Solar Aktien: Wie Sie am besten in renditestarke Photovoltaik Aktien investieren
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Solar Aktien: Wie Sie am besten in renditestarke Photovoltaik Aktien investieren

Mit diesen Solar- und Photovoltaik-Aktien profitieren Sie vom großen Solar-Boom

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Photovoltaik Aktien - ein zukunftsträchtiges Investment?

Der Klimawandel ist eines der größten globalen Themen unserer Zeit. Wenn diese Herausforderung nicht bewältigt wird, könnten schon in wenigen Jahrzehnten größere Teile der Erde unbewohnbar werden. Ohne die Abkehr von fossilen Brennstoffen und die Nutzung regenerativer Energien ist es jedoch unmöglich, klimaneutral zu produzieren und zu leben. Für eine saubere und klimafreundliche Energieversorgung ist die Nutzung von Solarenergie eine zentrale Komponente. Die Internationale Energieagentur (IEA) gibt in einer aktuellen Studie an, dass die Photovoltaik-Branche derzeit schneller wächst als alle anderen Branchen, die im Bereich alternativer Energietechnologien aktiv sind. Im globalen Maßstab wurden 2020 demnach 107 Gigawatt an Sonnenstrom erzeugt – in den kommenden fünf Jahren wird die Menge der weltweit produzierten Solarenergie kontinuierlich weiterwachsen. Der Branchenverband SolarWorld Europe weist in seinem jährlich erscheinenden Global Market Outlook nochmals deutlich höhere Zahlen aus – allein die neu installierte Solarkapazität belief sich demzufolge auf 117 Gigawatt und entspricht damit der Leistung von rund 100 mittelgroßen Kernkraftwerken.

Auch an den Börsen liegt Solarenergie wieder voll im Trend. Seit Ende 2020 haben viele Photovoltaik Aktien ihren Wert in kurzer Zeit vervielfacht. Wir zeigen, welche Solar Aktien aktuell besonders erfolgversprechend sind und wie Sie am besten in Photovoltaik investieren.

Der erste Solarhype - kurzfristiger Höhenflug und rasanter Absturz

Mitte der 2000er Jahre hatte es bereits einen ersten Solarhype gegeben – die Branche und damit auch Photovoltaik Aktien erlebten seinerzeit einen immensen Aufschwung. Viele der neugründeten Unternehmen positionierten sich mit ihren Solar Aktien auch in Deutschland zunächst sehr erfolgreich an der Börse. Firmen wie Conergy, Solarworld und Q-Cells konnten den Wert ihrer Photovoltaik Aktien in immensem Umfang steigern. Allerdings war der Hype fast so schnell vorbei, wie er gekommen war – auf den kurzen Höhenflug folgte ein ebenso rasanter Absturz. Verantwortlich dafür waren zwei Faktoren: Zumindest in Deutschland wurde der Boom der Branche maßgeblich durch staatliche Subventionen für den Einsatz von Solartechnik vorangetrieben. Zudem trat ab 2006 China als neuer und potenter Wettbewerber auf den Plan, was zu einem raschen Verfall der Preise für Solarmodule führte. Gegenüber der Billigkonkurrenz aus Fernost konnten sich die meisten deutschen und europäischen Solarfirmen nicht behaupten. Für deutsche Firmen fiel hier auch der Abbau staatlicher Fördermittel ins Gewicht. Die Alternativen bestanden häufig in der Insolvenz oder der Übernahme durch asiatische Unternehmen, die sich über Schnäppchenpreise freuen konnten. An den Börsen spielten Solar Aktien so gut wie keine Rolle mehr.

15 Jahre Preiskampf und Verdrängungswettbewerb

Die nächsten 15 Jahre waren für die Branche vor allem durch einen harten Preiskampf im globalen Maßstab und somit durch einen scharfen Verdrängungswettbewerb geprägt. Solarzellenproduzenten, die nicht in der Lage waren, ihre Kosten so zu senken, dass sie damit die fallenden Modulpreise kompensieren konnten, hatten keine Chance, sich auf diesem Markt dauerhaft zu behaupten. Das Unternehmen Solarworld – seinerzeit das Flaggschiff der deutschen Solarindustrie – rutschte zwei Mal in die Insolvenz und musste seinen Geschäftsbetrieb im Jahr 2018 endgültig beenden.

Inzwischen kontrollieren die fünf größten Hersteller von Solarmodulen weltweit rund zwei Drittel des Marktes. Analysten gehen davon aus, dass sich ihr kumulierter Marktanteil bis Ende 2021 auf 95 Prozent erhöhen wird. Der einzige mittelgroße Solarkonzern in Deutschland ist heute der Wechselrichter-Produzent SMA Solar mit einem aktuellen Börsenwert von 1,8 Milliarden Euro. Die verbliebenen kleineren deutschen Hersteller – beispielsweise Aleo Solar, Solarwatt und Heckert – erreichen zusammen einen Marktanteil von weniger als einem Prozent und sind international bedeutungslos. Generell gilt: Überlebt haben diese Marktentwicklung nur Unternehmen, die entweder durch Kostensenkungen oder innovative Technologien nachhaltige Wettbewerbsvorteile für sich generieren konnten.

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Trendwende durch Konsolidierung der Modulpreise

Eine Trendwende zeichnet sich seit etwa Mitte 2020 ab. Den Hintergrund dafür bildet die Konsolidierung der Preise für Solarmodule – offensichtlich erreichen die Hersteller hier inzwischen eine technologisch bedingte Untergrenze, die nicht mehr unterschritten werden kann. Zudem hat sich unter anderem durch die über Jahre kontinuierlich sinkenden Preise für Solaranlagen diese erneuerbare Energie auf breiter Basis durchgesetzt. Laut SolarPower Europe entfielen 2019 rund 50 Prozent der weltweit neu installierten Stromerzeugungskapazitäten auf Sonnenenergie.

Solarenergie - die wettbewerbsfähigste regenerative Energie

Heute gilt Sonnenenergie als die wettbewerbsfähigste alternative Energieform. In Regionen mit besonders vielen Sonnenstunden wurde Solarstrom bereits für 0,01 US-Dollar pro Kilowattstunde produziert. Im globalen Durchschnitt liegen die Herstellungskosten für Sonnenstrom derzeit bei 0,039 US-Dollar – zu erwarten ist, dass sie perspektivisch weiter sinken werden. Die Minimalkosten für die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen belaufen sich auf rund 0,05 US-Dollar. Nachdem die Solarindustrie in Deutschland zu Zeiten ihres ersten Booms in hohem Maße von staatlichen Förderungen abhing, ist es heute möglich, Solarparks gewinnbringend und subventionsfrei zu betreiben.

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Photovoltaik - ein globaler Wachstumsmarkt

Photovoltaik ist ein globaler Wachstumsmarkt geworden. Ende 2020 belief sich die weltweit installierte Gesamtkapazität auf 0,74 Terawatt (ein Terawatt entspricht der Menge von einer Trilliarde Watt), bis 2024 wird sie sich voraussichtlich nahezu verdoppeln. Zwar hat die Corona-Pandemie im Jahr 2020 weitere Kapazitätserhöhungen verzögert – der Zuwachs war um vier Prozent geringer als im Vorjahr. Für 2021 rechnen Solarexperten jedoch mit einem Plus von 150 Gigawatt an Leistung. Der Modulproduzent Canadian Solar gibt an, dass im Jahr 2016 lediglich sechs Absatzmärkte mit einer Solarstrom-Nachfrage von mehr als einem Gigawatt vorhanden waren, bis 2022 wird ihre Zahl auf 22 steigen. Vorreiter beim Umstieg auf Sonnenenergie sind derzeit China (installierte Gesamtkapazität: 204 Gigawatt), die USA (76 Gigawatt), Japan (63 Gigawatt) und Deutschland (49 Gigawatt).

Allerdings weisen die Daten der Internationalen Energieagentur IEA auch aus, dass bisher erst drei Prozent des weltweiten Strombedarfs aus Solarenergie gedeckt werden – der Markt dafür besitzt somit noch ein sehr großes Wachstumspotenzial. Prognosen gehen derzeit davon aus, dass der Anteil von Solarstrom am globalen Stromverbrauch bis 2030 auf zehn Prozent (2.500 Gigawatt) und bis 2050 auf über 20 Prozent (über 8.000 Gigawatt) steigen wird.

Beim Leistungszubau von Solarkapazitäten haben derzeit China, USA, Indien und Japan die Nase vorn – Deutschland belegt hier in der globalen Dimension den siebenten Platz.

Solarenergie in Deutschland

Pro Kopf verbraucht die deutsche Wohnbevölkerung derzeit pro Jahr 600 Watt Solarstrom. International belegt Deutschland damit eine absolute Spitzenposition, auf dem zweiten Platz befindet sich Australien. Hierbei spielt eine Rolle, dass trotz insgesamt geringerer Subventionen auch Privathaushalte für die Installation einer Solaranlage öffentliche Fördermittel in Anspruch nehmen können. Wer überschüssigen, selbst erzeugten Solarstrom in die öffentlichen Netze einspeist, erhält über einen Zeitraum von 20 Jahren eine Einspeisevergütung, deren Höhe durch das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) geregelt wird. Die Vergütung dient als politisches Steuerungsinstrument für den Photovoltaikausbau – mit dem Zubau neuer Photovoltaikanlagen sinkt sie für Neuinstallationen sukzessive ab. Zusammen mit der Energieautonomie, die mit der Nutzung einer Solaranlage verbunden ist, schafft sie somit einen relevanten Anreiz für einen schnellen Wechsel. Zudem entlastet ein möglichst hoher Eigenverbrauch an Sonnenstrom nicht nur das Budget der Besitzer von Solaranlagen, sondern auch die Belastungen und Aufwendungen für die öffentlichen Netze. Die installierte Leistung und die durch Photovoltaik-Anlagen produzierte Strommenge ist in Deutschland insbesondere nach 2010 kontinuierlich angestiegen, im Jahr 2020 hielt Solarenergie einen Anteil von knapp neun Prozent an der Bruttostromversorgung. 

Im Mix der erneuerbaren Energien belegt Solarstrom mit einem Anteil von 20 Prozent derzeit nach Windkraftanlagen den zweiten Platz. Die Investitionssumme für Solaranlagen war mit insgesamt 4,22 Milliarden Euro im Jahr 2020 allerdings deutlich höher als für alle anderen regenerativen Energien.

Gleichzeitig haben die Preise der Anlagen seit 2008 kontinuierlich abgenommen – Photovoltaik hat vor diesem Hintergrund auch in Deutschland einen Massenmarkt erobert.

Privatpersonen und Unternehmen, die eine Photovoltaik-Anlage installieren wollen, können außerdem die Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nehmen. Die Anlage muss hierfür die EEG-Anforderungen erfüllen und insbesondere dazu in der Lage sein, Strom in die öffentlichen Netze einzuspeisen. Gefördert werden der Anlagenkauf und -installation sowie Erweiterungen bestehender Solaranlagen. Für Batteriespeicher gibt es weitere Förderprogramme. Seit Ende 2020 werden auch private Ladestationen für Elektrofahrzeuge gefördert, die mit Sonnenstrom betrieben werden und über intelligente Steuerungstechnik verfügen.

Entwicklung der Photovoltaik-Branche in Deutschland

Die Entwicklung der deutschen Photovoltaik-Branche spiegelt allerdings bis heute die insgesamt schwierige Entwicklung der vergangenen Jahre wider. Ihren bisherigen Höchstumsatz erreichte die Branche im Jahr 2011 mit 13,3 Milliarden Euro – zwischen 2012 und 2017 hatte sie kontinuierliche Umsatzeinbrüche zu verzeichnen. Eine Erholung auf vorerst niedrigem Niveau ist erst seit 2018 sichtbar.

Der Weltmarkt für Solarmodule und Solarzellen wird heute mit wenigen Ausnahmen von chinesischen Herstellern dominiert. Unter den Produzenten von Batteriespeichern für Solaranlagen sind dagegen – beispielsweise mit Sonnenbatterie, Solarwatt, Daimler und Varta – auch deutsche Anbieter vertreten.

Triebkräfte für den Markt - sinkende Speicherpreise und technische Innovationen

Während bei den Modulpreisen kaum noch Luft nach unten ist, gehen Experten davon aus, dass sich sinkende Preise für Batteriespeicher perspektivisch als wesentliche Triebkraft für den Markt erweisen werden. Erschwingliche und leistungsstarke Stromspeicher ermöglichen in Privathaushalten eine bedarfsgerechte Verwendung des selbst erzeugten Sonnenstroms. Auch für die Industrie wird Solarenergie durch sinkende Speicherpreise attraktiver. Hierdurch ist es möglich, Solarstrom auch bei wetterbedingt stark schwankender Energieleistung effizient zu nutzen. Mögliche Anwendungsfelder sind die kommerzielle Gewinnung von Wasserstoff mittels Brennstoffzellen oder das Laden von Elektroautos.

Technologische Innovationen und Synergieeffekte

Als wesentlicher Wachstumstreiber für den Markt dürften sich auch technologische Innovationen und neue Produktionsverfahren erweisen. Beispielsweise ist es inzwischen möglich, Solarmodule mit einer Leistung von 600 Watt – statt der bisher üblichen 300 Watt – zu produzieren.

Andere neue Solartechnologien befinden sich noch im Stadium der Forschung. Den US-amerikanischen National Renewable Energy Laboratories ist es gelungen, eine Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von knapp 50 Prozent zu produzieren – in kommerziellen Anlagen sind bisher 20 Prozent der allgemeine Standard. Als zusätzliche Beschichtung für die üblichen Sechsfachsolarzellen kamen bei dem neuen Prototypen verschiedene Halbleitermaterialien zum Einsatz. Die insgesamt 140 Schichten sind drei Mal dünner als ein Haar – ihr Effekt besteht darin, das Sonnenlicht zu konzentrieren, um ein breiteres Spektrum an Lichtwellen für die Freisetzung von Energie zu nutzen. Für die alltägliche Verwendung wird die neue Technologie noch auf Jahre hinaus zu teuer sein. Ein mögliches zeitnahes Einsatzfeld ist die Weltraumtechnik, da es bei Satelliten oder Mars-Rovern auf besonders platzsparende Solarmodule ankommt.

Potenzielle Synergieeffekte ergeben sich auch mit anderen Branchen. Aktuell macht sich beispielsweise Tesla diesen Effekt zunutze. Beispielsweise hat das Unternehmen im Jahr 2016 den Solarstromproduzenten SolarCity aufgekauft. Kooperiert haben die beiden Firmen bereits vor der Übernahme. Tesla selbst produziert auch Stromspeicher, die unter anderem von SolarCity angewendet worden. Günstiger Sonnenstrom aus den eigenen Solaranlagen ist ein wichtiger Baustein in Teslas Strategie, sich mit seinen Elektroautos in einem Massenmarkt zu etablieren.

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Solar Aktien - die Wende an der Börse

In den vergangenen 15 Jahren fristeten an den Börsen eher ein Schattendasein. Der Verdrängungswettbewerb auf dem Markt und der daraus resultierende Margendruck wirkte sich auch auf die Kursentwicklung von Photovoltaik Aktien aus. Auch heute ist die Marktkapitalisierung von Solarfirmen oft deutlich niedriger als die Umsätze, die sie erzielen konnten – für den Einstieg in Solar Aktien bieten sich hierdurch an der Börse ausgesprochen gute Chancen. Zu erwarten ist, dass sich die Bewertungssituation von Photovoltaik Aktien künftig deutlich und nachhaltig ändert. Die Preisstabilisierung bei den Solarmodulen wird inzwischen nicht nur durch technologische Faktoren, sondern auch durch die sich ständig vergrößernde Nachfrage getrieben, wovon die Hersteller auch durch höhere Margen profitieren. Vor allem die großen Herstellern können mit immensen Gewinnzuwächsen rechnen, was sich auch in der Kursentwicklung von Photovoltaik Aktien niederschlägt.

Solar Aktien - Chancen und Risiken für Investoren

Angesichts der aktuellen Entwicklungen auf dem Markt und an den Börsen sind Investitionen in Solar Aktien eine zukunftsträchtige Anlageentscheidung. Aufgrund der veränderten Marktsituation und dem stetig wachsenden Bedarf nach Solarprodukten dürfte der Boom der Photovoltaik Aktien diesmal von Dauer sein und sich in Zukunft noch verstärken. Allerdings sind ebenso wie mit allen anderen Anlageprodukten auch mit Solar Aktien Risiken verbunden. Trendveränderungen können einzelne Papiere, aber auch den gesamten Markt betreffen. Wenn Sie in Solar Aktien investieren, sollten Sie somit sicherstellen, dass Sie für Ihre Investition ein zuverlässiges Risikomanagement betreiben.

Aus der Beschäftigung mit Solar Aktien, den in der Branche relevanten Firmen und dem Markt ergeben sich für private Investoren hypothetische Chancen – auf jeden Fall erwerben Sie dabei das Wissen, das Sie für eine erfolgreiche Investmentstrategie brauchen.

Die besten Solar Aktien

Für erfolgreiche Investments in Solar Aktien sollten Sie natürlich auch die Performance einzelner Papiere kennen. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der aktuell besten und renditeträchtigsten Solar Aktien vor.

JinkoSolar Aktie

Das chinesische Unternehmen JinkoSolar ist derzeit der umsatzstärkste Anbieter von Solarmodulen – sein Jahresumsatz lag im Jahr 2020 bei 5,1 Milliarden US-Dollar (+ 18,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Hiermit positioniert sich das Unternehmen als der derzeit umsatzstärkste Solarzellenproduzent. In den Jahren 2016 bis 2018 konnte JinkoSolar seine Umsätze pro Jahr um rund zehn Prozent steigern, seine Gewinne sind im gleichen Zeitraum um 73 Prozent jährlich angestiegen. Für 2021 rechnen Analysten mit einem Umsatzsteigerungen in Höhe von 23 Prozent. Neben Modulen bringt JinkoSolar auch Montagesysteme für Solaranlagen auf den Markt. Mit einer Tochterfirma betreibt das Unternehmen eigene Solarparks. Die Kapazität der von JinkoSolar 2019 ausgelieferten Solarzellen belief sich auf 14 Gigawatt, was einem Anteil von zwölf Prozent an der in diesem Jahr weltweit neu installierten Gesamtkapazität entspricht. Zusammen mit einigen anderen großen Herstellern prägt das Unternehmen die Kostenstrukturen in der Branche. Seit 2018 konnte es in seiner Marktperformance von steigenden Margen profitieren. Die Solar Aktien von JinkoSolar befinden sich seit Herbst 2020 auf einem Höhenflug. Im März 2020 lag ihr Kurs kurzzeitig bei lediglich 11 Euro, im November 2020 erreichen die Photovoltaik Aktien von JinkoSolar ein vorläufiges Allzeithoch von 90 Euro. Insgesamt ist die Performance der JinkoSolar Werte von starker Volatilität geprägt, so dass sich diese Solar Aktien vor allem für risikoaffine Investoren eignen.

Xinyi Solar Aktie

Das chinesische Solarunternehmen Xinyi Solar ist eine Beteiligungsgesellschaft, deren Geschäftsmodell sich auf die Produktion und den Vertrieb von Solarglas fokussiert, das für die Produktion von Solarmodulen unverzichtbar ist. Außerdem hält das Unternehmen Beteiligungen an Solarparks und erbringt Dienstleistungen für industrielle Betreiber von Solaranlagen. Rund 80 Prozent seiner Geschäfte realisiert Xinyi Solar in China, der Rest entfällt auf verschiedene andere Länder. Die chinesischen Umsätze des Unternehmens sind 2020 im Vergleich zum Vorjahr um rund 38 Prozent gewachsen, seine Auslandsumsätze haben um 25 Prozent zugelegt. Der Kurs der Xinyi Solar Aktien schwankt auf bisher niedrigem Niveau. Generell sind diese Solar Aktien hochvolatil und werden von Analysten derzeit als hochriskante Werte eingestuft. Die starken Kursschwankungen können jedoch auch zu attraktiven kurzfristigen Renditen führen.

SolarEdge Aktie

Die israelische Firma SolarEdge ist ein Full-Service-Anbieter im Solarenergie-Segment. Zu seinem Produktportfolio gehören Solarmodule, Wechselrichter, Leistungsoptimierer für Solaranlagen, Batteriespeicher sowie darauf abgestimmte Smart-Energy-Systeme. In den Jahren 2018 und 2019 konnte das Unternehmen seine Umsätze um 54 bzw. 52 Prozent steigern. Die relative Umsatzstagnation 2020 (+ 2,4 Prozent) ist sehr wahrscheinlich den Folgen der Corona-Pandemie geschuldet. Trotzdem befindet sich die SolarEdge-Aktie bereits seit Anfang 2020 stark im Aufwind, bis zum Jahresende hatte sich ihr Wert mehr als vervierfacht. Aufgrund des Unternehmensprofils von SolarEdge ist auch in Zukunft eine nachhaltige Performance dieser Photovoltaik Aktien zu erwarten.

SMA Solar Aktie

Die SMA Solar Technology ist ein deutsches Solarunternehmen und engagiert sich mit seinen Photovoltaik-Systemen heute in globalem Maßstab. Das Geschäftsmodell des Unternehmens zielt darauf ab, für seine Kunden integrierte Lösungen für eine dezentrale und saubere Energieversorgung auf der Basis von Solarenergie zu entwickeln. Zu Produktportfolio von SMA Solar gehören außerdem Batteriespeicher und Wechselrichter, effiziente Ladelösungen für Elektrofahrzeuge, Systemtechnikkomponenten, Apps und Software für Solaranlagen und Energiesysteme sowie datenbasierte Dienstleistungen für die Einbindung von Solarstrom in die öffentlichen Netze und den Energiemarkt. Die Umsätze des Unternehmens haben sich seit 2018 kontinuierlich positiv entwickelt und lagen 2020 bei 1,027 Milliarden Euro. SMA Solar behauptet sich bereits seit 1981 erfolgreich auf dem Markt, an der Frankfurter Börse ist das Unternehmen mit seinen Photovoltaik Aktien seit 2008 gelistet. Nach einer Abschwungphase entwickelt sich der Kurs der SMA Solar Aktien seit Anfang 2020 kontinuierlich positiv. Allerdings sind auch diese Solar Aktien dauerhaft hoch volatil – die derzeit ausgezeichneten Renditechancen sind mit einem hohen Anlagerisiko verbunden.

Canadian Solar Aktie

Im Hinblick auf Produktion und Auslieferungen behauptet sich das kanadisch-chinesische Unternehmen Canadian Solar hinter JinkoSolar auf dem zweiten Platz innerhalb der Branche, erreicht allerdings aufgrund der geringeren Fertigungstiefe nicht das Umsatzniveau des Wettbewerbers. 2020 erzielte Canadian Solar einen Jahresumsatz von 3,477 Milliarden US-Dollar (+ 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Aktuell ist das Unternehmen in der Lage, Solarmodule mit einer Gesamtkapazität von 16 Gigawatt zu produzieren. Zu seinem Produktportfolio gehören neben den Modulen auch Stromspeicher, Wechselrichter sowie verschiedene Service-Angebote. Canadian Solar betreibt eigene Solarpark und entwickelt Großanlagen für den Markt. Das Unternehmen plant, sein Projektgeschäft mit Solaranlagen und Solarparks für Energiekonzerne künftig in großem Maßstab weiter auszubauen, wobei es sich bei Verkäufen in der Regel einen Minderheitenanteil reserviert. Für 2021 erwartet Canadian Solar im Hinblick auf die ausgelieferten Leistungskapazitäten einen großen Sprung. Analysten rechnen nach dreijähriger Stagnation mit einem starken Anstieg von Umsätzen und Gewinnen. Die Canadian Solar Aktien zeigen bereits seit Mitte 2020 einen klaren Aufwärtstrend, nachdem sich ihr Kurs lange bei etwa 26 US-Dollar eingepegelt hatte. Seit Ende 2020 konsolidiert ihr Wert bei 40 bis 45 US-Dollar. Insgesamt sind die Canadian Solar Aktien volatil. Insbesondere aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Solarmodulen und der Preisstabilisierung in diesem Marktsegment können spekulativ orientierte Anleger langfristig jedoch mit einer nachhaltigen Wertentwicklung dieser Photovoltaik Aktien rechnen.

Solar ETFs

An der Wertentwicklung von Solar Aktien partizipieren Investoren nicht nur durch den direkten Aktienkauf, sondern auch mit ETFs. Inzwischen befinden sich verschiedene Angebote auf dem Markt, die in ihr Fondsportfolio auch Photovoltaik Aktien integrieren. Die aktuell beste Performance zeigen hier derzeit der Energie-Index RENIXX sowie der iShares Global Clean Energy. Zu den wichtigsten Positionen im iShares Global Clean Energy ETF gehören die Solar Aktien von insgesamt sechs Top-Playern aus der Branche.

Solar Aktien kaufen

Nach einer umfassenden Analyse der Branche, des Marktes und einzelner Unternehmen stehen Sie vor der Entscheidung, in welche Solar Aktien Sie tatsächlich investieren wollen. Wir sind der Meinung, dass Sie in Bezug auf Photovoltaik Aktien nicht nur die hypothetischen Chancen, sondern auch die realen Börsenchancen nutzen sollten. Mit Solar Aktien investieren Sie bei richtiger Auswahl in ein potentes und renditestarkes Marktsegment.

Bei der Auswahl Ihrer Solar Aktien und bei der Verwaltung Ihres Wertpapierdepots leistet der FinMent Marktalgorithmus Hilfestellung. Das von uns entwickelte digitale Tool liefert Ihnen zu allen börsenrelevanten Photovoltaik Aktien die folgenden Informationen:

  • Geschäftsmodell des Anbieters und fundamentale Unternehmensdaten
  • Trendrichtung und Trendqualität der jeweiligen Solar Aktien
  • Empfehlungen zu Ein- und Ausstiegszeitpunkt sowie zur optimalen Größe der Position
  • Positionsabsicherung
  • Unterstützung bei der Auswahl des passenden Depots.

Als ein Fazit

Investitionen in Solar Aktien sind aktuell und in absehbarer Zukunft ein hochspekulatives Investment, da die Branche dabei ist, sich an den Börsen neu zu positionieren – vor dem Hintergrund der wachsenden Nachfrage nach Solarenergie und Solarprodukten bestehen für innovative Unternehmen, die in der Lage sind, den die Branche prägenden Kostendruck zu meistern, dafür ausgesprochen gute Chancen. Zudem hat die Wertentwicklung von Solar Aktien ihren Zenit noch lange nicht erreicht, so dass Sie zu günstigen Konditionen investieren und perspektivisch von hohen und stark skalierbaren Erträgen profitieren.

Für die Beobachtung der Branche, des Marktes und der Welt der Solar Aktien ist FinMent Ihr erfahrener und professioneller Partner. Als erstes staatlich zertifiziertes Unternehmen in diesem Arbeitsfeld sorgen wir dafür, dass unsere Kunden auf unkomplizierte Art und Weise Zugang zu praxisorientiertem Börsenwissen haben. Durch den FinMent Marktalgorithmus erhalten Sie alle Informationen, die Sie brauchen, um für Ihre Investments in Photovoltaik Aktien die besten Werte auszuwählen und eine nachhaltige Anlagestrategie zu praktizieren.

Bildquellen: shutterstock, SMA Solar, Tesla

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