Die Top 7 der Blockchain-Aktien 2022: so profitieren Sie vom Hype um die Zukunftstechnologie

Die Top 7 der Blockchain-Aktien 2022: so profitieren Sie vom Hype um die Zukunftstechnologie

Krypto-Boom: Die besten Blockchain- und Bitcoin-Aktien

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Blockchain-Technologie: Kryptowährungen, Smart Contracts & NFTs

“Blockchain technology could change our world more than people imagine. Bitcoin, however, could be a bubble.”

Das Zitat verdeutlicht, dass die Blockchain-Technologie weitaus mehr zu bieten hat als den Bitcoin und andere virtuelle Währungen. Vielmehr könnte die Blockchain auch Innovationen in ganz vielen anderen Bereichen ermöglichen. Das Prinzip der Blockchain ähnelt einer Buchführung, wobei die Informationen dezentral in sogenannten Distributed Ledgers (Deutsch: „verteilte Hauptbücher“) digital verwaltet werden und deren Datensätze zu „Blöcken“ zusammengefasst sind. Neue Blöcke bauen jeweils auf den vorherigen auf. Die Miner, also diejenigen, die Rechnerkapazität zur Verfügung stellen, bestätigen die Echtheit vorheriger Blöcke und berechnen die nächsten Blöcke durch die Lösung kryptografischer Rätsel. Dafür erhalten die Miner eine Belohnung. Dabei entsteht eine Reihe von verketteten Datensätzen, die Blockchain genannt wird. Unterschieden werden dabei die folgenden zwei Funktionsprinzipien:

  • Proof-of-Work (POW): Die Validierung der Transaktionen erfolgt über das Lösen kryptografischer Rätsel, der Prozess wird auch „Mining“ genannt. Neben dem Bitcoin arbeiten auch die Kryptowährungen Etherum, Monero und Litecoin nach dieser Form des Konsens-Algorithmus. Der große Nachteil dieser Methode ist der enorme Rechenaufwand, der Zeit und Energie (Strom) verschlingt.

  • Proof-of-Stake (POS): Die Bestätigung der Gültigkeit erfolgt, indem der Anspruch auf Anteile (Englisch „Stakes“) an einer Kryptowährung nachgewiesen wird. Dabei wird im Blockchain-Netzwerk ein Konsens darüber erzielt, welcher Teilnehmer den nächsten Block erzeugen darf und dafür eine Belohnung bekommt. Nach diesem Prinzip funktionieren beispielsweise die Kryptowährungen BlackCoin, Diamond, PivX, Stratis und Reddcoin.
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Diese Arten der Bestätigung verhindern Manipulationen wie beispielsweise das Ändern oder Löschen von Inhalten. Weil in einem solchen Fall alle anderen Blöcke ebenfalls angepasst werden müssten, sind nachträgliche Veränderungen nicht möglich. Die Blockchain-Technologie eignet sich insbesondere für folgende Bereiche:

  • Virtuelle Zahlungsmittel / Wertaufbewahrung: Die Vorteile gegenüber konventionellen Währungen sind die Möglichkeit von sogenannten Peer-to-Peer-Transfers in Echtzeit. Damit können zwischen Nutzern digitale Bezahlvorgänge stattfinden, ohne dass Banken oder andere Zahlungsdienstleister zwischengeschaltet sind. Einige der digitalen Währungen sind mengenmäßig limitiert. So ist beim Bitcoin, der bekanntesten und in puncto Marktkapitalisierung größten Kryptowährung, festgelegt, dass die Gesamtzahl für alle Zeit auf 21 Millionen Stück begrenzt ist. Da immer wieder Bitcoins „verschwinden“ beispielsweise durch verlorene Passwörter sowie defekte oder verlorene Wallets (virtuelle Geldbörsen für Kryptowährungen) ist der Bitcoin prinzipiell deflationär angelegt. Dies bewahrt die Digitalwährung jedoch keineswegs vor Kursschwankungen. So verlor der Bitcoin im Zuge des Corona-Crashs im Frühjahr 2020 genau wie andere Assets auch, weil es kurzfristig einen enormen Bedarf an Liquidität gab. Dennoch stellt die Bitcoin-Performance mit bis zu 5.200 Prozent Wertzuwachs allein in den letzten fünf Jahren die meisten anderen Anlageklassen in den Schatten. Die damit ermöglichte weitgehende Anonymität von Geldtransfers ist jedoch ein zweischneidiges Schwert: Steuerhinterziehung, illegale Transfers, Geldwäsche und Lösegelderpressung sind mit Kryptowährungen sehr viel einfacher geworden. Zahlreiche Staaten und Zentralbanken wollen dies verhindern. Indem die Nutzung erschwert oder verboten wird, sollen beispielsweise auch unkontrollierte Geldtransfers ins Ausland unterbunden werden. Ein weiterer Grund für die hohe Beliebtheit der Kryptowährungen ist die lockere Geldpolitik der Zentralbanken und die daraus resultierende Angst vor dem Wertverlust der klassischen Währungen. Sowohl Geschäfts- als auch Zentralbanken entwickeln mittlerweile eigene digitale Währungen.
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  • Smart Contracts: Darunter werden digitale Verträge verstanden, die in einer Blockchain gespeichert sind und nach Wenn-Dann-Bedingungen ausgeführt werden. Smart Contracts automatisieren damit die rechtsgültige Ausführung von Verträgen, so dass alle Vertragsparteien unmittelbar Gewissheit über den aktuellen Status haben. Die meisten Anwendungen hierfür sind im Versicherungswesen zu finden. Mit der Smart Contract Technologie lassen sich auch Arbeitsprozesse in Finanzwesen, Produktion und Logistik abbilden.

  • Non Fungible Tokens (NFTs): Während Bitcoins untereinander austauschbar sind, ist das bei anderen digitalen Inhalten wie beispielsweise Kunstwerken, Bilder, Videos, Musik, Spiele, Domainnamen oder virtuellen Grundstücken nicht erwünscht. Hierfür können NFTs als digitales Echtheits- oder Eigentumszertifikat fungieren. Die größte Plattform für NFT-Handel ist Opensea.io, aber auch bei Ebay und bei Sotheby’s werden virtuelle Güter mit NFT-Eigentumsnachweis angeboten.
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Vorteile und Nachteile der Blockchain-Technologie

Vorteile

Die Blockchain hat gegenüber konventionellen Verwaltungssystemen eine Reihe von Vorteilen. Allein die dezentrale Struktur sorgt für eine hohe Zuverlässigkeit. Während herkömmliche Datenbanken auf zentralen Servern betrieben werden, erfolgt die Verwaltung der Daten in der Blockchain auf einer Vielzahl von Rechnern. Tritt beispielsweise an einer Stelle ein technisches Problem auf, so sind die Daten weiterhin über alle anderen Rechner des Netzwerks verfügbar.

Die Blockchain schafft – etwa in Form innovativer Zahlungssysteme eine neue Form von Vertrauen zwischen einzelnen Personen und Organisationen, ohne dass Vermittlungsstellen notwendig sind. Sie sorgt für Geschwindigkeit und Effizienz bei der Verarbeitung von Transaktionen, da manuelle Aufgaben wie das Sammeln, Prüfen und Aufbereiten von Daten weitgehend entfallen. Durch die Technologie sind zukünftig massive Strukturveränderungen in vielen Wirtschaftszweigen zu erwarten.

Nachteile

Gerade das Proof-of-Work-Konzept erzeugt einen enormen Stromverbrauch. So werden allein für Bitcoin-Mining pro Jahr rund 140 Terawattstunden Strom benötigt, was 56 Millionen Tonnen Kohlendioxid oder einem Viertel der deutschen CO2-Emissionen entspricht. Der hohe kryptografische Aufwand verlangsamt zudem die Blockchain-Technologie im Vergleich zu zentralen Cloud-Lösungen. Hinzu kommt die Rechtsunsicherheit. Während rein technisch das Prinzip „Code is law“ gilt, ist dieses mit vielen Rechtssystemen oder Regularien nicht kompatibel. Somit sind oft auch Haftungsfragen ungeklärt. Da die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es noch wenig Standards, die wirtschaftlich effiziente Anwendungen im großen Stil erlauben.

Das Fehlen von rechtlichen Vorschriften und die daraus resultierende Unsicherheit ist in vielen Branchen weiterhin das größte Hemmnis für die Einführung von Blockchain-Lösungen. Zudem bietet die Anonymität des Systems Freiraum für kriminelle Machenschaften, etwa im Bereich der Geldwäsche oder bei Cyber-Attacken mit Lösegeldforderungen. Und obwohl die Blockchain an sich sehr fälschungssicher ist, Kommt es immer wieder zu virtuellen Diebstählen, beispielsweise wenn Kryptobörsen von Hackern attackiert werden. Hinzu kommen grundsätzliche Probleme der IT-Sicherheit sowie ein Mangel an Experten, die entsprechende Konzepte in die Praxis umsetzen können.

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Marktvolumen und Marktwachstum der Blockchain-Technologie

Die Blockchain-Technologie erlebte nach der Einführung des Bitcoin einen Boom und wird bereits von verschiedenen Finanzdienstleistern zur Durchführung von Transaktionen genutzt. Viele Startups sind in diesen Markt unterstützt durch Venture Capital-Firmen – eingetreten und haben neue Anwendungen entwickelt. Die Größe des Blockchain-Marktes wurde für das Jahr 2021 auf circa 5 Milliarden USD geschätzt. Bis zum Jahr 2026 wird eine Zunahme auf über 67 Milliarden USD prognostiziert.

Da ein Teil der Transaktionen im Verborgenen stattfindet und damit nicht von offiziellen Statistiken erfasst wird, dürfte die tatsächliche wirtschaftliche Bedeutung der Blockchain-Technologie noch wesentlich größer sein. Zu den Wachstumstreibern gehören Bankwesen und Cybersicherheit, aber auch der Einzelhandel. Die Vernetzung von Lieferanten, Logistikpartnern, Einzelhändlern und Kunden entlang der Wertschöpfungsketten bietet viele Möglichkeiten zur Optimierung, bei der die Blockchain-Technologie eingesetzt werden könnte: Man denke beispielsweise an die Abstimmung von Lieferterminen, Garantien, Rückrufe bei Qualitätsmängeln und Bonussysteme.

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In Blockchain-Aktien investieren: Das sollten Sie beachten!

Zu den bekanntesten Unternehmen, die sich mit der Blockchain-Technologie beschäftigen, gehören breit aufgestellte Blue Chips und Technologiekonzerne:

  • IBM: Das IT-Unternehmen ermöglicht es mit seiner Software, Blockchain-Anwendungen zu erstellen, zu betreiben und zu verwalten.

  • Nvidia: Einer der führenden Hersteller von Grafikkarten, die für das Mining der Kryptowährungen benötigt werden.

  • Meta: Mark Zuckerberg hat mit der Umbenennung seiner Firma und der Ankündigung das Metaverse zu erschaffen, große Erwartungen geweckt. Klar ist, dass die Blockchain-Technologie hierbei eine bedeutende Rolle spielen wird.

  • Walmart: Das Einzelhandelsunternehmen möchte seine Logistikketten mit Hilfe der Blockchain optimieren, weil es bis dato immer wieder Unstimmigkeiten beim Datenaustausch mit Transportunternehmen gibt. Deshalb erfolgen Zahlungen oft erst mit Verspätung, was zu Unzufriedenheit bei den Geschäftspartnern führt.

Unter Blockchain-Aktien im engeren Sinne möchten wir jedoch nachfolgend Wertpapiere betrachten, die sich hauptsächlich mit dieser Technologie befassen.

Grundsätzlich sollten wir wissen, dass es sich um einen jungen, noch unausgereiften Markt handelt, in dem auch einige Glücksritter und Ganoven mitspielen. Da das eigentliche Potenzial vieler Firmen noch in ferner Zukunft liegt, würde eine Fokussierung auf fundamentale Bewertungskriterien keine brauchbaren Ergebnisse liefern. Die innovative Technologie lässt andererseits auch Startups aus dem Boden schießen, die kurz darauf wieder verschwinden.

Fehlende Standards und Rechtsunsicherheit sorgen gleichfalls für eine gewisse Wildwest-Manier. Ein Beispiel ist der Hype um NFT-Kunstwerke wie die CryptoPunks. Das sind 24×24-pixelgroße Bilddateien von fiktionalen Charakteren, die auf 10.000 Stück limitiert sind. Der bislang höchste erzielte Verkaufspreis einer solchen Datei soll bei 10 Millionen EUR gelegen haben. Der Besitz gilt als prestigeträchtig, ähnlich wie bei Sportwagen oder Armbanduhren.

Aktien von Unternehmen, welche die Blockchain-Technologie für solche Projekte zur Verfügung stellen und einen Teil des Profits einstreichen, können sich sehr positiv entwickeln. Allerdings handelt es sich oft auch lediglich um kurzfristige Modeerscheinungen, ähnlich wie bei der Tulpenmanie im 17. Jahrhundert. In diesem Fall ist zu erwarten, dass die Kurse anschließend wieder in sich zusammenfallen.

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Momentan sind Kryptowährungen als Spekulations- oder Zahlungsmittel das Hauptanwendungsgebiet der Blockchain-Technologie. Die größte Marktkapitalisierung besitzt dabei der Bitcoin, der fälschlicherweise oft als Synonym für die Blockchain betrachtet wird. Trotzdem hat die Kursentwicklung der digitalen Leitwährung eine Signalwirkung auf sämtliche Blockchain-Aktien.

Sie sollten wissen, dass für die Aufrechterhaltung von Blockchains enorme Strommengen erforderlich sind, vor allem für den Betrieb der Rechner inklusive deren Kühlung. Viele Blockchain-Unternehmen sind daher auf günstige Energiepreise angewiesen, was angesichts der Diskussion um die CO2-Problematik eine große Herausforderung darstellt.

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Gleichzeitig benötigen die Miner stabile Internetverbindungen und verlässliche Rechtssysteme. So betrachtete die Kryptoszene im Januar 2022 die Unruhen in Kasachstan, die zeitweise zu einem Abschalten von Internetverbindungen geführt haben, mit großer Sorge. Im Jahr 2021 wurden dort beispielsweise noch rund 18 Prozent aller Bitcoins geschürft.

Das Land hatte einen regen Zulauf von Minern erhalten, weil die benachbarte Volksrepublik China derartige Aktivitäten durch Verbote unterband. Infolge der Internet-Abschaltung in Kasachstan sank die weltweite Mining-Leistung gemessen in der sogenannten Hashrate binnen weniger Stunden um mehr als 13 Prozent.

Interessanterweise fiel parallel dazu der Bitcoin-Kurs, wobei viele Experten auf Grund der Verknappung einen Anstieg erwartet hätten. Der Kursverfall deutete darauf hin, dass Anleger kurzzeitig das Vertrauen in die Funktion des Bitcoin als Krisenwährung verloren hatten.

Die Entwicklungen haben in letzter Zeit dazu geführt, dass die USA das Reich der Mitte als führenden Standort der Cryptomining-Industrie abgelöst haben und der Sektor heute von US-Unternehmen dominiert wird. Zuvor kam China im September 2019 noch einen Mining-Anteil von über 75 Prozent, der anschließend wegen des Verbots bis zum August 2021 auf null gefallen ist. Im gleichen Zeitraum konnten die USA ihren Anteil von 4 auf 35 Prozent ausbauen. Es folgte Kasachstan, dessen Anteil aber auf Grund der Unruhen zwischenzeitlich gesunken sein dürfte, vor Russland.

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Europa ist derzeit vor allem wegen der bei uns sehr hohen Energiekosten deutlich unterrepräsentiert. Jedoch ist auch hier ein Wachstum zu verzeichnen. Ein Vorteil könnte das Rechtssystem sein. So gibt es gerade in puncto Datenschutz auch im Vergleich zu den USA ein höheres Schutzniveau, erst recht aber gegenüber weiteren derzeit führenden Kryptomining-Staaten wie Kuwait, Venezuela oder Iran. Die EU-Kommission ist grundsätzlich daran interessiert, dass Blockchain-Lösungen nach europäischen Standards entwickelt werden.

Wer gezielt nach Aktien von europäischen Unternehmen sucht, findet neben der Aktie des britischen Kryptominers Argo Blockchain, aus dem Fintech-Sektor die Naga Group-Aktie sowie die der Beteiligungsgesellschaft Bitcoin-Group aus Deutschland.

Die besten Blockchain-ETFs

Gerade bei einem innovativen und volatilen Marktumfeld kann es sinnvoll sein, Risiken zu diversifizieren und nicht auf Einzelaktien, Kryptowährungen oder NFTs, sondern auf Blockchain ETFs zu setzen. Bei allen hier genannten Blockchain-ETFs handelt es sich um thesaurierende Wertpapiere.

Der Invesco CoinShares Global Blockchain UCITS ETF Acc (IE00BGBN6P67) hat mit rund 744 Millionen EUR die größte Marktkapitalisierung unter den Exchange Traded Funds mit Fokus auf Blockchain-Aktien. Der ETF zielt darauf ab, die Entwicklung des Elwood Blockchain Global Equity Index nachzubilden. Der Blockchain ETF legte beispielsweise im Jahr 2021 um 33 Prozent zu. Stärkste Positionen sind HIVE Blockchain Technologies, Coinbase und Bitfarms.

Der VanEck Vectors Digital Assets Equity UCITS ETF (IE00BMW3QX54) ist die Nr. 2 unter den Blockchaink-ETFs mit einer Marktkapitalisierung von 29 Millionen EUR. Er wurde am 3. Mai 2021 aufgelegt und verzeichnete bis Mitte Januar 2022 einen Verlust von etwa 38 Prozent. Größte Positionen sind Coinbase, Silvergate Capital und Block Inc. Class A.

Der ETC Group Digital Assets & Blockchain Equity UCITS ETF (IE00BMQ8YK98) liegt bei einer Marktkapitalisierung von gerade mal 2 Millionen EUR. Auch hier ist handelt es sich um einen sehr jungen ETF, der seit dem Start am 15. November 2021 bis Mitte Januar 2022 rund 39 Kursverlust aufzuweisen hatte. Coinbase, Riot Blockchain und Marathon Digital haben hier die gewichtigsten Anteile.

Blockchain-ETFsISINBörse
Invesco CoinShares Global Blockchain UCITS ETF AccIE00BGBN6P67Xetra
VanEck Vectors Digital Assets Equity UCITS ETFIE00BMDKNW35Xetra
ETC Group Digital Assets & Blockchain Equity UCITS
ETF
IE00BMQ8YK98Xetra

Welche Blockchain-Aktien kaufen?

Aktienempfehlungen: Die Top Seven Blockchain-Aktien

7. Bitcoin Group-Aktie

Die Bitcoin-Group ist an diversen Unternehmen im Fintech-Sektor beteilig und betreibt über die futurum bank AG mit Bitcoin.de die größte Handelsplattform der digitalen Leitwährung in Europa. Seit November 2021 wird über die Plattform auch den Austausch von Kryptowährungen untereinander ermöglicht. Der Kursverlust von rund 46 Prozent im vergangenen Jahrzeugt davon, dass sich die Kursentwicklung vom Bitcoin abgekoppelt hat. Auch aus fundamentaler Sicht sieht es für das abgelaufene Jahr 2021 keineswegs bombastisch aus. So erwarten Analysten für das Herforder Unternehmen nur ein neutrales Ergebnis, nachdem die beiden Vorjahre jeweils mit deutlichen Gewinnsteigerungen abgeschlossen wurden.

Zu schaffen macht dem Unternehmen zum einen der Börsengang des amerikanischen Wettbewerbers Coinbase und zum anderen der Wertverlust der eigenen Bitcoin-Bestände. Anleger sollten mit Long-Einstiegen warten bis die finalen Zahlen für 2021 auf dem Tisch liegen. Darüber hinaus sollten auch charttechnische Signale abgewartet werden..

Bitcoin_Group-Aktie_Blockchain-Aktien

6. Coinbase-Aktie

Coinbase betreibt eine Handelsplattform für Kryptowährungen und ist das erste börsengehandelte Unternehmen dieser Art. Coinbase ging im April 2021 an die Börse. Die Aktie fiel bis zum Jahresende um etwas über 41 Prozent, wozu sicher auch beigetragen hat, dass die Server zeitweise überlastet und nicht erreichbar waren. Auch in puncto IT-Sicherheit gab es Defizite, die möglicherweise zu einem Vertrauensverlust geführt haben. So wurden trotz 2-Faktor-Authentifizierung im Oktober 2021 die Konten von 6.000 Kunden gehackt und die dort verwahrten Kryptowährungen gestohlen. Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt, Coinbase sicherte aber zu, für den Schaden aufkommen zu wollen.

Trotz der Unregelmäßigkeiten ist für 2021 mit einem dreistelligen Gewinnwachstum zu rechnen. Anleger sollten vor einem Neueinstieg neben den charttechnischen und fundamentalen Daten beobachten, ob Coinbase seine technischen Probleme in den Griff bekommt. Interessant ist ein Projekt mit Mastercard, mit dem es möglich werden soll, Non fungible Tokens mittels Kreditkarte zu kaufen. Damit würde der NFT-Markt auch für Personen zugänglich, die ansonsten nichts mit Kryptowährungen am Hut haben.

Coinbase_Aktie_Blockchain-Aktien

5. Riot Blockchain-Aktie

Der fünfte Platz geht an die Riot Blockchain-Aktie, die 2021 trotz des Abverkaufs nach dem Allzeithoch im Februar unterm Strich rund 47 Prozent zulegen konnte. Mit 350 MW entwickelter Bitcoin (BTC)-Mining-Kapazität ist das Unternehmen aus Castle Rock im US-Bundesstaat Colorado gut aufgestellt. 2021 wurde erstmals die Gewinnzone erreicht. Zum Wachstum beigetragen hat auch die im Mai 2021 veröffentlichte Übernahme von Whinstone U.S., einem Wettbewerber aus Rockdale in Texas.

Größte Anteilseigner sind die institutionellen Anleger Vanguard Group, Blackrock Fund Advisors und Susquehanna Securities. Wie bei allen Mining-Unternehmen sollte man die Kurse der Kryptowährungen und insbesondere des Bitcoins im Blick haben. Laut eigenen Angaben bezieht das Unternehmen den benötigten Strom zu 88 Prozent aus sehr günstigen, emissionsfreien Energiequellen.

Riot_ Blockchain_Aktie_Blockchain-Aktien

4. Hive Blockchain-Technologies-Aktie

Unsere Nummer 4 ist Hive Blockchain Technologies, ein Cryptomining-Unternehmen mit Sitz im kanadischen Vancouver. Die Firma verfügt über leistungsstarke Mining-Anlagen in Kanada, Schweden und Island, die mit erneuerbarer Energie arbeiten. Schwerpunkt sind Bitcoin und Etherum. Ein weiterer Ausbau der Mining-Kapazitäten ist geplant. Größter Anteilseigner ist Genesis Mining, ein Wettbewerber mit Sitz in Hongkong. Abzuwarten ist, wie die chinesische Regierung angesichts des Mining-Verbots in der Volksrepublik mit solchen Beteiligungen verfährt. Darüber hinaus wurde eine gegenseitige Beteiligung sowie eine technologische Kooperation mit dem kanadischen Fintech-Unternehmen DeFi Technologies vereinbart.

Das Kursplus der Hive Blockchain-Aktie im recht volatilen Jahr 2021 lag bei rund 26 Prozent. Seit dem Hoch vom August 2021 ist allerdings ein deutlicher Abverkauf erfolgt. Zuvor hatten die Zahlen zum Halbjahr 2021 die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Für das Gesamtjahr 2021 wird erstmals ein positives Ergebnis erwartet. Sobald die Notierungen bei den Kryptowährungen anziehen, ist auch wieder mit einer positiven Entwicklung des Aktienkurses zu rechnen.

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3. Argo Blockchain-Aktie

Nr. 3: Argo Blockchain seit 2019 an der London Stock Exchange gelistet ist ein in Großbritannien ansässiger Mining-as-a-Software (MaaS)-Dienstleister, der es Kunden ermöglicht, Kryptowährungen über die Cloud zu schürfen. Die Mining-Infrastruktur des Unternehmens befindet sich an verschiedenen nordamerikanischen Standorten und umfasst etwa 18.000 Mining-Maschinen. Der notwendige Strom stammt aus erneuerbaren Ressourcen wie Wasserkraft und Windenergie. Eine in Planung befindliche Anlage in Texas soll mit Solarstrom betrieben werden. Ziel ist es, langfristig sogar klima-positiv zu wirtschaften.

Die aktuelle Marktkapitalisierung liegt bei 386 Millionen GBP. Im Geschäftsjahr 2020/21 ist das Unternehmen erstmals in die Gewinnzone gelangt und erwartet für das Folgejahr auch mit Hilfe der Investition in Texas eine weitere Ergebnisverbesserung. Die Kursentwicklung war im Jahr 2021 sehr volatil und begann mit einer Steigerung um über 700 Prozent zum Allzeithoch im Februar. Im April rutschte das Wertpapier ab und verzeichnete seitdem nur wenige, kurzlebige Aufwärtsimpulse. Für Neueinstiege sollte man auf jeden Fall eine Bodenbildung abwarten.

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2. Block-Aktie (ex Square)

Auf dem zweiten Rang landet Block, ehemals Square, aus San Francisco. Der Finanzdienstleister ist speziell für Mobile-Payment-Lösung bekannt, aber auch in digitalen Business-Segmenten aktiv. So wurden in den vergangen Jahren neben dem Fintech-Unternehmen Afterpay der Webhosting-Dienst Weebly sowie eine Mehrheit am Musikstreaming-Anbieter Tidal erworben. Man darf gespannt sein, ob es hier Synergieffekte geben wird. Mit der Umbenennung von Square auf Block soll klargestellt werden, dass die Blockchain eine zentrale Bedeutung für die weitere Entwicklung des Unternehmens haben wird. So möchte man beispielsweise dazu beitragen, Bitcoin-Mining dezentraler und effizienter zu gestalten.

Das Wertpapier verlor 2021 fast 25 Prozent seines Wertes, wobei die jüngsten Akquisitionen die Gewinn- und Verlustrechnung zuletzt noch erheblich belasten. So war die Gewinnentwicklung der letzten beiden Jahre negativ. Trotz der auf den ersten Blick negativen Entwicklung bleibt festzuhalten, dass das Unternehmen im Gegensatz zu vielen anderen Fintech-Unternehmen schwarze Zahlen schreibt. Zudem mussten im Jahr 2021 und auch etablierte Firmen wie Paypal oder Mastercard deutliche Abschläge hinnehmen. Neue Long-Einstiege könnten sich lohnen, sobald sich ein Boden gebildet hat und eine Trendwende erkennbar ist.

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1. Marathon Digital-Aktie

Auf der Spitzenposition rangiert Marathon Digital aus Las Vegas. Das Unternehmen hat im Dezember 2021 einen Großauftrag über 78.000 Mining-Rechner erteilt. Marathon Digital würde damit mit einem geschätzten Anteil von 13 Prozent wahrscheinlich zum größten Mining-Unternehmen der Welt werden. Die Anlagen befinden sich in Hardin, Montana und werden aktuell zu circa 70 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben. Größte Anteilseigner sind institutioneller Anleger wie Vanguard Group, BlackRock Fund Advisors und Lucky Liefern LLC.

Die Kursentwicklung führte die Aktie im September 2021 zu einem Allzeithoch. Anschließend kam es zu einem rapiden Kursabfall. Unter dem Strich blieb am Jahresende dennoch ein beachtliches Plus von 261 Prozent. Die Aktie korreliert stark mit dem Bitcoin-Kurs, so dass dieser für Long-Einstiege im Auge behalten werden sollte. Für 2021 gehen Analysten von einem minimalen Verlust aus, während für das Jahr 2022 bereits ein deutlicher Gewinn erwartet wird.

Marathon_Digital_Aktie_Chart_Blockchain-Aktien

Richtig in Blockchain-Aktien wie Marathon Digital investieren: So geht’s …

Blockchain-Aktien-Liste: Sieben Top-Picks rund um Kryptowährungen, Smart Contracts und NFTs

In der folgenden Blockchain-Aktien-Tabelle finden Sie die sieben dargestellten Werte, die allesamt gute strategische Positionierungen aufweisen:

Blockchain-AktienISINBörse
Bitcoin-GroupJP3802400006Xetra
CoinbaseUS19260Q1076Nasdaq
Riot BlockchainUS7672921050Xetra
Hive Blockchain TechnologiesCA43366H1001Nasdaq
Argo BlockchainGB00BZ15CS02London Stock Exchange (LSE)
Block ex SquareUS8522341036NYSE
Marathon DigitalUS5657881067Nasdaq

Titelbild: shutterstock

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