Die Top 5 Windenergie Aktien 2023: so profitieren Sie von der regenerativen Energie

Treiben deutsche Anleger Windenergie Aktien in luftige Höhen?

Windpark auf Wiese
Windpark / Pixabay

Die Energiewende ist im vollen Gange. Der Weg zur „Freiheits-Energie“ ist jedoch lang. Und kapitalintensiv! Allein der deutsche Energieriese RWE will und muss in den nächsten Jahren 15 Milliarden Euro in den Ausbau Erneuerbarer Energien investieren. Einen Schwerpunkt in der deutschen Energiewende nimmt die Windkraft ein: Insbesondere an den stürmischen Nord- und Ostseeküsten bietet das Element großes Energiepotenzial – inklusive Renditechancen. Die sogenannte Offshore Windenergie gilt als Herzstück der grünen Energiewirtschaft.

Auf den ersten Blick stehen Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Windkraftbranche also blendende Zeiten bevor. Die Aktienkurse vieler Titel aus diesem Sektor offenbaren jedoch eklatante Gegensätze. Windradhersteller und Turbinenhersteller Aktien etwa mussten aufgrund der Mehrausgaben durch steigende Rohstoffpreise deutlich Federn lassen, wobei sich die Höhe der Kursrückgänge mitunter stark unterscheidet. Windenergie Aktien bieten also sehr unterschiedliche Renditechancen.

Sie überlegen, über Ihren Online Broker Windenergie Aktien zu kaufen? Wir verraten Ihnen, welche Windenergie Aktien 2023 einen Blick wert sind. Lesen Sie alles über Windkraft, Energiewende und Erneuerbare Energien. Unsere Top 5 Windkraft Aktien Liste vereint die passenden Aktien.

Windenergie Aktien: Großes Interesse bei deutschen Anleger

„Die heimische Energiewende gerät ins Stocken“, „Deutschland hinkt im Ausbau erneuerbarer Energien hinterher“… Die Kritik an der Bundesregierung und der nationalen Energiewirtschaft reißt nicht ab. Tatsächlich jedoch steht die größte Volkswirtschaft Europas bei der Nutzung regenerativer Energien weniger schlecht dar als vielerorts wahrgenommen. So liefern Sonnen-, Wind- und Wasserkraft bereits knapp 60 Prozent der hierzulande generierten Energie. Leider liegt der Anteil von Wind-, Sonnen- und Wasserkraft bezogen auf den Bruttostromverbrauch (hier werden auch Verluste durch Übertragungswege und Speicherausfälle berücksichtigt) bei lediglich 44 Prozent. Ein zentrales Problem sehen Beobachter folglich in den Speicheroptionen und warnen, dass ein allein aus regenerative Energien bestehendes Stromnetz im Falle von Engpässen schnell ans Limit geraten könnte.

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Wasserkraftstaudamm, Stromerzeugung / shutterstock

Hinzu kommt die außerordentliche Rolle der heimischen Industrie, die besonders stromhungrig arbeitet. So zeichnen sich zum Beispiel Unternehmen aus der Chemie durch einen besonders hohen Energiebedarf aus, wodurch aktuell knapp die Hälfte (45 Prozent) der Stromproduktion in Industriestandorte fließt. Auf die privaten Haushalte entfallen nur 28 Prozent und der Verkehr nimmt gerade einmal 2 Prozent der Energien in Anspruch.

An windarmen und wolkigen Tagen könnte das deutsche Energieversorgungsnetz also schnell an sein Limit gelangen. Schließlich hat sich Deutschland zum Ausstieg aus der Kohle- und Atomkraft entschieden, sodass im Notfall keine zusätzlichen Kapazitäten geschaffen werden können. Doch warum steht die Nutzung der Windkraft gerade in Deutschland im Fokus und warum interessieren sich überdurchschnittlich viele Anleger für dieses Thema? Antwort: Deutschland befindet sich wie kein anderes Land in einer so starken Abhängigkeit ausländischer – vorwiegend russischer – Gaslieferungen. Und die stehen seit Beginn der „Militärischen Spezialoperationen“ in der Ukraine auf der Kippe. Immer noch!

Die klare Positionierung der Europäischen Union gegen den einstigen Verbündeten hat zu einem unkalkulierbaren Risiko geführt. Bleiben russische Gaslieferungen aus, drohen der Industrie, höchstwahrscheinlich auch dem Otto-Normalbürger, massive Probleme. Der Ausbau erneuerbarer Energien – ein Kernelement der (inter-)nationalen Energiewend.

Deutsche Energiewirtschaft im internationalen Vergleich

Abhängigkeiten von externen Energieträgern gibt es in vielen Ländern dieser Welt, doch Deutschland befindet sich derweil in einer Ausnahmesituation. In Kombination mit steigenden Inflationsdaten und Umweltdebatten gewinnt das Thema Renewable Energy überproportional an Bedeutung. Die Preisexplosionen für althergebrachte Energien wie Öl und Gas berühren nicht nur Marktbeobachter, sondern auch den kleinen Mann von der Straße. Fazit: Eine Wende hin zu Erneuerbaren Energien ist unumkehrbar, ja macht sogar das Fundament für den Wohlstand und gesellschaftlichen Frieden aus.

Globus, Energie, Nachhaltigkeit
Globus, Energie, Nachhaltigkeit / pixabay

Dass Windkraft Aktien bei deutschen Anlegern hoch im Kurs stehen, dürfte an der standortbedingten Effizienz von Windenergie liegen. In zentraleuropäischen Regionen wie etwa in Deutschland liefert die Sonne respektive Solarkraft als größter Konkurrent der Windkraft nur in den Sommermonaten rentable Erträge. Deutschen Solar Aktien stehen viele Anleger dementsprechend kritisch gegenüber. Ganz anders sieht es bei Windenergie respektive Wind Aktien aus. Insbesondere in der Nähe von Küsten und vor allem auf hoher See bläst quasi ganzjährig eine attraktive Brise. Der Ausbau von Windkraftanlagen ist dementsprechend weit vorangeschritten: Mittlerweile rangiert Deutschland im internationalen Vergleich in den Top 5 der Windkraftförderer und gilt in Europa sogar als führend! So hat man mit 66 KW althergebrachte Windkraft-Champions wie etwa Dänemark (7 KW) weit hinter sich gelassen.

Beeindruckend ist der Zuwachs der sogenannten Offshore Windkraft: Flossen zu Beginn der Aufzeichnungen (2011) lediglich 600 Millionen Kilowattstunden aus Offshore Windkraftanlagen in das deutsche Energienetz, kletterte der Anteil innerhalb von zehn Jahren auf satte 25,3 Terawattstunden, umgerechnet 25,3 Milliarden Kilowattstunden! Allerdings: Der Umsatz der deutschen Windenergiebranche sackte in den letzten drei Jahren deutlich ab, von 18,07 Milliarden Euro (2017) auf 9,53 Milliarden Euro (2020). Beim Kauf von Windenergie Aktien spielt die Profitabilität des Unternehmens eine große Rolle.

Offshore Windenergie
Offshore Windenergie / pixabay

Windenergie: eine bewegte Vergangenheit

Die Geschichte der Windkraft reicht weit in die Vergangenheit. Bis ins 7. Jahrhundert, um genau zu sein. Die ersten Windanlagen, sogenannte Widerstandläufer, hatten zwar wenig mit den heutigen Energiegewinnern gemein. Dennoch revolutionierten sie weite Teile des Ackerbaus sowie der Wasserversorgung, insbesondere in Persien, Tibet und Teilen Chinas. Die Persische Windmühle mit ihrer vertikal ausgerichteten Rotordrehachse beispielsweise ebnete den Weg zur ersten massenfähigen Nahrungsmittelversorgung.

Rund 500 Jahre später hielt die Windkraft auch in Europa Einzug. Hier setzte man auf Anlagen mit horizontal ausgerichteten Achsen. Das Prinzip des malerischen Mittelalter-Windrads ist durchaus mit dem der modernen Windkraftturbine vergleichbar. Besonders populär wurde Windenergie in nordeuropäischen Ländern, wo sie auch heute noch die Nummer eins unter Erneuerbaren Energien darstellt. Um die Speicherung der Energie war es zwar denkbar schlecht gestellt, doch ausgeklügelte Hybrid-Varianten, bestehend aus Wind- und Wasserkraftmotoren, konnten zumindest die Effizienz der Anlagen deutlich anheben.

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Alte Windmühlen / pexels

Bis zum Bau der ersten Windkraftanlage zwecks Stromgewinnung vergingen nochmals Jahrhunderte. Der eigentliche Auftakt für die industrielle Nutzung gelang dann 1887 dem schottischen Techniker James Blyth. Seine sporadisch erbaute Anlage war „nur“ zehn Meter groß und wurde durch acht Meter breite Segel angetrieben, konnte jedoch Akkumulatoren (Akkus) laden, die immerhin ausreichend Energie für die eigene Heimbeleuchtung lieferten. Trotz einiger Versuche der Kapazitätssteigerung herrschte auf dem Renewable Energy Sektor eine lange Zeit Windstille. Erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs starteten Länder wie Großbritannien und Frankreich größere Anläufe, doch die damals niedrigen Energiepreise standen einer nachhaltigen Wende im Weg. Auch kostengünstige 1-Rotor-Windräder konnten keinen Anklang finden.

Der Durchbruch kam mit den 1970er-Jahren: Die Ölkrise setzte die globale Wirtschaft und insbesondere Unternehmen aus der verarbeiteten Industrie unter Druck. Innovationstreiber waren nun die skandinavischen Länder: Staaten wie Norwegen, Schweden und vor allem Dänemark stellten ihre Erfahrung unter Beweis und lieferten einen globalen Lösungsansatz. Die dänische Gedser Windkraftanlage beispielsweise wurde über Nacht zum Exportschlager.

Heutige Windkraftanlagen dürfen als Weiterentwicklung des Gedser Modells angesehen werden. Zwar fallen die modernen Stationen höher und effizienter aus, doch die Grundprinzipien stimmen mit denen des Archetypus aus den 70er überein. Einfach zu produzierende Wechselstromrichter und effiziente Großturbinen machen die gegenwärtigen Anlagen zu beliebten Energielieferanten, obgleich deren Bau in vielen Regionen kritisiert wird. In Dänemark genießen Windkraftanlagen den besten Ruf und werden dort auch an Land, sogar in der Nähe von Wohnsiedlungen, allgemein geduldet. Kein Wunder also, dass Dänemark – gemessen am prozentualen Anteil der heimischen Energieproduktion – Spitzenreiter in der Windkraftgewinnung ist!

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Was für Windkraft Aktien gibt es?

Windkraft Aktie ist nicht gleich Windkraft Aktie, logisch. Wie viele verschiedene Subtypen in diesem Anlageuniversum bestehen, überrascht dennoch. Hier ein Überblick über die größten Aktien Arten.

Turbinen- und Windradhersteller Aktien

Hierunter sind Unternehmen zu verstehen, die in der Fertigung der primären Bestandteile von Windkraft Anlagen tätig sind. In erster Linie also Turbinen und Windräder. Neben Turbinen Aktien und Windradhersteller Aktien fallen auch Batterie Aktien in diesen Bereich.

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Windturbine und Windräder / shutterstock

Windkraftanlagen Hersteller Aktien

Des Weiteren existieren Gesellschaften, die sich der Fertigung kompletter Windkraftanlagen annehmen. Zwar beeinträchtigt die Abhängigkeit von Zulieferern häufig die Margen, doch sobald sich Windkraftanlagen Hersteller einen Namen bei Windparkbetreibern machen konnten, stehen zuverlässige Umsätze in den Büchern.

Projektplaner Aktien

Wo herrschen die geringsten aerodynamischen Widerstände? Wie sieht die Infrastruktur zur Speicherung sowie Einspeisung der gewonnenen Energien aus? Was für Finanzierungsoptionen und Subventionen können in Anspruch genommen werden? Um diese und weitere Fragen kümmern sich Projektplaner. Projektplaner Aktien gelten als vergleichsweise „sicher“, da die Gesellschaften die geringsten Aufwendungen stemmen müssen.

Windpark Aktien

Windparkbetreiber haben mit den größten Unsicherheiten zu kämpfen, sodass der Kauf von Windpark Aktien gut überlegt sein sollte. Die Bewertung von Windparkbetreiber Aktien bedarf Einblicke in die Energiewirtschaft im Allgemeinen und Firmenzahlen im Besonderen! Aktuelle sowie zu erwartende Strompreise, mögliche Kostenentwicklungen für die Wartung und nicht zuletzt die Konkurrenz entscheiden über die Attraktivität von Windparkbetreiber Aktien.

Windpark, partnerangebote
Windpark / pixabay

Offshore versus Onshore

Im Zusammenhang mit Windenergie beziehungsweise Windkraft Aktien fallen häufig die Begriffe Onshore und Offshore. Gemeint sind hiermit die Standorte der Windkraftanlagen.

Onshore Windkraftanlagen befinden sich auf dem Land. Installation und Wartung dieser Anlagen fallen vergleichsweise günstig aus. Komponenten für den Bau sowie die Instandsetzung können über die bereits vorhandene Infrastruktur (Straßen, Schienen) angeliefert und regelmäßig geprüft werden. Allerdings gelten Onshore Anlagen vielerorts als unbeliebt: Einige Gemeinden klagen bereits gegen das sogenannte Mindestabstandsgesetz. Neben ihrem Image als „landwirtschaftlicher Schandfleck“ haben Onshore Windkraftparks auch unter Tierschützern einen schlechten Ruf. Insbesondere Vögel und Tiere mit ausgeprägtem Brutverhalten sollen unter den gigantischen Winderzeugern leiden. Das eventuell größte Contra-Argument, Onshore Anlagen zu errichten beziehungsweise in Onshore Aktien zu investieren, liefert der Effizienzvergleich mit Offshore Anlagen.

Anzeige: Windpark auf dem Feld
Windanlage auf dem Feld / pixabay

Offshore Windkraftanlagen generieren im Schnitt mehr Strom als Onshore Anlagen, da auf hoher See bekanntermaßen stärkere Winde herrschen. Gründe sind die Meeresströmung und die „widerstandslose“ Fläche – Berge, Häuser, Bäume etc. sucht man auf der See vergeblich. Leider erfordert die Planung von Hochsee-Windparks viel Zeit (Stichwort Sedimentanalyse) und die Lieferung der Komponenten inklusive deren Aufbau setzt Expertise voraus. Auch die Einspeisung ins Stromnetz und die Wartung der Anlagen gestalten sich komplizierter als bei Onshore Anlagen. Dennoch wird der Windkraftgewinnung durch Meereswinde inklusive Offshore Aktien großes Potenzial zugesprochen.

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Offshore Windpark / shutterstock

Wie sieht die Zukunft der Windkraft Branche aus?

Der Windbranche sollten goldene Zeiten bevorstehen. Zumindest in Deutschland. Ein Beispiel: Laut des Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) soll allein die Onshore produzierte Energie jährlich um 7 Gigawatt steigen. Dies entspräche einem Wachstum von rund 10 Prozent, setzt jedoch voraus, dass die Investitionen deutlich angehoben werden. Denn im letzten Jahr stiegen zwar die Ausgaben in den Bau neuer Windenergie Anlagen auf rund fünf Milliarden Euro (2020: 2,3 Milliarden Euro). Doch im Vergleich zu 2017 (10,2 Milliarden Euro) haben sich die Investitionen immer noch halbiert.

Konkrete Summen, die Bund und Länder in den Ausbau der Windkraftförderung stecken wollen, wurden bisweilen nicht bekannt gegeben! Die Schuldenbremse etwa soll von den Mehrausgaben unberührt bleiben. Hoffnung macht immerhin die Ankündigung der Bundesregierung, auf Grundlage des sogenannten Investitionsbeschleunigungsgesetzes zumindest die Offshore Wind Förderung bis 2030 auf 20 Gigawatt und bis 2040 auf 40 Gigawatt anzuheben. Zudem urteilte zuletzt das Bundesverfassungsgericht, das Gesetz zur Beteiligung von Bürger/Innen sowie Gemeinden an Windparks sei rechtens, wodurch die Standortoptionen für Onshore Windparks deutlich zugenommen haben.

Für Auftrieb sorge zuletzt die Ankündigung der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen während ihrer alljährlichen „Rede zur Lage der Europäischen Union“. In ihrer Rede vor dem Europaparlament Anfang September kündigte von der Leyen ein umfangreiches Paket zur Förderung der Windkraft an. Man wolle die heimische Windenergie-Branche stärken, insbesondere angesichts der Konkurrenz aus Fernost. Ferner soll ein Dialog mit der europäischen Industrie angestoßen werden, um die Nutzung der regenerativen Ressource effizienter zu gestalten. Windkraft Aktien konnten von dieser Meldung profitieren und verzeichneten innerhalb weniger Tage Kursanstiege um die 10 Prozent.

Was für Potenzial haben Windenergie Aktien?

Grundsätzlich sollten viele, allerdings nicht alle, Windkraft Aktien von den Plänen der Bundesregierung profitieren. Die kurzfristigen Kursziele für viele Windenergie liegen rund 20 Prozent über den aktuellen Niveaus. Doch Vorsicht: Steigende Rohstoffpreise und Lieferengpässe könnten Unternehmen aus der Windkraftbranche zu schaffen machen. Anleger sollten sich zudem nicht auf den heimischen Windkraft Aktien Sektor beschränken. Der Weltmarktführer in puncto Windkraftförderung, China, scheint bereits satte 46 Prozent der weltweit installierten Windkraftanlagen errichtet zu haben und dürfte diesen Trend weiter fortsetzen. So hat die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission Chinas ein gigantisches Investitionsprojekt beschlossen, demzufolge zum Beispiel ein neuer Windkraftpark in der Wüste Ghobis mit bis zu 3 Billionen Yuan (42,3 Milliarden Euro) gefördert werden soll! Musik in den Ohren für Käufer beziehungsweise Besitzer chinesischer Windkraft Aktien wie der Xinjiang Goldwind Science & Technology LTD.

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Onshore Windenergie, Ghobi / pexels

Schock für die Windkraft-Branche: Weltmarktführer Orsted spricht Gewinnwarnung aus

Am 29. August 2023 mussten Aktionäre der Orsted A/S einen herben Rückschlag verkraften. Mit einem Minus von 20 Prozent gehörten die Anteilsscheine des dänischen Windkonzerns zu den Top-Verlierern. Auslöser für den Kursrutsch war eine Warnung des Vorstands, nach der eine Wertberichtigung drohe. So könnten in den kommenden Monaten Abschreibungen von bis zu 16 Milliarden dänischen Kronen (2,1 Milliarden Euro) erfolgen. Der Konzern begründete die möglichen Wertberichtigungen, die insbesondere Projekte in den USA betreffen, mit Lieferkettenproblemen und dem gestiegenen Zinsniveau. Des Weiteren befürchte Orsted, dass Steuergutschriften entfallen könnten, die die US-Regierung noch vor Kurzem im Rahmen ihres Inflation Reduction Act insbesondere Unternehmen aus der Branche der Erneuerbaren Energien in Aussicht gestellt hatte.

Zahlreiche Windkraft Aktien standen zuletzt bereits kräftig unter Druck, da eine Gewinnwarnung der Siemens Energy AG für eine sektorübergreifende Verunsicherung gesorgt hatte. Zusätzlichen Druck auf entsprechende Aktien übte ein Bericht aus den USA aus, der die Machbarkeit des geplanten Windkraftanlagenbaus an den US-Küsten infrage stellt. So könne das Ziel, in diesem Jahrzehnt eine Offshore-Windkraft-Leistung von 30.000 Megawatt zu errichten, nicht mehr erfüllt werden. Als Gründe gaben die Branchenkenner steigende Kosten und Verzögerungen in der Lieferkette an.

Sorgenlos in Windkraft und Erneuerbare Energien investieren: ETFs bringen frischen Wind ins Depot

Sie möchten losgelöst von Volatilität und Währungsrisiken in Renewable Energy Aktien mit Schwerpunkt Windkraft investieren? Sogenannte Exchange Traded Funds, kurz ETFs, gelten als Allheilmittel für die einfache und sorgenlose Geldanlage. ETFs mit Aktien aus dem Bereich Erneuerbare Energien lassen sich bereits seit Jahren über den Online Broker kaufen, häufig auch besparen. Die Auswahl an Wind Aktien ETFs hingegen ist erstaunlich schmal. Zwar vermarkten einige Investmentgesellschaften Finanzvehikel mit Fokus auf den Ausbau von Windenergie. Doch hierbei handelt es sich in der Regel um Zertifikate und geschlossene Fonds. Wir haben dennoch zwei ETFs gefunden, die allerlei Windenergie Aktien bündeln.

Der „Neue“ soll’s richten: Global X Wind Energy UCITS ETF (ISIN: IE000JNHCBM6)

Der US-amerikanische Finanzriese Global X Funds wagte im Februar 2022 den entscheidenden Schritt und setzte mit dem Wind Energy ETF den ersten börsengehandelten, exklusiven Zugang zu Windkraft Aktien auf. In dem Topf sind 31 Werte vertreten, darunter 27 Aktien. Grundsätzlich investiert der ETF sehr diversifiziert und vereint Gesellschaften aus verschiedenen Bereichen. Die Länderallokation hingegen lässt einen deutlichen Schwerpunkt erkennen: Rund 50 Prozent der Gelder fließen in chinesische Gesellschaften. Wer die latenten China-Risiken (Verstaatlichung, Taiwan-Konflikt, Handelskrieg) in Kauf nimmt, erweitert sein Depot dennoch um ein durchaus aussichtsreiches Investment.

Apropos Risiken: Derweil liegt das Fondsvolumen mit 2,18 Millionen Euro in einem kritischen Bereich – die Möglichkeit einer Liquidierung ist nicht von der Hand zu weisen. Als „First Mover“ sollte dieser Windenergie Aktien Topf jedoch absehbar wachsende Mittelzuflüsse verzeichnen. Mit einer Gesamtkostenquote von 0,5 Prozent ist der Global X Wind Energy ETF für spekulative Anleger zumindest eine kleine Position wert.

Alt bewährt, doch etwas träge: Lyxor MSCI New Energy ESG Filtered (ISIN: FR0010524777)

Wesentlich weniger China steckt im New Energy ESG Filtered ETF von Lyxor. Dies gilt allerdings auch für Windkraft Aktien! So befinden sich unter der Top 10 lediglich zwei Windkraft Aktien, die Aktien der Vestas Wind Systems A-S und der Orsted A/S. Die zehn größten Positionen machen zudem mehr als ein Drittel des gesamten Portfolios aus (36 %), sodass eine leichte Untergewichtung von Wind Aktien herrscht. Deutlich stärker vertreten sind zum Beispiel Solar Aktien. Konservative Anleger sind mit diesem ETF dennoch gut beraten, sofern sie grundsätzlich in das Thema Erneuerbare Energien und nicht ausschließlich in Windenergie Aktien investieren wollen. Mit Albemarle, Samsung SDI und Redeia (ehemals Red Electrica) beispielsweise vereint der ETF die gesamte Wertschöpfungskette der nachhaltigen Energiewende. Ein Drittel der Unternehmen sind in den USA gelistet, die übrigen Länder werden mit maximal 4 Prozent gewichtet. Für den bunten Mix zahlen Anleger einen Tick mehr als beim Newcomer von Global X, doch die Gesamtkostenrate von 0,6 Prozent sollte auf lange Sicht kaum ins Gewicht fallen. Der New Energy ETF der Franzosen schüttet einen Teil seiner Rendite übrigens halbjährlich aus (Ausschüttungsquote: 0,22 Prozent) und wird bereits seit 2007 an den europäischen Börsen gehandelt..

Windenergie Aktien ETF in der Übersicht

Windenergie Aktien ETF ISIN
Global X Wind Energy UCITS ETFIE000JNHCBM6
Lyxor MSCI New Energy ESG FilteredFR0010524777

Welche Windkraft Aktie 2023 kaufen?

Für alle Anleger, die sich gerne mit Unternehmen beziehungsweise Konzepten und Visionen identifizieren und gleichzeitig den breiten Markt schlagen wollen, haben wir sieben aussichtsreiche Windenergie Aktien unter die Lupe genommen.

5. Nordex SE

Manche mögen’s heiß – und Investoren der Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554) mögen’s offensichtlich brandheiß. Nordex gilt zwar als ein Urgestein im Wind Aktien Sektor und wird in guten Marktphasen regelmäßig in die Höhe gekauft. Tatsächlich jedoch verschreckten die Hamburger ihre Investoren immer wieder mit Gewinnwarnungen und ließen die Anteilscheine der seit über 40 Jahre bestehenden Gesellschaft immer wieder einbrechen. Der Langfristchart offenbart ungeachtet vereinzelter Rallyes einen deutlichen Abwärtstrend. Wer etwa zum IPO den Einstieg wagte, blickt heute, 22 Jahre später, auf einen (Buchwert-)Verlust von 83 Prozent.

Hauptproblem der Norddeutschen: Trotz zunehmender Auftragseingänge ist das Unternehmen weit entfernt vom Break-even-Point und wirtschaftete bisweilen hauptsächlich defizitär. Ende Juli gaben zumindest die jüngsten Nordex Quartalszahlen einen Grund zur Hoffnung: Nach jahrelangen Verlusten vermeldete das Unternehmen einen Gewinn von 0,6 Millionen Euro. Auf EBITA-Basis! Bis die Hamburger auch nach Abzug von Steuern & Co. einen Gewinn verzeichnen, dürften noch einige Monate vergehen, doch der Turnaround könnte seit Vorlage der letzten Quartalszahlen eingeleitet worden sein.

Einem nachhaltigen Sprung in die Profitabilität stehen aktuell die gestiegenen Rohstoffpreise im Weg. Zudem lasten die derweil horrenden Energiekosten auf dem Konzern, schließlich verschlingt die Produktion von Turbinen etc. Unmengen an Energie. Allerdings muss die hiesige Konkurrenz mit denselben Problemen kämpfen – und steht mitunter deutlich besser da. Die Aktien der Nordex SE könnten dennoch eine Spekulation wert sein: Nach der erfolgreichen Platzierung einer Kapitalerhöhung beim spanischen Ankeraktionär Acciona sind die Kassen aufgefüllt und die Sorgen um den 480-Millionen-Euro-Schuldenberg sollten zunächst verblassen. Schafft man es, seine Nebenaktivität als Windkraftanlagenbetreiber auszubauen, könnten die Margen anziehen. Positive Nachrichten bieten demnach ein überproportionales Upside-Potenzial!

Nordex SE Aktienchart / FinMent
Nordex SE Aktienchart / FinMent

4. Orsted A/S 

Vom Branchenführer zum Hot-Stock! So oder so ähnlich ließe sich die Entwicklung der Orsted A/S Aktie (ISIN: DK0060094928) zusammenfassen. Jahrelang galt der Wert als DIE Windkraft Aktie schlechthin und profitierte auch bei stagnierenden Geschäftszahlen vom Thema Windenergie. Denn ähnlich wie Batterie Aktien oder Solar Aktien verzeichnen auch Windkraft Aktien immer wieder Schübe, die sich auf die gesamte Branche auswirken. Einer der größten Profiteure dieser Branchenbewegung war die Orsted Aktie. Dies sollte sich mit der Gewinnwarnung schlagartig ändern und der einstige Dauer-Profiteur mutierte zum Branchen-Schocker, als im August 2023 mitsamt der Aktie des Weltmarktführers zahlreiche weitere Werte aus dem Windkraft-Sektor einbrachen.

Eine Bewertung scheint derweil kaum möglich. Zu groß sind die Risikofaktoren, schließlich sind die Kosten beziehungsweise Abschreibungen in voller Höhe nicht absehbar. Die vermeintlich größte Gefahr dieser Entwicklung stellt der mögliche Image-Schaden dar. Sowohl das Geschäft als Produzent als auch als Betreiber beziehungsweise Partner könnte unter dem Skandal leiden. Sollten Kunden abspringen und zur Konkurrenz wechseln, würden sich Umsätze und Gewinne angesichts der anstehenden Mehraufwendungen für die Instandsetzungsarbeiten der Windkraftanlagen rasant mindern.

Und dennoch: Die Dänen könnten mit ihrem Bekanntheitsgrad punkten, denn Orsted agiert quasi als ein Gemischtwarenladen und beschäftigt sich mit der Produktion von Windkraftturbinen, deren Verkauf sowie der Planung eigener Windparks inklusive Verpachtung und Stromeinspeisung.

Im Fokus stehen Offshore Windparks, doch mittlerweile ist man auch in das Geschäft mit Solarkraft sowie Biogas eingestiegen. Vor allem aber punkten die Nordeuropäer mit Erfahrung: Als Energieversorger ist man bereits seit 1972 auf dem nordeuropäischen Markt tätig, einst als Erdöl-Förderer und Stromanbieter. 2002 verabschiedete sich der Dänemark-Konzern vom Geschäft mit dem Schwarzen Gold. Seitdem verfolgt man mit der „Strategie 85/15“ den Plan, bis 2040 nur noch 15 Prozent der gewonnenen Energie aus fossilen Brennstoffen und 85 Prozent aus erneuerbaren Energien zu generieren. Mittlerweile hat man dieses Ziel übertroffen, gehört mit über 1.000 Windkraftanlagen zum Marktführer und will bis 2025 komplett klimaneutral wirtschaften!

Wer die ambitionierten Pläne nach wie vor für realistisch hält, darf in die Orsted A/S investieren, sollte den Aktienkurs dieser Windkraft Aktie jedoch unbedingt im Auge behalten und notfalls die Reißleine ziehen. Die Chance für einen Turnaround ist zumindest gegeben, wie man Ende 2022 noch an den Quartalszahlen ablesen konnte. Trotz Lieferengpässe und gestiegenen Rohstoffpreisen verzeichnete Orsted im Q4 2022 einen Gewinnsprung auf 8,2 Milliarden dänische Kronen. Die zuletzt stark gestiegene Schuldenquote sollte jedoch ebenso wie die Charttechnik beachtet werden. Denn die soll gemessen am EBITDA in diesem Geschäftsjahr auf den Faktor 2,5 und im Geschäftsjahr 2024 auf 3,1 steigen. 

 

Orsted A S Aktienchart / FinMent, hersteller von windkraftanlagen
Orsted A S Aktienchart / FinMent

3. PNE Wind AG 

Die Aktien der PNE Wind AG (ISIN DE000A0JBPG2) sind mit Fug und Recht als Highflyer zu bezeichnen. Innerhalb von drei Jahren konnte sich die Aktie um rund 350 Prozent verteuern! Seit ihrem Hoch im Januar 2023 bei 24 Euro hat sich der Wert allerdings nahezu halbiert und pendelt derweil in einer Spanne zwischen 12,7 und 13,7 Euro. Interessierte Anleger sollten einen Ausbruch aus dieser Range abwarten! Zum Geschäftsmodell: Die PNE AG betreibt On- und Offshore Windkraftparks und veräußert die erzeugten Strommengen an lokale Netzbetreiber. Zudem tritt man als Entwickler auf. Der Bereich Project Development umfasst neben der obligatorischen Inbetriebnahme inklusive dem Repowering sämtliche Vorarbeiten, etwa die Standortsuche, die Abwicklung der Genehmigungsverfahren, die Planung der Finanzierung und die „schlüsselfertige Errichtung“.

Allein die Bilanz lässt bei dem Allround-Talent aufschrecken: Nach fünf erfolgreichen Jahren der Umsatz- und Gewinnsteigerung lasten seit 2022 Ausgaben für massive Investitionen auf dem Betriebsergebnis. Zwar konnte man das Geschäftsjahr 2022 noch mit einem leichten Plus abschließen, doch für das aktuelle sowie folgende Jahr sehen Prognosen die PNE Wind AG in die roten Zahlen rutschen. So soll nach einem Gewinn pro Aktie von 0,2 Euro (2022) im laufenden Jahr ein Verlust von 0,16 Euro und für 2024 ebenfalls ein Verlust von 0,07 Euro pro Aktie entstehen.

Die Kurshalbierung seit Januar 2023 kommt selbstverständlich nicht von ungefähr: Wochenlang trieben Gerüchte über einen Verkauf des Großaktionärs Morgan Stanley die Kurse, ehe Anfang dieses Jahres die Gespräche mit den Interessenten für beendet erklärt wurden. Zuletzt brodelten ebendiese Gerüchte jedoch erneut auf und auch eine Veräußerung einzelner Geschäftsbereiche steht zur Debatte. Insbesondere die Sparte Project Development gilt als heiß begehrt. Rund zwei Drittel der Einnahmen generiert die PNE Wind AG in diesem Feld, hauptsächlich auf dem europäischen Markt (Schwerpunkt Deutschland), aber auch vermehrt in den USA sowie in Afrika. Angesichts dieser vorteilhaften geostrategischen Positionierung und der stabilen Ertragsseite gehört die PNE Wind AG zu Recht zu den aussichtsreichsten Windkraft Aktien 2023.

PNE Wind AG Aktienchart / FinMent
PNE Wind AG Aktienchart / FinMent

2. RWE

Käufer von RWE Aktien (ISIN: DE0007037129) laden sich vermutlich keinen „Tenbagger“ ins Depot. Dennoch haben sich die Essener den zweiten Platz in der Top 5 Wind Aktien Liste verdient! Bereits seit 120 Jahren produziert und vertreibt man Strom – nach dem Aus für Kohle- und Atomkraft zu rund 25 Prozent aus erneuerbaren Energien. Aktuell betreibt der 20.000 Mitarbeiter starke Energieriese noch einige Gaskraftwerke und möchte diese auch noch als „Backup“ halten, investiert jedoch bereits kräftig in Wind- und Solarenergie. Allein in den kommenden Monaten sollen weitere 15 Milliarden Euro in den Renewable Energy Bereich fließen. Bereits jetzt gehört RWE auf diesem Sektor zu den Marktführern und die Nebensparten Wasserkraft sowie Biomasse sollen ebenfalls sukzessive ausgebaut werden. Sogar der Bau der ersten LNG-Terminals ist beschlossene Sache! Im Windsektor spielt der DAX-Titel mittlerweile in der obersten Liga und betreibt europaweit Offshore Windparks.

Apropos Offshore Windparks: Für die Anlagen in Osteuropa liefert Siemens Gamesa die entsprechenden Komponenten. Seit der Gewinnwarnung durch die Siemens Energy AG wird diese Kooperation kritisch gesehen und dürfte auch der Hauptgrund für den Kursrückgang der RWE Aktie sein. So könnten die Modelle des Typs SG 14-236 DD ersetzt werden müssen, was die Ertragsseite belasten dürfte. Der Absturz der RWE Aktie von 15 Prozent seit der Gewinnwarnung der Münchener scheint jedoch überzogen. In Anbetracht des KGV von 10 und der annehmbaren Verschuldungsquote (1,5) ist der Wind Titel zumindest ein Kandidat für die Watchlist, wenn nicht sogar ein klarer Kauf.

RWE AG Aktienchart / FinMent, rwe aktien kaufen ?
RWE AG Aktienchart / FinMent

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1. NextEra Energy Inc. 

Kommen wir zur Nummer eins im Windenergie Aktien 2023 Vergleich: Ein Sprung über den Teich führt uns zur NextEra Energy Inc. (ISIN: US65339F1012), einem Energieversorger mit zahlreichen Geschäftszweigen und Tochtergesellschaften. Die Amerikaner beschränken sich zwar auf den heimischen Energiesektor, tragen dort jedoch maßgeblich zur Energiewende bei. Über 50 Windparks betreibt der Konzern und liefert hiermit über 4.000 Megawatt. Diesen Bereich will NextEra Energy deutlich ausbauen, sodass die erbrachte Leistung durch Windkraft im Rahmen der 30-y-30-Strategie bis ins Jahr 2030 sogar die Ertragsquote durch Sonnenkraft übertreffen soll! Leider zehrt der Ausbau der Windkraftsparte an den Finanzreserven, sodass sich einige Aktionäre zuletzt von ihren Anteilen trennten. Hinzu kommen die Ausschüttungen, die man großzügig ausgibt: Besitzer einer Aktie erhalten eine Dividende von 1,88 US-Dollar, was zum aktuellen Wechselkurs 1,79 Eur und somit einer Dividendenrendite von 2,75 Prozent entspricht. Mehr noch: NextEra Energy gehört zu den sogenannten Dividendenaristokraten. Gemeint sind hiermit Unternehmen, die ihre Dividende bereits seit 25 Jahren kontinuierlich erhöhen. Im Falle des Energieversorgers steigert man seit 27 Jahren die Ausschüttung.

Angesichts der stabilen Einnahmen sollte sich der Konzern diese Aktionärsvergütung erlauben können, denn NextEra Energy ist auch als Stromversorger tätig. Dieser Geschäftszweig zeichnet sich durch sehr beständige Erträge und geringe Konkurrenz aus. Zuletzt musste der Titel dennoch an Performance einbüßen, da die gestiegenen Zinsen an den Finanzen zehren könnten. Mit einem Verschuldungsgrad von 5 bezogen auf das EBITDA muss der Konzern allerlei Verbindlichkeiten stemmen! Analysten sehen in dem Branchenprimus dennoch einen klaren Kauf und begründen ihre Ratings mit der geschickten Übernahmestrategie, die die Amerikaner in den letzten Jahren verfolgt haben. 16 von 21 Experten raten zum Kauf, fünf weitere stufen den Wert immerhin mit Halten ein.

Da der Konzern monatlich seine Ertragsergebnisse vorlegt, erhalten Anleger zumindest einen regelmäßigen Einblick in die Bilanzen und sind somit vor bösen Kursüberraschungen weitgehend abgesichert. Derweil sollte neben der Verschuldung dem Free-Cash-Flow Beachtung geschenkt werden, da der Konzern unter Umständen die Dividenden kürzen muss, sollten die Erträge verebben. Aktuell stehen die Chancen jedoch sehr gut, dass NextEra Energy seine Dividendenhistorie fortsetzt. Wichtig: Der Konzern betreibt neben Solar- und Windparks auch Gas-, Kernkraft- sowie Kohlekraftwerke. Zumindest Letztere will man in den nächsten Jahren konsequent stilllegen. Dank einer Reihe von Biokraftanlagen darf der Konzern demzufolge durchaus als „Grünes Investment“ bezeichnet werden.

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NextEra Energy Inc, Aktienchart / FinMent

Windkraft-Aktien-Liste: Top 5 Wind Aktien für den nachhaltigen Rendite-Kick

Die folgende Tabelle listet die interessantesten Windenergie Aktien für 2023. Angefangen von Windradhersteller Aktien bis hin zu Windparkbetreiber Aktien finden Sie ausgewählte Wertpapiere von Unternehmen, die im Bereich der Erneuerbare Energien mit Schwerpunkt Windkraft tätig sind. Wie immer gilt: Nutzen Sie einen günstigen und dennoch etablierten Online Broker und kaufen Sie Aktien stets per Limit-Order!

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Windkraft AktienISINBörse
5. Nordex SEDE000A0D6554 XETRA
4. Orsted A/SDK0060094928Börse Kopenhagen
3. PNE Wind AG DE000A0JBPG2XETRA
2. RWE AGDE0007037129 XETRA
1. NextEra Energy Inc.US65339F1012NYSE

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