Carnival Aktie Prognose 2024: Unternehmen, Dividende und Kursziel

Bilanz ziehen nach dem Reiseboom 2023: Ist das Comeback gelungen? 

In den stürmischen Gewässern der Covid-19-Pandemie sah sich die Tourismus-Branche mit beispiellosen Herausforderungen konfrontiert. Die Pandemie brachte die Branche zum Stillstand und zwang die Unternehmen, sich hoch zu verschulden, um den Sturm zu überstehen. Trotz dieser Widrigkeiten bewegt sich die Carnival Corporation (NYSE:CCL), deren Aktienkurs immer noch mehr als 60 Prozent unter dem Niveau vor der Pandemie liegt, nun in ruhigerem Fahrwasser. Gleichzeitig ist der Blick in die Zukunft vielversprechend: Die Branche steht vor einer rekordverdächtigen Erholung, die 2024 zum bisher umsatzstärksten Jahr machen dürfte.

Carnival Aktie News: Quartalszahlen (Q1), Umsatzrekord und ambitionierte Prognosen für 2024

In dieser ausführlichen Analyse werfen wir einen Blick auf die Carnival Corporation, einen Giganten der Kreuzfahrtbranche, um ihre Marktentwicklung zu analysieren und zu prüfen, ob ihre Aktien eine lohnende Investition an der Börse darstellen. Da sich der Horizont für die Branche aufzuhellen scheint, ist es wichtig zu prüfen, ob Carnival den Sturm überstanden hat und in der Lage ist, vom kommenden Aufschwung zu profitieren.

Carnival Aktie Chart: Kennziffern und Symbol

WKN: 120100, ISIN: PA1436583006, Ticker-Symbol: CVC1

Carnival Aktienkurs

In unserer Anfang 2023 veröffentlichten Analyse zur Carnival Aktie (CVC1; PA1436583006) hatten wir vor dem Hintergrund einer vielversprechenden Urlaubssaison im Sommer und einer günstigen Bewertung der Carnival Corporation Aktie einen möglichen Einstieg zwischen USD 7,50 und USD 9,00 in Aussicht gestellt. Von dieser Unterstützung aus stieg der Aktienkurs zeitweise um über 150 Prozent auf bis zu 20 US-Dollar.

In unserem Update vom Dezember 2023 mahnten wir schließlich zur Vorsicht und rieten den Anlegern, nicht zu euphorisch zu werden und mögliche Gewinne mitzunehmen. Seither bewegt sich die Aktie mehr oder weniger seitwärts und notiert durch ihren Kursrückgang ein Minus von rund 10 Prozent.

Nun steht die Sommersaison vor der Tür und es ist wieder an der Zeit, bei Carnival Bilanz zu ziehen und herauszufinden, was sich aus der aktuellen Buchungslage ableiten lässt und wie es mit dem Unternehmen und der Aktie weitergehen könnte. Darüber hinaus wollen wir die aktuelle Bewertung der Aktie in den Kontext des Ausblicks auf das laufende Geschäftsjahr 2024 stellen.

Unter dem Symbol CCL ist die Carnival Aktie sowohl an der New York Stock Exchange als auch an der London Stock Exchange gelistet. Die Gesellschaft ist als einzige Gruppe überhaupt im S&P 500 und im FTSE 250-Index gleichzeitig enthalten.

Carnival - Überblick über die Geschäftstätigkeit

Erst im Jahre 1994 entstand der heute bekannte Name der Carnival Corporation, gleichwohl der Grundstein des Unternehmens bereits mehr als zwei Jahrzehnte zuvor gelegt wurde. Damals gründete Ted Arison, zweifelsohne einer der Pioniere der Kreuzfahrtgeschichte, die Carnival Cruise Line, die noch heute als Flaggschiffmarke der gesamten Unternehmensgruppe gilt. Nachdem man sich relativ schnell den Ruf der „World’s Most Popular Cruise Line“ erarbeitet hatte, folgte im Jahr 1987 der Börsengang. Der damit einhergehende Kapitalzufluss ermöglichte die Finanzierung der weiteren Expansion.

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Carnival Conquest / shutterstock

Heute gilt die Carnival Corporation als weltweit größter Freizeitreisekonzern und bietet seinen Urlaubern nach eigenen Angaben „außergewöhnliche Ferien zu einem außergewöhnlichen Preis-Leistungs-Verhältnis“. Die knapp über 90.000 Mitarbeiter des gesamten Konzerns stammen aus rund 150 Nationen und betreuen täglich rund 225.000 Passagiere. Durchschnittlich werden pro Jahr rund 13 Millionen Passagierkreuzfahrttage abgewickelt. Das Unternehmen erzielt seine Einnahmen hauptsächlich durch den Verkauf von Tickets für ihre Kreuzfahrten, die die Unterbringung und grundlegende Annehmlichkeiten an Bord beinhalten. Weitere wichtige Einnahmequellen sind Einkäufe an Bord, z. B. in Spezialitätenrestaurants und Spas, sowie Landausflüge, die an verschiedenen Reisezielen angeboten werden. Weitere Einnahmequellen sind margenträchtige Zusatzleistungen wie Kasinobetrieb, Internetpakete, Werbung, Reiseversicherungen und gecharterte Dienstleistungen.

Derzeit umfasst die Flotte der Carnival Corporation 92 Schiffe, die mehr als 700 Häfen weltweit anlaufen. In den nächsten drei Jahren sollen insgesamt acht weitere Schiffe an die Marke ausgeliefert werden. Die Muttergesellschaft gliedert sich in neun Tochtergesellschaften:

Die drei Steckenpferde:

Carnival Cruise Line: Mit aktuell 23 Dampfern gilt die Carnival Cruise Line unangefochten als die stärkste Marke innerhalb des Unternehmensverbandes. Hier werden Kreuzfahrten angeboten, die in der Regel zwischen drei und acht Tagen dauern, wobei fast alle Schiffe von 14 Heimathäfen in den USA abfahren. Die neue „Mardi Gras“ mit einer Kapazität von 5.282 Passagieren nahm 2021 von Port Canaveral (Florida) aus ihren Dienst auf. Sie ist das erste Kreuzfahrtschiff in Nordamerika, das mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird, und das erste mit einer Achterbahn auf See. Die „Mardi Gras“ wird seit Ende 2022 durch das Schwesterschiff „Carnival Celebration“, die von Miami aus fährt, begleitet. Ein weiteres Schiff in dieser Reihe, die „Carnival Jubilee“, die in Galveston (Texas) ihren Heimathafen hat, ist zum ersten mal Ende 2023 in See gestochen.

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Carnival Liberty / pixabay

Princess Cruises: Diese Tochter ist heute das weltweit führende internationale Kreuzfahrt- und Reiseunternehmen, das eine Flotte von 15 modernen Kreuzfahrtschiffen betreibt. Jedes Jahr werden Millionen von Gästen zu 330 Reisezielen rund um den Globus befördert, darunter die Karibik, Alaska, der Panamakanal, die mexikanische Riviera, Europa, Südamerika, Australien/Neuseeland, der Südpazifik, Hawaii, Asien, Kanada/Neuengland, die Antarktis und Weltkreuzfahrten. Insgesamt werden 170 Reiserouten mit einer Länge von drei bis 111 Tagen angeboten. Die Princess Cruises wird regelmäßig als „Beste Kreuzfahrtgesellschaft für Reiserouten“ ausgezeichnet.

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Princess Cruise / pixabay

AIDA Cruises: Hierzulande dürfte AIDA Cruises (13 Schiffe) mit Abstand am bekanntesten sein. Immerhin ist es die am schnellsten wachsende und kommerziell erfolgreichste Touristikfirma in Deutschland. An Land und an Bord werden mittlerweile 9000 Mitarbeitende aus 40 Nationen beschäftigt. Die Popularität der Schiffe ist nicht zu verkennen. So stieg der Marktanteil der AIDA Cruises nach Umsatz zwischen den Jahren 2018 und 2021 von 4,6 Prozent auf nunmehr 5,8 Prozent an. Interessant ist dieser Umstand insofern, als dass der Großteil der übrigen relevanten Linien in diesem Zeitraum einen Ertragsrückgang verkraften musste. Somit konnte der positive Trend im Umsatzwachstum fortgesetzt werden. Auch nach der Pandemie gehört die Marke AIDA Cruises zu den größten Wachstumstreibern des Konzerns.

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Umsatz AIDA bis 2019 / Statista

Die weiteren Carnival Marken:

MarkeAnzahl SchiffeHeimatmarktReisezieleKunden Zielgruppe
Costa Cruises
12Italien, Frankreich, SpanienWeltweitAlle
Holland America
11USAWeltweitOberklasse, Premium
Seaburn5USAWeltweitLuxus
Cunard3Vereinigtes KönigreichWeltweitLuxus
P&O Australia3AustralienAsien, Süd-Pazifikmittleres Preissegment, Familien
P&O Cruises6EuropaWeltweitAlle

Die turbulente Fahrt der letzten 3 Jahre

Vor Ausbruch der Pandemie war Carnival ein florierendes Unternehmen mit einem Umsatz von über 20 Mrd. USD. Der Betriebsgewinn lag bei über 3 Mrd. USD, und die 700 Mio. Aktien, die damals im Umlauf waren, brachten einen Gewinn von rund 4,4 USD. Angesichts dieser Fundamentaldaten waren die Investoren auch 2019 noch bereit, einen Preis von rund 50 USD pro Aktie zu zahlen, was einer Marktkapitalisierung von etwa 40 Mrd. USD entsprach.

Infolge der Pandemie sank der Umsatz zunächst auf 5,6 Mrd. USD im Fiskaljahr 2020 und dann auf 1,9 Mrd. USD im Fiskaljahr 2021. Das Unternehmen meldete für diese Jahre auch drastische operative Verluste von -4,8 Mrd. USD bzw. -6,3 Mrd. USD. Die Nettoverluste stiegen sogar auf -10,2 bzw. -9,5 Mrd. USD. Um diese Zeit der finanziellen Schieflage zu überstehen, musste Carnival seine Aktionäre zur Kasse bitten und eine Kapitalerhöhung durchführen. Dabei wurden 560 Millionen neue Aktien (+81 Prozent) ausgegeben und die Anteile der Investoren extrem verwässert.

Im Jahr 2022 schließlich legte sich der Sturm und die Carnival Corporation konnte deutliche Verbesserungen beim Umsatz (12,2 Mrd. USD) und beim Betriebsergebnis (-3,2 Mrd. USD) verzeichnen. Der Nettoverlust war zwar nicht mehr ganz so hoch, aber auch -6 Mrd. USD waren ein schwerer Schlag für den Reiseveranstalter.

Denn die massiven Verluste wirkten sich besonders negativ auf die Bilanz des Unternehmens aus. So verdreifachte sich die Nettoverschuldung von rund 10 Mrd. USD (2019) auf fast 30 Mrd. USD (2023). Diese enorme Verschuldung führt zu hohen laufenden Kosten, die die ohnehin schon schmalen Margen im Kreuzfahrtgeschäft belasten.

Und auch wenn das Jahr 2023 mit einem Rekordumsatz von 21,6 Mrd. USD und einem relativ stabilen Betriebsgewinn von knapp 2 Mrd. USD als Erfolg gefeiert wurde, ist es dem Unternehmen bis heute nicht gelungen, beim Nettoergebnis aus der Verlustzone zu kommen. Für das Gesamtjahr 2023 lag der Verlust pro Aktie noch bei -0,06 USD und im ersten Quartal 2024 schon wieder höher.

Kennzahlen20192020202120222023
Umsatz
(Mrd. USD)
20,825,591,9112,1721,59
Operativer Gewinn
(Mrd. USD)
3,28-8,87-7,09-4,381,95
Nettoverschuldung
(Mrd. USD)
10,9917,4424,2930,5228,77
Anzahl Aktien
(Mrd. Stück)
0,7091,0861,1311,2581,266

Das erste Quartal 2024: Wo steuert die Carnival Corporation hin?

Diagramm umatz rendite vierte quartal mit schätzung
Umsatzentwicklung Carnival / FInMent

Die Carnival Corporation hat im abgelaufenen ersten Quartal 2024 ihren Verlust von 55 Cent pro Aktie im Vorjahr auf 17 Cent pro Aktie reduziert und damit ihre finanzielle Situation deutlich verbessert. Dieser Sprung nach vorne wird auch durch eine Umsatzsteigerung um 22 Prozent auf den Rekordwert von 5,4 Milliarden US-Dollar unterstrichen. Trotz dieser Rekordmarke ist anzumerken, dass sich das Umsatzwachstum im siebten Quartal in Folge verlangsamt hat. Eine starke Reaktion im Aktienkurs blieb aus, da Analysten bereits mit einem Umsatz von 5,42 Milliarden Dollar und einem Verlust von 18 Cent pro Aktie gerechnet hatten.

Das Unternehmen bezeichnet das letzte Quartal als erfolgreich, da ein Rekordvolumen an Buchungen verzeichnet werden konnte, das die ursprünglichen Erwartungen des Unternehmens übertraf. In diesem Zeitraum konnte Carnival zudem höhere Preise erzielen als im gleichen Quartal des Vorjahres. Das Kreuzfahrtunternehmen bleibt optimistisch und beschreibt seine Buchungslage für den Rest des Jahres als „die beste in der Geschichte“, wobei sowohl die Preise als auch die Auslastung deutlich über denen von 2023 liegen.

Die Prognosen von Carnival für das zweite Quartal und das gesamte Geschäftsjahr decken sich weitgehend mit denen der Analysten. Das Unternehmen erwartet für das zweite Quartal einen Verlust von 3 Cent pro Aktie, eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahresverlust von 31 Cent, und strebt für das Gesamtjahr einen Gewinn von 98 Cent pro Aktie an.

Wie Konflikte und Katastrophen in 2024 das Ergebnis belasten

Im Zusammenhang mit diesen Finanzinformationen sprach Carnival auch über die operativen Herausforderungen, einschließlich der Notwendigkeit, den Konflikt im Roten Meer zu umgehen, der die bereinigten Gewinne 2024 voraussichtlich mit 7 bis 8 Cents pro Aktie belasten wird, insbesondere im zweiten Quartal. Dennoch versichert das Unternehmen, dass diese operativen Hürden die Buchungsentwicklung nicht beeinträchtigt haben. Diese Widerstandsfähigkeit zeigt sich auch in der Reaktion des Unternehmens auf den jüngsten Einsturz der Francis Scott Key Bridge in Baltimore. CEO Josh Weinstein erklärte in einer Telefonkonferenz nach der Veröffentlichung der Ergebnisse, dass der Vorfall voraussichtlich nur geringe Auswirkungen auf die Jahresprognose haben werde (weniger als 10 Mio. USD). Maßnahmen, wie die Sicherung eines vorübergehenden Heimathafens in Norfolk, Virginia, sofort umgesetzt worden seien, um die betrieblichen Beeinträchtigungen abzumildern.

Bewertung der Carnival Aktie

Während Carnival Corporation für das Gesamtjahr 2024 einen deutlichen Anstieg des bereinigten Nettogewinns erwartet, ergibt sich bei der Betrachtung der Aktie ein gemischtes Bild, insbesondere im Hinblick auf die Bewertungskennzahlen. Ein Schwerpunkt dieser Analyse liegt auf dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Aktie, das mit dem 16,9-fachen relativ hoch ausfällt. Verglichen mit dem KGV des breiteren zyklischen Konsumgütersektors von 15,6 erscheint die Bewertung von Carnival zwar nicht übertrieben hoch, aber auch nicht gerade als Schnäppchen.

Bei näherer Betrachtung des Vergleichsumfelds wird die Bewertungslücke noch deutlicher, wenn man Carnival mit seinen engsten Konkurrenten in der Kreuzfahrtbranche vergleicht. Norwegian Cruise Line Holdings und Royal Caribbean Cruises stehen mit KGVs von 15,2 bzw. 12,8 im Kontrast, was den Eindruck verstärkt, dass die Carnival Aktie nicht mehr allzu viel Aufwärtspotenzial bietet, es sei denn, die Ertragserwartungen sollten überraschenderweise deutlich höher ausfallen.

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Carnival: SWOT Analyse

Risiken & Schwächen

  • Refinanzierung wird immer teurer: Eine Entwicklung, die weiterem Kurswachstum Einhalt gebieten könnte, sind die steigenden Zinsaufwendungen. Diese wurden 2023 mit einer Höhe von 2,1 Mrd. USD ausgewiesen. Der horrende Betrag wird aller Voraussicht nach in den kommenden Jahren weiter steigen. Das Unternehmen musste im Jahr 2022 nämlich teure Unternehmensanleihen mit einem Zinssatz von 5,75 Prozent für das Jahr 2027 ausgeben, die zudem mit Umtauschoptionen ausgestattet sind. Mit dem Hintergrund der steigenden Zinsen weltweit sind fallende Refinanzierungskosten klar auszuschließen.

diagramm veränderung analyst der Bilanz der Carnival corp zeigt volumen, anstieg des kapitals
Carnival Corp. Bilanzanalyse / Traderfox
  • Makroökonomische Risiken: Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Zinsen im Euroraum und den USA sowie den Energie- und Treibstoffpreisen, welche wahrscheinlich langfristig auf einem höheren Niveau bleiben werden, gilt es, die Erwartungen an diese Aktie moderat zu halten. Immerhin ist Carnival zu 84 Prozent fremdfinanziert. Im schlimmsten Fall gerät der Konzern in einen Teufelskreis aus kontinuierlich steigenden Zinskosten, welche die Profitmargen drücken und das Unternehmenswachstum langfristig hemmen.

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Chancen & Stärken

  • Innovationsführerschaft: Derzeit unterhält der Kreuzfahrtriese über 90 Prozent der Passagierschiffe weltweit, die mit LNG betrieben werden und 20 Prozent kohlenstoffarmer als herkömmliche Dampfer sind. Diese angestrebte Energieeffizienz dürfte bei vollem Flottenbetrieb zu einer Senkung des Treibstoffverbrauches von 10 Prozent pro Einheit im Vergleich zu 2019 führen und leistet damit einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Dekarbonisierung des Unternehmens.

  • Starke präpandemische Performance: Historisch gesehen arbeitet das Unternehmen mit soliden Margen. Bei einer langfristigen Wiederherstellung eines „normalen“ Geschäftsumfelds wäre das Unternehmen in der Lage, seine Schuldenlast zu tilgen und wieder eine Dividende auszuschütten. Schließlich hält das Unternehmen einen Marktanteil von fast 48 Prozent, was eine starke Preismacht in den jeweiligen Zielmärkten impliziert. Besonders in den Jahren zwischen 2016 und 2019 erfuhr Carnival ein starkes Umsatzwachstum. Sollte sich ein Marktumfeld wie vor der Pandemie einstellen, so kann stark davon ausgegangen werden, dass die zuvor bestehenden Trends wieder die Umsatz- und Gewinnentwicklung des Konzerns beflügeln.

Analystenschätzungen: Kursziele der Carnival Aktie

Carnival Aktie Prognose Übersicht

28 Experten haben ihre Einschätzung zum Kursziel der Carnival Aktie abgegeben und prognostizieren im Durchschnitt ein Kursniveau von +33 % auf 21,72 USD pro Aktie. Während die Optimisten einen Höchstkurs von 27,50 USD (+68%) erwarten, sehen die Konservativen weiteres Abwärtspotenzial auf bis zu 13,00 USD je Aktie (-20%).

Von den 28 Analysten raten 23 zum Kauf der Carnival Aktie, 2 plädieren fürs Halten, und 3 empfehlen den Verkauf.

Zu den Bullen-Analystenschätzungen gehören die US-Investmentbanken JPMorgan Chase und Barclays. Wells Fargo. Zu Beginn des Jahres haben beide ihre Einstufung für die Aktie von „Neutral“ auf „Kaufen“ geändert. Die Deutsche Bank hält den aktuellen Kurs von Carnival nach wie vor für gerechtfertigt und sieht weder viel Aufwärts- noch Abwärtspotenzial. Die Schätzungen der meisten Analysten sind noch auf Dezember 2023 bzw. Januar 2024 datiert und dürften demnächst aktualisiert werden.

Carnival Aktie: Basisdaten

Fazit: Carnival Aktie Prognose 2024

Die Carnival-Aktie bleibt trotz der positiven fundamentalen Entwicklung ein risikoreiches Investment. Dies gilt auch für Langfristpositionen. Hier könnte das Aufwärtspotenzial einfach zu gering sein. Dies führen wir nicht nur auf die aktuellen internen Schwierigkeiten wie die hohen Zinsaufwendungen zurück, sondern auch auf die gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen hin zu mehr Nachhaltigkeit, einem höheren Inflationsniveau, einem zunehmend schwierigen geopolitischen Umfeld und rezessiven wirtschaftlichen Entwicklungen. Immerhin sind bei Carnival im Branchenvergleich deutliche Anstrengungen zur Dekarbonisierung erkennbar und die Refinanzierungsbedingungen sollten sich angesichts der gestiegenen Wahrscheinlichkeit baldiger Zinssenkungen aufhellen.

Für Anleger, die eine günstige Einstiegsmöglichkeit in einen Substanzwert sehen, der mit hoher Wahrscheinlichkeit in Zukunft wieder Dividenden ausschütten wird, könnte die Aktie dennoch interessant sein. Allerdings müsste sich erst zeigen, dass das Unternehmen nachhaltig auf dem Weg der Besserung ist und die Verlustzone endgültig verlassen kann. Dies ist zwar nicht garantiert, aber die letzten Quartalszahlen zeigen einen deutlich positiven Trend und stimmen die meisten Analysten optimistisch. Das größte mittelfristige Kursrisiko sehen wir derzeit darin, dass sich im Zuge der nächsten Quartalsberichte für das Geschäftsjahr 2024 bereits abzeichnet, dass die Prognose eines Gewinns pro Aktie von 98 USD-Cent nicht erreicht werden können, da die laufenden Kosten unterschätzt wurden.

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Quellenangaben:

https://www.carnivalcorp.com/news-releases/news-release-details

https://www.carnivalcorp.com/static-files/fcbec4e1-3a75-4c6e-a3ad-721a95250782

https://www.carnivalcorp.com/static-files/8d496ee3-bf58-4e79-9926-273a7320aa95

https://www.carnivalcorp.com/static-files/c0a151fb-e65d-400c-88d0-b6885bb4b3b0

https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/CARNIVAL-CORPORATION-12003/analystenerwartungen/

https://www.carnivalcorp.com/static-files

www.marketscreener.com/

www.bloomberg.com

Bildquelle(n): shutterstock, carnival, pixabay, statista

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