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BYD Aktie Prognose 2025: Günstiger UND besser als Tesla?
BYD Aktie News: 400 Kilometer Reichweite in nur 5 Minuten – BYD stellt revolutionäre Schnellladetechnik vor
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Loic Bickert
- | Letzte Aktualisierung am
2024 war das Jahr, in dem der chinesische Autohersteller BYD den bisherigen Marktführer Tesla überholt hat! Rechnet man die Verkäufe von Hybrid- und vollelektrischen Modellen in die Absatzzahlen mit ein, konnte BYD mehr als doppelt so viele Fahrzeuge verkaufen wie der bisherige Platzhirsch. Darüber hinaus konnte der Automobilhersteller im vergangenen Jahr auch höhere Umsatzzahlen, höhere Wachstumsraten und höhere Gewinnmargen ausweisen. Während Tesla derzeit ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von weit über 100 aufweist, wird die BYD Aktie (WKN A0M4W9, ISIN CNE100000296) lediglich mit dem rund 27-fachen des Jahresgewinns bewertet.
Derweil notiert BYD auf einem neuen Allzeithoch, während die Tesla Aktie zuletzt schwere Rückschläge erleiden musste. Diese Diskrepanz sollte versierte Investoren aufhorchen lassen. Wie kann es sein, dass BYD nicht nur die besseren Fundamentaldaten aufweist, sondern auch um ein Vielfaches günstiger bewertet ist?
BYD Aktie News: Direkt zum Jahresergebnis 2024 springen
Begleiten Sie uns bei der Untersuchung kritischer Aspekte, die diese Diskrepanz beleuchten und Investoren, die über eine entscheidende Frage nachdenken, Klarheit verschaffen sollen: Jetzt die BYD Aktie kaufen oder nicht?
BYD Aktie: Kennziffern und Symbol
WKN: A0M4W9; ISIN: CNE100000296; Ticker-Symbol: BYDDF
BYD Aktienkurs
BYD Company: Das Geschäft im Überblick
Wie bereits angeklungen, ist BYD insbesondere innerhalb der Automobilbranche tätig.
Hier werden sowohl Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb als auch batteriebetriebene Fahrzeuge angeboten. Gerade für letzteres Segment ist das Unternehmen international bekannt und geschätzt. Was viele jedoch nicht wissen: BYD ist vor allem ein Mischkonzern.
So stellt das Unternehmen nach wie vor auch Komponenten für Mobiltelefone und Montagedienstleistungen her, ist im Bereich der wiederaufladbaren Haushalts- und Gerätebatterien sowie der Photovoltaikprodukte tätig und mischt sogar im städtischen Nahverkehr mit.
Sie sehen: Der Autobauer hat sich mehrere Standbeine aufgebaut, was ihn insgesamt weniger anfällig für zyklische Schwankungen machen sollte. In allen der genannten Bereiche konnte man in den letzten Jahren übrigens kräftig zulegen.
Aus Investorensicht sollte der Fokus bei BYD jedoch auf der Automobilsparte liegen, da diese rund 79 Prozent des Umsatzes ausmacht und sich zuletzt als besonders dynamisch erwiesen hat. Verantwortlich dafür dürften vor allem die erfolgreichen Markteinführungen verschiedener Fahrzeugmodelle sein. So erzielte das Unternehmen mit dem preisgünstigen Modell „Seagull“ einen regelrechten Verkaufsrekord in China: Im November 2024 war es mit über 56.000 verkauften Einheiten das meistverkaufte Fahrzeug in China und übertraf damit alle anderen Modelle, einschließlich Benzinern.
Dies ist Teil des breiteren Erfolgs von BYD mit seinen New Energy Vehicles (NEVs), von denen 2024 insgesamt 4,27 Millionen Einheiten verkauft wurden, ein Plus von 41,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rechnet man Hybride Fahrzeugverkäufe heraus, so liegt das Absatzwachstum immerhin noch bei rund 12 Prozent.
| 2024 | Absatz BEVs (NEVs) in Mio. | Absatzwachstum BEVs (NEVs) YoY | Gesamtumsatz in Mrd. USD |
|---|---|---|---|
| BYD | 1,76 (4,27) | +12,1% (41,3 %) | 107 |
| Tesla | 1,79 | -1,1 % | 97,7 |
Der Erfolg der neuesten BYD-Modelle ist auf ihre fortschrittlichen Eigenschaften und Technologieführerschaft zurückzuführen, darunter die Verwendung der ultra-sicheren BYD Blade-Batterie
BYD Aktie News: 400 Kilometer Reichweite in nur 5 Minuten - BYD stellt revolutionäre Schnellladetechnik vor
BYD hat ein revolutionäres Ladesystem vorgestellt, das in nur fünf Minuten eine Reichweite von rund 400 Kilometern ermöglicht. Diese „Super-E-Plattform“ verfügt über eine Spitzenladeleistung von 1.000 Kilowatt (kW), was im Vergleich zu den neuesten Superchargern von Tesla einer Halbierung der Ladezeit entspricht. Die Technologie wird erstmals in den neuen Limousinen- und SUV-Modellen Han L und Tang L von BYD zum Einsatz kommen, und es ist geplant, mehr als 4.000 Schnellladestationen in ganz China zu errichten, um diesen Fortschritt zu unterstützen.
Während diese Innovation BYD an die Spitze der Elektroauto-Technologie bringt, sind einige Analysten vorsichtig, was die praktische Umsetzung einer solch leistungsfähigen Ladeinfrastruktur angeht. Zu den Herausforderungen gehören die Komplexität und die Kosten für den Bau der erforderlichen Ladestationen, die langwierige Genehmigungsverfahren und kostspielige Netzaufrüstungen nach sich ziehen können. Darüber hinaus bestehen nach wie vor Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen des ultraschnellen Ladens auf die Lebensdauer der Batterien. Nichtsdestotrotz ist die Initiative von BYD ein wichtiger Schritt, um die Reichweitenangst zu überwinden und den Komfort von Elektrofahrzeugen zu erhöhen.
Natürlich ging die Corona-Pandemie auch an BYD nicht spurlos vorbei. Doch trotz der damit einhergehenden Einschränkungen gelang es dem Unternehmen unter der Führung von Wang Chuanfu, weitere Erfolge zu verzeichnen.
Dies verdankt BYD seinem größten Wettbewerbsvorteil, der in der hohen Fertigungstiefe (Vertikale Integration) liegt. Vertikale Integration bedeutet, dass ein Unternehmen auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette tätig ist und dadurch von Synergieeffekten profitiert. Denn BYD stellt nicht nur Autos und Busse her. Der Mutterkonzern beliefert die Produktionsstätten auch mit einem Großteil der dafür benötigten Komponenten. Von Halbleitern über Airbags bis hin zu Scheibenwischern wird alles selbst produziert. Da sogar die Batterie von BYD hergestellt wird, ist der Konzern vergleichsweise unabhängig von Zulieferern und damit deutlich weniger anfällig für Meldungen über Lieferengpässe oder Unterbrechungen in der Lieferkette.
Gleichzeitig werden die meisten Komponenten und insbesondere die Batterien auch an konkurrierende Hersteller verkauft, was umgekehrt deren Abhängigkeit von BYD erhöht. Der Konzern geht sogar so weit, den Lithiumabbau selbst in die Hand zu nehmen und in chinesische, afrikanische und chilenische Rohstoffquellen zu investieren. Somit ist von der Ersten (Rohstoffabbau) bis hin zur Letzten (Fahrzeugherstellung) jede Stufe der Wertschöpfungskette abgedeckt.
Die Resilienz gegenüber Lieferkettenproblematiken und steigenden Rohstoffpreisen geht allerdings mit einer erhöhten Komplexität in den Geschäftsprozessen einher. Es gilt hier also zu beobachten, ob die aktuell bestehende Preissetzungsmacht von BYD beibehalten werden kann.
Ebenfalls ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens war beziehungsweise ist die erfolgreiche Expansionen im Ausland. Die bestehenden adressierten Märkte haben gezeigt, wie BYD seine vertikale Integration nutzt. In der Regel handelt es sich um Länder, in denen man bereits in Bereichen wie der Busmontage und der Batterieherstellung tätig ist. Dort hat BYD zum Beispiel mit B2B-Geschäften für Taxiunternehmen begonnen. Zu diesen Ländern gehören Neuseeland, Singapur, Brasilien, Costa Rica, die Philippinen, Uruguay und Kolumbien. Jetzt gehen die Asiaten von vorsichtigen B2B-Geschäften zu einem groß angelegten Vertrieb an Privatpersonen über.
BYD hat sich diesbezüglich vor allem auf kleinere Länder konzentriert, in denen die Kosten für den Markteintritt nicht allzu hoch sind.
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BYD in Europa
Ende 2023 kündigte BYD Pläne für den Bau seines ersten europäischen Pkw-Werks in Szeged, Ungarn, an. Der Bau ist im Gange und die Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2025 anlaufen. Die Fertigstellung des ersten Fahrzeugs ist für November 2025 geplant. Das Werk soll die Produktion schrittweise hochfahren und in drei bis vier Jahren die volle Kapazität von 200.000 Fahrzeugen pro Jahr erreichen. Ein kluger Schachzug, denn so kann der Konzern auch die im vergangenen Jahr von der EU verhängten Importzölle in Höhe von rund 17 Prozent umgehen.
BYD hat sich ehrgeizige Ziele für seine Expansion auf dem europäischen Markt für Elektrofahrzeuge gesetzt. Noch vor dem Produktionsstart im neuen Werk in Ungarn strebt das Unternehmen einen Marktanteil von 5 Prozent an. Um dieses Ziel zu erreichen, hätte das Unternehmen im Jahr 2024 rund 148.000 vollelektrische Autos verkaufen müssen. Stattdessen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 83.000 Fahrzeuge in Europa abgesetzt, was einem Marktanteil von 2,8 Prozent in diesem Sektor entspricht. Zum Vergleich: Tesla verkaufte im gleichen Zeitraum rund 328.000 Fahrzeuge auf europäischem Boden, was einem Marktanteil von 11 Prozent entspricht.
Michael Shu, CEO von BYD Europe, betonte das Engagement des Unternehmens, die einzigartige Komplexität des europäischen Marktes mit seiner Vielzahl von Gesetzen und Sprachen zu verstehen und sich darauf einzustellen. BYDs Ansatz zur Absatzsteigerung besteht darin, verschiedene Vertriebskanäle zu nutzen, die auf Privatkunden, Flotten, Leasing- und Autovermietungsunternehmen zugeschnitten sind, wobei die Bedeutung dieser Kanäle je nach Markt variiert.
Die Strategie von BYD in Europa besteht darin, sich als „erschwingliche Premium-Marke“ zu positionieren, die Elektrofahrzeuge zu Mainstream-Preisen anbietet. Da sich die meisten europäischen und insbesondere deutschen Hersteller wie BMW und Mercedes-Benz in Zukunft ausschließlich auf das hochpreisige Premiumsegment konzentrieren wollen, konkurriert BYD hier vor allem mit Tesla und anderen chinesischen Unternehmen aus der Branche wie zum Beispiel Nio. Interessant wird auch der Markteintritt von Xiaomi, die mit ihrer neuen Elektroautosparte in China zuletzt erhebliche Erfolge feiern konnten. Bis 2027 sollen die beliebten Xiaomi-Fahrzeuge auch auf europäischen Straßen unterwegs sein.
Halbleiter: Chancen und Risiken
Beim Blick auf das Unternehmen BYD ist eines definitiv nicht zu vergessen: Die Ausgliederung sowie der sich daran anschließende Börsengang von BYD Semiconductor, der 2020 vollzogen wurde und damit einen echten Meilenstein in der Vermarktungsstrategie des Konzerns darstellt.
BYD Semiconductor gilt als unabhängiger und führender Hersteller von sogenannten IGBTs (verwendet in variablen Geschwindigkeitsantrieben und elektrischen Antriebssystemen) und genießt einen „First-Mover“-Vorteil mit Blick auf die Technologieakkumulation, den Vorrat an Talenten sowie die Erfahrung mit Produktanwendungen. Zudem bricht BYD Semiconductor das technologische Monopol der ausländischen Produzenten.
NVIDIA hat kürzlich seine Zusammenarbeit mit BYD ausgeweitet, trotz der US-Beschränkungen für die Entwicklung der chinesischen Chipindustrie. Konkret plant BYD den Einsatz von NVIDIAs DRIVE Thor (eine Embedded-Computing-Plattform für generative KI-Anwendungen) für seine EV-Flotte der nächsten Generation. Darüber hinaus wird BYD die -Infrastruktur von NVIDIA zusammen mit den Plattformen NVIDIA Isaac und NVIDIA Omniverse nutzen, um Tools und Anwendungen für die virtuelle Fabrikplanung und Einzelhandelskonfiguratoren zu entwickeln.
Diese Zusammenarbeit ist vor dem Hintergrund der anhaltenden Handelsspannungen zwischen den , insbesondere im Technologie- und Halbleitersektor, von Bedeutung. Die US-Regierung hat Beschränkungen für Chipexporte nach China verhängt, um die Entwicklung der chinesischen Hightech-Industrie, einschließlich der Halbleiterindustrie, zu bremsen. NVIDIA hat diese Beschränkungen umgangen, indem es seine Strategien angepasst hat, zum Beispiel durch den Export von Chips nach China, die zuvor von der US-Regierung als weniger fortschrittlich deklariert wurden. Problem: Eine Verschärfung des Handelskonflikts wie etwa eine Neubewertung der Chips könnte ein Risiko für BYD darstellen.
Gut zu wissen: Mit BYD Electronic existiert eine weitere Tochtergesellschaft, die ebenfalls als eigenständiges Unternehmen an der Börse in Hongkong notiert ist. Die Aktie von BYD Electronic ist auch an deutschen Börsenplätzen handelbar. Obwohl das Unternehmen unabhängig von der Muttergesellschaft agiert, könnten sich besonders positive oder negative Entwicklungen auf den Aktienkurs von BYD auswirken. Sowohl die Entwicklung von BYD Semiconductor als auch von BYD Electronic sollte daher in einer langfristigen Prognose berücksichtigt werden.
Fundamentale Highlights - Jahresabschluss 2024
Vom Umsatz zum Reingewinn - kontinuierliches Wachstum
Die Finanzergebnisse von BYD für das Jahr 2024 zeigen ein bemerkenswertes Wachstum und festigen die Position des Unternehmens auf dem globalen Markt für Elektrofahrzeuge. Das Unternehmen meldete einen Anstieg des Jahresumsatzes um 29 Prozent auf 777 Mrd. Yuan (rund 107 Mrd. USD) und übertraf damit den von Tesla für denselben Zeitraum gemeldeten Umsatz von 97,7 Mrd. USD.
Der Nettogewinn stieg um 34 Prozent auf 40,25 Milliarden Yuan (rund 5,55 Milliarden US-Dollar) und lag damit leicht über den Markterwartungen. Allein im vierten Quartal stieg der Nettogewinn von BYD um 73% auf den Rekordwert von 15 Milliarden Yuan (2,1 Milliarden US-Dollar). Auch die letzten BYD Quartalszahlen wiesen einen Umsatzanstieg aus. Dabei stieg dieser deutlich um 52,7 Prozent auf 274,9 Milliarden Yuan.
Auslieferungen im Aufwärtstrend
Die Fahrzeugverkäufe des Unternehmens waren beeindruckend: Die Gesamtauslieferungen erreichten im Jahr 2024 4,27 Millionen Einheiten, darunter sowohl vollelektrische als auch Plug-in-Hybrid-Modelle. Diese Zahl ist fast doppelt so hoch wie die von Tesla, das im gleichen Zeitraum 1,79 Millionen vollelektrische Fahrzeuge auslieferte.
Ein Blick auf die Profitabilität
Trotz des robusten Umsatz- und Gewinnwachstums blieb der Nettogewinn von BYD pro Fahrzeug relativ bescheiden. Analysten stellten fest, dass der Nettogewinn pro Auto bei etwa 9.300 Yuan lag, ein leichter Anstieg gegenüber 8.500 Yuan im Vorjahr. Dies deutet darauf hin, dass das Verkaufsvolumen zwar deutlich gestiegen ist, die Rentabilität pro Einheit jedoch noch verbessert werden kann.
Im Gesamtjahr 2024 erzielte BYD im Segment Automobile und verwandte Produkte eine Bruttogewinnmarge von 22,3 Prozent, was einer Steigerung um 1,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Verbesserung unterstreicht das effektive Kostenmanagement und die Strategien zur vertikalen Integration von BYD.
Gewinnmargen im Vergleich
Im Vergleich dazu meldete Tesla für den gleichen Zeitraum eine Bruttomarge von 17,9 Prozent, was einem Rückgang von 18,2 PRozent im Jahr 2023 entspricht. Dennoch konnte Tesla im Jahr 2024 eine höhere operative Marge von 7,2 Prozent gegenüber 6,54 Prozent bei BYD aufrechterhalten, was die Effizienz von Tesla bei der Umwandlung von Umsätzen in operative Erträge widerspiegelt. Unterdessen haben die chinesischen Wettbewerber NIO und XPeng Schwierigkeiten, eine vergleichbare Rentabilität zu erzielen, wobei die Bruttomarge von NIO bei 11,7 Prozent und die von XPeng bei 5 Prozent liegt.
Positiver Ausblick
Mit Blick auf die Zukunft möchte BYD seine Dominanz weiter ausbauen und hat sich für das Jahr 2025 ehrgeizige Ziele gesetzt. Das Unternehmen will zwischen 5 und 6 Millionen Fahrzeuge verkaufen, eine deutliche Steigerung gegenüber den 4,27 Millionen verkauften Einheiten im Jahr 2024.
Die fünf größten Aktionäre der BYD-Aktie:
Berkshire Hathaway Inc. – 4,94%
BlackRock Fund Advisors – 2,65%
BlackRock Advisors (UK) Ltd. – 1,52%
BlackRock Advisors LLC – 0,47%
BlackRock Asset Management North Asia Ltd. – 0,36%
Zahlt BYD Dividende 2025?
Für das Jahr 2024 hat BYD eine Dividende von 3,4 Hongkong-Dollar je Aktie für seine in Hongkong notierten Aktien (Ticker: 1211.HK) mit Ex-Dividendentag 11. Juni 2024 und Auszahlungsdatum 6. August 2024 beschlossen. Dies ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 1,26 Hongkong-Dollar je Aktie im Jahr 2023. Für europäische Anleger, die in Deutschland notierte BYD-Aktien (Ticker: BY6) halten, spiegelt die Dividende bei Umrechnung in Euro diesen Aufwärtstrend wider.
So beträgt die Euro-Dividende für 2024 rund 0,41 Euro je Aktie gegenüber 0,15 Euro je Aktie für 2023. Trotz dieses deutlichen Anstiegs liegt die aktuelle Dividendenrendite bei einem Kurs von 47 Euro bei rund 0,8 Prozent. Sollte die Dividende im Jahr 2025 erneut um einen ähnlichen Faktor angehoben werden, könnte die Dividendenrendite bereits bei über einem Prozent liegen, was Anleger, die auf Aktien mit hohem Dividendenwachstum setzen, auf den Plan rufen könnte. Höhe und Datum der nächsten Dividendenausschüttung im Jahr 2025 wurden noch nicht bekannt gegeben.
Analystenschätzungen und Kursziele der BYD Aktie
BYD Aktie Prognose Übersicht
28 Experten haben ihre Einschätzung & Empfehlung zum Kursziel der BYD Aktie (BY6) abgegeben und prognostizieren im Durchschnitt ein Kursplus von +11,78 % (52,68 EUR pro Aktie). Während die Optimisten einen Höchstkurs von 83 EUR (+76,78%) erwarten, sehen die Konservativen leichtes Abwärtspotenzial auf rund 33 EUR je Aktie (-29,82 %)
Von den 28 Analysten raten 25 zum Kauf der BYD Aktie, 2 plädieren fürs Halten, und 1 empfiehlt zum Verkauf.
Das höchste und niedrigste BYD Kursziel 2025 der Analysten zeigen ein ambivalentes Bild, das die Schwierigkeit widerspiegelt, aufgrund der vielen Faktoren und deren Entwicklungen zum jetzigen Zeitpunkt eine Prognose für die weitere Entwicklung der Aktie abzugeben.
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BYD Aktie: Basisdaten
Fazit: Wie geht es weiter mit dem BYD Aktienkurs?
Diese Frage dürfte viele Anleger umtreiben, insbesondere seit die weltgrößte Holding unter der Führung von Starinvestor Warren Buffett die immerhin rund 5 Prozent aller Unternehmensanteile hält. Für Investoren ist BYD ein überzeugendes, wenn auch komplexes Angebot. Das beeindruckende finanzielle Wachstum, die innovativen Fortschritte, eine hocheffiziente vertikale Integration und die strategischen globalen Expansionspläne des Unternehmens positionieren es gut in der EV-Landschaft.
Der Wettbewerb auf dem Markt, sich ändernde Verbraucherpräferenzen und geopolitische Faktoren erfordern jedoch eine ausgewogene Bewertung. Insbesondere der schwelende Taiwan-Konflikt und eine weitere Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China könnten die BYD-Aktie belasten.
Für Anleger, die gerne auf Kennzahlen achten und „günstige“ Aktien kaufen, ergibt sich aus der aktuellen Bewertung der BYD Aktie definitiv eine attraktive Kaufsituation. Beispielsweise liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der für 2024 erwarteten Gewinne von BYD bei rund 20x, während es bei Tesla 114x beträgt. Angesichts der Tatsache, dass BYD noch zweistellig im Umsatz wächst, während Tesla aktuell sogar mit Umsatzeinbußen zu kämpfen hat, schein die BYD Aktie besonders attraktiv.
Es ist jedoch zu beachten, dass die oben genannten Risiken zu einem Bewertungsabschlag führen. Insbesondere chinesische Werte werden mit einem hohen Risiko assoziiert und weisen daher deutlich niedrigere Bewertungskennzahlen auf. Während der letzten Trump-Administration kam es bereits zu Eskalationen, darunter die Drohung, chinesische Aktien von den US-Börsen zu nehmen, was zu einem starken Abverkauf führte. Auch das harte Durchgreifen der chinesischen Partei unter Xi Jinping hatte den Technologieaktien in China stark zugesetzt.
Zuletzt kamen jedoch positive Signale: Ende 2024 hat die Regierung Konjunkturpakete aufgelegt und sich zum Ziel gesetzt, die heimische Wirtschaft mit gezielten Maßnahmen wieder in Schwung zu bringen. Dies hat zu einer Neubewertung chinesischer Aktien geführt, die nun zwar über dem Durchschnitt der letzten drei Jahre bewertet sind, aber im internationalen Vergleich gemessen an den Wachstumsraten immer noch auf der günstigeren Seite liegen. Die BYD-Aktie ist das beste Beispiel für diese Entwicklung.
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Quellenangaben:
www.bydglobal.com/sitesresources
www.forbes.com/sites/neilwinton/2024
/02/09/byd-and-chinese-ev-win-in-
europe-might-be-delayed
www.marketscreener.com/kurs/aktie
/BYD-COMPANY-LIMITED
www.statista.com
https://www.bydglobal.com/cn/en/BYD_
ENInvestor/InvestorAnnals_mob.html
Bildquelle(n): BYD Company, shutterstock, Statista
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