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Die Top 7 der Lithium-Aktien 2025: So profitieren Sie von der Nachfrage nach dem wichtigsten Batterierohstoff
Die besten Lithium Aktien im Batterie-Sektor: Smartphones, Akku-Werkzeuge & E-Autos
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Ajder Veliev
- | Letzte Aktualisierung am
Die Lithium-Aktien korrelieren stark mit den Lithiumpreisen. Diese befanden sich seit dem Allzeithoch im Jahr 2022 lange im Abwärtstaumel, unter anderem weil neue Förderstätten in Betrieb gingen. Gleichzeitig war die globale Nachfrage aus dem Sektor E-Mobilität zuletzt zwar robust, aber schwächer als ursprünglich erwartet. Für die zweite Hälfte des Jahrzehnts erwarten Marktexperten unterm Strich wieder ein höheres Preisniveau.
Lithium-Aktien wie Albemarle, SQM oder Arcadium Lithium (vormals Allkem) sind mit der Entwicklung der Elektromobilität in den Fokus der Anleger gerückt, da ein enormer zusätzlicher Bedarf an Lithium-Ionen-Akkus entstand. In diesem Artikel finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema Lithium und unsere Top 7 der Lithium Aktien für 2025.
Was ist Lithium?
Lithium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Li. Es ist ein silberweißes, leichtes Alkalimetall. Diese Metalle kommen wegen ihrer Instabilität in der Natur nicht elementar vor und auch im Rohstoffhandel sind ausschließlich Lithiumverbindungen wie Lithiumhydroxid (LiOH) und Lithiumcarbonat (Li2CO3) verfügbar.
Es gibt industrielle Anwendungen im Bereich Schmiermittel, in der Glas- und Keramikindustrie sowie in der Pharmazie. Vor allem aber kommt Lithium als Elektrodenmaterial bei der Verarbeitung von (wiederaufladbaren) Batterien zum Einsatz. Neben der Verbreitung von Smartphones und Akkuwerkzeugen verspricht insbesondere der Trend zur Elektromobilität ein starkes Wachstum. Je nach Technologie und Batteriekapazität werden zwischen 10 und 20 kg Lithium je PKW-Batterie benötigt.
Beim Tesla Model S kommt ein 85-kWh-Akku-Pack zum Einsatz, für den rund 12 kg Lithium benötigt werden. Eine ganz andere Hausnummer sind Batteriespeicher mit mehreren Hundert MWh, die dazu dienen sollen, lastbedingte Angebots- und Nachfragedifferenzen im Stromnetz abzufedern.
Wie werden sich Nachfrage und Angebot bei Lithium entwickeln?
Die Nachfrage nach Lithium wird vorrangig durch die Umstellung des Automobilsektors auf batteriebetriebene Fahrzeuge angetrieben. Diese wird unterstützt durch staatliche Subventionen auf verschiedenen Ebenen wie Unterstützung im Bereich Forschung und Entwicklung, Förderung von Ladestationen und Kaufprämien für Elektroautos.
Alternativen wie Natriumionen-, Magnesiumionen, Zink-Luft- und Feststoffbatterien werden zwar erforscht, aber bis auf Weiteres wird Lithium ein elementarer Bestandteil der Batterietechnologie bleiben.
Auch die Wasserstoff-/Brennstoffzellentechnologie wird nach gegenwärtigem Stand im PKW-Segment aufgrund des niedrigen Wirkungsgrads auf Dauer nicht wettbewerbsfähig sein. Demnach schätzen Experten, dass ausgehend von einer weltweiten Nachfrage von 1500 GWh Lithium-Ionen-Batterien im Jahr 2024, ein enormes Wachstum auf 5.000 GWh in 2030 erfolgen wird.
Große Lithium-Vorkommen vorwiegend in Südamerika
Die derzeit größten bekannten Lithium-Vorkommen befinden sich im südamerikanischen Lithium-Dreieck der Anden-Staaten Bolivien (Nr. 1 mit 21 Mio. t, Stand 2022), Argentinien, USA und Chile. Auch Australien, die Volksrepublik China und Simbabwe besitzen große Reserven.
Die weltweit bekannten Reserven variieren stark von Jahr zu Jahr. Aus verschiedenen Szenarien zum künftigen Lithiumbedarf erscheinen die gegenwärtigen Reserven schätzungsweise für die nächsten 100 Jahre ausreichend. Große europäische Lithium-Vorkommen befinden sich in Tschechien, Österreich, Serbien und in der Ukraine. In Deutschland gibt es im Oberrheingraben nennenswerte Lagerstätten.
Angesichts der erhöhten Nachfrage werden rund um den Globus abbauwürdige Ressourcen erkundet. Große Vorkommen, die aber noch weitgehend unerforscht sind, soll es in Afghanistan geben. Chinesische Investoren haben jedoch bereits ihr Interesse signalisiert. Auch in Österreich und Deutschland ist man fündig geworden. Hier könnte in den nächsten Jahren mit dem Abbau gestartet werden. Es gibt Lagerstätten im Gestein und solche in Salzseen. Je nach Lage der Rohstoffe und der Abbaumethoden ist jedoch mit größeren Beeinträchtigungen für die Umwelt zu rechnen.
Hier wäre insbesondere die Absenkung des Grundwasserspiegels sowie der Eintrag von Schwermetallen und Chemikalien zu nennen. Beim Abbau an unterirdischen Lagerstätten kann es zu Bergschäden kommen. Generell gibt es Konflikte hinsichtlich der Landnutzung, etwa mit der indigenen Bevölkerung in Südamerika.
Australien (Nr. 1 im Jahr 2024 mit 88.000 t) und Chile sind momentan die beiden Länder mit der größten Lithium-Förderung. Auf Unternehmensebene ist der Abbau eng mit der Weiterverarbeitung in sogenannten Lithium-Raffinerien und dem Rohstoffhandel verknüpft.
Je nach Art der Ausgangsprodukte unterscheidet sich der Energieaufwand, der für die Weiterverarbeitung zu batteriefähigen Materialien erforderlich ist. Die meisten solcher Anlagen befinden sich in der Volksrepublik China. In Deutschland ist im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen für ein entsprechendes Projekt der niederländischen AMG Lithium GmbH und der kanadischen Rock Tech Lithium der Spatenstich für die erste Lithium-Raffinerie in Europa erfolgt.
Generell ist zu erwarten, dass für künftige Batteriegenerationen chemisch-technisch anspruchsvollere Ausgangsprodukte erforderlich sein werden, sodass die Nähe einer Raffinerie zu den Batterieherstellern ein Standortvorteil sein könnte.
Abzuwarten ist, wie sich der Markt für Sekundärrohstoffe entwickelt. Das Recycling der Batterien der E-Autos steckt noch in den Kinderschuhen. Mit der wachsenden Bedeutung der E-Mobilität steigt auch der Rücklauf gebrauchter Akkumulatoren. In Deutschland gibt es bereits einige Anlagen für das Recycling von Lithium-Batterien mit einer Gesamtkapazität von etwa 40.000 t pro Jahr.
In Lithium-Aktien investieren: Das sollten Sie beachten
Auf dem Lithiummarkt gibt es nur wenige Big Player. Das sind Förderunternehmen und Raffinerien einerseits und Batteriehersteller sowie große Abnehmer aus der Automobil- und Elektronikindustrie andererseits.
Die Preisbildung in dieser oligopolartigen Struktur erfolgte lange Zeit über direkte Verhandlungen der beteiligten Firmen mit langfristigen Abnahmevereinbarungen und war somit weitgehend intransparent. Erst seit Mai 2021 gibt es an der US-Terminbörse CME in Chicago einen Lithium Future, über den sich die Marktteilnehmer gegen Preisschwankungen absichern können. Die London Metal Exchange LME folgte kurz darauf mit einem vergleichbaren Angebot.
Als Basiswert dient der Preis für 56,5%-iges batteriefähiges Lithiumhydroxid. Der Markt ist allerdings nicht sonderlich liquide. Wenn es – wie etwa während der Corona-Krise – zu kurzfristigen Nachfrageausfällen kommt, entstehen schnell Überkapazitäten, die auch den Lithium-Preis drücken. Infolgedessen sinken auch die Aktienkurse von Lithium-Explorern und -Produzenten. Der Preisverfall im Zuge der Corona-Krise führte bei einigen Unternehmen zu Stilllegungen von Förderstätten beziehungsweise zum Rückzug aus dem Markt. Durch das anschließende Anspringen der Konjunktur sprangen sowohl die Rohstoff Aktien als auch Lithium-Aktien wieder an. Der Krieg in der Ukraine und die dadurch beschleunigte Abkehr von fossilen Energieträgern bescherte auch der E-Mobilität starke Zuwächse, sodass der Lithiumpreis auf neue Höchststände kletterte.
Zu differenzieren ist zwischen etablierten Lithium-Produzenten wie Albemarle und Ganfeng, die auf mehreren Stufen der Wertschöpfungskette tätig sind und jungen Rohstoff-Explorern, die eigens für die Exploration potenzieller Förderstätten gegründet wurden. Deshalb sind Werte wie die Standard Lithium-Aktie oder die European Lithium-Aktie hochspekulativ und deutlich volatiler. Da der Sektor noch jung ist, kommt es regelmäßig zu Fusionen und Übernahmen. So hat Sayona Mining den Wettbewerber Pidmont Lithium erworben, während der Batteriehersteller CATLbei Millenial Lithium mit einem erfolgreichen Übernahmeangebot zum Zuge kam.
Im Erfolgsfall gibt es bei der Lithium-Exploration unbestritten hohe Kurschancen, wobei schlussendlich allerdings nur sehr wenige Explorationsprojekte zu produzierenden Minen werden. Auch der laufende Betrieb ist mit erheblichen Kosten und Risiken verbunden. Vielfach werden daher besonders aussichtsreiche kleine Rohstoff-Explorer von größeren Playern übernommen, meist noch bevor es zur Produktion kommt.
Big Player wie Albemarle und Sociedad Quimica Y Minera sind darüber hinaus nicht nur im Lithium-Geschäft tätig, sodass der Lithium-Preis nicht der einzige Einflussfaktor auf Umsätze und Gewinne ist. Dennoch kann der gelegentliche Hype um Lithium-Aktien auch spekulativen Wertpapieren zeitweise ein gewaltiges Momentum verschaffen.
Die besten Lithium-ETFs
Wer aufgrund der genannten Risiken nicht direkt in Lithium-Aktien investieren möchte, könnte sein Geld auch in Lithium-ETFs anlegen. Aus der Namensgebung der ETFs wird schon die enge Verknüpfung zur Batterietechnologie deutlich. Die Streuung in Lithium-Explorer und -Produzenten sowie Batteriehersteller ist insbesondere bei einem langfristigen Anlagehorizont sinnvoll, da zwar mittel- und langfristig mit einer verstärkten Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus und auch nach dem zugrundeliegenden Rohstoff zu rechnen ist, mit Blick auf kürzere Zeiteinheiten aber auch gegenläufige Entwicklungen aufgrund von Kapazitätsschwankungen von Förderstätten und Raffinieren und des daraus resultierenden Lithiumpreises entstehen können. Die Anlage in den USD-basierten ETFs (Lithium ETF) ist in puncto Währungsrisiken transparenter, da manche der Big Player an ihren Heimatbörsen in australischen Dollar oder chinesischen Renminbi notieren.
Im Global X Lithium & Battery Tech ETF (US37954Y8553) sind auf Basis des Solactive Global Lithium Index Firmen vertreten, die sich mit Lithium-Abbau- und der -Veredelung sowie mit der Produktion von Batterien beschäftigen. Nachdem im Jahr 2024 ein Kursverlust von 14 Prozent verzeichnet wurde, beträgt die Marktkapitalisierung des Lithium-Aktien-ETFs aktuell rund 46 Millionen USD. Schon in den Vorjahren hatte der börsennotierte Fonds an Wert verloren. Wichtigste Positionen sind aktuell die US-Aktien von Albemarle, Sociedad Quimica und Tianqi Lithium.
Der Amplify Advanced Battery Metals and Materials ETF (US0321088058) enthält nicht nur Lithium-Aktien, sondern ist ein breit gestreuter aktiv gemanagter ETF, der Batterie-Rohstoffe, Speicherlösungen und Elektrofahrzeuge enthält. Die Top-Position hat der chinesische Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Co. Limited (kurz CATL) vor dem E-Autobauer Tesla und der australischen BHP Group. Die Marktkapitalisierung liegt bei 75 Millionen USD und auch bei diesem ETF gab es im letzten Jahr einen satten Kursverlust von etwa 15 Prozent.
| Lithium ETFs | ISIN | Börse |
|---|---|---|
| Global X Lithium & Battery Tech ETF | US37954Y8553 | NYSE |
| Amplify Lithium & Battery Technology ETF | US0321088058 | NYSE |
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Welche Lithium-Aktien kaufen?
Aktienempfehlungen: Die Top Seven Lithium-Aktien
Die folgenden sieben Top Lithium-Aktien sind unsere Favoriten auf Sicht von 12 bis 24 Monaten:
7. Sociedad Quimica y Minera-Aktie
Nummer 7 unseres Rankings ist die Sociedad Quimica y Minera de Chile Aktie (ISIN: US8336351056, WKN: 895007, Symbol: SQM), die am einfachsten über die US-Börse NYSE zu handeln ist. Das chilenische Chemieunternehmen betätigt sich als Hersteller von Lithiumsalzen, Kaliumnitrat und Jodprodukten.
Nach dem Rekordgewinn 2022 ist das Ergebnis für 2023 infolge des Einbruchs bei den Lithiumpreisen erheblich geringer ausgefallen und geriet 2024 sogar in die Verlustzone. Das Unternehmen ist mit Blick auf die Abbaumengen zusammen mit Albemarle Weltmarktführer.
Aktienempfehlungen: Die Top Seven Lithium-Aktien
SQM verfügt dank guter Kontakte zur chilenischen Regierung über weitreichende Abbaurechte, die in den kommenden Jahren noch ausgeweitet werden könnten. Deshalb ist auch die geplante Verstaatlichung des Lithiumabbaus kein Nachteil für die Unternehmensentwicklung. Problematisch sind hingegen die Umweltbelastung und die Konflikte mit indigenen Völkern, so dass die Förderung wohl nur moderat ausgebaut werden kann..
Auffällig ist, dass das Unternehmen in den vergangenen Jahren große Teile seiner Gewinne in Form von Dividenden ausgeschüttet hat. Einige Wettbewerber sind in puncto Weiterverarbeitung, dem anspruchsvolleren und wohl auch lukrativeren Teil der Wertschöpfungskette, besser positioniert. Ein Raffinerieprojekt in Australien startete mit Verzögerung 2025 und wird erst 2026 seine volle Kapazität erreichen.
Zu den Kunden der Sociedad Quimica y Minera gehört unter anderem der südkoreanische Batteriehersteller LG.
Das Wertpapier hatte 2024 einen Kursverlust von rund 38 Prozent zu verzeichnen. Inzwischen ist aber der Abwärtstrend gestoppt und Anleger könnten nach passenden Chartkonstellation in Long-Richtung Ausschau halten.
6. Vulcan Energy Resources-Aktie
Wir setzen unsere Reihe der besten Lithium-Aktien fort mit der Vulcan Energy Resources-Aktie (ISIN: AU0000066086, WKN: A2PV3A, Symbol: VUL). Das australische Unternehmen ist und hat sich zum Ziel gesetzt, den rasant steigenden Lithiumbedarf in Europa über eine CO₂-neutrale Rohstoffgewinnung und Weiterverarbeitung zu bedienen.
Grundlage dazu sollen Thermalwässer in den Tiefen des Oberrheingrabens in Deutschland sein. Das dortige Lithiumvorkommen könnte möglicherweise eines der größten in Europa sein. Vorteilhaft ist, dass das Tiefenwasser gleichzeitig geothermisch genutzt werden kann. Die Idee ist, mit den gewonnenen Energiespeichern, die Förderung sowie die Umwandlung in batteriefähiges Material ohne Kohlendioxid-Emissionen zu ermöglichen. Zwischenzeitlich wurde ein Auftrag über 110 Millionen EUR für den Bau des Geothermiekraftwerks bei Landau in der Pfalz an ein entsprechendes Konsortium vergeben.
Vorteilhaft ist auch die Nähe zu den europäischen Automobilproduzenten, weil damit ressourcenaufwendige Transporte über die Weltmeere entfallen und die Abhängigkeit von Importen aus Übersee reduziert werden könnte.
Erste Verträge mit LG Chem und Renault:
Es gibt bereits vertragliche Vereinbarungen mit LG Chem und Renault. Vulcan Energy Resources hat in Landau eine Pilotanlage zur Lithiumextraktion in Betrieb genommen. Diese produziert Lithium in kleineren Mengen, um den Prozess zu optimieren, bevor die kommerzielle Produktion startet.
Parallel dazu wurde in Frankfurt-Höchst das Richtfest für eine Anlage gefeiert, die das gewonnene Lithiumchlorid zu Lithiumhydroxid weiterverarbeitet – ein wichtiger Rohstoff für Elektroauto-Batterien.
Im Jahr 2024 legte die Vulcan-Energy-Resources-Aktie um rund 103 Prozent zu, im laufenden Jahr bewegte sie sich weitgehend seitwärts. Auffällig ist das Gap Up nach der Vergabe des Bauprojekts, sodass Anleger hier die Ausbildung einer Unterstützungszone erwarten dürfen.
5. Sigma-Lithium-Aktie
Werfen wir nun einen Blick auf die Sigma-Lithium-Aktie (ISIN: CA8265991023, WKN: A3CTYQ, Symbol: SGML), die auf Rang 5 liegt. Das Unternehmen aus dem kanadischen Vancouver besitzt eine Förderstätte in Brasilien. Es achtet in besondere Weise darauf, umweltschonend zu arbeiten, indem auf giftige Chemikalien verzichtet wird. Allerdings gibt es bei der brasilianischen Förderstätte dennoch Konflikte mit der Bevölkerung vor Ort.
Das Unternehmen bewegte sich in den letzten Jahren in der Verlustzone, die Gewinnzone soll 2026 erreicht werden. Im Jahresverlauf 2024 gab es einen Kursverlust von rund 63 Prozent, dem ein weiterer Abverkauf bis in den Juni 2025 folgte. Nach einer charttechnischen Bodenbildung und der Rückkehr auf die Oberseite der gleitenden Durchschnitte ist das Wertpapier aber durchaus wieder interessant.
Zu beachten ist, dass es sich um ein recht junges Unternehmen handelt, das seine Kundenbeziehungen erst noch aufbauen muss. Bei der Eigentümerstruktur dominiert A10 Financas E Capital Ltda. mit derzeit 43 Prozent vor Appian Way Asset Management LP und Ana Christina Cabral Garnder. Angeblich sollen auch Tesla und der chinesische Autobauer BYD ihre Fühler für eine mögliche Übernahme ausgestreckt haben.
Sollten sich diese sehr vagen Gerüchte tatsächlich konkretisieren, so dürfte das Wertpapier ordentliches Momentum nach oben entwickeln.
4. Standard Lithium
Auf Rang 4 finden wir die Standard Lithium-Aktie (ISIN: CA8536061010, WKN: A2DJQP, Symbol: SLI). Das Bergbauunternehmen hat seinen Sitz im kanadischen Vancouver. Mit einem Rekordfund bei seinem Franklin Project in Texas von 2,2 Millionen Tonnen hochkonzentriertem Lithium-Karbonat-Äquivalent sorgte das Unternehmen gerade für Schlagzeilen. Standard Lithium verfügt über 55 Prozent der Anteile des Joint-Ventures Smackover Lithium, das die Förderstätte betreibt. Projektpartner mit den übrigen 45 Prozent ist der norwegische Energieriese Equinor, der finanzielle Reserven und Erfahrungen bei Großprojekten besitzt. Geplant ist eine Kapazität von über 100.000 Tonnen Lithium-Chemikalien per annum.
Das Unternehmen konnte 2024 erstmals einen Gewinn ausweisen. Die weitere Entwicklung dürfte eng mit den Notierungen am Lithiummarkt korrelieren. 2024 verzeichnete die Aktie einen Kursverlust von 31 Prozent. Nach einem Tief im April 2025 setzte eine Rallye ein, die sich mit der oben genannten Meldung zu den Rohstofffunden nochmals beschleunigte. Bei Rücksetzern könnten Anleger in Versuchung geraten.
3. (Jiangxi) Ganfeng Lithium-Aktie
Es folgt auf Platz 3 die (Jiangxi) Ganfeng Lithium-Aktie (ISIN: CNE1000031W9, WKN: A2N6UN, Symbol: SEHK). Das Unternehmen aus dem Südosten Chinas ist weltweit der viertgrößte Lithium-Produzent mit Abbaurechten in den Regionen mit den bedeutendsten Rohstoffvorkommen. Es gilt darüber hinaus als weltweit größter Lithiumverarbeiter, insbesondere für den Batteriesektor. Zudem gibt es auch Kompetenz in Sachen Recycling.
Die im Jahr 2000 gegründete Firma ist auch mithilfe von Akquisitionen stark gewachsen. Genannt seien hier die Übernahmen von Bacanora Lithium sowie Beteiligungen an Lithium Americas und Pilbara Minerals. Neuerdings gab es Meldungen über ein Joint Venture mit Lithium Argentina.
Abgesehen vom Währungsrisiko gibt es natürlich gewisse China-spezifische Risiken im Bereich der internationalen Wirtschaftspolitik, speziell in Bezug auf Ganfeng sind auch potenzielle Verletzungen der Menschenrechte und Umweltschäden zu nennen. Positiv ist jedoch, dass es im Reich der Mitte mittlerweile einen hinreichend großen Binnenmarkt mit einem boomenden E-Auto-Sektor gibt und Ganfeng zudem über langfristige Vereinbarungen mit westlichen Abnehmern wie Tesla und BMW verfügt. Weiterhin ist das Unternehmen auch mit Volkswagen im Gespräch über potenzielle Lieferverträge.
Nach dem in 2024 ein Verlust ausgewiesen wurde, sieht es laut Prognosen für das laufende Jahr wieder nach einer schwarzen Null aus. Anziehende Lithiumpreise könnten in den kommenden Jahren dann wieder für bessere Zahlen sorgen. Mit einem Wertverlust von minus 31 Prozent gab es im Jahr 2024 erneut Kursverluste zu vermelden. Nach dem weiteren Abverkauf in der ersten Jahreshälfte 2025, zeichnete sich in der Jahresmitte eine Bodenbildung ab und anschließend kam es zu einer regelrechten Kursrallye. China-affine Anleger können daher nach interessanten Einstiegssignalen suchen.
Sie sollten aber auch auf das allgemeine wirtschaftliche und politische Verhältnis des Westens zu China achten. Langfristig sollte man die Ganfeng-Aktie auf jeden Fall auf der Watchlist haben.
2. Albemarle-Aktie
Platz 2 geht an die Albemarle-Aktie (ISIN: US0126531013, WKN: 890167, Symbol: ALB). Die Albemarle Corporation mit Hauptsitz in Charlotte, im US-Bundesstaat North Carolina, ist ein weltweit tätiges Spezialchemieunternehmen mit rund 5.600 Mitarbeitern und einer führenden Stellung bei Lithium und Lithiumderivaten sowie Brom- und Raffinationskatalysatoren.
Albemarle verfügt über Lithiumressourcen mit einem ausreichendem Wachstumspotential in Chile, in den USA und in Australien, sowie über eigene Kapazitäten in der Batterieforschung und in der Weiterverarbeitung.
In Deutschland ist man, seit der Übernahme von Rockwood Holdings im Jahre 2015 an den Standorten Frankfurt-Höchst und Langelsheim präsent. Das Unternehmen setzte im Jahr 2023 fast 10 Milliarden USD um (ein Plus von rund 31 Prozent).
Nach dem Rekordgewinn im Jahr 2022 rutschte das US-Unternehmen in die roten Zahlen. Laut aktuellen Prognosen soll es auch 2025 und 2026 Verluste geben. Für langfristige Investoren sind vordergründig die trotz Verlusten weiterhin stabilen Dividendenzahlungen des Unternehmens interessant.
Ziel: Treibhausgasneutral bis 2050
Albemarle plant bis zum Jahr 2050 treibhausgasneutral zu wirtschaften, was unter anderem durch die Rückgewinnung von Lithium aus Altbatterien und die verstärkte Nutzung von Solarstrom und grünem Wasserstoff gelingen soll. Auch der Wasserverbrauch soll reduziert werden.
Die Albemarle-Aktie konnte sich dem Abwärtstrend des Sektors nicht entziehen und verlor im Jahr 2024 rund 60 Prozent ihres Kurswertes. Nach der Bodenbildung im April 2025 und der Rückkehr auf die Oberseite der gleitenden Durchschnitte könnte das Wertpapier mittlerweile wieder für Long Trades interessant sein.
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1. Lithium Americas-Aktie
Die Lithium Americas-Aktie (ISIN: CA53680Q2071, WKN: A2H65X, Symbol: LAC) liegt auf Platz 7 unseres Rankings. Das Unternehmen spaltete sich im Jahresverlauf 2023 in zwei eigenständigen Aktiengesellschaften in Argentinien und Nordamerika auf.
Mit der strategischen Entscheidung wird auf die gegenwärtigen internationalen Spannungen, insbesondere zwischen den Vereinigten Staaten und China, reagiert. Im Zuge der Umstrukturierung fokussiert sich die an der New York Stock Exchange gelistete Lithium Americas auf die Realisierung des ambitionierten Projektes der Thacker Pass-Mine in Nevada, der größten Lithium-Ressource in den USA. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung hat sich das Unternehmen entschieden, die Partnerschaft mit dem chinesischen Unternehmen Ganfeng Lithium zu beenden.
Vom US-Energieministerium erhielt Lithium Americas eine bedingte Kreditzusage über 2,26 Milliarden USD. Damit soll den Bau einer Lithiumkarbonat-Anlage am Thacker Pass in Nevada finanziert werden. Das Projekt ist in zwei Phasen mit einer jeweiligen Jahreskapazität von 40.000 Tonnen geplant.
Die erste Produktionsphase soll 2027 starten und anschließend 40 Jahre lang Batterien für bis zu 800.000 E-Fahrzeuge p.a. ermöglichen. Der Autokonzern General Motors unterstützt das Vorhaben mit 650 Millionen USD und sichert sich so für bis zu 15 Jahre einen exklusiven Zugang zu den Erzeugnissen aus der ersten Produktionsphase.
Die Finanzierungszusagen sind jedoch an die Erfüllung technischer, rechtlicher und finanzieller Bedingungen geknüpft und auch eine umweltrechtliche Prüfung findet aktuell statt. Das Unternehmen schreibt immer noch Verluste, charttechnisch erhielt es jedoch ein starkes Momentum als die Trump-Regierung ankündigte, sich mit 10 Prozent beteiligen zu wollen. Lithium Americas soll in den USA eine Schlüsselrolle bei der Versorgung mit Lithium für die E-Mobilität spielen und ist daher zumindest vom Chartverlauf her momentan die aufregendste Lithium-Aktie am US-Markt.
Lithium Aktien-Liste: Sieben Top-Picks aus dem Lithium-Sektor
In der folgenden Lithium-Aktien-Tabelle finden Sie die besprochenen 7 Lithium-Werte aus der Branche noch einmal im Überblick.
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| Beste Lithium Aktien | ISIN | Heimatbörse |
|---|---|---|
| Lithium Americas | CA53680Q2071 | TSX |
| Albemarle | US0126531013 | NYSE |
| (Jiangxi) Ganfeng Lithium-Aktie | CNE1000031W9 | SEHK |
| Standard Lithium | CA8536061010 | AMEX |
| Sigma Lithium | CA8265991023 | TSX |
| Vulcan Resources Energy | AU0000066086 | ASX |
| Sociedad Quimica y Minera | US8336351056 | NYSE |
Bildquelle(n): shutterstock, pixabay, Tesla, FinMent
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