Die Top 7 der Uran-Aktien 2022: so profitieren Sie vom Rohstoff für die Kernenergie
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Die Top 7 der Uran-Aktien 2022: so profitieren Sie vom Rohstoff für die Kernenergie

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Uran-Aktien wie Cameco oder NAC Kazatomprom feierten in den vergangenen Monaten ein Comeback. Im Zuge der allgemeinen Rohstoff-Hausse zogen auch die Preise für den Rohstoff Uran stark an. In diesem Artikel finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema Uran und unsere Top 7 der Uran Aktien für 2022.

Uran als Energierohstoff: Pro & Contra

Eine durch einen Tsunami ausgelöste Serie von Reaktorunfällen vom 11. bis 16. März 2011 war mit einer Kernschmelze und einer extremen Strahlenexposition verbunden. Bis Dezember 2020 wurden im Zusammenhang mit der Katastrophe knapp 16.000 Todesfälle erfasst, wobei die meisten der Menschen infolge des Tsunamis und dessen Auswirkungen starben. Es gibt zwar Angaben zu sich häufenden Krebserkrankungen, allerdings sind diese widersprüchlich. Der langfristige Wochenchart des Global X Uranium ETF (URA) zeigt den Absturz im März 2011 und den anschließenden weiteren Abverkauf der Uran-Aktien. Inzwischen hat jedoch eine Bodenbildung stattgefunden. Eine Rückkehr auf das Preisniveau vor dem Unfall in Fukushima erscheint aus charttechnischer Sicht mit einer langfristigen Perspektive nicht völlig unrealistisch.

Global X Uranium ETF (URA) Kurs Charts Daten

Die deutsche Bundesregierung fasste bereits drei Monate nach dem Reaktorunfall in Fukushima im Jahre 2011 den Beschluss, bis 2022 aus der Kernkraft auszusteigen. Ähnlich reagierten auch die Regierungen von Belgien, die Schweiz, Spanien, Schweden und Taiwan – allerdings mit späteren Ausstiegsdaten. In Italien war der Ausstieg bereits ein Jahr nach dem Unfall in Tschernobyl per Volksabstimmung beschlossen worden. 2011 scheiterte dort der Wiedereinstieg in die Kernkraft an einem Bürgerentscheid. In den meisten anderen Ländern wird jedoch auch weiterhin an der Kernkraft festgehalten, was auch den Bau neuer Kraftwerke einschließt. Die Befürworter sehen in der Atomkraft eine Möglichkeit, den Energiehunger der Welt, weitgehend ohne CO2-Emissionen zu stillen und damit auch Klimaziele zu erreichen. Sie kritisieren den Ausstieg Deutschlands als Kurzschlussreaktion, zumal aufgrund der CO2-Problematik gleichzeitig auch der Ausstieg aus der Kohleverstromung bewältigt werden muss. Da hierzulande sowohl Kernkraft als auch Kohle bislang die Grundlast bei der Stromversorgung tragen und sich nur bedingt durch erneuerbare Energieträger ersetzen lassen, seien Versorgungslücken zu erwarten.

Allerdings sind mögliche Reaktorunglücke wie in Tschernobyl oder Fukushima nicht die einzigen Bedrohungen, die Atomkraft mit sich bringt. Bei Abbau und Verwendung von Uran entstehen radioaktive Abfallstoffe, die für lange Zeit Gefahren für Gesundheit und Umwelt darstellen. Nicht geklärt ist beispielsweise die Endlagerung atomarer Abfälle.

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Was ist Uran?

Uran-Nachfrage

Derzeit stellt die Kernenergie einen Anteil von rund 11 Prozent der globalen Stromerzeugung. Die Anzahl der weltweit in Betrieb befindlichen Kraftwerke stieg seit 2011 von 437 auf 444. Darüber hinaus sind 50 weitere Meiler im Bau, darunter 8 innerhalb der Europäischen Union. Über 100 weitere Atomkraftwerke werden gerade geplant und zu mehr als 300 Projekten gibt es Machbarkeits- und Entscheidungsprozesse. Das größte Wachstum ist in der Volksrepublik China und in Indien zu erwarten, wo mehr als 200 Anlagen gebaut werden sollen. Grundsätzlich ist zu erwarten, dass künftige Anlagen wesentlich sicherer und effizienter arbeiten, so dass das Gefahrenpotential abnimmt und je Energieeinheit weniger nukleares Material benötigt wird. Die Internationale Energieagentur IAEO schätzt, dass sich der Uranverbrauch bis 2030 verdoppeln wird. Mögliche Anstiege beim Uranpreis würden sich auf die Prognosen kaum auswirken, da die Brennstoffkosten beim Betrieb eines Kernkraftwerks nur rund drei Prozent der Gesamtkosten ausmachen.

Uran-Angebot

Derzeit entfällt etwa ein Viertel der weltweiten Urangewinnung auf Kanada, weitere große Förderländer sind Australien und Russland. Die größten Vorkommen befinden sich in Australien. Die weltweiten Ressourcen reichen nach aktuellen Schätzungen noch mindestens 50 bis 200 Jahre. Da es als Folge der Abrüstung der Atomwaffenbestände lange Zeit ein Überangebot gab, fielen die Preise für Uran in den Keller. In weiterer Folge verknappte sich das Angebot in den letzten Jahren durch zahlreiche Schließungen unrentabel gewordener Minenbetriebe. Waren vor rund zehn Jahren noch etwa 500 Uranminen in Betrieb, so sind es mittlerweile nur noch knapp 50. Zuletzt sorgten Corona-bedingte Lockdowns für einen weiteren Rückgang der Abbaumengen. Inzwischen ist das Preisniveau wieder etwas gestiegen, so dass die Bergbauunternehmen wieder darüber nachdenken, stillgelegte Minen zu reaktivieren. Es könnte jedoch mehrere Jahre dauern bis frühere Produktionsmengen wieder erreicht werden.

Uran-Aktien-2022-Uran-Angebot-Bergbauunternehmen-mine-in-australien

In Uran-Aktien investieren: Das sollten Sie beachten

Auf Grund der erheblichen Risiken, die im Umgang mit Uran entstehen, sind die Markteintrittsbarrieren für Bergbau-Unternehmen relativ hoch. Anleger sollten wissen, dass es sich beim Uran-Markt um ein Oligopol handelt, bei dem zehn Minen circa 80 Prozent des Marktes bedienen. Neben börsennotierten Unternehmen gibt es auch solche, die ausschließlich in staatlichem Besitz sind, wie die China National Nuclear Corporation und Orano aus Frankreich. Die Kurse der Uran-Aktien korrelieren naturgemäß stark mit dem Preis des Rohstoffs. Auf Grund des relativ engen Marktes sind bei Uran-Aktien starke Kursausschläge keine Seltenheit. Anleger sollten neben unternehmensspezifischen Risiken auch Politik- und Währungsrisiken beachten, die den Kurschancen gegenüber stehen.

Die besten Uran-ETFs und ein Uran-ETC

Eine bessere Risikostreuung im Vergleich zu einzelnen Uran-Aktien bieten Uran-ETFs.

Der Global X Uranium ETF (US37954Y8710) hat mit rund 1,4 Milliarden USD die größte Marktkapitalisierung unter den Exchange Traded Funds für Uran-Aktien. Er konnte seit Anfang 2020 stark zulegen und sich im Wert fast verdreifachen. Stärkste Positionen des ETFs sind Cameco, NAC Kazatomprom und Nexgen Energy.

Der NorthShore Global Uranium Mining ETF (US3015057157) ist die Nr. 2 unter den Uran-ETFs. Auch hier sind die Cameco-Aktie und die NAC Kazatomprom-Aktie am stärksten gewichtet. Eine bedeutende Position nimmt auch der Uran-ETC Sprott Physical Uranium ETF ein. Für das Jahr 2020 war ein Kurszuwachs von circa 63 Prozent zu verzeichnen, im bisherigen Jahresverlauf 2021 lag das Kursplus sogar noch darüber.

Der VanEck Uranium + Nuclear Energy ETF (US92189F6016) hält ebenfalls Uranaktien wie Cameco, NAC Kazatomprom und Nexgen Energy. Die größten Positionen des ETFs sind aber Wertpapiere von Kernkraftwerksbetreibern wie Duke Energy, Dominion Energy und Exelon, wodurch der Einfluss des Uranpreises geringer ist. Nachteilig hat sich der Corona-Crash mit einer deutlich geringeren Stromabnahme im Frühjahr 2020 ausgewirkt. Im Gesamtjahr 2020 gab es so unterm Strich nur ein marginales Plus von einem Prozent. Die Marktkapitalisierung liegt bei 33,4 Millionen USD.

Im Gegensatz zu ETFs, die Aktien halten, investiert ein ETC direkt in den Rohstoff. ETC steht dabei für Exchange Trade Commodity. Der Sprott Physical Uranium ETF (CA85210A1049) wurde vom kanadischen Milliardär Eric Sprott geschaffen, der den Engpass auf dem Uranmarkt erkannte. Dessen Firma Sprott Asset Management übernahm im Juli 2021 die börsennotierte Gesellschaft Uranium Participation und wandelte diese in einen Uran-ETC um. Dies ermöglicht privaten und institutionellen Anlegern direkte Investments in Uran und verbessert die Liquidität des Marktes. Der Kursteigerung von circa 42 Prozent im Jahresverlauf 2020 folgte im Zuge der Umwandlung von Uranium Participation in einen ETC Preisanstiege von mehr als 70 Prozent.

Uran ETFs / Uran-ETCISINBörse
Global X Uranium ETFUS37954Y8710NYSE Arca
NorthShore Global Uranium Mining ETFUS3015057157NYSE Arca
VanEck Uranium + Nuclear Energy ETFUS92189F6016NYSE Arca
Sprott Physical Uranium Trust
(vormals Uranium Participation)
CA85210A1049OTC

Welche Uran-Aktien kaufen?

Aktienempfehlungen: Die Top Seven Uran-Aktien

Die hier genannten Unternehmen haben ihren Schwerpunkt im Uran-Geschäft. Es gibt aber auch breiter aufgestellte Rohstoff-Konzerne wie die BHP Group und Rio Tinto, bei denen Uran eine untergeordnete Rolle spielt. Trotzdem mischen die großen Bergbaukonzerne auf Grund ihrer Kapitalstärke im Markt mit und haben jederzeit das Potenzial, kleinere Unternehmen zu schlucken.

7. Die NAC Kazatomprom Aktie

Wir starten mit der NAC Kazatomprom-Aktie. Das Wertpapier des bis zum Herbst 2021 weltweit größten Uran-Produzent legte in 2020 – gemessen in GBP – um circa 39 Prozent zu. Das Unternehmen aus Kasachstan hat Zugang zu den größten Ressourcen weltweit. Es hat keine Beteiligungen im Ausland, bietet aber anderen Gesellschaften den Zugang zu kasachischen Förderstätten. Zu den Kernaktivitäten gehören die Förderung radioaktiver Metalle und seltener Erden sowie die Weiterverarbeitung. Die Umsatz- und Gewinnzahlen zeigen in der Heimatwährung Tenge zwar zweistellige Zuwachsraten für 2020 gegenüber dem Vorjahr, bei Betrachtung in EUR relativiert sich der Umsatzzuwachs jedoch auf 8 Prozent, während der Gewinn pro Aktie währungsbedingt sogar rückläufig ist.

Wichtiger Anteilseigner ist der kasachische Staat, der über den National Welfare Fund „Samruk-Kazyna“ JSC rund 75 Prozent der Aktien hält. Anleger sollten wissen, dass es bei Investitionen in NAC Kazatomprom neben Währungsschwankungen und allgemeinen ESG (Economic, Social, Governance)-Risiken noch spezielle Risken gibt, die mit dem politischen System des Landes zusammenhängen. Die Tatsache, dass die Führungsriege des Unternehmens im Jahre 2009 entmachtet wurde und nach einem zweifelhaften Prozess zum Teil bis 2020 inhaftiert wurde, ist nur ein Beispiel für die autoritären Machtstrukturen in Kasachstan.

NAC_Kazatomprom_Aktie_Chart_Uran-Aktien

6. Die Energy Resources of Australia Aktie

Energy Resources of Australia, das Unternehmen auf Platz 6 unseres Rankings, befasst sich mit der Gewinnung und Verarbeitung von Uranoxid. Es gehört zu circa 86 Prozent dem Bergbaukonzern Rio Tinto. Hauptprojekt ist die Uranmine Ranger, die einst die weltweit zweitgrößte Förderstätte für Uran war. Falls es mit dem Abbau im derzeitigen Tempo weitergeht, dürften die Ressourcen noch für ungefähr fünfundzwanzig Jahre reichen. Die Marktkapitalisierung liegt bei circa einer Milliarde EUR und macht das Unternehmen zur Nr. 1 unter den australischen Uranproduzenten.

Im Jahr 2020 hat sich die Aktie mit einem Plus von rund 83 Prozent (in AUD) sehr positiv entwickelt und konnte auch im Jahr 2021 weiter zulegen. Die Aktie ist zum aktuellen Kurswert immer noch ein Pennystock, was aber für australische Werte nicht weiter ungewöhnlich ist. Charttechnisch fällt auf, dass sich Chartausbrüche mit langgestreckten Seitwärtsbewegungen mehrmals geradezu ankündigten. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz im Jahr 2020 leicht zu. Bei weiterhin starken Uranpreisen ist zu erwarten, dass das Unternehmen bald die Gewinnzone erreicht wird.

Energy_Resources_of_Australia_Aktie_Chart_Uran-Aktien

5. Die Energy Fuels Aktie

Unsere Nummer 5, Energy Fuels aus Lakewood im US-Bundesstaat Colorado beschäftigt sich mit dem Abbau von Uran und Vanadium. Mit einem Plus von 131 Prozent gehört die Aktie des 2006 gegründeten Unternehmens im Jahr 2020 zu den Outperformern der Branche. Der Kursanstieg im laufenden Jahr verlief aufgrund der starken Entwicklung des Uranpreises noch weitaus dynamischer. In fundamentaler Hinsicht könnte das Unternehmen im laufenden Jahr die Gewinnzone erreichen.

Die Förderung erfolgt sowohl mittels konventioneller Abbaumethoden als auch mit dem In-Situ-Verfahren, bei dem das Uran mittels chemischer Reaktion aus dem Gestein gelöst wird. Besonders vielversprechend ist eine strategische Allianz mit Consolidated Uranium. Die Vereinbarung sieht vor, dass das Partnerunternehmen den Abbau in drei vor mehreren Jahren stillgelegten Uranminen übernimmt und Zugang zur Weiterverarbeitungsanlage White Mesa erhält. Die Aktionäre von Energy Fuels sind überwiegend institutionelle Anleger, von denen BlackRock Fund Advisors, Vanguard Group, und der Vanguard Total Stock Market Index Fund die größten Anteile besitzen.

Energy_Fuels_Aktie_Chart_Uran-Aktien

4. Die NexGen Energy Aktie

NexGen Energy, auf Rang 4 unseres Rankings, ist ein kanadisches Unternehmen, das seine Explorations- und Weiterverarbeitungsaktivitäten ausschließlich im Heimatland betreibt. Die Lagerstätten befinden sich im Athabasca-Becken in Saskatchewan, wo die geologischen Formationen vergleichsweise einfache Abbaumethoden erlauben. Ähnlich wie bei anderen Firmen der Branche sorgte der jahrelange Preisverfall beim Uran für enorme Umsatz- und Gewinnrückgänge. Erst die im Dezember 2020 einsetzenden Preissteigerungen beim Rohstoff Uran sorgten für Dynamik in den Kurscharts. So verzeichnete auch die NexGen Energy-Aktie für das Jahr 2020 ein starkes Plus von 142 Prozent. und legte auch im Jahresverlauf 2021 dreistellig zu.

Für Long-Einstiege lohnt es sich auf Rücksetzer zu warten. Das Unternehmen befindet sich noch in der Verlustzone. Es ist aber damit zu rechnen, dass mit steigenden Urannotierungen bald wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. Größte Anteilseigner sind die Beteiligungsunternehmen CEF Holdings, Sprinkle Ring Investment Ltd. und Queens Road Capital sowie das Uranunternehmen Mega Uranium Ltd.

NexGen_Energy_Aktie_Chart

3. Die Uranium Energy Aktie

Auf Platz 3 folgt Uranium Energy Corp. aus Corpus Christi in Texas mit einer Marktkapitalisierung von 750 Millionen USD. Der Konzern war bislang auf die Förderung seiner Uranvorkommen in den USA und in Paraguay sowie deren Weiterverarbeitung fokussiert. Mit der im November 2021 verkündeten Übernahme von Uranium One, einem Tochterunternehmen des russischen Staatskonzerns Rosatom, kommen weitere Förderstätten in den USA, Kanada, Südafrika, Australien und Kasachstan hinzu. Langfristig könnte so das, gemessen an der Fördermenge, größte Uranabbauunternehmen der Welt entstehen. In den vergangenen Jahren schrieb das Unternehmen auf Grund der gefallenen Uranpreise Verluste.

Der Anstieg des Uran-Preises sowie die gestärkte Marktposition dürften für eine positive Entwicklung der fundamentalen Kennzahlen sorgen. Die Aktie verzeichnete im Jahr 2020 ein Kursplus von circa 106 Prozent und legte auch im Jahr 2021 dynamisch zu. Die Kursreaktionen auf die Übernahme fielen recht positiv aus, die Börsianer begrüßen den Deal offenbar. Größte Anteilseigner sind institutionelle Anleger wie sind State Street Corp., Vanguard Group und Exchange Traded Concepts.

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2. Die Uranium Royalty Aktie

No.2: Die Uranium Royalty-Aktie ist keine klassische Uranminen-Aktie, da das Unternehmen aus Kanada selbst keine Bergwerke betreibt. Es besitzt dafür eine 4,5-prozentige Beteiligung an der britischen Uranfirma Yellow Cake und konzentriert sich ansonsten auf das Geschäft mit Lizenzgebühren (Royalities) und Streams. Anstatt das Metall selbst zu fördern, finanziert das Unternehmen Projekte anderer. Als Gegenleistung partizipiert Uranium Royalty an den Erlösen aus dem Minenbetrieb seiner Partner. Das Geschäftsmodell hat im Vergleich zu Minenbetreibern einige Vorteile. So trägt Uranium Royalty nicht die Risiken des Bergbaus in puncto Projekterfolg, Umwelt und Arbeitssicherheit. Außerdem müssen in der Verwaltung nur relativ wenige Mitarbeiter beschäftigt werden, so dass die Personalkosten gering sind.

Der Börsengang von Uranium Royalty erfolgte im Jahr 2019. Derzeit ist das Unternehmen noch nicht profitabel. Das Unternehmen ist aber in mehrere große Projekte investiert, die bald Profite generieren sollten. Größter Anteilseigner ist mit rund 18 Prozent die ebenfalls vorgestellte Uranium Energy Corp. Die Marktkapitalisierung von Uranium Royalty liegt bei 336 Millionen USD. Anleger, die von steigenden Uranpreisen ausgehen, aber das Risiko einzelner Projekte scheuen, sind hier richtig.

Uranium_Royalty_Aktie_Chart_Uran-Aktie

1. Die Cameco Aktie

Auf Platz 1 landet Cameco, das mit einer Marktkapitalisierung von 14 Milliarden USD größte börsennotierte Uranunternehmen der Welt. Der kanadische Konzern verfügt über Minen in seinem Heimatland Kanada, den USA sowie in Kasachstan, die zusammengenommen zwischen 15 und 18 Prozent der globalen Ressourcen darstellen. Darüber hinaus gehören auch Dienstleistungen für die Nuklearwirtschaft zum Angebot der Kanadier. Im Jahr 2020 betrug der Kurszuwachs der Cameco-Aktie rund 54 Prozent. In der langen Phase des Uranpreisverfalls war das Unternehmen gezwungen, den Abbau in der weltgrößten Uranmine McArthur River vorläufig einzustellen.

Aktuell schreibt das Unternehmen bei rückläufigen Umsätzen noch rote Zahlen, was sich aber dank der Preissteigerungen bei Uran nun ändern sollte – vor allem dann, wenn die Notierungen an den Rohstoffmärkten weiter steigen sollten. Dank langfristiger Abnahmeverträge und starker Rohstoff-Assets ist zu erwarten, dass die Position als Weltmarktführer auf absehbare Zeit erhalten bleibt. Generell sollten Anleger, die Risiken des Uran-Abbaus und die politische Gemengelage rund um die Kernkraft nicht aus den Augen verlieren.

Cameco_Aktie_Kurs_Charts_Daten

Uran-Aktien-Liste: Sieben Top-Picks mit dem kontrovers diskutierten Energierohstoff

In der folgenden Uran-Aktien-Tabelle finden Sie sieben Werte mit hervorragenden strategischen Positionierungen.

Uran-AktienISINBörse
NAC KazatompromUS63253R2013London Stock Exchange
Energy Resources of AustraliaAU000000ERA9Australian Securities Exchange
Energy FuelsCA2926717083NYSE Amex
Nexgen EnergyCA65340P1062NYSE Amex
Uranium Energy Corp.US9168961038NYSE Amex
Uranium Royalty Corp.CA91702V1013Nasdaq
CamecoCA13321L1085NYSE

Bildquelle(n): shutterstock

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