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Die Top 7 der Blockchain-Aktien 2026: So profitieren Sie vom Hype um die Zukunftstechnologie
Krypto-Boom: Die besten Blockchain- und Bitcoin-Aktien
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Ajder Veliev
- | Letzte Aktualisierung am
Blockchain-Technologie auf dem Weg zur Standard-Infrastruktur?
Blockchain-Aktien bieten große Chancen durch die wachsende Nutzung der Technologie in Finanzen, Lieferketten und Identitätsmanagement. Die Tokenisierung von Vermögenswerten öffnet neue Märkte, während klare Regulierung Vertrauen schafft und institutionelle Investoren anzieht. Technische Innovationen wie energieeffiziente Konsensmechanismen und Layer-2-Lösungen steigern Effizienz und Profitabilität, und die globale Reichweite ermöglicht den Zugang zu internationalen Märkten. Wer frühzeitig auf die richtigen Unternehmen setzt, kann direkt vom Wachstum und der praktischen Umsetzung profitieren.
Das Prinzip der Blockchain ähnelt einer Buchführung, wobei die Informationen dezentral in sogenannten Distributed Ledgers (Deutsch: „verteilte Hauptbücher“) digital verwaltet werden und deren Datensätze zu „Blöcken“ zusammengefasst sind. Neue Blöcke bauen jeweils auf den vorherigen auf. Die Miner, also diejenigen, die Rechnerkapazität zur Verfügung stellen, bestätigen die Echtheit vorheriger Blöcke und berechnen die nächsten Blöcke durch die Lösung kryptografischer Rätsel. Dafür erhalten die Miner eine Belohnung. Dabei entsteht eine Reihe von verketteten Datensätzen, die Blockchain genannt wird. Unterschieden werden dabei die folgenden zwei Funktionsprinzipien:
Proof-of-Work (POW): Die Validierung der Transaktionen erfolgt über das Lösen kryptografischer Rätsel, der Prozess wird auch „Mining“ genannt. Neben dem Bitcoin arbeiten auch die Kryptowährungen Monero und Litecoin nach dieser Form des Konsens-Algorithmus. Der große Nachteil dieser Methode ist der enorme Rechenaufwand, der Zeit und Energie (Strom) verschlingt.
Proof-of-Stake (POS): Die Bestätigung der Gültigkeit erfolgt, indem der Anspruch auf Anteile (Englisch „Stakes“) an einer Kryptowährung nachgewiesen wird. Dabei wird im Blockchain-Netzwerk ein Konsens darüber erzielt, welcher Teilnehmer den nächsten Block erzeugen darf und dafür eine Belohnung bekommt. Nach diesem Prinzip funktionieren beispielsweise die Kryptowährungen BlackCoin, Diamond, PivX, Stratis, Reddcoin und seit 2022 auch Ethereum.
Diese Arten der Bestätigung verhindern Manipulationen, wie das Ändern oder Löschen von Inhalten. Weil in einem solchen Fall alle anderen Blöcke ebenfalls angepasst werden müssten, sind nachträgliche Veränderungen nicht möglich. Die Blockchain-Technologie eignet sich insbesondere für folgende Bereiche:
Virtuelle Zahlungsmittel / Wertaufbewahrung: Die Vorteile gegenüber konventionellen Währungen sind die Möglichkeit von sogenannten Peer-to-Peer-Transfers in Echtzeit. Damit können zwischen Nutzern digitale Bezahlvorgänge stattfinden, ohne dass Banken oder andere Zahlungsdienstleister zwischengeschaltet sind.
Einige der digitalen Währungen sind mengenmäßig limitiert. So ist beim Bitcoin, der bekanntesten und in puncto Marktkapitalisierung größten Kryptowährung, festgelegt, dass die Gesamtzahl für alle Zeit auf 21 Millionen Stück begrenzt ist. Da immer wieder Bitcoins „verschwinden“ beispielsweise durch verlorene Passwörter sowie defekte oder verlorene Wallets (virtuelle Geldbörsen für Kryptowährungen) ist der Bitcoin prinzipiell deflationär angelegt.
Dies bewahrt die Digitalwährung jedoch keineswegs vor Kursschwankungen. So verlor der Bitcoin im Zuge des Corona-Crashs im Frühjahr 2020 genau wie andere Assets auch an Wert, weil es kurzfristig einen enormen Bedarf an Liquidität gab. Genau gegen diese hohe Volatilität positionieren sich sogenannte „Stablecoins“ wie der USDC, dessen Herausgeber Circle mit einem an den US-Dollar gekoppelten Token mittlerweile zu den wichtigsten Infrastrukturanbietern im gesamten Krypto-Ökosystem zählt.
Dennoch stellt die Bitcoin-Performance in den letzten fünf Jahren die meisten anderen Anlageklassen in den Schatten. Die damit ermöglichte weitgehende Anonymität von Geldtransfers ist jedoch ein zweischneidiges Schwert: Steuerhinterziehung, illegale Transfers, Geldwäsche und Lösegelderpressung sind mit Kryptowährungen sehr viel einfacher geworden.
Zahlreiche Staaten und Zentralbanken (Bank-Aktien) wollen dies verhindern. Indem die Nutzung erschwert oder verboten wird, sollen beispielsweise auch unkontrollierte Geldtransfers ins Ausland unterbunden werden.
Ein weiterer Grund für die hohe Beliebtheit der Kryptowährungen ist die lockere Geldpolitik der Zentralbanken und die daraus resultierende Angst vor dem Wertverlust der klassischen Währungen. Sowohl Geschäfts- als auch Zentralbanken entwickeln mittlerweile eigene digitale Währungen.
Diese – auch digitale Zentralbankwährungen genannt – können, aber müssen nicht mit der Blockchain-Technologie arbeiten. So soll der digitale Euro – Einführung für 2029 geplant – im Gegensatz zum Bitcoin direkt von der EZB kontrolliert werden und im Wert stabil zum Bargeld bleiben. Technologisch nutzt er kein rein öffentliches Blockchain-Netzwerk, sondern ein hybrides System, um Millionen von Zahlungen sicher und schnell abzuwickeln. Banken und Zahlungsdienstleister könnten für die Schnittstellen zum Kunden (Wallets) durchaus Blockchain-basierte Systeme nutzen, sofern diese die Anforderungen erfüllen.
Smart Contracts: Darunter werden digitale Verträge verstanden, die in einer Blockchain gespeichert sind und nach Wenn-Dann-Bedingungen ausgeführt werden. Smart Contracts automatisieren damit die rechtsgültige Ausführung von Verträgen, so dass alle Vertragsparteien unmittelbar Gewissheit über den aktuellen Status haben. Die meisten Anwendungen hierfür sind im Versicherungswesen zu finden. Mit der Smart Contract Technologie lassen sich auch Arbeitsprozesse in Finanzwesen, Produktion und Logistik abbilden.
Non Fungible Tokens (NFTs): Während Bitcoins untereinander austauschbar sind, ist das bei anderen digitalen Inhalten wie beispielsweise Kunstwerken, Bildern, Videos, Musik, Spielen, Domainnamen oder virtuellen Grundstücken nicht erwünscht.
Hierfür können NFTs als digitales Echtheits- oder Eigentumszertifikat fungieren. Die größte Plattform für NFT-Handel ist Opensea.io, aber auch bei eBay und bei Sotheby’s werden virtuelle Güter mit NFT-Eigentumsnachweis angeboten.
Vorteile und Nachteile der Blockchain-Technologie
Vorteile
Die Blockchain hat gegenüber konventionellen Verwaltungssystemen eine Reihe von Vorteilen. Allein die dezentrale Struktur sorgt für eine hohe Zuverlässigkeit. Während herkömmliche Datenbanken auf zentralen Servern betrieben werden, erfolgt die Verwaltung der Daten in der Blockchain auf einer Vielzahl von Rechnern. Tritt beispielsweise an einer Stelle ein technisches Problem auf, so sind die Daten weiterhin über alle anderen Rechner des Netzwerks verfügbar.
Die Blockchain schafft – etwa in Form innovativer Zahlungssysteme eine neue Form von Vertrauen zwischen einzelnen Personen und Organisationen, ohne dass Vermittlungsstellen notwendig sind.
Sie sorgt für Geschwindigkeit und Effizienz bei der Verarbeitung von Transaktionen, da manuelle Aufgaben wie das Sammeln, Prüfen und Aufbereiten von Daten weitgehend entfallen. Durch die Technologie sind zukünftig massive Strukturveränderungen in vielen Wirtschaftszweigen zu erwarten.
Nachteile
Gerade das Proof-of-Work-Konzept erzeugt einen enormen Stromverbrauch. Laut Schätzungen werden allein für Bitcoin-Mining pro Jahr zwischen 120 und 200 Terawattstunden Strom benötigt. Der hohe kryptografische Aufwand verlangsamt zudem die Blockchain-Technologie im Vergleich zu zentralen Cloud-Lösungen.
Hinzu kommt die Rechtsunsicherheit. Während rein technisch das Prinzip „Code is law“ gilt, ist dieses mit vielen Rechtssystemen oder Regularien nicht kompatibel. Somit sind oft auch Haftungsfragen ungeklärt. Da die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es noch wenig Standards, die wirtschaftlich effiziente Anwendungen im großen Stil erlauben.
Das Fehlen von rechtlichen Vorschriften und die daraus resultierende Unsicherheit ist in vielen Branchen weiterhin das größte Hemmnis für die Einführung von Blockchain-Lösungen. Zudem bietet die Anonymität des Systems Freiraum für kriminelle Machenschaften, etwa im Bereich der Geldwäsche oder bei Cyber-Attacken mit Lösegeldforderungen. Und obwohl die Blockchain an sich sehr fälschungssicher ist, kommt es immer wieder zu virtuellen Diebstählen, beispielsweise wenn Kryptobörsen von Hackern attackiert werden. Hinzu kommen grundsätzliche Probleme der IT-Sicherheit sowie ein Mangel an Experten, die entsprechende Konzepte in die Praxis umsetzen können.
Marktvolumen und Marktwachstum der Blockchain-Technologie
Die Blockchain-Technologie erlebte nach der Einführung des Bitcoin einen Boom und wird bereits von verschiedenen Finanzdienstleistern zur Durchführung von Transaktionen genutzt. Viele Start-ups sind in diesen Markt unterstützt durch Venture Capital-Firmen – eingetreten und haben neue Anwendungen entwickelt. Die Größe des Blockchain-Marktes wurde für das Jahr 2024 auf circa 18 Milliarden USD geschätzt. Bis zum Jahr 2032 wird eine Zunahme auf über 1 Billion USD prognostiziert.
Da ein Teil der Transaktionen im Verborgenen stattfindet und damit nicht von offiziellen Statistiken erfasst wird, dürfte die tatsächliche wirtschaftliche Bedeutung der Blockchain-Technologie noch wesentlich größer sein.
Zu den Wachstumstreibern gehören Bankwesen und Cybersicherheit, aber auch der Einzelhandel. Die Vernetzung von Lieferanten, Logistikpartnern, Einzelhändlern und Kunden entlang der Wertschöpfungsketten bietet viele Möglichkeiten zur Optimierung, bei der die Blockchain-Technologie eingesetzt werden könnte: Man denke beispielsweise an die Abstimmung von Lieferterminen, Garantien, Rückrufe bei Qualitätsmängeln und Bonussysteme.
In Blockchain-Aktien investieren: Das sollten Sie beachten!
Zu den bekanntesten Unternehmen, die sich mit der Blockchain-Technologie beschäftigen, gehören breit aufgestellte Blue Chips und Technologiekonzerne (Tech-Aktien):
IBM: Das IT-Unternehmen ermöglicht es mit seiner Software, Blockchain-Anwendungen zu erstellen, zu betreiben und zu verwalten.
Nvidia: Einer der führenden Hersteller von Grafikkarten, die für das Mining der Kryptowährungen benötigt werden.
Meta: Mark Zuckerberg hat mit der Umbenennung seiner Firma und der Ankündigung das Metaverse zu erschaffen, große Erwartungen geweckt. Klar ist, dass die Blockchain-Technologie hierbei eine bedeutende Rolle spielen wird.
Microsoft: Mit dem Kauf der Krypto-Startups Palm NFT Studio und Consensys investiert der Software-Riese kräftig in die Blockchain-Technologie.
Walmart: Das Einzelhandelsunternehmen möchte seine Logistikketten mit Hilfe der Blockchain optimieren, weil es bis dato immer wieder Unstimmigkeiten beim Datenaustausch mit Transportunternehmen gibt. Deshalb erfolgen Zahlungen oft erst mit Verspätung, was zu Unzufriedenheit bei den Geschäftspartnern führt.
Unter Blockchain-Aktien im engeren Sinne möchten wir jedoch nachfolgend Wertpapiere betrachten, die sich hauptsächlich mit dieser Technologie befassen.
Grundsätzlich sollten wir wissen, dass es sich um einen jungen, noch unausgereiften Markt handelt, in dem auch einige Glücksritter und Ganoven mitspielen. Da das eigentliche Potenzial vieler Firmen noch in ferner Zukunft liegt, würde eine Fokussierung auf fundamentale Bewertungskriterien keine brauchbaren Ergebnisse liefern.
Die innovative Technologie lässt andererseits auch Startups aus dem Boden schießen, die kurz darauf wieder verschwinden. Die Volatilität des Kryptomarktes lässt sich an den Schwankungen des Bitcoins zum USD ablesen: 2020: +302 Prozent, 2021: + 60 Prozent, 2022: -66 Prozent, 2023: +156 Prozent, 2024: +121 Prozent, 1. Quartal 2026: -23 Prozent.
Der Blockchain-Markt treibt mitunter sehr seltsame Blüten. Ein Beispiel ist der Hype um NFT-Kunstwerke wie beispielsweise die CryptoPunks. Das sind 24×24-pixelgroße Bilddateien von fiktionalen Charakteren, die auf 10.000 Stück limitiert sind. Der bislang höchste erzielte Verkaufspreis soll bei 91,8 Millionen EUR gelegen haben. Das Kunstwerk „The Merge“ der Kryptokünstler:in Pak besteht aus über 312.000 einzelnen NFTs. Besonderheit: Mehrere Teile in einer Hand verschmelzen zu einem größeren, neuen Werk. Der Besitz solcher NFTs galt zwischenzeitlich als prestigeträchtig, ähnlich wie bei Sportwagen oder Armbanduhren. Doch mittlerweile hat sich der NFT-Hype wieder gelegt.
Aktien von Unternehmen, welche die Blockchain-Technologie für solche und andere Projekte zur Verfügung stellen und einen Teil des Profits einstreichen, können sich sehr positiv entwickeln. Allerdings handelt es sich bei etlichen Projekten um kurzfristige Modeerscheinungen, ähnlich wie bei der Tulpenmanie im 17. Jahrhundert. In diesem Fall ist zu erwarten, dass die Kurse anschließend wieder in sich zusammenfallen – das könnte beispielsweise bei den genannten NFT-Kunstwerken bereits der Fall sein.
Momentan sind Kryptowährungen als Spekulations- oder Zahlungsmittel das Hauptanwendungsgebiet der Blockchain-Technologie. Die größte Marktkapitalisierung besitzt dabei der Bitcoin, der fälschlicherweise oft als Synonym für die Blockchain betrachtet wird. Trotzdem hat die Kursentwicklung der digitalen Leitwährung eine Signalwirkung auf sämtliche Blockchain-Aktien.
Sie sollten wissen, dass für die Aufrechterhaltung von Blockchains enorme Strommengen erforderlich sind, vorwiegend für den Betrieb der Rechner inklusive deren Kühlung. Viele Blockchain-Unternehmen sind daher auf günstige Energiepreise angewiesen, was angesichts der Diskussion um die CO2-Problematik eine große Herausforderung darstellt.
Gleichzeitig benötigen die Miner stabile Internetverbindungen, qualifiziertes Personal und verlässliche Rechtssysteme. In China ist die Situation paradox: Einerseits wird das Mining staatlich bekämpft, andererseits ist es aufgrund der günstigen Energieinfrastruktur schwer vollständig zu unterbinden, sodass das Land 2025 mit 14 bis 20 Prozent der globalen Hashrate international auf Platz 3 rangiert. In Kasachstan, ein weiterer wichtiger Standort der Branche gibt es strenge Regulierungen mit Lizenzierungspflichten und hohen Steuern, um Energieengpässe zu vermeiden.
Interessanterweise fiel damals parallel dazu der Bitcoin-Kurs, obwohl viele Experten aufgrund der Verknappung einen Anstieg erwartet hätten. Der Kursverfall deutete darauf hin, dass Anleger kurzzeitig das Vertrauen in die Funktion des Bitcoin als Krisenwährung verloren hatten.
Die Entwicklungen haben dazu geführt, dass die USA das Reich der Mitte als führenden Standort der Kryptomining-Industrie abgelöst haben und der Sektor heute von US-Unternehmen dominiert wird. Es folgen Paraguay, Äthiopien, Kasachstan, Russland, Kanada und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Europa ist im Gegensatz dazu wegen der sehr hohen Energiekosten deutlich unterrepräsentiert. Jedoch ist auch hier ein Wachstum zu verzeichnen. Ein Vorteil könnte das Rechtssystem sein. So gibt es gerade in puncto Datenschutz auch im Vergleich zu den USA ein höheres Schutzniveau. Ehemalige Kryptomining-Staaten wie Kuwait, Venezuela oder Iran bieten zwar niedrige Energiekosten, leiden aber unter instabilen Stromnetzen beziehungsweise staatlichen Verboten. Die EU-Kommission ist grundsätzlich daran interessiert, dass Blockchain-Lösungen nach europäischen Standards entwickelt werden.
Wer gezielt nach Aktien von europäischen Unternehmen sucht, findet neben der Aktie des britischen Kryptominers Argo Blockchain, aus dem Fintech-Sektor die Naga Group-Aktie sowie die der Beteiligungsgesellschaft Bitcoin-Group aus Deutschland.
Die besten Blockchain-ETFs
Gerade bei einem innovativen und volatilen Marktumfeld kann es sinnvoll sein, Risiken zu diversifizieren und nicht auf einzelne Krypto Aktien, Kryptowährungen oder NFTs, sondern auf Blockchain ETFs zu setzen. Bei allen hier genannten Blockchain-ETFs handelt es sich um thesaurierende Wertpapiere.
Der Invesco CoinShares Global Blockchain UCITS ETF Acc (IE00BGBN6P67) hat mit rund 882 Millionen EUR die größte Marktkapitalisierung unter den Exchange Traded Funds mit Fokus auf Blockchain-Aktien. Der ETF zielt darauf ab, die Entwicklung des CoinShares Blockchain Global Equity Indexnachzubilden. Der Blockchain ETF legte im Jahr 2025 circa 30 Prozent zu. Stärkste Positionen sind SBI Holdings, Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) und Samsung Electronics.
Der VanEck Crypto and Blockchain Innovators UCITS ETF (IE00BMDKNW35) liegt bei einer Marktkapitalisierung von ca. 570 Millionen EUR. Der ETF konnte 2025 rund 1 Prozent Kursgewinn aufweisen hat. Block, Strategy und IREN haben hier die gewichtigsten Anteile.
| Blockchain-ETFs | ISIN | Börse |
|---|---|---|
| Invesco CoinShares Global Blockchain UCITS ETF Acc | IE00BGBN6P67 | Xetra |
| VanEck Crypto and Blockchain Innovators UCITS ETF | IE00BMDKNW35 | Xetra |
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Welche Blockchain-Aktien kaufen?
Aktienempfehlungen: Die Top Seven Krypto und Bitcoin Aktien
7. Strategy-Aktie
Unsere Nummer 7 unter den Blockchain-Aktien ist Strategy, ein 1989 gegründeter Software-Hersteller aus Vienna im US-Bundesstaat Virginia. Dieser wandelte sich ab August 2020 zu einer Bitcoin-Holding um und benannte sich in diesem Zuge von MicroStrategy in Strategy um.
Bis April 2026 erwarb das Unternehmen 815.061Bitcoin, so dass man rund 3,8 Prozent des aktuellen Umlaufvolumens besitzt. Innovativ vergütet MicroStrategy seinen Vorstand hauptsächlich in Bitcoin. Treibkraft dieser Strategie ist Michael J. Saylor, der auch andere Unternehmer zu Bitcoin-Investitionen ermutigt.
Mit der Strategie, Bitcoins zu kaufen und zu halten, konnte das Unternehmen zahlreiche Anleger überzeugen. 2025 gab es einen Kursverlust von 47 Prozent, Die negative Entwicklung setzte sich im laufenden Jahr fort. Mit einem höheren Tief erfolgte jedoch ein Bruch des Abwärtstrends, sodass das Wertpapier wieder für die Long-Watchlist interessant werden könnte. Voraussetzung wäre eine nachhaltige Erholung der Krypto-Leitwährung, dem Bitcoin.
Anleger sollten die besonders starke Korrelation mit dem Bitcoin bei ihren Entscheidungen berücksichtigen. 2025 war ein Verlustjahr, für 2026 wird aber ein neuer Rekordgewinn erwartet.
6. Bitcoin Group-Aktie
Auf Platz 6: Die Bitcoin-Group. Die Firma ist an diversen Unternehmen im Fintech-Sektor beteiligt und betreibt über die futurum bank AG mit Bitcoin.de die größte Handelsplattform der digitalen Leitwährung in Europa. Seit November 2021 wird über die Plattform auch der Austausch von Kryptowährungen untereinander ermöglicht. Geplant ist ein radikaler Umbau des Geschäftsmodells: Weg vom klassischen Marktplatz, hin zu einer Broker-Plattform. Ziel ist es, im internationalen Wettbewerb mitzuhalten – doch das kostet ordentlich Geld. Entscheidend wird sein, ob das neue System schnell genug skaliert. Mit dem Broker-Ansatz will das Unternehmen mehr Assets anbieten und attraktiver werden. Gleichzeitig treiben Technik-Ausbau und strenge EU-Regulierung die Kosten nach oben.
Die Zahlen für 2025 werden im Juni 2026 vorgelegt. Der Kurs fiel im Jahresverlauf 2025 um rund 37 Prozent. Mit dem Bruch des Abwärtstrends hat sich die Perspektive etwas aufgehellt, sodass mit etwas Rückenwind von den Kryptomärkten Einstiege in Long-Richtung bald wieder denkbar wären.
5. Galaxy-Digital-Aktie
Unsere Nummer 5 ist Galaxy Digital, ein führender Finanzdienstleister für digitale Vermögenswerte mit Sitz im kanadischen Toronto. Das Unternehmen wurde 2018 gegründet und berät zu Krypto-Investitionen, unter anderem über Direktanlagen und Hedgefonds.
Die fundamentalen Zahlen sind nicht noch sonderlich belastbar. Durch die Verdopplung der Kapazitäten für Stromerzeugung gibt es zusätzliches Wachstumspotenzial für das operative Geschäft. Darauf aufbauend gibt es eine Kaufempfehlung des Analysehauses BTIG. Zusätzlich bietet eine erweiterte Kreditlinie seitens LM Funding America frische Liquidität für die Mining-Aktivitäten.
Der Börsengang erfolgte im Mai 2025. Das Jahr hat die an der Technologiebörse Nasdaq gehandelte Aktie mit einem Minus von 4 Prozent beendet. Mit dem Doppeltief im Februar und April 2026 könnte die Bodenbildung abgeschlossen sein, sodass mit der Rückkehr auf die Oberseite der gleitenden Durchschnitte bald eine etwas nachhaltigere Aufwärtsphase starten könnte.
4. Coinbase-Aktie
Unsere Nummer 4 heißt Coinbase. Die Firma betreibt eine Handelsplattform für Kryptowährungen und ist das erste börsengehandelte Unternehmen dieser Art. Coinbase ging im April 2021 an die Börse und stürzte anschließend stark ab. Die Aktie stieg im Jahresverlauf 2023 jedoch wieder um rund 350 Prozent und profitierte ebenfalls vom starken Bitcoin-Kurs. Auch im laufenden Jahr war die Entwicklung bisher sehr positiv. Bei positivem Momentum der Leitkryptowährung dürfte mit weiteren Kurszuwächsen zu rechnen sein.
Coinbase konnte zuletzt eine deutliche Gewinnsteigerung abliefern. Das Unternehmen hatte schon des Öfteren Konflikte mit der Börsenaufsicht SEC. Anleger sollten sich deshalb bewusst sein, dass die Behörde im Zweifel am längeren Hebel sitzt und bei Verstößen gegen die Regularien empfindliche Strafen verhängen könnte. Diese könnten dann zu einem Absturz der Aktie führen.
3. Marathon Digital-Aktie
Auf Platz 3 rangiert Marathon Digital Holdings Inc. aus Las Vegas. Die Kryptomining-Anlagen des Unternehmens befinden sich vorwiegend in den USA und werden mit einem Mix verschiedener Energieträger betrieben. Die Mining-Leistung stieg auf 66,4 so genannte Exahashes pro Sekunde.
Anstelle der einstigen ausschließlichen Fokussierung auf Krypto-Mining bewegt Mara sich nun im Spannungsfeld von Energieverwaltung und digitaler Rechenpower. Angestrebt wird die Entwicklung zu einem vielseitigen Infrastruktur-Anbieter, der den enorm wachsenden Bedarf an Kapazitäten für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz bedienen kann.
Nach zwei Jahren mit schwarzen Zahlen, gab es 2025 wieder einen Verlust, der sich im Chart mit einem Minus von 48 Prozent auswirkte. Im laufenden Jahr setzte eine leichte Erholung ein. Die Aktie korreliert weiterhin stark mit dem Bitcoin-Kurs, so dass dieser für Einstiege im Auge behalten werden sollte. Steigende Energiepreise könnten aufgrund der neuen Ausrichtung als Chance gewertet werden.
2. Riot-Platforms-Aktie
Der zweite Platz geht an die Riot-Platforms-Aktie, die 2025 rund 20 Prozent zulegte und auch zu Beginn des zweiten Quartals 2026 positives Momentum zeigt. Das Jahr 2025 endete alledings mit Verlusten.
Das Unternehmen aus Castle Rock in Colorado transformiert sich vom reinen Krypto-Miner zum industriellen Energie-Schwergewicht. Für die notwendigen Investitionen hat man 3.778 Bitcoin aus eigenen Beständen verkauft. Die Strategie umfasst ein aktives Energiemanagement, um die Stromkosten zu senken. Statt die Energie ausschließlich für Bitcoin-Mining zu nutzen, diversifiziert Riot in Richtung High-Performance-Computing (HPC) und KI-Anwendungen, was durch Partnerschaften wie mit einem 10-Jahres-Deal mit AMD untermauert wird. Laut eigenen Angaben bezieht das Unternehmen den benötigten Strom aus sehr günstigen, texanischen Energiequellen. Aufgrund des Umbaus des Geschäftsmodelles könnte das Wertpapier, neues Interesse bei den Anlegern wecken. Steigende Bitcoin-Kurse unterstützen die aktuelle Entwicklung.
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Das Unternehmen ist in vier Bereichen aktiv: Digital Assets Mining, Managed Services, HPC-Colocation und Cloud sowie Sonstiges. Der Fokus liegt inzwischen auf KI und High-Performance-Computing, der mit den anderen Aktivitäten gut harmoniert.
Mit 19 Standorten in Kanada und den USA bietet Hut 8 auch Energieinfrastruktur-Entwicklung für institutionelle Partner an. Gerade in diesem Bereich könnte es lukrative Chancen geben und das Unternehmen weist hier aufgrund langjähriger Erfahrung einen gewissen Vorsprung vor Mitbewerbern auf. Nach der Fusion mit US Bitcoin im Jahr 2023 ist ein neuer Gigant im Kryptouniversum entstanden, den Anleger bei attraktiven Chart-Konstellationen in Betracht ziehen könnten. Ein Blick auf die fundamentalen Kennzahlen zeigt allerdings, dass die Gewinnzone vorerst außer Reichweite bleibt.
Das Wertpapier steigerte 2025 seinen Kurswert um rund 114 Prozent und konnte zu Jahresbeginn 2026 weiterzulegen
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| Blockchain-Aktien | ISIN | Börse |
|---|---|---|
| Hut 8 Mining | US44812J1043 | Nasdaq |
| Riot-Platforms | US7672921050 | Nasdaq |
| Marathon Digital | US5657881067 | Nasdaq |
| Coinbase | US19260Q1076 | Nasdaq |
| Galaxy Digital | US36317J2096 | Nasdaq |
| Bitcoin-Group | DE000A1TNV91 | Xetra |
| MicroStrategy | US5949724083 | Nasdaq |
Bildquelle(n): shutterstock, pexels, pixabay, FinMent
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