Boeing Aktie Prognose 2024: Achtung Turbulenzen!

Boeing Aktie News: Fünftes Verlustjahr in Folge!

Die Luftfahrtbranche boomt. Nach überstandener Covid-19-Pandemie befindet sich der internationale Flugverkehr in einer starken Wachstumsphase. Die Fluggesellschaften investieren kräftig in Ausbau und Verjüngung ihrer Flotten. Mit über 730 Auslieferungen vermeldete Airbus erst vor kurzem einen neuen Branchenrekord, auch beim Auftragseingang wurde eine neue Bestmarke aufgestellt. 

Boeing Jahresabschluss 2023 – Direkt zu den aktuellen Geschäftszahlen

Abgesehen von der starken Kundennachfrage spielen dem europäischen Gemeinschaftsunternehmen aber auch Probleme bei der Konkurrenz in die Hände. Der frühere Branchenführer Boeing gerät immer wieder mit Qualitätsproblemen in die Schlagzeilen, zuletzt Anfang Januar, als eine 737 Max ein Rumpfteil verlor. Die Boeing Aktie (WKN: 850471; ISIN: US0970231058) hat im noch kurzen Börsenjahr bereits 20 Prozent an Wert verloren. Wie ernst ist die Lage bei den Amerikanern wirklich? Sollte die Kursschwäche jetzt zum Einstieg genutzt werden? Dies und mehr beantworten wir in unserer Boeing Aktienanalyse.

Boeing Aktie: Kennziffern und Symbol

Boeing Aktie WKN: 850471; ISIN: US0970231058; Symbol: BA

Boeing Aktienkurs

Die Boeing Aktie wird an der New York Stock Exchange (NYSE) gehandelt und ist Bestandteil des Dow Jones Industrial Average (DJIA).

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Verstehe Dein Investment: Das Geschäftsmodell von Boeing

Boeing ist einer der Schlüsselakteure in der globalen Luft- und Raumfahrtindustrie. Gegründet wurde das amerikanische Unternehmen im Jahr 1916 von William E. Boeing, unter dem Namen „Pacific Aero Products Company. Nachdem man sich anfänglich dem Bau von Wasserflugzeugen gewidmet hatte, machte sich Boeing während des Zweiten Weltkriegs einen Namen mit seinem B-17-Bomber.

Die Geschichte des Unternehmens ist geprägt von Innovationen und technologischem Fortschritt. In den 1950er Jahren revolutionierte beispielsweise die Boeing 707 als erstes strahlgetriebenes Verkehrsflugzeug die Luftfahrt und legte gleichzeitig den Grundstein für den Erfolg des Unternehmens im kommerziellen Flugzeugbau. 1967 folgte die allseits bekannte Boeing 747, das erste Großraumflugzeug mit zwei Gängen.

Im Jahr 1997 fusionierte Boeing mit dem amerikanischen Konkurrenten McDonnell Douglas, was die Position in der Luft- und Raumfahrtindustrie nochmals stärkte. Heute beschäftigt Boeing circa 145.000 Angestellte und erzielte im Jahr einen Umsatz in Höhe von 77,8 Milliarden US-Dollar. Die Geschäftstätigkeit ist in drei Segmente aufgeteilt:

  1. Commercial Airplanes (Geschäftsflugzeuge, 42 Prozent des Konzernumsatzes): Commercial Airplanes entwickelt, produziert und vermarktet Jet-Flugzeuge für die weltweite Flugzeugindustrie. Boeings Angebot deckt ein breites Spektrum an globalen Passagier- und Frachtanforderungen von Fluggesellschaften ab. Immer größerer Fokus liegt dabei auf der Treibstoffeffizienz der Flugzeuge. 

  2. Defense, Space & Security (Verteidigung, Raumfahrt und Sicherheit, 33 Prozent des Konzernumsatzes): Defense, Space & Security ist in der Forschung, Entwicklung, Produktion und Modifikation von bemannten und unbemannten Militärflugzeugen und Waffensystemen tätig, einschließlich Kampf- und Schulflugzeugen, vertikaler Fortbewegung mit Hubschraubern und Kipprotorflugzeugen sowie kommerziellen Derivatflugzeugen wie Anti-U-Boot- und Tankflugzeugen. 

  3. Global Services (Globale Dienstleistungen, 25 Prozent des Konzernumsatzes): Das Segment unterstützt Luft- und Raumfahrtplattformen und -systeme mit einer breiten Palette von Produkten und Dienstleistungen, darunter Supply-Chain- und Logistikmanagement, Ingenieurleistungen, Wartung und Modifikationen, Upgrades und Umbauten, Ersatzteile, Piloten- und Wartungsschulungssysteme und -dienstleistungen, technische und Wartungsdokumente sowie Datenanalytik und digitale Dienste.

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Boeing Maschine / DALL-E

Harte Konkurrenz aus dem In- und Ausland

Der Markt für kommerzielle Flugzeughersteller und die Luftfahrtindustrie ist sehr wettbewerbsintensiv. Vor allem der europäische Konkurrent Airbus hat in den letzten Jahren einiges an Boden gut gemacht und Boeing als globale Nummer 1 abgelöst. Im Jahr 2023 lieferte Airbus 735 Passagiermaschinen an seine Kundschaft aus, 30 Prozent mehr als Boeing mit seinen 528 Flugzeugen (Unsere aktuelle Analyse der Airbus-Aktie finden sie hier). Hinzu kommen kleinere Akteure wie Bombardier, Textron Aviation, Dassault Aviation, Embraer und auch der chinesische Hersteller Comac. 

In der Rüstungsindustrie steht Boeing in starkem Wettbewerb mit Unternehmen wie Lockheed Martin, Northrop Grumman, Raytheon Technologies, General Dynamics und SpaceX. Auch internationale Unternehmen wie BAE Systems und Airbus bauen eine strategische Präsenz auf dem US-Markt auf, indem sie ihre Operationen in Nordamerika stärken und mit US-Verteidigungsunternehmen zusammenarbeiten.

Starke Nachfrage in allen Bereichen

Nach der überstandenen Covid-19-Pandemie mangelt es der Luftfahrtindustrie nicht an Nachfrage. Steigende Flugverkehrszahlen sowie ein anhaltend starker Trend im Luftfrachtbereich haben zu einem hohen Auftragsaufkommen geführt. Fluggesellschaften wie z.B. Lufthansa sind vor allem an treibstoffeffizienten Modellen interessiert. Erst Mitte Dezember tätigte die größte deutsche Airline eine Bestellung von bis zu 100 Boeing 737 Max. 

Auch die Rüstungssparte erfreut sich rosiger Aussichten, angesichts der angespannten geopolitischen Sicherheitslage sowohl in Osteuropa als auch im Nahen Osten. Steigende Rüstungsbudgets in vielen Regionen dürften die Auftragslage über viele Jahre hinweg positiv gestalten. Allerdings kämpft Boeing in seiner Defence, Space & Security Sparte mit steigenden Kosten und ungünstigen alten Verträgen, die zu festen Konditionen abgeschlossen worden sind. So wurden bereits im Jahr 2022 Verluste in Höhe von 4,4 Milliarden US-Dollar eingefahren. 2023 belastete u. a. der Bau zweier Air Force One-Maschinen das Ergebnis mit einem Verlust von 482 Millionen US-Dollar. Boeing CEO Dave Calhoun will bis 2025 – 2026 die operative Marge im Rüstungsgeschäft wieder auf ein hohes einstelliges Niveau bringen. 

Um die starke Nachfrage in allen Bereichen bedienen zu können, investiert Boeing in den Ausbau seiner Produktionskapazität. Ziel ist es zudem, künftig wenig anfälliger für Lieferkettenprobleme zu werden, die in den letzten Jahren für große Herausforderungen gesorgt haben. 

Große Probleme beim 737 Max 

Die größten Herausforderungen für Boeing sind allerdings hausgemacht. Das Ansehen des Unternehmens hat in den letzten Jahren massiv gelitten, nachdem im Herbst 2018 eine Maschine vom Typ 737-8 Max abstürzte und alle Passagiere in den Tod riss. Nur wenige Monate später stürzte eine weitere Maschine ab, worauf Luftfahrtbehörden weltweit ein Startverbot für die B 737 Max verhängten. Wie sich bei den Untersuchungen herausstellte, wurde bei der Entwicklung der Flugsteuerung geschlampt, um so schnell wie möglich einen Konkurrenten zur Airbus A320neo-Familie auf den Markt bringen zu können. Erst nach langwierigen und kostspieligen technischen Verbesserungen erfolgte die sukzessive Wiederzulassung.

boeing 737 max 9 flugzeug von boeing co
Boeing 737 Max / Shutterstock

Reibungslos läuft es seitdem aber keineswegs; Boeing musste im Laufe des Vorjahres die Auslieferungen von 737 Max-Modellen zweimal unterbrechen. Anlass waren Qualitätsmängeln am hinteren Rumpfteil, sowie fehlerhafter Bohrlöcher in dem Druckschott, das die Flugzeugkabine nach hinten abschließt. 

Mehr als nur eine Schraube locker

Zu einem herben Rückschlag kam es Anfang Januar, als bei einem Flug von Alaska Airlines kurz nach dem Start ein Rumpfteil herausbrach. Bei der Maschine handelte es sich um eine 737-9 Max, die erst kürzlich ausgeliefert worden ist. Auch bei anderen Flugzeugen des gleichen Typs wurden bei Kontrollen lockere Befestigungsteile entdeckt. 

Mittlerweile hat die US-Luftfahrtbehörde FAA Ermittlungen gegen Boeing aufgenommen und prüft dabei u.a. die Produktionsprozesse des Unternehmens. Bis auf Weiteres wurde es Boeing untersagt, die geplante Produktion der Max-Familie voranzutreiben. Somit kann der Auftragsbestand nur schleppend abgearbeitet werden. Momentan werden 38 Max-Flugzeuge pro Monat gebaut, das Ziel ist, diese Zahl auf 50 zu erhöhen.

Aktuelle Geschäftszahlen: Fünftes Verlustjahr in Folge

Angesichts der jüngsten Turbulenzen wurden die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr fast schon zur Nebensache. Wie Boeing am 31.01. bekannt gab, konnte der Umsatz 2023 um 17 Prozent auf 77,8 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Das Segment Commercial Airplanes verbuchte dabei ein Plus von 30 Prozent auf 33,9 Milliarden US-Dollar. Dank einer Stabilisierung der Lieferketten konnte im Laufe des Jahres 528 Maschinen ausgeliefert werden, 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Im Segment Defence, Space & Security stiegen die Einnahmen um 8 Prozent auf 24,9 Milliarden US-Dollar. Auch hier sitzt das Unternehmen auf einem komfortablen Auftragsbuch in Höhe von 59 Milliarden US-Dollar (per 31.12.), wovon 29 Prozent von internationalen Kunden stammen.

Obwohl der Trend in beiden Fällen positiv ist: Sowohl Commercial Airplanes als auch Defence, Space & Security landeten 2023 abermals in der Verlustzone. Es war nun bereits das fünfte Verlustjahr in Folge für Boeing. Die Flugzeugsparte verringerte ihren operativen Verlust auf -1,6 Milliarden (2022: -2,3 Milliarden US-Dollar), im Rüstungsgeschäft waren es -1,8 Milliarden (2022: -3,5 Milliarden US-Dollar). Auf Konzernebene konnte der operative Verlust auf -773 Millionen US-Dollar verringert werden (2022: -3,5 Milliarden US-Dollar). 

Fortschritte konnten beim operativen Bargeldmittelzufluss (Operating cash flow) gemacht werden; dieser verbesserte sich um 70 Prozent auf fast 6 Milliarden US-Dollar. Die Nettoverschuldung konnte bis Ende Dezember auf 36,3 Milliarden US-Dollar reduziert werden, allerdings übersteigen die Verbindlichkeiten noch immer die Vermögenswerte, was dazu führt, dass Boeing ein negatives Eigenkapital in Höhe von 16,7 Milliarden US-Dollar aufweist. Die finanzielle Situation des Unternehmens ist daher alles andere als robust.

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Boeing Ausblick: „Ernste Herausforderungen“

Bei der Präsentation des Geschäftsberichts 2023 betonte Boeing CEO Dave Calhoun die „ernsten Herausforderungen“, vor denen das Unternehmen steht. Eine Prognose für 2024 will er daher gar nicht erst abgeben, Ziel sei es „sich auf jedes nächste Flugzeug zu konzentrieren“, um bei Sicherheit und Qualität die höchsten Standards zu erfüllen. 

Der Analystenkonsens Eulerpool rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzplus von 16 Prozent auf 92,2 Milliarden Euro. 2025 sollen weitere 11 Prozent dazukommen auf 103,5 Milliarden US-Dollar. Beim Gewinn je Aktie (EPS) rechnen die Experten mit 5,35 US-Dollar in diesem Jahr und 9,8 US-Dollar im nächsten.

Boeing - Bewertungskennzahlen

Der Boeing Börsenwert beläuft sich im Moment auf 128 Milliarden US-Dollar. Unter Berücksichtigung der Nettoverschuldung entspricht dies dem 1,8-fachen des erwarteten Umsatzes 2024 (EV/Sales) bzw. dem 1,5-fachen des erwarteten Umsatzes 2025. Das 2024er-KGV beträgt 39, das 2025er-KGV 22. 

Sollten die Analysten mit ihren Schätzungen recht behalten, ist die Bewertung der Boeing Aktie nicht uninteressant. Dem hohen erwarteten Gewinnwachstum von über 80 Prozent im nächsten Jahr steht ein KGV (Kurs Gewinn Verhältnis) von 22 gegenüber. Angesichts der Vorfälle der letzten Monate sollte man als Anleger diese Schätzungen allerdings mit Vorsicht genießen.

Die Konkurrenz weist derweil etwas niedrigere Bewertungskennzahlen auf, zwar bei niedrigerem erwarteten Wachstum, aber auch deutlich geringerem Risiko. Die Airbus Aktie hat momentan ein 2024er-KGV von 22, das 2025 auf 18 sinkt. Andere Rüstungsaktien wie etwa die Lockheed Martin Aktie werden mit einem KGV von 17 (2024) bzw. 15 (2025) bewertet. Tourismus-Aktien wie z.B. die Lufthansa Aktie sind teilweise noch deutlich günstiger bewertet (2024er-KGV: 5; 2025er-KGV: 4,6). Allerdings ist hier die Wachstumsdynamik nicht vergleichbar. 

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Boeing: SWOT – Analyse 

Unternehmensspezifische Stärken und Chancen

Vorteilhaftes Marktumfeld: Sowohl das zivile als auch das militärische Geschäft erfreut sich großer Nachfrage. Mit jahrzehntelanger Erfahrung und führendem Know-How entwickelt Boeing stetige neue Modelle, die die Bedürfnisse der Kunden erfüllen. 

Hoher Auftragsbestand: Ende Dezember betrug der Auftragsbestand bei Boeing über 5.600 Flugzeuge, die Produktion ist auf viele Jahre hinweg ausgebucht. 

Breites Produktportfolio: Neben dem zivilen Luftfahrtgeschäft hat Boeing ein weiteres wichtiges Standbein mit seiner Defence, Space & Security Sparte. 

Unternehmensspezifische Schwächen und Risiken

Abhängigkeit von globalen Lieferketten: Die Covid-19-Pandemie hat deutlich gemacht, wie gravierend die Auswirkungen sein können, wenn Waren nicht wie gewohnt abgewickelt werden können. Die Luftfahrtindustrie war davon besonders betroffen, da die nötigen Teile fehlten, um Flugzeuge fertigstellen zu können. Bis zum heutigen Tag kann die Nachfrage von Kundenseite noch nicht vollends bedient werden. 

Beschädigtes Image: Die tödlichen Vorfälle mit dem Max 737 in den Jahren 2018/2019 haben am Image von Boeing gekratzt. Gerade als sich die Lage zu bessern schien, tauchten Anfang 2024 neue Probleme auf. Es ist nicht auszuschließen, dass die Fluggesellschaften zunehmend auf die Konkurrenz setzen werden, zumal Boeings Expansionspläne vorerst von den Behörden gebremst werden. Airbus dagegen arbeitet eifrig an der Erweiterung seiner A320neo-Kapazitäten. 

Angeschlagene Bilanz: Nach mehreren Verlustjahren in Folge weist Boeings Bilanz Verbindlichkeiten auf, die die Vermögenswerte übersteigen. 

Analystenmeinungen und Kursziele der Boeing Aktie

Boeing Aktie Prognose Übersicht

30 Experten haben ihre Schätzungen & Empfehlungen zum Kursziel der Boeing Aktie abgegeben und prognostizieren im Durchschnitt ein Kursplus von satten +24.78 % auf 257,80 USD pro Aktie. Während die Optimisten nach eigenen Analysen einen Höchstkurs von 308,00 USD (+49.06 %) erwarten, sehen die Konservativen leichtes Abwärtspotenzial auf rund 190,00 USD je Aktie (-8.05 %).

Von den 30 Analysten raten 23 zum Kauf der Boeing Aktie, 8 plädieren fürs Halten, und keiner empfiehlt zum Verkauf.

Die Analysten von UBS senkten nach Bekanntgabe des Geschäftsberichts 2023 ihr Kursziel auf 275 US-Dollar von 315 US-Dollar, beließen aber ihre Einstufung der Boeing Aktie auf „Kaufen“. 

Boeing Aktie: Basisdaten

Fazit: Boeing Aktie Prognose 2025

Boeing kommt nicht zur Ruhe. Nach den Abstürzen 2018/2019 und der Covid-19-Pandemie wird das Unternehmen nun erneut von Problemen geplagt. Abgefedert wird die Krise von einem günstigen Branchenumfeld, da sowohl zivile als auch Rüstungskunden ihre Flotten ausbauen wollen. Allerdings erschweren die Qualitätsmängel es Boeing mit der Konkurrenz Schritt zu halten. Während Airbus seine Kapazitäten erweitert, müssen die Amerikaner erst einmal abwarten, bis die Behörden ihre Untersuchungen abgeschlossen haben. 

Die Auftragsbücher sind prall gefüllt und ohne weitere Vorfälle erscheint es zurzeit unwahrscheinlich, dass bereits befindliche Aufträge gestrichen werden. Sowohl bei Kunden als auch Anlegern hat Boeing aber einiges an Vertrauen verspielt. Sollte CEO Dave Calhoun wirklich der Turnaround gelingen, ist die Boeing Aktie momentan attraktiv bewertet. Mit der Airbus Aktie oder auch der MTU Aktie gibt es allerdings interessante Alternativen, die Anleger an dem positiven Trend der Luftfahrtindustrie teilhaben lassen, bei deutlich geringerem Risiko.

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Quellenangaben:

www.investors.boeing.com/

www.marketscreener.com

www.reuters.com

www.bloomberg.com

Bildquelle(n): Boeing, statista, DALL-E

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