Amazon Aktie: Prognose 2022, Unternehmen, Dividende und Umsatz
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Amazon Aktie: Prognose 2022, Unternehmen, Dividende und Umsatz

Amazon Aktie: Profiteur der Pandemie mit enormen Umsatz-Wachstum

Als global führender Online-Versandhandelskonzern bietet Amazon neue sowie gebrauchte Produkte nahezu sämtlicher Bereiche der Konsumgüter. Amazon verkauft nicht nur selbst, sondern bietet auch anderen privaten und gewerblichen Händlern eine Plattform für deren Verkäufe. Weitere starke und wachsende Geschäftsbereiche Amazons finden sich in Video-on-Demand-Angeboten, Streaming-Diensten, Cloud-Plattformen, Spracherkennungssystemen und vielem mehr. Das fortlaufend expandierende Unternehmen baut sein Produktportfolio beständig aus und hat in vielen Geschäftsbereichen bereits Marktführerschaft erreicht.

Über einen langfristigen Zeitraum von zehn Jahren konnte die Amazon-Aktie (WKN 906866 ISIN US0231351067) einen eindrucksvollen Aufwärtstrend zeigen, bei einem durchschnittlichen Zuwachs von 34 Prozent pro Jahr. Zwar enttäuschte das Papier im Jahr 2021 vor dem Hintergrund vergleichsweise geringer Umsatzzuwächse mit einem nur moderaten Anstieg. Doch bleibt die Amazon-Aktie bei der Prognose speziell mit Blick auf das florierende Cloud-Computing-Geschäft AWS im Blick der Beobachter.

Amazon Aktie: Kennziffern und Symbole

Amazon WKN: 906866 | ISIN: US0231351067 | Deutsches Ticker-Symbol: AMZ

Amazon Aktie Kurs-Chart

Unternehmensgeschichte und prägende Ereignisse

Ursprünglich ist das Unternehmen Amazon.com, Inc. im Jahr 1994 von dem US-Informatiker Jeff Bezos gegründet worden. Die Gründungsidee war ein elektronisches Buchgeschäft (Online Bookstore). Bereits im Juli des darauffolgenden Jahres 1995 ist das erste Buch über Amazon verkauft worden. Schon in den ersten vier Wochen nach dem ersten Verkauf versendete das Unternehmen Bücher an Kunden in sämtlichen 50 US-Bundesstaaten sowie in 45 weiteren Ländern. Der Wochenumsatz lag bereits im zweiten Monat bei mehr als 20.000 US-Dollar.

Seit Oktober 1995 ist Amazon als Plattform unter der bekannten URL amazon.com zugänglich für die Öffentlichkeit.

Es folgten Jahre enormen Umsatzwachstums. 1996 erzielte man einen Jahresumsatz von 15,7 Millionen US-Dollar, der 1997 bereits auf 147,8 Millionen US-Dollar gesteigert werden konnte. Seit 1998 bedient Amazon, zunächst weiterhin als reiner Online-Buchhandel, auch den deutschen Markt. Die Internetseite telebuch.de wurde in diesem Jahr in amazon.de umbenannt.

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Übernahmen und Kooperationen

Die folgenden Jahren wahren geprägt von zahlreichen Übernahmen sowie dem Angebot zusätzlicher Dienste. Im Jahr 2004 kam es zur Übernahme der chinesischen Website JOYO durch Amazon. Nachdem JOYO 2016 erfolgreich in den USA beantrage, als Seefrachtdienstleister aktiv zu werden, gelang Amazon damit ein Schritt in Richtung der Senkung logistischer Kosten.

Im Jahr 2006 startete Amazon den Dienst AWS (Amazon Web Services), heute primär ein IT-Dienst für Cloud-Lösungen, der auch für private Nutzer zur Verfügung steht.

2008 übernahm Amazon den Konkurrenten AbeBooks. Über diese Plattform ist Amazon auch auf dem Markt für gebrauchte Bürcher tätig. AbeBooks übernahm wiederum das ZVAB (Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher) im Jahr 2011.

Im Jahr 2009 kam es zur Übernahme des großen Online-Schuhgeschäfts Zappos zu einem Preis von 850 Millionen US-Dollar. Der Kaufpreis wurde zu 807 Millionen US-Dollar in Amazon-Aktie bezahlt, während weitere 40 Millionen an die Mitarbeiter flossen.

2011 gelang dem Unternehmen die Übernahme des größten britischen Wettbewerbers, dem Online-Buchhandel The Book Depository Ltd.

2012 wurde der Lagerhaus-Dienstleister Kiva-Systems für 775 Millionen US-Dollar durch Amazon übernommen. Der Buchclub Goodreads floss 2013 für einen Preis von 150 Millionen US-Dollar an Amazon.

Amazon-Aktie-Prognose-2022-Amazon Prime Air Zustell-Drohnen in Planung

Amazon Prime Air: Zustell-Drohnen in Planung

Ende 2013 wurde in einem Interview mit Jeff Bezos bekannt, dass Amazon die Nutzung logistischer Drohnen für die Zustellung plant. Unter dem Namen Prime Air sollten Oktokopter bis zu 2,5 Kilogramm Nutzlast transportieren. Trotz des großen medialen Echos ist der Einsatz bis heute nicht marktreif und in Deutschland nach gegenwärtiger Rechtslage nicht zulässig.

Weitere Übernahmen und Partnerschaften

2014 übernahm Amazon für 970 Millionen Euro das Unternehmen Twitch.

Eine weitere wichtige Station in der Amazon-Entwicklung ist die seit 2020 bestehende Partnerschaft mit Sky. Damit ist es beispielsweise möglich, über Sky Q Amazon Prime Video zu streamen.

Anfang 2021 erwarb der Online-Handelsriese eine Flotte von elf Boeing 767-300. Bis dato bestand die Flugzeugflotte lediglich aus geleasten Frachtmaschinen.

Mit der Übernahme des Hollywood-Studius MGM im Mai 2021 (Übernahmepreis 8,45 Milliarden US-Dollar) erwarb Amazon die Rechte an über 4000 Filmen, darunter absatzstarke Klassiker wie Ben Hur und die Reihen James Bond und Rocky.

Am 05. Juli 2021 (Gründungstag) gab Jeff Bezos sein Amt als CEO und Präsident an Andy Jassy ab. Bezos blieb Executive Chairman des Unternehmens.

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Produkte und Dienstleistungen von Amazon im Überblick

Neben dem Hauptgeschäft, dem Online-Versandhandel, hat Amazon über die Jahre hinweg sein Portfolio massiv auf zahlreiche Produkte und Dienstleistungen erweitert.

Amazon Prime

Amazon Prime ermöglicht gegen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag ohne Entstehung weiterer Kosten eine Zustellung bereits am nächsten Werktag für eine Vielzahl von Produkten. Unter vergünstigtem Express-Versand kann die Zustellung sogar noch schneller erfolgen. Das Angebot von Amazon Prime ist in Deutschland seit 2007 verfügbar. Prime-Kunden stehen zudem unbegrenzte Anzahlen von Filmen und Musik (über Amazon Video beziehungsweise Prime Music) zum Stream zur Verfügung. 2013 entsprachen Amazon-Prime-Kunden in den UA etwa einem Drittel des operativen Unternehmensgewinns, womit dieser Geschäftsbereich auch großen Anteil am Kurs der Amazon-Aktie hatte. Anfang 2021 zählte Prime mehr als 200 Millionen Abonnenten weltweit.

Amazon Marketplace

Über die Plattform Amazon Marketplace bietet der Handelsriese privaten und gewerblichen Händlern ein Portal, ihre eigenen neuen oder gebrauchten Waren anzubieten. Diese Produkte bietet Amazon neben den offiziellen, über Amazon angebotenen und vertriebenen Waren an. Diese Angebote entsprechen dem Hauptanteil des Betriebsergebnisses. Das Geschäft basiert auf einer Provision, die Amazon anteilsmäßig pro verkauftem Artikel erhält. Diese beträgt bis zu 45 Prozent des Verkaufspreises, zuzüglich 0,99 Euro für Privatverkäufer. In Abhängigkeit des Käuferlands und der Produktgruppe fällt eine zusätzliche Versandtransaktionsgebühr an.

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Amazon Music

Der Musik-Downloadshop Amazon Music startete bereits 2007 in den USA. Etwa zwei Millionen Titel von mehr als 180.000 Interpreten mehrerer Labels und Partner werden DRM-frei angeboten. Im September 2019 wurde mit Amazon Music HD ein neuer Standard verlustfreier Musik angekündigt, der für über 50 Millionen Songs angeboten wird.

Amazon Prime Video

Die Anfänge von Prime Video reichen zurück bis 2005. In diesem Jahr bot Amazon.de den DVD-Verleih Lovefilm an. 2011 gab man bekannt, Lovefilm komplett zu übernehmen. Seit 2014 ist das vollständige Lovefilm-Angebot in die Amazon-Plattform integriert. Seither firmierte das Streaming-Angebot unter Amazon Instant Video. Seit Februar 2018 bietet Amazon sämtliche Video-Materialien unter dem Namen Prime Video an, unabhängig davon, ob es sich um kostenlose oder kostenpflichtige Angebote handelt.

Amazon Pay

Amazon Pay entstand im Zuge der Umbenennung von Amazon Payments im Februar 2017. Die erste Online-Bezahlfunktion bot Amazon bereits 2007 als Beta-Variante an. Amazon Payments ermöglicht die Zahlung über das Amazon-Kundenkonto auch bei fremden Onlineshops, die nicht zu Amazon gehören. Die Zahlungsdaten müssen dabei nicht offengelegt werden und die Abrechnung erfolgt via Lastschrift, Kredit- oder Debitkarte. Der Dienst ist seit 2011 bei deutschen Händlern verfügbar und für private Kunden kostenlos. Seit 2018 kooperiert Amazon mit dem Zahlungsdienstleister Bezahlen.de.

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AmazonFresh

AmazonFresh ist ein spezieller Lieferdienst, der mit dem lokalen Einzelhandel der Frischemärkte konkurriert, so etwa mit Edeka oder Rewe. AmazonFresh setzt eine Prime-Mitgliedschaft voraus. AmazonFresh beinhaltet etwa 85.000 Artikel. Lieferkosten fallen an, wenn der Warenkorb einen bestimmten Wert unterschreitet, der sich von einer Stadt zur anderen unterscheiden kann. AmazonFresh liefert innerhalb eines Zeitfensters von zwei Stunden von 5:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Das Liefergebiet beschränkt sich in Deutschland auf Teile der Städte Berlin, Hamburg, Potsdam und München.

Amazon Advertising

Amazon Advertising stellt einen der Geschäftsbereiche mit dem Größten Wachstum für Amazon dar und ist für die Amazon Aktie von großer Bedeutung. Amazon Advertising bietet werbenden Kunden eine große Anzahl an Formaten und Lösungen zur Generierung von Aufmerksamkeit. Dazu gehören Display-Formate, Pay-Per-Click-Systeme und Video-Advertising. Damit lassen sich Nutzer sowohl auf als auch außerhalb der Amazon-Plattform erreichen. Nach Google und Facebook ist Amazon drittgrößter Digital-Vermarkter in den USA.

Amazon Go

Amazon Go ist ein physischer Supermarkt ohne Kassenbereich. Bereits 2016 wurde die erste Go-Filiale in Seattle eröffnet, die zunächst nur Amazon-Mitarbeitern zugänglich war. Seit 2018 ist Amazon-Go auch für Kunden verfügbar. Im Jahr 2020 waren insgesamt 27 Amazon Go-Filialen in Betrieb.

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Standorte und weltweite Präsenz

Der Sitz der Unternehmenszentrale befindet sich in Seattle (Bundesstaat Washington), der europäische Hauptsitz ist in Luxemburg ansässig. Amazon verfügt über lokalisierte Internetseiten und Onlinepräsenzen auf der gesamten Welt, so etwa für die USA (unter der Top-Level-Domain .com), in Deutschland (.de), dem vereinigten Königreich (.co.uk), Australien (.com.au), Brasilien (.com.br), Singapur (.com.sg) und einigen Staaten mehr. Bestimmte Marktplätze, so etwa in China (amazon.cn) sind gegenwärtig nur für in den jeweiligen Ländern ansässige Händler zugänglich. Warenlieferungen in Deutschland werden seit 2014 überwiegend über neue polnische und tschechische Logistikzentren umgeleitet.

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Börsengang der Amazon-Aktie 1997

Im Mai 1997 startete der Handel der Amazon-Aktie an der Börse bei einem Kurs von etwa 18 US-Dollar. Zum 20-jährigen Jubiläum der Amazon-Aktie im Jahr 2017 titelten einige Zeitungen, dass mit einem Investment von nur 1000 Euro im Jahr 1997 bereits ein Gewinn von über 600.000 US-Dollar möglich gewesen wäre. Damals war der Boom des e-Commerce noch nicht abzusehen und das Unternehmen erwirtschaftete noch keine Gewinne (30 Millionen US-Dollar Verlust bei einem Amazon-Umsatz von nur 150 Millionen US-Dollar im Jahr 1997). 2017 betrug die Kurse des Online-Händlers bereits knapp 1.000 US-Dollar. Inzwischen wurde die Marke von 3.000 US-Dollar längst mehrfach überschritten.

Amazon Wertpapiere auf lange Sicht: Kurs der Amazon-Aktie über zehn Jahre positiv

Die Amazon-Aktie hat über eine Zeitraum von zehn Jahren überwiegend einen Aufwärtstrend gezeigt. Nur kleinere Kurskorrekturen bremsten immer wieder den Anstieg der Amazon-Aktie. Durchschnittlich handelte es sich bei der Amazon-Aktie um ein Kurswachstum um etwa 34 Prozent pro Jahr in den vergangenen zehn Jahren. Die Verlust-Ratio von 1,8 spricht von einem moderaten Anlage-Risiko. Für die langfristige Stabilität der Amazon-Aktie spricht die Tatsache, dass Amazon im BCDI USA sowie in den Aktien- und Weltfonds von boerse.de enthalten ist.

Amazon-Aktie: verhaltene Entwicklung 2021

Im ausklingenden Jahr 2021 ist der Kurs der Amazon-Aktie nur moderat angestiegen. Die Wertentwicklung der Amazon-Aktie lag bisher nur bei knapp 6 Prozent (Stand 16.12.2021). Gerade im Vergleich zu einem Zuwachs von etwa 20 Prozent im NASDAQ Composite ist diese Entwicklung im Kurs der Amazon-Aktie als eher enttäuschend einzustufen. Ein Grund sind die schwächeren Zuwächse im Amazon-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.

Fundamentaldaten: Amazon-Umsatz im dritten Quartal 2021 hinter den Erwartungen

Für das dritte Quartal 2021 lagen die Erwartungen der Analysten an den Umsatz des Unternehmens bei etwa 17 Prozent. Dieses Ziel wurde mit einem tatsächlichen Amazon-Umsatz von 15,3 Prozent deutlich verfehlt, was sich auch auf die Amazon-Aktie negativ auswirkte. Es handelt sich um den kleinsten Zuwachs im Amazon-Umsatz für die letzten drei Jahre. Für das letzte Quartal gilt ein noch geringeres Wachstum um nur etwa 7,5 Prozent als wahrscheinlich für das Unternehmen.

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Amazon-Umsatz 2020: kräftiger Anstieg im Zuge der COVID-19-Pandemie

Ein Grund für die geringeren Zuwachsraten im Umsatz und im Kurs der Amazon-Aktie war die enorme Entwicklung im Pandemie-Jahr 2020. Amazon und die Amazon-Aktie gehörten zu den Gewinnern der Pandemie, da im Zuge des Lockdowns das Online-Geschäft florierte. Der Amazon-Umsatz stieg im Jahr 2020 um stattliche 37,6 Prozent gegenüber 2019 an. Eine vergleichbar hohe Steigerung im Nachfolgejahr wäre daher wenig wahrscheinlich gewesen.

Amazon selbst wies bei Präsentation der Zahlen für das dritte Quartal 2021 darauf hin, dass die durchschnittliche Umsatz-Wachstumsrate der letzten zwei Jahre bei 25 Prozent liege, gegenüber einer Wachstumsrate im Bereich von 20 Prozent vor der Pandemie. Diese Ansicht spiegelt sich auch in der Mehrheit der Analysen wieder, wenn diese sich zur Amazon-Aktie, ihrer Prognose oder dem Kursziel äußern.

Amazon-Aktie und das KGV

Allgemein gilt ein geringes Kurs-Gewinn-Verhältnis als Indikator langfristig lohnenswerter Aktien. Amazon weist ein schwankendes KGV auf, das sich in den letzten zehn Jahren meist in einem hohen Bereich zwischen 50 und 200 bewegte. Damit war das KGV nur bedingt zur Einschätzung der Amazon-Aktie geeignet. Für 2021 wird von einem KGV von etwas über 80 ausgegangen, während das KGV in den kommenden Geschäftsjahren voraussichtlich sinkt.

Amazon-Aktie: Prognose und Kursziel

Die meisten Analysen und Empfehlungen zur Amazon-Aktie lauten auf Buy, wobei sich das Kursziel in Abhängigkeit der Analysen unterscheidet. Die Analyse der UBS beließ Amazon zum 14.12.2021 auf Buy und gab die Kursziele der Amazon-Aktie bei 4.700 US-Dollar an. Ein etwas geringeres Kursziel verkündete Goldman in einer seiner Analysen vom 17.11.2021 mit 4.100 US-Dollar pro Amazon-Aktie (und ebenso einer Buy-Empfehlung).

Amazon-Aktie und die Frage nach der Dividende

Eine Besonderheit der Amazon-Aktie ist die Tatsache, dass der Konzern keine Dividende an seine Anteilseigner ausschüttet. Der Verzicht auf die Zahlung einer Dividende hängt mit dem Fokus des Unternehmens auf maximales Wachstum zusammen. Jeff Bezos vertrat stets das Motto, jeder Tag solle bei Amazon wie „Tag Eins“ bei einem aufstrebenden Start-up sein. Stillstand sei zu vermeiden. Dies ließ Bezos 2017 in einem Schreiben an die Anteilseigner der Amazon-Aktie verbreiten als Begründung, dass keine Dividende ausgeschüttet wird. Bereits ein kleines Budget einer Amazon-Dividende würde dieser Idee laut Bezos zuwiderlaufen.

Amazon Aktie: Basisdaten

Amazon-Aktie: Prognose und Stellenwert des Cloud-Computing-Geschäfts

Bei der Amazon-Aktie gilt für eine Prognose vor allem die Entwicklung des weiter expandierenden Cloud-Computing-Geschäfts als wichtig. AWS entspricht etwa 40 bis 45 Prozent des Unternehmenswerts. Ein schnelles und profitables Wachstum in dieser Sparte ist daher von Bedeutung für die Amazon-Aktie. Bei einer Prognose steht diese Sparte daher im Fokus. Mit 32 Prozent Marktanteil ist AWS führend im weltweiten Cloud-Computing-Geschäft, gefolgt von Microsoft Azure mit einem Anteil von 21 Prozent. Als wichtigster Eckpfeiler der Profitabilität sehen Beobachter in ihren Analysen mit Blick auf AWS noch weiteres Potenzial für die Amazon-Aktie.

Bildquelle(n): amazon, shutterstock

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