Apple Aktie Prognose 2023: Der Big Player greift nach den Sternen

Apple Aktie Prognose 2023: Der Big Player greift nach den Sternen

Die Apple Aktie bildet in vielen Depots ein Basis-Investment. Nicht zuletzt der weltberühmte Star-Investor Warren Buffett hält an der Apple Inc. fest. Doch ist die Begeisterung für den Hersteller von Smartphones, Laptops und anderen technische Geräte gerechtfertigt? Wird sich der Global Player tatsächlich gegen die mitunter deutlich günstigere Konkurrenz behaupten können? Wir haben die Apple Aktie (WKN: 865985, ISIN: US0378331005) unter die Lupe genommen und wagen eine Apple Aktie Prognose für 2023.

Apple Aktie: Kennziffern und Symbole

Apple WKN: 865985, ISIN: US0378331005, Symbol: AAPL

Apple Aktienkurs

Geschäftsmodell, Produkte und Entwicklung

Es gibt sie! Unternehmen, die als Garagenfirma starteten und zu weltweit tätigen Megakonzernen aufstiegen. Im Jahre 1976 mit einem Startkapital von 1.300 US-Dollar gegründet, gilt die Apple Inc. als ein Paradebeispiel für solche Erfolgsstorys. Mit dem damaligen Start-up hat der heutige Konzern selbstverständlich nur noch wenig gemein. Dies gilt auch für die Gründer: Von den drei Initiatoren Steve Wozniak, Ron Wayne und Steve Jobs hielt lediglich Jobs an Apple fest. Erst der Tod (5. Oktober 2011) konnte Steve Jobs Laufbahn bei Apple beenden. Als Galionsfigur hingegen lebt der Visionär weiter und wird weiterhin mit dem Apfel-Business in Verbindung gebracht.

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Mitgründer Steve Jobs / shutterstock

Mittlerweile wird die Apple Inc. durch Tim Cook geleitet und der einstige Bestseller, der Macintosh, ist in jeder Hinsicht überholt. Doch gerade die Wandlungsfähigkeit zeichnet Apple aus. So stellt Unterhaltungselektronik nach wie vor ein Kernelement des Geschäfts dar. Doch Apple hat in den vergangenen Jahren kräftig am Service-Rad gedreht: Weg vom Hardware-Produzenten, hin zum Software-Riesen lautet das Motto.

Apple Produkte in der Übersicht

  • 1983: Lisa
  • 1984: Macintosh
  • 2001: iPod
  • 2007: iPhone
  • 2011: iPad
  • 2014: Watch

Zugegeben, die obige Liste der Produkte ist schnell gelesen, allerdings umfasst sie nur die Kassenschlager des Apple-Imperiums. So generiert zum Beispiel allein das iPhone gut die Hälfte der Umsätze. Mit dem Mac, dem MacBook sowie zahlreichen Sondereditionen, dem MacStudio sowie dem MacMini ist man allerdings auch im PC-Bereich positioniert. Hinzu kommt allerlei Zubehör, das auf die Exklusivität der Produkte schließen lässt. Beispielsweise kapselt sich Apple mit dem Lightning-Anschluss (erfolgreich) von der hiesigen Konkurrenz ab. Die Auswahl an Ladekabeln, Docks und Powerbanks, die sich lediglich mit Apple Produkten nutzen lassen, ist immens.

Doch ganz gleich, ob Ladekabel oder Handy: Apple Produkte stehen für Design und Qualität. Zwar liegt Schönheit im Auge des Betrachters, doch die minimalistischen, häufig aus Aluminium gefertigten und äußerst flachen Geräte haben ihren ganz eigenen Charme. Und mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 4 Jahren halten iPhone & Co. tatsächlich einen Tick länger als die Unterhaltungselektronik der Konkurrenz.

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Apple Produkte / pixabay

The Next Big Thing

Die Gerätschaften von Apple erfreuen sich großer Beliebtheit und werden ungeachtet ihrer hohen Preise auch in wirtschaftlich schwachen Zeiten gekauft. Dennoch: Die Führung um Tim Cook hat unlängst eine Transformation eingeleitet. Vergleichsweise unspektakulär, hat sich Apple in den vergangenen Jahren zu einem SaaS-Unternehmen entwickelt. Unter SaaS (Software as a Service) wird das Konzept verstanden, virtuelle Angebote (Software) als eine flexible Serviceleistung zu vermarkten. Etwa in Form eines Abonnements. Kunden erwerben also keine Lizenzen, sondern bescheren dem Unternehmen durch die stetige Verlängerung ihres Abos – im besten Fall – lebenslang wiederkehrende Umsätze. Beispiele für dieses Geschäftsmodell stellen der App Store, die Musikplattform iTunes sowie die Streaming-Sparte Apple TV+ dar. Tatsächlich könnte der Geschäftsbereich Service zum The Next Big Thing aufsteigen, wie Steve Jobs einst das iPhone ankündigte. Rund 20 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete Apple zuletzt mit seinen Software-Lösungen und konnte in diesem Bereich somit ein Umsatzwachstum von knapp 15 Prozent im Vorjahresvergleich verzeichnen.

Zum Greifen nah? Das Apple Car

Zugegeben: Elektroautos gibt es in Hülle und Fülle und vereinzelte Preissenkungen zeugen von einer sinkenden Nachfrage. Dennoch dürfte ein Elektroauto made in Cupertino jede noch so optimistische Apple Aktie Prognose über den Haufen werfen. Umfragen zufolge würde rund ein Viertel aller Amerikaner den Kauf eines Apple Car in Erwägung ziehen! Sofern denn der Preis stimmt. Dies scheint Apple verstanden zu haben: Das für 2026 geplante Vehikel soll mit einem Preis von unter 100.000 US-Dollar an den Start gehen. Welche Auswirkungen ein Apple Car auf den aktuellen Platzhirsch alias Tesla haben könnte, steht nicht fest. Einige Analysten handeln Apple jedoch bereits als den einzig wahren Tesla-Jäger.

Ob es der Apfel tatsächlich eines Tages auf die Straße schafft, ist allerdings keine ausgemachte Sache. So fehlt von Apple bisweilen eine offizielle Stellungnahme. Dafür hat bereits der Autobauer Hyundai die angestrebte Partnerschaft mit den Amerikanern bestätigt. Außerdem sind einige Patente aufgetaucht, mit denen Apple wohl plant, das Elektroauto auf Linie zu bringen. Allein der Entwurf einer neuartigen Rückbank-Verkleidung inklusive beweglichen Anschnallgurten dürfte den baldigen Einstieg in den E-Mobility-Sektor untermauern. Lediglich das Design und das Release werden – noch – heiß diskutiert.

Das China-Problem

Nicht nur der (geplante) Markteintritt in die Elektromobilität verbindet Apple und Tesla. Beide Tech-Konzerne sind enorm abhängig von dem chinesischen Markt. Mit einem Umsatzanteil von knapp 20 Prozent erwirtschaftet Apple einen erheblichen Teil seiner Erlöse im Reich der Mitte. Doch nicht nur die Kauflaune der Chinesen könnte den Apple Aktie Kurs unter Druck setzen: Apple unterhält, ebenso wie Tesla, große Teile seiner Produktionsstätten in China. So fertigt etwa der Zulieferer Foxconn in den Fabrikwerken von Zhengzhou die aktuelle iPhone-Serie. Aufgrund der harten Zero-Covid-Maßnahmen der chinesischen Regierung kam dort die Produktion teilweise gänzlich zum Erliegen. Der Apple Aktie Kurs litt erheblich unter diesen Beschränkungen. Und: Foxconn steht immer wieder in der Kritik, seine Arbeiter auszubeuten. Löhne wurden vermehrt nicht gezahlt und im November 2022 soll nahezu die gesamte Belegschaft (200.000 Arbeiter) gegen ihren Willen in den Fabrikhallen festgehalten worden sein.

Apple will seine Produktionslinien aus China zurückziehen / shutterstock

Die gute Nachricht für alle Apple Aktionäre: Mittlerweile scheint Apple an Plänen zu arbeiten, sich aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen. Zumindest, was China als Produktionsstandort angeht. So teilte der US-Konzern im Oktober 2022 mit, dass nun das iPhone 14 in indischen Fabriken hergestellt werde. Mittlerweile sollen die Kapazitäten gesteigert worden sein und erste Schätzungen gehen davon aus, dass Apple die gesamte Produktion nach Indien verlegen könnte.

Kennzahlen in der Übersicht

Ganz gleich, ob Tech oder Autobauer Aktie: Bei der Analyse eines börsennotierten Unternehmens müssen bestimmte Kennzahlen Beachtung finden. Das häufig angeführte Kurs-Gewinn-Verhältnis, kurz KGV, gibt zwar einen ersten Anhaltspunkt über den Preis der Aktie, allerdings keinerlei Aufschlüsse über den Wert. Derweil ist die Apple Aktie mit einem KGV von knapp 22 bepreist. Im historischen Vergleich haben die Aktien also einen „fairen“ Wert erreicht, sofern lediglich die aktuellen Fundamentaldaten im Verhältnis zum Kurs gesetzt werden.

Geschäftsentwicklung und Apple Aktie Dividende

Elementar für die Analyse eines Unternehmens und dessen Aktie ist ein Blick auf das operative Geschäft. Hier stechen bei Apple die Umsatz- und Gewinnentwicklung hervor. Stand zum Beispiel 2008 ein Gewinn von 4,83 Milliarden US-Dollar in der Bilanz, konnte man diesen zehn Jahre später um mehr als 1.000 Prozent steigern (59,5 Milliarden US-Dollar) und im letzten Geschäftsjahr sogar Rekordgewinne von 99,1 Milliarden US-Dollar einfahren. Die Nettogewinnmarge lag in der Vergangenheit stets um die 20 Prozent – in den Jahren 2020 und 2021 stieg die Marge gar auf 25 Prozent. Des Weiteren fällt die sehr gesunde Bilanz auf: Im Piotroski-F-Score-Index, ein Gradmesser für die finanzielle Stabilität eines Unternehmens, erringt Apple 8 von 9 Punkten.

Die Cash-Reserven geben sogar genügend Spielraum für eine Dividende. Ein Hinweis dafür, dass sich Apple zu einem Value-Titel entwickelt! Obgleich die aktuelle Dividendenrendite lediglich bei 0,7 Prozent liegt, grenzt sich Apple in dieser Hinsicht bereits von vielen Tech-Konzernen ab und wird in manch einer Apple Aktien Analyse als der nächste Dividenden-Aristokrat betitelt. Hierbei handelt es sich um Unternehmen, die ihre Dividende in den vergangenen 25 Jahren nicht nur kontinuierlich gezahlt, sondern sogar Jahr für Jahr angehoben haben. Mit einer Ausschüttungsquote von lediglich 14 Prozent besteht bei einer möglichen Dividendenanhebung tatsächlich reichlich Luft nach oben.

Stolperfalle Gewinnwachstum

Auf dem Papier machen die Finanzkennziffern von Apple Eindruck, keine Frage. Die stetig wachsenden Gewinne konnten dem Apple Aktienkurs zuletzt immer wieder zu neuen Höchstständen verhelfen. Leider kommen die Rekordeinnahmen nicht von Ungefähr! Zwar mag Apple einer der erfolgreichsten Produzenten in der Unterhaltungselektronik sein. Doch ein nicht unerheblicher Teil der Gewinnsteigerungen resultiert nicht aus operativen Erfolgen, sondern aus der stetig sinkenden Zahl ausstehender Aktien. Denn Apple kauft Jahr für Jahr Abertausend von Aktien zurück, nimmt sie also vom Markt. Die Folge: Der Gewinn pro Aktie steigt zwar, tatsächlich jedoch ist der Apfel-Konzern weit weniger profitabel. Anleger sollten bei ihrer Apple Aktien Prognose also stets den unverwässerten Gewinn pro Aktie im Auge behalten! Dieser Wert gibt den tatsächlichen und ohne „Financial Engineering“ erkauften Ertrag pro Aktie an.

Wie stark das bisherige Aktienrückkaufprogramm den Gewinn tatsächlich aufpoliert hat, ist schwer nachzuvollziehen. Für den Aufkauf der Unternehmensanteile wurden nämlich Kredite aufgenommen, wodurch sich eine weitere Kostenposition ergibt. Die Experten des Analystenhauses Bloomberg gehen davon aus, dass Apple in den letzten fünf Jahren über Rückkaufprogramme über 450 Milliarden US-Dollar investiert hat. Problem: Sollte das Team um Tim Cook angesichts steigender Zinsen nicht mehr bereit sein, neue Kredite aufzunehmen, könnte neben den Gewinnen auch der Apple Aktienkurs zurückkommen. Im Jahr 2020 befanden sich 17,1 Milliarden Apple Aktien im freien Umlauf (Freefloat). Für 2023 sollen lediglich 15,9 Milliarden Stück im freien Handel existieren. Das KGV soll dann auf 21 gesunken sein. 2020 lag man noch bei über 33! Immerhin: Durch die stetig sinkende Zahl an Apple Aktien steigt die Apple Aktie Dividende. Sollte die Geschäftsführung weiterhin in Kauflaune bleiben, geht ein Großteil der Experten in ihrer Apple Aktie Prognose 2025 von einer Dividendenrendite von über 1 Prozent aus.

News: Apple Quartalszahlen

Am 27. Oktober legte Apple die Quartalszahlen für das auslaufende Geschäftsjahr vor. Der Tech-Gigant bilanziert nämlich differenziert und rechnet stets im Herbst für das jeweilige Finanzjahr ab. Ergo wurden im Oktober die Q4 Zahlen für 2022 veröffentlicht. Im Januar 2023 werden die Ergebnisse für das erste Quartalsjahr präsentiert.

Ungeachtet der Datierungsfrage konnten die Apple Quartalszahlen überzeugen. Im Vergleich mit den zuvor vermeldeten Ergebnissen anderer Technologie-Schwergewichte wie Alphabet, Meta und Amazon konnte die Apple Inc. nahezu brillieren. So stand entgegen allen Befürchtungen kein Minus, sondern – erneut – ein Plus im Zahlenwerk. Pro Aktie generierte Apple einen Gewinn von 1,29 US-Dollar. Summa summarum standen damit 24,89 Milliarden US-Dollar auf der Gewinnseite.

Analysten hatten zwar mit noch besseren Zahlen gerechnet, sodass die ersten Reaktionen verhalten ausfielen, doch die relative Stärke gegenüber vergleichbaren Big-Tech-Konzernen bestärkte Anleger dann doch. So gab die Aktie nach Bekanntgabe der Apple Quartalszahlen zunächst 2 Prozent nach, konnte sich am darauffolgenden Tag jedoch wieder fangen und zu einem Turnaround ansetzen.

Besonders interessant: Der Umsatz stieg um satte 8 Prozent. Beobachter werteten dies als ein klares Indiz, dass die erhöhten Preise für iPhone & Co. trotz gestiegener Inflationsraten und Rezessionsängsten keine Auswirkungen auf den Absatz hatten. Apropos iPhone: Das Smartphone erwies sich als der größte Umsatztreiber (42,6 Milliarden US-Dollar). Der Analysefirma Canalys zufolge gelang es Apple als einziger Marktteilnehmer, seine Absätze in diesem Bereich zu steigern. Der größte Konkurrent Samsung musste im Smartphone-Segment einen Rückgang von 8 Prozent ausweisen.

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Das iPhone 14 wird für professionelle Aufnahmen benutzt / Pexels

Apple Aktie Chart

Ähnlich wie die Wertpapiere von Amazon, Meta und Alphabet konnte die Apple Aktie in den vergangenen Jahren enorm von der positiven Stimmung für Technologie-Werte profitieren. Insbesondere nach dem Ausbruch des Corona-Virus im Februar 2020 legte die Apple Aktie eine erstaunliche Performance an den Tag: Bis Ende 2021 konnten Apple Aktien um bis zu 175 Prozent zulegen. Nach dem massiven Anstieg fiel dann Anfang 2022 allerdings auch die Apple Aktie in eine Konsolidierung. Entgegen des breiten (Tech-)Marktes schlug sich der Apfel-Konzern jedoch wacker und verlor deutlich weniger als die Peergroup. Unterstützungszonen um die 145 US-Dollar beziehungsweise 131 US-Dollar generierten immer wieder Käufer und riefen längere Rallyes hervor. Zuletzt setzten die aggressiven Reden der Notenbanken sowie enttäuschende Aussichten des Chip-Herstellers Micron Technology die Apple Aktie unter Druck. Die Kursmarke von 125 US-Dollar sollte verteidigt werden, andernfalls stünde ein Rücksetzer auf 119 US-Dollar, eventuell sogar 108 US-Dollar bevor.

Apple Aktie Prognose

Ungeachtet der zahlreichen Analystenschätzungen sollten Sie sich stets ein eigenes Bild über die Finanzen machen und gegebenenfalls Daten prüfen. Zudem lohnt es sich für Trader, ein Kursziel für Käufe und Verkäufe festzulegen. Wobei die Apple Aktie von vielen Anlegern als ein „Buy and Hold“ Investment gehandhabt wird.

Unter den zahlreichen Analysten, die die Aktien von Apple tracken, stechen die Häuser Morgan Stanley, J.P. Morgan Chase und Barclays Capital hervor. Letzteres gibt eine der pessimistischsten Analysen ab, liegt mit dem ausgerufenen Kursziel von 144 US-Dollar jedoch immer noch über dem aktuellen Apple Aktien Kurs Niveau. Positiver sehen die Experten von J.P. Morgan Chase die Apple Aktie. In ihrer Apple Aktie Prognose 2023 rufen die Amerikaner Kursziele von mindestens 190 US-Dollar aus. Eine Schippe drauf legt Morgan Stanley: Durch die rückläufige Abhängigkeit von chinesischen Produktionsstätten sei in den nächsten Monaten ein Kursziel von 195 US-Dollar aussichtsreich. Ein Kurspotenzial von über 43 Prozent!

Apple Aktie Prognose Übersicht

Apple Aktie Prognose Übersicht

  • Anzahl der Analysten: 50
    • Positiv: 34 (26 x Kaufen, 8 x Aufstocken)
    • Neutral: 8 (8 x Halten)
    • Negativ: 3 (2 x Reduzieren, 1 x Verkaufen)
    • Ohne Meinung: 5
 
  • Durchschnittliches Kursziel: 172 US-Dollar
  • Höchstes Kursziel: 210 US-Dollar
  • Niedrigstes Kursziel: 118 US-Dollar

Apple Aktie Kursziel

An Apple interessierte Analysten stehen dem Unternehmen überwiegend positiv gegenüber. Derweil tracken 50 Experten den Apfel-Konzern und sehen einen Apple Aktie Kurs von durchschnittlich 172 US-Dollar in den kommenden Monaten für realistisch.

Apple Aktien : Basisdaten

Fazit

Bei der Apple Inc. handelt es sich um einen etablierten und dennoch wachsenden Technologiekonzern. Die Apple Aktie orientiert sich demnach tendenziell am Stimmungsbarometer für Tech Aktien. Jedoch sticht das Apfel-Imperium in vielerlei Hinsicht aus der Masse hervor. Die Historie etwa zeugt von der Innovationskraft des Unternehmens und auch ohne Steve Jobs scheint Apple nicht den Anschluss zu verpassen.

Entscheidend für die Zukunft von Apple und somit entscheidend für den Apple Aktienkurs sind aus heutiger Sicht zwei Aspekte: erstens die wirtschaftliche Entwicklung im Zusammenhang mit einer drohenden Rezession und zweitens die Transformation des Konzerns zum Service-Unternehmen. Sollte die – globale – Wirtschaft tatsächlich stark abkühlen, dürfte auch Apple unter sinkenden Einnahmen leiden. Wer allerdings von Apple als Brand überzeugt und davon ausgeht, dass sich iPhone & Co. weiterhin gegen die preiswertere Konkurrenz durchsetzen können, darf bereits auf dem aktuellen Kursniveau einen Apple Aktien Kauf in Erwägung ziehen. Allerdings sollten alle beschriebenen Faktoren in die persönliche Apple Aktie Prognose 2023 mit einfließen.

Bei der Apple Aktie Prognose 2025 hingegen überwiegt der Aspekt der geplanten Transformation, weg vom Hersteller von Hardware in der Unterhaltungselektronik, hin zum übergreifenden Software- und Servicekonzern. Apple hat mit seinen Streamingdiensten erste Einnahmequellen erschlossen und könnte diese maßgeblich ausbauen sowie erweitern. Beispielsweise ist der Konzern bereits in den Gesundheitssektor eingedrungen und könnte über die Apple Watch umsatzstarke Kooperationen mit Versicherungen erschließen.

Anleger sollten zudem das Aktienrückkaufprogramm im Auge behalten. Denn die Rekordzahlen bei Umsatz und Gewinn sind vorwiegend Financial Engineering geschuldet. Sollte das Aktienrückkaufprogramm eingestellt werden, könnten zukünftige Quartalszahlen für negative Überraschungen sorgen. Ebenfalls im Auge behalten sollten Investierte und Interessierte die Entwicklungen rund um das Apple Car: Bestätigt man den Einstieg in die Elektromobilität, dürfte eine massive Neubewertung der Apple Aktie erfolgen, die Kursziele der Analysten deutlich steigen.

Kurzfristig bleibt der Markt, respektive die Stimmung für Tech Aktien allerdings angespannt: Die zuletzt vermeldeten Aussichten des Chipherstellers Micron Technology deuten auf einen massiven Rückgang im Smartphone- und PC-Absatz hin. Für langfristig orientierte Anleger könnte dies jedoch ein lukrativer Einstiegszeitpunkt sein, schließlich könnte sich Apple als Brand dem allgemeinen Trend entziehen und eventuelle Absatzschwächen durch den florierenden SaaS-Bereich kompensieren.

Bildquelle(n): shutterstock, pixabay, statista

Kontakt: Apple, Inc.

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E-Mail-Address: contactus.de@euro.apple.com
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