Aufmerksamkeit. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz oder dem Wind-an-Land-Gesetz beispielsweise wurden neue Rahmenbedingungen geschaffen, die Sonnen-, Wind- und Wasserkraft zum Kernelement der deutschen Energiewirtschaft machen sollen.

Jedoch: Die Kritik an den bisherigen Auflagen ist enorm. Mit umstrittenen Begründungen zum Wohle des Natur- und Landschaftsschutzes beispielsweise werden nach wie vor Bauvorhaben gecancelt. Fördermittel drohen auszulaufen und Unternehmen verlagern ihre Produktion aus Kostengründen ins Ausland. Immerhin: Die Solarkraft genießt in Deutschland einen sehr guten Ruf und wird auch von Privatpersonen gerne als Energiequelle genutzt. So gehörte hierzulande der Begriff „Balkonkraftwerk“ über mehrere Monate zu den meist getätigten Suchanfragen beim Suchmaschinenriesen Google!

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Solar- und Windenergie / Shutterstock

Solar Boom global betrachtet

Selbstverständlich spielt für Solaraktien nicht nur der deutsche Markt eine Rolle. Eine aus Anlegersicht sehr interessante Region machen die USA aus. Hier sind viele der größten Solarmodulhersteller beheimatet und die klimatischen Voraussetzungen in einigen Bundesstaaten, beispielsweise Kalifornien und Texas, sind optimal. Ergo haben sich viele Versorgerunternehmen wie Nextera Energy und Consolidated Edison auf die Vermarktung von Solarstrom spezialisiert. Die amerikanische Solarbranche gewann auch unter anderem durch den 1,6-Billionen-US-Dollar-starken Infrastrukturplan „Build Back Better“ kräftig Auftrieb. Zuletzt sorgte der „Inflation Reduction Act“ für einen zusätzlichen Nachfrageschub bei Solarunternehmen.

Sogar europäische Unternehmen wie die Meyer Burger Technology AG entschieden sich aufgrund der in Aussicht gestellten Steuererleichterungen dazu, ihre Produktionsstandorte in die USA zu verlegen! Der deutsch-schweizerische Hersteller von Solarzellen und Solarmodulen gehörte zu den Unternehmen, die auf höchster Ebene durch die deutsche Bundesregierung gefördert wurden. Beispielsweise besuchte Wirtschaftsminister Robert Habeck im Juli 2022 die Niederlassung von Meyer Burger in Bitterfeld. Ein Jahr später dann die Ernüchterung: „Die Anlagen werden nun am Standort Colorado Springs installiert, um den geplanten Fertigstellungstermin der Zellfabrik im Jahr 2024 einzuhalten“, teilte der Konzern Ende Juli 2023 mit.

Ein ebenfalls interessanter, jedoch weniger anlegerfreundlicher Markt für Solarenergie: Afrika. Der Schwarze Kontinent weist ein überdurchschnittliches Potenzial für Solaranlagen auf, muss allerdings mit vielen politischen Instabilitäten kämpfen. So sind bereits einige Projekte der nachhaltigen Energiegewinnung angelaufen und teilweise umgesetzt. Zu nennen wäre hier etwa der Solarpark Benban in Ägypten, der mit sechs Millionen Photovoltaik Anlagen zu den größten Solarparks der Welt gehört. Doch die zahlreichen Regierungskrisen, Hungersnöte und Bürgerkriege erschweren eine nachhaltige grüne Revolution. Wer dennoch auf afrikanische Solarprojekte setzen möchte, könnte ein Investment in die Scatec ASA in Betracht ziehen.

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Solarpark / pexels

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Chinesische Solarunternehmen: enorme Chancen – mit Risiken

Ein weiterer bedeutsamer Markt für Photovoltaikaktien: China. Verständlich, denn die Volksrepublik China genießt nicht ohne Grund den Beinamen „Werkbank der Welt“. Die Asiaten gehören mit zu den wachstumsstärksten Nationen der Erde und auf dem Sektor für Erneuerbare Energien agiert die Volksrepublik mittlerweile auf Weltklasseniveau. Verständlich, denn laut den Plänen der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) soll China deutlich früher als zunächst geplant die absolute Klimaneutralität erreichen. Gigantische Investitionen in die Wind-, Wasser- und insbesondere Solarkraft sind beschlossene Sache.

Allein in die chinesische Solarbranche flossen 2022 Fördermittel von rund 2,3 Milliarden Yuan (300 Millionen Euro). Diese Summe war 2020 zunächst drastisch gekürzt worden, doch der Blick gen Westen führte Peking offenbar die Bedeutung einer autonomen Energieversorgung vor Augen. Chinesische Solar Aktien profitieren von dieser politischen Entschlossenheit, keine Frage.

Doch Investitionen in Fernost bergen zahlreiche Risiken. Ungeachtet der Ankündigung des NDRC, man wolle in der Wüste Gobi alsbald „die größte Solar- und Windenergie-Erzeugungskapazität in der Geschichte aufbauen“, sollten sich Investoren folgenden Risiken bewusst sein:

Wüste Gobi
Wüste Gobi / pixabay

1. Staatliche Regulierungen

Die Gefahr, dass die chinesische Regierung bei Solarkonzernen ähnlich harte Daumenschrauben wie bei den heimischen Technologieriesen und Onlinehändlern anzieht, ist gering, allerdings keineswegs unbegründet. Der Aufstieg und Fall der Alibaba Aktie zeigt überdeutlich, wie schnell politische Fehltritte oder zu ambitionierte Expansionspläne zu horrenden Kursverlusten führen können.

2. Politische Sanktionen

Vorwürfe von Amnesty International und anderen Menschenrechtsverbänden gegen die chinesische Regierung wiegen schwer. So sollen in „Umerziehungscamps“ Minderheiten wie solche aus dem Stamm der Uiguren misshandelt und zur Zwangsarbeit angetrieben werden. Sogar der deutsche Autobauer Volkswagen steht in der Kritik, da er in Provinzen wie Xinjiang Produktionsstandorte unterhält.

3. Zollkrieg

Eng verknüpft mit den teilweise belegten Foltervorwürfen sind die Sanktionen gegenüber chinesischen Produkten. Insbesondere die USA schnüren regelmäßig Sanktionspakete. Chinesische Solarunternehmen werden somit im Wachstum gehindert und drohen überdies, den Anschluss zu verpassen, beispielsweise wenn außerhalb Chinas Produktionskooperationen oder Forschungsallianzen geschlossen werden.

4. Militärische Auseinandersetzung

Die vielleicht größte Gefahr für China Aktien birgt der schwelende Taiwan-Konflikt. Der Inselstaat sieht sich selbst als unabhängig und rüstet derweil massiv sein Militär auf. Ebenso wie China, welches eine Wiedereingliederung der „abtrünnigen Region“ seit Jahren proklamiert. Sollte sich Peking tatsächlich dazu entschließen, die „Separatisten-Gebiete“ zu besetzen, sind Kursverluste im hohen zweistelligen Prozentbereich bei chinesischen Photovoltaikaktien sehr wahrscheinlich.

5. Präsident Donald Trump

Mit der erneuten Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA könnten sich zusätzliche politische Risiken ergeben. Trump möchte den Druck auf Peking erhöhen und hat bereits des Öfteren Rekordzölle in Aussicht gestellt. Zwar konnten sich viele Aktien im Zuge von Revidierungen erholen – der Begriff TACO-Trade (Trump Always Chickens Out) hat es mittlerweile gar in die Mainstream-Nachrichten geschafft –, doch es bleibt weiterhin ein Restrisiko. Der Streit um Seltene Erden beispielsweise trifft Solaraktien besonders hart, da einige Formen von Dünnschichtmodulen zum Beispiel Tellur, ein klassischer Rohstoff aus dem Bereich Seltene Erden, benötigen. Die Unsicherheiten durch den Machtwechsel im Weißen Haus könnten Solarwerte, aber auch Auto Aktien erneut unter Druck setzen.

Für spekulative Anleger: Solarunternehmen aus China

Sie möchten ungeachtet der latenten Risiken ein Investment in chinesische Photovoltaik Aktien tätigen? Die folgenden drei Werte bieten beachtliches Kurspotenzial.

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Solaranlage in China / shutterstock

Daqo New Energy Corp.

Die Aktie der Daqo New Energy Corp. stach jahrelang selbst etliche High Growth Aktien aus: 2012 notierten die Anteilsscheine der Chinesen bei rund 60 Cent – Anfang 2021 kratzten die Aktien an der 100-Euro-Marke! Mittlerweile hat sich der Wert mehr als halbiert und notiert bei knapp 22 Euro. Der Polysiliziumproduzent hat zwar nur geringe Chancen, erneut auf seine alten Höchststände zu klettern, könnte jedoch durchaus eine Neubewertung erfahren. Anleger sollten jedoch Vorwürfe der Zwangsarbeit und die Problematik der ADR-Struktur beachten.

Jinko Solar Holding

Ähnlich stark wie die Daqo New Energy Aktie konnte sich einst die Aktie der Jinko Solar Holding entwickeln. Das Solarunternehmen gehört zu den größten Produzenten von Solarmodulen der Welt. Zudem fertigt man Siliziumblöcke sowie Wafer und hat sich durch seine vertikale Wertschöpfungskette zumindest im Heimatland zum Monopolisten in der Solarbranche aufschwingen können. Die geringe Profitabilität könnte jedoch vor einem Investment abhalten. Aktionäre müssen selbst nach hervorragenden Quartalsergebnissen regelmäßig schmerzhafte Kurseinbrüche hinnehmen.

Xinyi Solar Holding

Die vielleicht „risikoärmste“ China Solar Aktie! Xinyi Solar Holding ist als Produzent von Solarglas für Photovoltaikmodulen tätig. Seit 2019 erlebt der Konzern ein enormes Wachstum und soll Experten zufolge weiterhin kräftig in Umsatz-, Brutto- und Nettomarge zulegen. Anfang 2025 drückten mehrere Warnungen durch das Management deutlich auf den Kurs. Aufgrund der gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten zweifelte das Unternehmen an seinen Prognosen. Die Folge: Die Xinyi Solar Holding Aktie lag, gemessen am Allzeithoch im Januar 2021, zeitweise über 90 Prozent im Minus. Derzeit notiert die Aktie bei knapp 40 Cent und hat Analysten zufolge ein Aufwärtspotenzial von bis zu 105 Prozent.

Gamechanger Künstliche Intelligenz?

Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde. An der Börse erleben die Anbieter von Large Language Modells und Ausstatter von Rechenzentren einen Boom. Skeptiker sprechen bereits von einem riskanten Hype, der in einer Blase, ähnlich wie die Internetblase um die Jahrtausendwende enden könnte.

Noch läuft das KI-Rad auf Hochtouren, und neben Standardwerten à la Nvidia bescheren auch Hot Stocks wie die Nebius Group mutigen Anlegern prächtige Gewinne. Eng verknüpft mit dem Thema KI beziehungsweise dem Ausbau der entsprechenden Infrastruktur ist allerdings auch die Energieversorgung. Ein Hoffnungsträger, der den sogenannten Hyperscalern wie etwa Meta Platforms den nötigen Strom sichern soll, ist Atomkraft.

Allerdings: Der Bau von Atomkraftwerken dauert Jahre! Selbst die Produktion von sogenannten Small Modular Reactors (SMRs), die auch im kleinen Maßstab gigantische Energiemengen zur Verfügung stellen können, sind nicht am Fließband zu produzieren.

Ganz anders sieht es bei Solarenergie beziehungsweise Solarmodulen aus. Die Produktionskosten sind bereits stark gesunken und mithilfe von Batteriegroßspeichern, wie sie zum Beispiel auch Enphase Energy fertigt, können weitaus schneller Kapazitäten ausgebaut werden. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Solaraktien als KI-Gewinner gesehen werden.

Mit geringem Risiko vom Solarboom profitieren? In Solar ETF investieren

Exchange Traded Funds, kurz ETFs, erfreuen sich großer Beliebtheit. Vor allem für Anleger, die sich nicht wöchentlich über Neuigkeiten informieren oder Quartalsberichte wälzen möchten, bietet ein ETF eine sinnvolle Alternative gegenüber dem mühseligen Stock Picking. Mittlerweile haben diverse Anbieter den Trend der Solarenergie erkannt und entsprechende Produkte aufgelegt.

Solar First! Beim Invesco Solar Energy ETF stehen alle Zeichen auf Sonnenenergie

Mit 33 Aktien „weltweit“ in Solarkraft investieren? Der Solar Energy ETF (ISIN: IE00BM8QRZ79) von Invesco macht’s möglich. Der Fonds gehört neben vielen weiteren Themen-ETFs zu den bekannteren Investments der Amerikaner. Doch das Anlagevolumen liegt mit 44 Millionen Euro in einem kritischen Bereich. Gut möglich, dass der ETF geschlossen wird.

Wer dieses Risiko eingehen möchte, darf vom weltweiten Solarboom profitieren: Unter den zehn größten Positionen sind Unternehmen wie First Solar, Nextracker, Enphase Energy, GCL-Poly Energy, SolarEdge, Xinyi Solar und Sunrun vertreten. Für eine TER von 0,69 Prozent erhalten Käufer Zugang zu Solarunternehmen aus verschiedenen Bereichen und müssen sich um keinerlei Währungsrisiken oder Steuerbelastungen kümmern. Der ETF bringt seine Erträge reinvestierend auf.

Aus Wasserstoff wird Solarkraft! iShares Global Clean Energy setzt auf die Kraft der Sonne

Für Blackrock war das Jahr 2020 ein Segen: Mit dem Global Clean Energy ETF (ISIN: IE00B1XNHC34) beispielsweise nahm der Vermögensverwalter Rekordsummen im „Krisenjahr“ ein.

Die Tochter iShares hat den ETF mit dem Schwerpunkt auf Erneuerbare Energien Aktien bereits 2007 aufgelegt, doch erst nach dem Corona-Crash sollte der Global Clean Energy ETF zum Höhenflug ansetzen. Allein zwischen April 2020 und Februar 2021 legte der Fonds 178 Prozent zu! Grund: der große Anteil an Wasserstoff Aktien. Kandidaten wie Plug Power konnten sich verzehnfachen und den Kurs des ETF mächtig in die Höhe ziehen. Mittlerweile hat das Rebalancing gegriffen, und der Anteil an Wasserstoff Aktien wurde zugunsten vieler Photovoltaik minimiert.

Das Ergebnis: Der Solarriese First Solar führt mittlerweile die Liste der Unternehmensbeteiligungen an. Lange Zeit folgten die Papiere von Enphase Energy und SolarEdge Technologies, doch zuletzt nahm iShares einige Umschichtungen vor. So sind nun auch der britische Wasserversorger SSE und der Windkraftkonzern Vestas Wind Systems S/A unter den höchstgewichteten Unternehmen zu finden. An Solarkraft fehlt es dem knapp 2,13 Milliarden Euro schweren ETF dennoch nicht, denn in dem ETF befinden sich auch einige Solarparkbetreiber und Solarmodulproduzenten, die sich nicht an deutschen Börsen kaufen lassen.

Der ETF existiert seit Kurzem auch in einer reinvestierenden Variante (Acc). Zuvor war lediglich eine ausschüttende Form (Dist) bei nahezu jedem Online Broker zu kaufen beziehungsweise zu besparen. Die TER liegt bei beiden Produkten jeweils bei 0,65 Prozent. Die jeweils enthaltenen Werte stimmen eins zu eins überein.

Solar Aktien ETFs in der Übersicht

Solar-ETFs ISIN
Invesco Solar Energy ETFIE00BM8QRZ79
iShares Global Clean Energy ETFIE00B1XNHC34  

Welche Solar Aktien 2026 kaufen?

Sie möchten sich aktiv an dem Erfolg eines Unternehmens einbringen? Mit den folgenden Solarenergie Aktien für das Jahr 2026 haben Sie die Chance, die die besten Solar Aktien zu finden und den breiten Solarsektor zu schlagen. Zu den derzeit aussichtsreichsten Aktien gehören:

5. SMA Solar Technology AG  

Mit der SMA Solar Technology AG (ISIN: DE000A0DJ6J9) investieren Anleger „direkt vor der Haustür“. Bei dem Hoffnungsträger aus dem nordhessischen Niestetal handelt es sich um einen zwar weltweit agierenden, jedoch größtenteils in Deutschland produzierenden Großkonzern, und das Wertpapier gilt als eine der wenigen verbleibenden Solar Aktien aus Deutschland.

SMA Solar Technology verfügt über viel Know-how und genoss zeitweise als eines der wenigen namhaften Solarunternehmen einen guten Ruf. In der jüngsten Vergangenheit sorgten jedoch einige Äußerungen beziehungsweise Richtigstellungen für Unmut bei den Anlegern. Zu recht! So bekräftigte der Konzern monatelang, man habe nicht mit den branchenweiten Problemen zu kämpfen, verzeichne ein weiterhin solides Wachstum und könne die Jahresprognosen erfüllen. Im Juni 2024 dann der Schock: Das Management „korrigierte“ die Umsatz- und Ergebnisprognose. Die Solar Aktie aus Deutschland verlor über 30 Prozent innerhalb eines Tages.

Das Vertrauen der Anleger war verspielt, Analysten senkten nach und nach ihre Kursziele, die Aktie ging weiter auf Talfahrt. Zuletzt jedoch gab es Lichtblicke: Das Investmenthaus Jefferies hob das Kursziel der SMA Aktie auf 20 Euro an. Grund: Man rechne nicht mehr mit einer „harten Landung“ der Weltwirtschaft und sehe für Zykliker Aufholpotenzial.

Bei unserem fünften Platz in der Liste der aussichtsreichsten Solarfirmen handelt es sich dennoch um einen höchst spekulativen Wert und sollte mit Bedacht als Investment gewählt werden. Mittlerweile ist die Marktkapitalisierung auf 800 Millionen Euro geschrumpft, sodass die Aktie für viele Fonds uninvestierbar ist. Hier gelten häufig Untergrenzen von 1 Milliarden Euro.

Zudem rutschte man in die roten Zahlen und sieht sich mit mehreren politischen Risiken konfrontiert. Bisweilen bleiben zum Beispiel die erhofften Konjunkturaufschwünge in Folge der Bundestagswahlen Ende Februar aus. Zudem scheint die Anzahl an Solarmodulen aus Fernost weiter zu steigen und dürfte die Preise weiterhin drücken. Immerhin: SMA Solar besitzt eine Produktionsstätte in den USA, sodass man nicht von den diversen Zollbeschränkungen durch die Trump-Regierung betroffen sein dürfte.

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SMA Solar Technology Aktien Chart 2021 - 2025 / FinMent

4. Canadian Solar Inc.  

Ebenfalls spekulativ, jedoch etwas mehr Vertrauen genießend, hat es Canadian Solar Inc. (ISIN: CA1366351098) auf den vierten Platz geschafft. Die Kanadier haben in den letzten 20 Jahren einen global agierenden Gemischtwarenladen aufgebaut, der nahezu die gesamte Wertschöpfungskette bei der Erzeugung und Veräußerung von Solarstrom abdeckt.

Einzig und allein als Rohstoffproduzent ist der Konzern nicht tätig. Das Brot-und-Butter-Geschäft macht die Herstellung von Solarmodulen, Wechselrichtern und Stromspeicherlösungen aus: Über 90 Prozent der Umsätze werden durch die Ausstattung erzielt. Das Unternehmen reduziert zudem seine Abhängigkeit, da es nahezu in aller Herren Länder, die sich dem Ausbau regenerativer Energien verschrieben haben, tätig ist. Sogar als Betreiber von Solarparks!

Ungeachtet oder gerade wegen der Marktmacht zeigen sich Anleger jedoch immer wieder enttäuscht und stoßen die Papiere ab. Für das Jahr 2026 wird ein Umsatz von 7,1 Milliarden US-Dollar, allerdings nur ein Nettoergebnis von 50 Millionen US-Dollar erwartet. Macht eine Nettomarge von mageren 0,7 Prozent. Immerhin: Bis 2027 soll das Nettoergebnis auf 97 Millionen US-Dollar steigen, was zunächst positiv klingt, im Vergleich zu den einstigen Schätzungen jedoch zu denken gibt. Denn zunächst gingen Analysten bereits für 2025 von einem deutlichen Gewinn aus, konkret von 212 Millionen US-Dollar.

Wichtig zu wissen ist, dass Canadian Solar Inc., anders als es der Name vermuten lässt, nur zu einem Bruchteil auf dem kanadischen Markt tätig ist. Weniger als 1 Prozent der Umsätze stammen aus der Heimat. Den Löwenanteil erwirtschaftet man in den USA (46 Prozent) in China (20,1 Prozent) und überraschend auch in Pakistan (4,44 Prozent).

Doch Vorsicht: Die Kanadier erwirtschaften nicht nur den Großteil ihrer Umsätze im Ausland, sondern unterhalten dort auch ihre Produktion. Genauer gesagt fertigt man seine Module in China, eine der derzeit unsichersten Regionen für Unternehmen. Aufgrund des China-Malus scheuen viele Großinvestoren die Aktie – der Kursverlauf der Canadian Solar Aktie spiegelt die Skepsis wider.

Angesichts einer Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Energieunternehmen EDF Renewables South Africa bietet ein Investment allerdings enorme Chancen durch den Ausbau von Solarkraft in Nischenregionen. Zudem verlegte man den Hauptsitz nach Ontario und verkündete drei bedeutende Verträge mit Sunraycer Renewables LLC. So liefert der Global Player unter anderem Batteriespeichersysteme für zwei Großprojekte in Texas, wo in den letzten Jahren etliche Solarparks erschlossen wurden.

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Canadian Solar Inc. Aktienchart 2020 - 2025 / FinMent

3. SolarEdge Technologies Inc. 

Die israelische SolarEdge Technologies Aktie (ISIN: US83417M1045) belegt den dritten Platz. Auch bei diesem einstigen Highflyer stapeln sich die Probleme. Seit 2006 hat sich das mittlerweile 5.600 Mitarbeiter starke Unternehmen auf Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Wartung von PV-Anlagen spezialisiert. Zeitweise galt man als Weltmarktführer! Dann jedoch berichteten Nutzer über Fehlermeldungen und Kommunikationsprobleme zwischen Komponenten wie dem Energiezählersystem und dem Wechselrichter. Insbesondere in Europa leidet SolarEdge unter sinkenden Absätzen und gleichzeitig steigenden Lagerbeständen. Und dennoch: Im Laufe der Zeit hat SolarEdge Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 45 GW errichtet. Dies entspricht in etwa der Leistung von 41 Atomkraftwerken.

Die, durchaus bröckelnde, Erfolgsstrategie der Israelis beruht auf der Entwicklung einzigartiger Wechselrichter, die nach wie vor für viele Privat- und Geschäftskunden die erste Wahl beim Aufbau einer Solaranlage darstellen. SolarEdge implementiert seine Wechselrichter unmittelbar in den Solarmodulen, wodurch eine sogenannte MPP-Regelung eine besonders effiziente Inbetriebnahme ermöglicht. Hinzu kommen webbasierte Optimierungsfunktionen, die althergebrachte Wechselrichter nicht bieten und somit häufig trotz stärkerer Auslastung weniger Energie erzeugen.

Der Chart der Solar Aktie offenbart die Skepsis der Anleger. Verständlich, denn im noch laufenden Geschäftsjahr 2025 dürfte ein Verlust von 356 Millionen US-Dollar in den Büchern stehen. Erst 2028 erwarten Beobachter den Sprung in die Gewinnzone. Sollten diese Erwartungen jedoch übertroffen werden, dürfte die Aktie zumindest kurzfristig anziehen. 

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SolarEdge Technologies Aktienchart 2020 - 2025 / FinMent

2. Enphase Energy Inc.  

Platz zwei in unserer Liste der Top 5 Solar Aktien sichert sich die Enphase Energy Inc. (ISIN: US29355A1079). Das Unternehmen mit Sitz in Fremont (Kalifornien) verfügt über das, was Analysten gerne als „Burggraben“ bezeichnen. Denn die Amerikaner produzieren und vertreiben einerseits leistungsstarke Solarmodule sowie Wechselrichter. Andererseits statten sie ihre Kunden mit der nötigen Software aus, um die gewonnenen Strommassen komplett in Eigenregie zu verwalten. Der Hersteller punktet demzufolge mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Privatkunden.

Anleger, die ein grünes Investment, gepaart mit Hightech-Software, guter Marktpositionierung und einer soliden Unternehmensführung suchen, sollten sich Enphase Energy anschauen. Das Unternehmen ist für seine Mikro-Wechselrichter-Technologie bekannt, die den erzeugten Gleichstrom in netzkompatiblen Wechselstrom umwandelt. Diese Technologie ermöglicht es, jedes Solarmodul individuell zu steuern und zu überwachen. Effizienz und Zuverlässigkeit steigen deutlich! Hinzu kommt eine Sparte an Batteriespeichersystemen, die Haushalten das Speichern überschüssiger Solarenergie ermöglichen.

Global ist der Konzern gut aufgestellt und erschließt derzeit via Partnerschaften weitere Absatzmärkte. Über die Firmen Carbonat Group, Libra Energy und Solarcity beispielsweise ist man auch im Ausbau der Positionierung in Europa engagiert. Jüngst sorgten News über ein Projekt für den Aufbau virtueller Kraftwerke (VPPs) für Rückenwind. Zudem fielen die Zahlen zum Q2 2025 solide aus und das Management startete ein Aktienrückkaufprogramm.

Nach einem herben Umsatz- und Gewinneinbruch sollen sich die Zahlen 2026 stabilisieren und die Margen anziehen, doch erst ab 2027 erwarten Analysten ein nachhaltiges Wachstum. Auf dem aktuellen Niveau von rund 36 US-Dollar ist die Enphase Energy als eine vergleichsweise solide Turnaround-Wette anzusehen.

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Enphase Energy Aktienchart 2020 - 2025 / FinMent

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1. First Solar Inc. 

Faires Gold für den Branchenführer! Mit einer Marktkapitalisierung von 24 Milliarden US-Dollar gehört First Solar Aktie (ISIN: US3364331070) zwar zu den größten, jedoch keineswegs teuersten Solarkonzernen. Das KGV liegt bei 14,8 und das KUV bei 4,55. Der Aktienkurs des Branchenprimus ist deutlich robuster als der Branchendurchschnitt – ein klares Zeichen für die Stärke des Unternehmens! Bis zum Allzeithoch im Mai 2023 bei 231 US-Dollar besteht dennoch etwas Aufwärtspotenzial. Und auch die Chance, das einstige Alltime-High zu knacken, ist gegeben.

Die Gründe liegen auf der Hand: First Solar fertigt einzigartige Dünnschicht-Solarmodule, die ungeachtet der Außentemperatur gleichbleibend hohe Wirkungsgrade aufweisen. Zwar kosten diese Varianten deutlich mehr als herkömmliche Silizium-Solarmodule, bieten dafür allerdings eine wesentlich bessere Planungssicherheit. Viele Unternehmen aus dem Installationswesen (Projektierer) sowie Solarparkbetreiber setzen auf die Technik von First Solar.

Auch im Privatkundensegment sehen Analysten großes Potenzial, denn Dünnschicht-Solarmodule sind deutlich leichter als klassische Module. Ergo eignen sich die Produkte von First Solar bestens als Balkonkraftwerk: Leicht transportiert und installiert bieten die hauchdünnen Energiespender eine attraktive Möglichkeit, vergleichsweise unkompliziert hauseigenen Ökostrom zu erwirtschaften.

Vor allem: Umsatz, Gewinn und Bilanz stimmen! Zuletzt standen ein Umsatz von 4,3 Milliarden US-Dollar und ein Nettoergebnis von 1,3 Milliarden US-Dollar auf der Ertragsseite. Bis 2027 sollen beide Werte konstant steigen und dann bei 6,9 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 2,3 Milliarden US-Dollar liegen. Die Nettomarge könnte auf beachtliche 41 Prozent klettern. Derzeit fährt First Solar „nur“ eine Marge von knapp 30 Prozent ein.

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First Solar Inc., Aktienchart 2020 - 2025 / FinMent

Solar-Aktien-Liste: Top 5 Solar & Photovoltaik Aktien für 2026

Die Auswahl an Solar Aktien ist groß und neben unseren Kandidaten bieten sich viele weitere Investmentmöglichkeiten an. So galt etwa der französische Solarkonzern und Batteriespezialist Neoen als eine weitere aussichtsreiche Solar Aktie. Leider hat auch das Investmenthaus HMC Capital die Stärken des Unternehmens erkannt und dieser komplett übernommen. Bereits im letzten Jahr haben wir auf die französische Gesellschaft hingewiesen.

Doch: Welche Solar Aktie ist die beste? Stand heute ist ein klarer Favorit zu nennen. First Solar! Die Stärke der Solar Aktie spricht Bände. Ebenso die operative Entwicklung. Dennoch: Der Solarmarkt verhält sich sehr volatil und wird durch viele politische Faktoren geprägt. Weniger erfahrenen Anlegern raten wir deshalb zu einem Solar ETF, etwa dem Invesco Solar Energy ETF.

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Solar AktienISINBörse
First Solar Inc.US3364331070Nasdaq
Enphase Energy Inc.US29355A1079Nasdaq
SolarEdge Technologies Inc.US83417M1045Nasdaq
Canadian Solar Inc.CA1366351098Nasdaq
SMA Solar Technology AGDE000A0DJ6J9Xetra
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Bildquellen: shutterstock, pexels, statista

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Hinweis auf Interessenkonflikte: Bitte beachten Sie, dass die hier präsentierten Informationen keine Anlageberatung darstellen. Jegliche Investitionsentscheidungen, die auf diesen Informationen beruhen, geschehen auf eigenes Risiko. Der Autor empfiehlt, vor jeder Investition unabhängige Beratung einzuholen oder eigenverantwortlich zu handeln. Es besteht die Möglichkeit, dass der Autor in die besprochenen Wertpapiere investiert ist oder investieren möchte.

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