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Robotik Aktien 2026: Top 7 Werte mit denen Sie vom Trend der Automatisierung profitieren
Industrie 4.0: Die besten Robotik Aktien im Zukunfts-Sektor der Automatisierung
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Ajder Veliev
- | Letzte Aktualisierung am
Humanoide Roboter in der Industrie, im Dienstleistungssektor und in privaten Haushalten
Robotik-Aktien profitieren vom demografischen Wandel, den technologischen Fortschritten und den zahlreicher werdenden Einsatzgebieten wie Gesundheit und Logistik. Jetzt übernehmen humanoide Roboter! Die technologische Entwicklung hat Roboter mit Verstand und Feingefühl ausgestattet, sodass der Einsatz der Geräte in vielen Branchen attraktiv ist.
Obwohl es Roboter bereits seit den 1960er Jahren gibt, hat die Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt durch Technologien wie Künstliche Intelligenz und Big Data sowie Fortschritte bei Bilderkennungsverfahren nochmal einen enormen Schub bekommen.
Auch die Vernetzung über den neuen Mobilfunkstandard 5G wird künftig dazu beitragen, dass sich Maschinen in Echtzeit miteinander abstimmen und der Automatisierungsgrad der Wirtschaft weiter zunimmt. Gelegentlich werden diese Digitalisierungsaspekte unter dem Buzzword „Industrie 4.0“, bzw. „Industrial Internet of Things“ zusammengefasst. Ein neuer Trend zielt darauf ab, Roboter zu entwickeln, die kooperativer sind und flexibel auf unvorhersehbare und komplexe Anforderungen reagieren können.
Anwendungsbereiche der Robotik
Der Einsatz von Robotik Lösungen begann in der Elektronikfertigung, setzte sich über die Automobilindustrie fort und erreichte schließlich den Dienstleistungssektor sowie private Haushalte mit Service-Robotern.
Dies sind die wesentlichen Anwendungsbereiche der heutigen Robotik:
Hohe Anforderungen in puncto Kraft, Geschwindigkeit und Präzision.
Gefahren für die Beschäftigten hinsichtlich Arbeitssicherheit und Ergonomie.
Monotone, ermüdende Arbeiten: Mangel an Arbeitskräften: Auch in der Kranken- und Altenpflege wird über den Einsatz von Robotern im Alltag nachgedacht.
Kostenvorteile gegenüber menschlicher Arbeit: Industriestandorte in Hochlohnländern werden sich nur halten können, wenn sie mit Hilfe von Robotik und Produktionsprozess-Automatisierung wettbewerbsfähig bleiben.
Chancen und Risiken der Robotik
Die Vorteile der Robotik liegen auf der Hand, da die körperlichen und kognitiven Möglichkeiten des Produktionsfaktors Mensch beschränkt sind. Durch einen steigenden Automatisierungsgrad lassen sich in den unterschiedlichsten Branchen deutliche Effizienzsteigerungen erzielen. Auf lange Sicht ist dadurch ein erheblicher Wachstumsschub für die Gesamtwirtschaft zu erwarten.
Kritiker der Robotik sind allerdings der Meinung, dass durch den Einsatz der Roboter menschliche Arbeit überflüssig werden könnte und sehen die langfristige Gefahr, dass große Teile der Bevölkerung arbeitslos werden könnten. So erwarten Experten beispielsweise, dass in den nächsten zwei Jahrzehnten in japanischen Fabriken etwa 20 Prozent weniger Menschen arbeiten werden. Umgekehrt entstehen durch die Robotik aber auch neue, anspruchsvolle und gut bezahlte Tätigkeiten, so wie es im Laufe der Industrialisierung bei neuen Technologien immer wieder der Fall war (Tech Aktien).
Der Biochemiker und Science-Fiction-Autor Isaac Asimov beispielsweise hat sich bereits 1942 in seiner Kurzgeschichte Runaround mit den ethischen Grenzen der Robotik auseinandergesetzt und postuliert, dass die Geräte nicht zum Schaden der Menschheit eingesetzt werden sollten. So sind humanoide Roboter für militärische Anwendungen geradezu prädestiniert. Dabei ist jedoch unklar, wie sich dies auf zukünftige kriegerische Auseinandersetzungen auswirkt, zumal Roboter sowohl in defensiven als auch in offensiven Waffensystemen eingesetzt werden könnten.
Gerade aufgrund der heutigen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz ist zudem denkbar, dass sich Roboter über ihre ursprünglichen Aufgaben hinwegsetzen und unabsehbaren Schaden anrichten könnten. Heute ist der „Code of Ethics“ der Association for Computing Machinery der geltende Maßstab. Problematisch ist allerdings, dass alle dieser Regeln sehr allgemein gehalten sind und Interpretationsspielraum zulassen.
Marktvolumen und Marktwachstum der Robotik
Das Volumen des globalen Robotikmarktes lag im Jahr 2025 – je nach Datenquelle – zwischen 50 und 90 Milliarden USD. In der ersten Hälfte der 2030er-Jahre erwarten Marktexperten ein Wachstum auf rund 200 Milliarden USD, was einem jährlichen Wachstum von satten 14 bis 20 Prozent entspricht. Der Schwerpunkt des Roboter-Einsatzes liegt im asiatisch-pazifischen Raum, wobei insbesondere die Volksrepublik China und Südkorea den Einsatz der Robotertechnik in der Elektro- und Automobilindustrie forcieren.
China gilt als größter Absatzmarkt für Industrieroboter, auf dem neben Herstellern aus Japan und Europa, auch einheimische Unternehmen präsent sind. Diese Spieler können ihre Aktivitäten in den USA und Europa durch hohe Wachstumsraten und Übernahmen rasch aufbauen. So hat beispielsweise das chinesische Unternehmen Estun bereits 2019 den deutschen Hersteller von Schweißrobotern Carl Cloos erworben.
Wenig überraschend ist, dass in Zeiten der Corona-Pandemie gerade aus dem Gesundheitssektor eine verstärkte Nachfrage zu verzeichnen ist. Hier waren zuletzt insbesondere Reinigungs- und Desinfektionsroboter gefragt. Auch im Ukraine-Krieg kommen vermehrt Roboter zum Einsatz, um Menschen vor dem Einsatz in besonders gefährlichen Situationen zu bewahren. Der bevorstehende Umbau der Automobilwirtschaft hin zu neuen, energieeffizienten Fahrzeugen bewirkte ebenfalls starke Wachstumsimpulse. Intelligente Roboter, die sich an die Anforderungen anpassen, ermöglichen mehr Flexibilität als konventionelle Fertigungsstraßen mit standardisierten Abläufen.
Ein neuer Trend sind Cobots (Kurzform für kollaborative Roboter), die Hand in Hand mit menschlichen Arbeitskräften zusammenarbeiten. Stark im Kommen sind außerdem Robotics-as-a-Service (RaaS)-Geschäftsmodelle. Dabei werden die Roboter als Dienstleistung zur Verfügung gestellt, so dass die Fixkosten für die Kunden gesenkt und somit auch Einstiegshürden in die Automatisierung reduziert werden.
In Robotik Aktien investieren: Das sollten Sie beachten!
Etliche der Big Player wie Bosch, Samsung oder Hyundai verfügen über ein weit über die Robotik hinausgehendes Produktportfolio, so dass die Geschäftsentwicklung insgesamt nur bedingt beeinflusst wird. Zudem handelt es sich bei der Robotik um einen sehr dynamischen Zukunftsmarkt, der sehr viele Investitionen in Forschung und Entwicklung erfordert. Wie in anderen Wachstumsbranchen üblich schreiben etliche Robotik-Unternehmen noch rote Zahlen oder haben den Breakeven gerade erst hinter sich.
Wenn Sie in Robotik-Aktien investieren, so sind immer wieder auch Übernahmen ein Thema. Beispiele aus der Branche sind die deutsche Kuka AG, deren Aktienmehrheit 2016 vom chinesischen Midea-Konzern übernommen wurde oder das US-Startup Boston Dynamics, das seit 2020 mehrheitlich zum südkoreanischen Autobauer Hyundai gehört. Einen Spin-Off gab es bei ABB: Der Schweizer Elektrotechnikkonzern will seine Robotik-Sparte an die japanische Softbank verkaufen. Der Abschluss wird bis Ende 2026 erwartet. Angesichts der langfristig positiven Erwartungen sind Robotik-Aktien vor allem als Longterm-Investment geeignet. Anleger sollten aber mit Rückschlägen und hohen Kursschwankungen rechnen. So hat beispielsweise die Corona-Krise gezeigt, dass die Börse keine Einbahnstraße ist.
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Die besten Robotik-ETFs
Bei einer Anlage in ETFs werden die Risiken von Einzelaktien vermieden und auf mehrere Werte verteilt. Der Vorteil ist, dass die Kursentwicklung weniger schwankungsanfällig ist. Allerdings ist auch das Gewinnpotential entsprechend geringer als beim Kauf von Einzelaktien zum idealen Zeitpunkt. Bei den hier genannten ETFs sind neben Robotik verwandte Branchen berücksichtigt.
Der iShares Automation & Robotics UCITS (IE00BYZK4552) hat mit rund 3,2 Milliarden EUR die größte Marktkapitalisierung unter den Exchange Traded Funds für Robotik Aktien. Er gewann im Laufe des Jahres 2025 fast 4 Prozent. Stärkste Positionen sind hier Advantest, Intel und AMD.
Der L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS (IE00BMW3QX54) besitzt eine Marktkapitalisierung von 0,7 Milliarden Euro. Der Kursgewinn im Jahr 2025 betrug rund 9 Prozent. Größte Positionen sind die Roboter-Aktien Symbotic, Teradyne und Intuitive Surgical.
Der HANetf HAN-GINS Innovative Technologies UCITS (IE00BDDRF700) konnte 2024 etwa 5 Prozent zulegen. Das Fondsvolumen liegt bei 102 Millionen EUR. Neben Robotik sind weitere Zukunftsthemen und Trends wie Augmented & Virtual Reality,Cloud Computing & Big Data, Cybersicherheit, Zukunftsmobilität, Genomforschung, Social Media und Blockchain-Technologie vertreten. Cipher Mining, Iren und Intel haben hier die gewichtigsten Anteile.
Der Global X Robotics & Artificial Intelligence UCITS USD Accumulating (IE00BLCHJB90) ist vom Volumen her mit noch gerade mal 96 Millionen EUR der kleinste ETF unserer Aufstellung. Der Kursgewinn im Jahr 2025 betrug gerade einmal 0,44 Prozent. Top-Positionen sind Nvidia, ABB und Fanuc.

Online Broker-Vergleich 2024: Den richtigen Broker für den Börsenhandel finden
Für Privatanleger bietet ein Broker im Vergleich zu klassischen Banken eine günstigere Möglichkeit, Wertpapiere an der Börse zu handeln.
Quelle: https://www.bloomberg.com/quote/BOTZ:SW
| Robotik-ETFs | ISIN | Ticker | Währung | Börse |
|---|---|---|---|---|
| iShares Automation & Robotics UCITS | IE00BYZK4552 | 2B76 | EUR | Xetra |
| L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS | IE00BMW3QX54 | IROB | EUR | Xetra |
| HANetf HAN-GINS Innovative Technologies UCITS | IE00BDDRF700 | T3KE | EUR | Xetra |
| Global X Robotics & Artificial Intelligence UCITS USD Accumulating | IE00BLCHJB90 | XBOT | EUR | Xetra |
Welche Robotik Aktien kaufen?
Aktienempfehlungen: Die Top Seven Humanoide Robotik Aktien
7. Cognex-Aktie
Beginnen wir mit der Cognex-Aktie. Das 1982 gegründete Unternehmen aus Natick im US-Bundesstaat Massachusetts ist führend bei der visuellen Bildverarbeitung. Die 2D- und 3D-Visionssysteme werden zur Steuerung von Robotern benötigt. Die Hauptabnehmer stammen aus der Automobil-, der Logistik- und Konsumelektronikindustrie, wobei Apple der größte Kunde ist. Die neue, leistungsfähigere Plattform OneVision wurde gerade für ausgewählte Abnehmer freigegeben und könnte starke Impulse für weiteres Wachstum setzen.
Für das abgelaufene Jahr 2025 wird eine Gewinnsteigerung von 12 Prozent erwartet. Analysten von Goldman Sachs stellten fest, dass das neue Management mehr Wert auf Kostendisziplin legt. In Kombination mit anziehendem Wachstum dürfte das den operativen Hebel spürbar verstärken mit der Folge, dass die Gewinnmargen in den nächsten Jahren ordentlich nach oben schießen könnten. Die Kursentwicklung des Jahres 2025 war eine Berg- und Talfahrt und endete schließlich wieder am Ausgangswert. Übergeordnet befindet sich das Wertpapier in einer Seitwärtsphase, gegen gut abgesicherte Long Trades ist aber nichts einzuwenden.
6. Fanuc-Aktie
Weiter geht es auf Platz 6 mit der Fanuc-Aktie. Der Firmenname steht für Fuji Automatic Numerical Control. Das Unternehmen mit Sitz in Oshino / Japan ist der weltweit führende Hersteller von Industrierobotern. Darüber hinaus gehören Werkzeug- und Spritzgussmaschinen zum Sortiment. Aus der Fokussierung auf diese Produkte ergibt sich eine starke Abhängigkeit von der Elektro- und Automobilindustrie. Das Unternehmen geht auf eine Aufspaltung des Fujitsu-Konzerns zurück, die 1956 mit der Entwicklung von CNC-Steuerungen begann. Seit 1982 ist Fanuc selbstständig.
Die Einbindung von Nvidias Simulationsframework in Fanucs Robotersoftware könnte Kursfantasien wecken. Produktionsprozesse können damit vollständig virtuell abgebildet und getestet werden, bevor sie in der realen Fertigung umgesetzt werden. Dadurch lassen sich potenzielle Fehler frühzeitig identifizieren, Entwicklungszeiten verkürzen und neue Modelle sowie Software-Updates schneller implementieren. Insgesamt wird ein deutlicher Effizienzgewinn in der industriellen Produktion erwartet.
Der Kursgewinn der Fanuc-Aktie betrug 2025 rund 45 Prozent. Während der Umsatz nur knapp über dem Vorjahr lag, gab es bei Gewinn einen Zuwachs von immerhin 12 Prozent. In den ersten Januartagen gab es ein neues Mehrjahreshoch, anschließend einen Rücksetzer. Da die 2025er-Zahlen recht ordentlich ausgefallen sind, ist die Aktie ein Kandidat für die Watchlist.
5. Intuitive Surgical-Aktie
Nummer 5 ist die Intuitive-Surgical-Aktie. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Sunnyvale gilt als Begründer der chirurgischen Robotik – ein Bereich für den Experten ein großes Wachstumspotenzial sehen. Es hat das sogenannte da Vinci-System entwickelt, mit dem minimal-invasive Operationen durchgeführt werden können. Vorteile für den Patienten sind, dass OP-Wunden kleiner werden, Blutverluste geringer ausfallen und auch die Wundheilung beschleunigt wird. Für den Operateur ergeben sich ergonomische Vorteile und die Möglichkeit zu einer präziseren Handhabung der Instrumente. Inzwischen erfolgten auf der ganzen Welt bereits über 16 Millionen Eingriffe mit dem da Vinci System. Die Version Vinci 5 ist gerade vielversprechend gestartet und lässt starkes Wachstum bei roboter-assistierten Eingriffen erwarten.
Die Intuitive Surgical-Aktie legte 2025 einen Kursgewinn von etwas über 7 Prozent hin,. Nach dem Jahreswechsel folgte ein weiterer Anstieg, ehe der Wert in der zweiten Januarhälfte deutlich unter die gleitenden Durchschnitte rutschte. Anleger sollten mit Trades in Long-Richtung warten, bis sich das Wertpapier wieder darüber stabilisiert hat. Bei Umsatz und Gewinn gab es von 2023 bis 2025 drei aufeinanderfolgende Jahre mit steigenden Wachstumsraten. Intuitive Surgical tätigt immer wieder Zukäufe. Bereits 2019 hat das Unternehmen beispielsweise das Robotik-Endoskopie-Geschäft der Schölly Fiberoptic GmbH, einem badischen Familienunternehmen, übernommen. 2025 genehmigte die Europäische Kommission die Übernahme der alleinigen Kontrolle über das Vertriebsgeschäft von AB Medica für robotergestützte Chirurgie-Ausrüstung, sodass , die Vormachtstellung bis auf weiteres erhalten bleiben dürfte.
4. Kion-Aktie
Der vierte Platz geht an die Kion Aktie. Das MDAX-Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main ist nach Toyota Industries der zweitgrößte Anbieter von Gabelstaplern. Daneben ist Kion weltweit führend bei Systemen für die Automatisierung der Lieferkette. Man strebt an, zum führenden Komplettanbieter für intelligente Intralogistiklösungen zu werden – mit klarer Fokussierung auf drei zentrale Hebel: maximale Effizienz, konsequente Digitalisierung und gezieltes, selektives Wachstum.
Der Konzern ist im Jahr 2006 aus einer Ausgliederung des Linde-Konzerns hervorgegangen und seit 2013 an der Börse gelistet. Größter Einzelaktionär ist der chinesische Motorenbauer Weichai Power mit einem Anteil von rund 47 Prozent. Zu den Kunden gehören vor allem Industrie- und Logistikbetriebe. Vor allem der boomenden E-Commerce-Sektor erwies sich als Wachstumstreiber.
Für 2025 gab es laut vorläufigen Zahlen rückläufige Zahlen bei Umsatz und Gewinn. Das Unternehmen drückt weiterhin auf die Kostenbremse, zumal ein intensiver Konkurrenzkampf mit chinesischen Wettbewerbern herrscht. Die Kion-Aktie legte im Jahr 2025 um rund 116 Prozent zu, setzte aber zu Jahresbeginn 2026 unter die gleitenden Durchschnitte zurück. Sobald sich das Wertpaier wieder auf deren Oberseite befindet, könnten Trader nach Einstiegsgelegenheiten Ausschau halten.
3. Rockwell Automation-Aktie
Auf dem dritten Rang kommt das führende amerikanische Robotik-Unternehmen aus dem Segment der Prozessautomatisierung: Rockwell Automation. Das Unternehmen dockt sich bei den Schwergewichten aus Tech und Robotik an und befindet sich damit direkt am Puls der modernen Industrie-Trends – von Cobots über digitale Zwillinge bis zur datenhungrigen Smart Factory. Die Firma vernetzt Maschinen, Sensoren und Daten, um Produktionslinien effizienter und besser planbar zu machen – Künstliche Intelligenz dient dabei als Turbo. Für Schlagzeilen sorgte die angekündigte Zusammenarbeit mit Lucid, die eine gemeinsame Produktion von Elektrofahrzeugen in Saudi-Arabien vorsieht.
Umsatz- und Gewinnentwicklung stagnierten zwar zuletzt, aber als Plattformanbieter für die Fabrik der Zukunft mit Steuerungstechnik über industrielle Netzwerke bis hin zu Cloud-Software und KI-gestützten Analytics-Lösungen gibt es ein riesiges Wachstumspotenzial. Der Kursgewinn des Jahres 2025 betrug rund 38 Prozent. Auch zu Jahresbeginn 2026 waren die Bullen an Bord. Rücksetzer dürfen hier als Kaufgelegenheiten interpretiert werden.
2. Kawasaki-Heavy-Industries-Aktie
Auf Platz Nummer 2 landet die Kawasaki-Heavy-Industries-Aktie. Das Unternehmen aus dem japanischen Kobe ist – wie der Name vermuten lässt – im Bereich Schwerindustrie anzusiedeln. Zum Portfolio gehören unter anderem Flugzeuge, Motorräder, Schiffe, Schienenfahrzeuge und Weltraumtechnologie.
Das Tochterunternehmen Kawasaki Robotics ist ein führender Hersteller von Industrierobotern. Es ist seit über vierzig Jahren am Markt und gehört somit zu den Pionieren der Branche. Zuletzt gab es sehr positive Nachrichten zum Ergebnis des dritten Quartals 2025. Die Kawasaki-Aktie konnte 2025 mit einer Kursperformance von über 100 Prozent überzeugen. Zudem stieg der Nettogewinn um beachtliche 247 Prozent auf 88 Mrd. JPY.
Grundsätzlich sollten wir wissen, dass der Gesamtkonzern sehr breit aufgestellt ist und zuletzt vor allem vom prosperierenden Rüstungsgeschäft profitierte. Das Land der aufgehenden Sonne sorgt sich vor der militärischen Stärke Russlands, Chinas und Nordkoreas. Zusätzlich profilieren sich die Japaner im Bereich Energietechnik, insbesondere bei der Wasserstofftechnologie (Wasserstoff-Aktien). Zuletzt hielt sich das Wertpapier lehrbuchmäßig in einem Aufwärtstrend, was als positives Zeichen interpretiert werden darf.
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1. Jabil Circuit-Aktie
Auf Platz 1 kommt die Jabil-Circuit-Aktie. Das Unternehmen aus Saint Petersburg in Florida ist ein weltweit führender Fertigungspartner, der im Jahr 2026 die Massenproduktion humanoider Roboter vorantreibt und diese gleichzeitig zur Automatisierung der eigenen Fabriken einsetzt. Jabil bedient primär die Branchen Luft- und Raumfahrt, Automobil sowie Rüstung. Durch massive Investitionen in KI-Infrastruktur und Robotik-Engineering fungiert das Unternehmen als zentraler Wegbereiter für die nächste Generation der industriellen Automatisierung. Trotz einer kostspieligen Akquisition wird für das Geschäftsjahr 2025/26 bei einer moderaten Umsatzsteigerung ein zweistelliger Gewinnzuwachs erwartet.
Mit der Übernahme der Hanley Energy Group für rund 725 Millionen USD (plus umsatzabhängige Nachzahlungen) erfolgte eine strategisch bedeutsame Erweiterung des Portfolios. Ziel ist der Ausbau der Expertise in wichtigen Schlüsseltechnologien wie Energiemanagement und Stromversorgungslösungen in Rechenzentren. Das Kursplus des Jahres 2025 betrug 57 Prozent und auch im neuen Jahr war die Tendenz positiv, sodass Anleger nach Einstiegsgelegenheit suchen könnten.
Robotik-Aktien-Liste: Sieben Top-Picks mit Schwerpunkt Robotertechnik
In der folgenden Robotik-Aktien-Tabelle finden Sie sieben Werte mit guten strategischen Positionierungen.
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| Robotik-Aktien | ISIN | Ticker (Heimatbörse) | Börse |
|---|---|---|---|
| Cognex | US1924221039 | CGNX | Nasdaq |
| Fanuc | JP3802400006 | 6954 | Tokyo Stock Exchange (TSEJ) |
| Intuitive Surgical | US46120E6023 | ISRG | Nasdaq |
| Kion | DE000KGX8881 | KGX | Xetra |
| Rockwell Automation Inc. | US7739031091 | ROK | NYSE |
| Kawasaki Heavy Industries | JP3224200000 | 7012 | Tokyo Stock Exchange (TSEJ) |
| Jabil Circuit | US4663131039 | JBL | NYSE |
Bildquelle(n): shutterstock, FinMent
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