Die Top 7 der Öl Aktien und Gas Aktien 2026: Fossile Ressourcen stillen (noch) den Energiehunger der Welt

Maduro festgenommen: Wie die Öl Aktien von Chevron, ConocoPhillips und Co. jetzt von Venezuelas Rohstoffbeben profitieren!

Politisches Beben in Venezuela: Massive Chancen für US-Ölkonzerne

Die geopolitische Lage in Venezuela hat sich im Januar 2026 dramatisch verschärft und eröffnet US-Energiekonzernen historische Chancen. Nach einem US-Militär Angriff wurde der venezolanische Präsident Nicolás Maduro festgenommen und die Trump-Administration kündigte an, die massiven Ölreserven des Landes unter ihre Kontrolle bringen zu wollen. Venezuela sitzt auf geschätzten 303 Milliarden Barrel Rohöl – das sind etwa 17 Prozent der globalen Reserven. Obwohl das Land über diese gigantischen Rohstoffvorkommen verfügt, ist die Produktion auf ein Allzeittief von etwa 1 Million Barrel pro Tag gefallen – ein Rückgang um zwei Drittel seit den frühen 2000er-Jahren, damals lag die Förderung noch bei 3 Millionen Barrel täglich. Dieser Kollaps ist eine Folge von Sanktionen, Misswirtschaft unter der Maduro-Regierung sowie mangelnden Investitionen.

übersicht zu den ländern mit den meisten ölreserven weltweit
übersicht zu den ländern mit den meisten ölreserven weltweit

Für die in unserem Artikel vorgestellten US-Ölkonzerne ergeben sich nun erhebliche Gewinnpotenziale: Chevron profitiert unmittelbar, da das Unternehmen derzeit das einzige aus den USA ist, das in Venezuela operiert und etwa 25 Prozent der venezolanischen Ölproduktion verantwortet. Sollten die Sanktionen gelockert oder aufgehoben werden, könnte Chevron seine Aktivitäten erheblich ausweiten. ConocoPhillips und Exxon Mobil wiederum haben eine Chance auf Rückkehr nach Venezuela – beide Konzerne hatten unter Hugo Chavez ihre Vermögenswerte enteignet bekommen und sind jeweils mit Schadensersatzansprüchen von etwa 12 Milliarden US-Dollar konfrontiert. Die Trump-Administration signalisiert bereits, dass diese Ansprüche durch neue Investitionen in Venezuela kompensiert werden könnten.

Das größte Problem für diese Szenarien ist jedoch der zeitliche Horizont: Die Infrastruktur für die signifikante Steigerung der Ölproduktion würde laut Experten 5 bis 7 Jahre dauern und Investitionen im dreistelligen Milliardenbereich bedeuten.

spannungen in öl branche: arbeiter mit schutzhelm neben einer flamme auf der bohrinsel
Erdölgewinnung auf einer Bohrplattform / shutterstock

Öl und Gas – wichtige Rohstoffe für die Weltwirtschaft

Wozu brauchen wir Öl und Gas?

Öl und Gas sind seit Mitte der 1950er-Jahre die wichtigsten Energieträger weltweit. Sie werden zum Heizen, für die Mobilität und zur Stromerzeugung eingesetzt. Darüber hinaus ist Erdöl die Basis zur Herstellung fast aller chemischer Produkte wie Kunststoffe, Reinigungsmittel, Farben sowie Medikamente. Bei Öl und Gas handelt es sich um fossile Energieträger, die im Verlauf von mehreren Hundert Millionen Jahren unter hohem Druck und hoher Temperatur aus organischem Material entstanden sind.

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Erdöl-Tiefpumpe / shutterstock

Wie lange reichen Öl und Gas?

Fossile Ressourcen sind nicht erneuerbar, das bedeutet, dass ihr Vorrat begrenzt ist und irgendwann zur Neige gehen wird. Auf dieser Erkenntnis basiert die Peak-Oil-Theory von Marion King Hubbert, einer Geologin des Shell-Konzerns, die im Jahr 1956 vorhersagte, dass die globale Rohöl Produktion, etwa um die Jahrtausendwende ihren Höhepunkt erreichen sollte und anschließend in einer glockenförmigen Kurve zurückgehen würde.

Tatsächlich haben technologische Revolutionen im Ölgeschäft die förderbaren Reserven seitdem erheblich erhöht und die Förderraten aus neuen und alten Bohrlöchern stiegen signifikant an. So ist es heute beispielsweise möglich, die Ausbeute der Lagerstätten mittels der Fracking-Methode zu erhöhen. Dabei wird Wasser mit hohem Druck in die Sedimente eingespritzt, wodurch deren Durchlässigkeit verbessert und die Förderung erleichtert wird. Hinzu kommen neu entdeckte Lagerstätten, die durch innovative Explorationsmethoden gefunden wurden und werden.

Aktuelle Schätzungen deuten darauf hin, dass der Höhepunkt der Produktion von Öl und anderen fossilen Brennstoffe noch ein gutes Stück in der Zukunft liegt. Doch früher oder später wird zum Tragen kommen, dass die Öl- und Gasreserven endlich sind. Ein Ersatz durch sogenannte E-Fuels, das sind pflanzliche Öl, die mittels Strom in Kraftstoffe gewandelt werden, ist technisch möglich, aber noch fernab jeder Wirtschaftlichkeit.

Sind Öl- und Gasvorkommen Grund für Konflikte?

Länder, die viel Öl produzieren oder große Reserven besitzen, sind für andere, die von Energieimporten abhängig sind von großer strategischer Bedeutung. Entsprechend kommt es in diesen Regionen auch immer wieder zu militärischen Interventionen. Die Geschichte der Ölkonflikte begann mit der Entdeckung der ersten Erdölfelder im heutigen Iran und auf der Arabischen Halbinsel vor und nach dem ersten Weltkrieg. Damals teilten die Kolonialmächte ihre Einflusssphären untereinander auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg änderten sich die politischen Machtverhältnisse und britische sowie US-amerikanische Erdölkonzerne steckten ihre Claims ab.

Die Wettbewerber aus Frankreich, den Niederlanden und Italien spielten eher Nebenrollen. Einigkeit bestand allerdings darin, dass die westlichen Industrienationen die Oberhand über die Ressourcen behalten sollten. Dies wiederum veranlasste den iranischen Ministerpräsidenten Mohammed Mossadegh zu Bestrebungen, die Erdölproduktion seines Landes zu verstaatlichen. 1953 erfolgte deshalb ein vom US-Auslandsgeheimdienst CIA initiierter Putsch. Dieser hatte zur Folge, dass Großbritannien die Kontrolle über das iranische Erdöl vorerst behalten konnte. Um den Einfluss der westlichen Politik zu verringern erfolgte 1960 die Gründung der OPEC (Organization of the Petroleum Exporting Countries). Immer wieder gibt es seitdem Unruhen und Kriege im Nahen Osten, bei denen der Rohstoff Öl eine Haupt oder Nebenrolle spielt.

großes ölfass mit dem opec logo neben kleineren gestapelten ölfässern mit landesflaggen. occidental petroleum, top 10 totalenergies aktie
OPEC (Organization of the Petroleum Exporting Countries)

Mit dem Fracking sind die USA in den Jahren 2020 und 2021 zum Nettoölexporteur geworden, so dass sich die Interessenlage der US-Regierung gewandelt hat. In Europa hingegen besteht nach wie vor eine große Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Die durch die Ölförderung verursachte Umweltzerstörung hat viele Investoren veranlasst, im Rahmen der ESG-Einstufung (ESG kurz für „Ethics, Social & Governance) auf Öl- und Gasaktien zu verzichten.

Auch beim aktuellen Krieg in der Ukraine stehen fossile Ressourcen im Fokus, nicht nur weil der russische Staat sich und damit seine Waffenproduktion Großteils über Energieexporte finanziert. Nun zielen Sanktionen der westlichen Staatengemeinschaft sowie der Verzicht auf die Inbetriebnahme der Gas-Pipeline Nordstream 2 darauf ab, die Geldzuflüsse für Russland zu stoppen. Bereits zuvor hatten Zwischenhändler, Transportdienstleister und Versicherungen aus Furcht vor Sanktionen das Geschäft mit russischen Energieträgern teilweise auf Eis gelegt. Darüber hinaus gibt es europaweit Forderungen, auch auf die nach wie vor stattfindenden Energielieferungen aus Russland zu verzichten.

Der Umstieg auf andere Lieferanten ist allerdings mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Zudem sind viele alternative Öl- und Gasexporteure in Ländern zuhause, die sich in der Vergangenheit gleichfalls als Konfliktherde erwiesen haben. Hinzu kommt, dass momentan unklar ist, wie ergiebig das in den USA praktizierte Fracking in den kommenden Jahren sein wird. Eine deutliche Entlastung auf den Energiemärkten könnte es allerdings geben, falls bisher sanktionierte Länder wie Venezuela wieder Zugang zu den Weltmärkten erhalten würden. Ähnlich zu beurteilen wäre eine Entspannung im Nahen Osten oder ein Frieden in der Ukraine. Womöglich könnten sich die westlichen Staaten entschließen, die Sanktionen gegen Russland dann schrittweise zu lockern, um Reparationszahlungen an die Ukraine sowie die Reform von Wirtschaft und Staatswesen zu finanzieren.

Umweltprobleme bei der Verbrennung von Öl und Gas

Gerade das oben genannte Fracking steht im Verdacht, Böden dauerhaft zu kontaminieren. Auch die Ausweitung der Förderung auf bisher unberührte Gebiete kann Umweltschäden verursachen, von denen die Natur sich – wenn überhaupt – nur in sehr langen Zeiträumen erholen kann. In diesem Zusammenhang sind insbesondere Tiefsee-Bohrungen zu nennen, da sich die dortigen Ökosysteme wegen niedrigen Stoffwechselraten, langsamen Wachstumsraten und späterer Reifenwesentlich langsamer als in Flachwassergebieten entwickeln. Tiefseelebensräume beherbergen zudem häufig sehr seltene Tier- und Pflanzenarten, die durch schädliche Umwelteinflüsse in ihrer Existenz bedroht werden.

Emissionen aus der Erdölindustrie treten in jeder Stufe der Erdöl-Wertschöpfungskette auf, von der Förderung bis zum Verbrauch. In der Extraktionsphase werden durch das Entlüften und Abfackeln unter anderem Methan, Kohlendioxid, Stickoxide und Aerosole freigesetzt.  Bei der Verbrennung entstehen weitere Schadstoffe, die Mensch und Umwelt beeinträchtigen.

Insbesondere wegen der Klimaschädlichkeit als Folge des emittierten Kohlendioxids werden Öl- und Gasaktien hinsichtlich der ESG-Kriterien kritisch gesehen. Es gibt zwar Bemühungen, verstärkt auf erneuerbare Energien zu setzen, jedoch reichen diese gegenwärtig noch bei Weitem nicht aus, um fossile Energieträger vollständig zu ersetzen und Klimaneutralität zu erreichen.

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ESG (Environment-Social-Governance) Grafik / shutterstock

In Öl- und Gas-Aktien investieren: Das sollten Sie beachten.

Öl und Gas liegen meist zusammen in den Sedimenten vor und werden daher oft gemeinsam gefördert. Viele Unternehmen haben daher beide Rohstoffe im Sortiment. Die Aktienkurse der Öl- und Gasfirmen korrelieren naturgemäß stark mit den Preisentwicklungen der Rohstoffe. In unserem Fokus stehen Konzerne, die die komplette Wertschöpfungskette von der Förderung bis zum Vertrieb an die Endverbraucher abdecken. Viele von diesen „Big Oil“ Konzernen kommen auf einen sehr hohen Börsenwert und sind finanzstark genug, um auch in Krisenzeiten flexibel agieren zu können.

Darüber hinaus gibt es natürlich auch etliche Firmen, die sich auf einzelne Aspekte wie die Förderung, den Transport oder die Weiterverarbeitung spezialisiert haben. Viele große Öl- und Gas-Konzerne haben die Zeichen der Zeit erkannt und diversifizieren ihr Geschäft in Richtung erneuerbarer Energien. Da die Wachstumspotenziale meist beschränkt und die Preisschwankungen groß sind, zahlen viele Unternehmen attraktive Dividenden.

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Shell Recharge E-Mobilität / Shell plc

Die besten Öl- und Gas-Aktien-ETFs

Die Vielzahl der Einflussfaktoren auf den Öl- und Gasmarkt ist für Privatinvestoren kaum zu überblicken. Bei Einzelaktien kann es zu starken Kursschwankungen kommen. Ein Beispiel ist der Kursrutsch der BP-Aktie im April des Jahres 2010 infolge eines Unfalls auf der Ölbohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Anleger, die vom Öl- und Gas-Sektor überzeugt sind, aber die Risiken von Einzelinvestments meiden möchten, sind gut beraten, in einen Exchange Trade Fund (ETF) zu setzen, der in Öl- und Gas-Aktien investiert. Hier eine Auswahl von attraktiven Öl ETFs:

Der Invesco European Oil & Gas Sector UCITS ETF (IE00B5MTWH09) fokussiert sich auf den europäischen Energiesektor. Der Kurszuwachs in 2025 betrug ganze 28 Prozent. Nach dem Tief im April 2025 gab es eine starke Rallye bis zum Jahresende. Die Marktkapitalisierung des ausschüttenden ETFs beträgt 8 Millionen EUR.

Der SPDR S&P US Energy Select Sector UCITS ETF (IE00BWBXM492) hat seinen Fokus auf Gas- und Öl-Aktien aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Am stärksten vertreten sind die Wertpapiere von Exxon Mobile, Chevron und ConocoPhillips. Der Kursverlust in 2025 betrug zwar knapp 2,5 Prozent, doch ein Comeback im neuen Jahr zeichnet sich bereits ab. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 539 Millionen EUR. Der ETF ist thesaurierend, das bedeutet, dass Dividendenerträge reinvestiert werden.

Der iShares Oil & Gas Exploration & Production UCITS ETF (IE00B6R51Z18) ist geografisch breiter aufgestellt und investiert weltweit in den Energiesektor, wobei Öl- und Gasaktien aus den USA dominieren. Gewichtigste Positionen sind Canadian Natural, EOG Resources und Conoco Phillips. Im Jahr 2025 sank der Kurswert des ETFs um knapp 5 Prozent. Die Marktkapitalisierung des ebenfalls thesaurierenden ETFs liegt aktuell bei 206 Millionen EUR.

Öl- und Gas-Aktien-ETFsISINBörse
iShares STOXX Europe 600 Oil & Gas UCITS ETF (DE)IE00B5MTWH09XETRA
SPDR S&P US Energy Select Sector UCITS ETFIE00BWBXM492XETRA
iShares Oil & Gas Exploration & Production UCITS ETFIE00B6R51Z18XETRA

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Welche Öl- und Gas-Aktien kaufen?

Aktienempfehlungen: Die Top Seven Öl- und Gas-Aktien 2026

Bei unserer Auswahl der besten Öl- und Gas-Aktien setzen wir ausschließlich auf Wertpapiere aus den USA, Kanada und Westeuropa. Es sollte erwähnt werden, dass einige der kapitalstärksten Unternehmen wegen länderspezifischen Risiken derzeit nicht in die engere Auswahl kommen:

  • Die russischen Unternehmen Gazprom, Lukoil und Rosneft, aufgrund der von der internationalen Gemeinschaft verhängten Sanktionen. So ist es in westlichen Ländern praktisch unmöglich, Gazprom-Aktien oder andere russische Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen, da der Handel ausgesetzt ist.

  • Die chinesischen Öl- und Gaskonzerne PetroChina und Sinopec. Aktien aus dem Reich der Mitte stehen wegen der angespannten Beziehungen zu den USA seit Jahren unter Druck.

  • Saudi Aramco: mit 2 Billionen USD Marktkapitalisierung das weltweit größte Unternehmen der Branche. Die Aktien werden seit dem Börsengang im Dezember 2019 an der Börse in Riad gehandelt. Der saudische Staat ist mit 98 Prozent nach wie vor Mehrheitseigner.

Weitere Kriterien für unsere Aktienauswahl sind eine stabile langfristige Wertentwicklung und gute fundamentale Kennzahlen.

Charttechnisch haben wir im Zuge des Corona-Crashs im Frühjahr 2020 einen deutlichen Abverkauf bei vielen Gas- und Öl-Aktien und eine anschließende starke Erholung gesehen. Ab Februar 2022, nach ach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine kam es zu enormen Preissprüngen Die militärisch-politische Gemengelage, insbesondere im Nahen Osten, wird für den weiteren Verlauf der Energiepreise kurzfristig tonangebend sein. Mittelfristig sollte aber auch die Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien nicht aus dem Auge gelassen werden.

7. BP Plc.

Wir beginnen auf Platz 7 mit  dem britischen Mineralölkonzern BP Plc., der derzeit einer Marktkapitalisierung von 92 Milliarden USD aufweist. Seit 2002 gibt es ein neues Logo mit einer stilisierten gelben Sonne und der Firmenname – Eigenschreibweise in Kleinbuchstaben „bp“ – soll seitdem für „better people“, „better products“, „big picture“ , „beyond petroleum“. Damit wollten die Briten den Sprung ins postfossile Zeitalter schaffen. Nun aber gibt es eine Kehrtwende in Form neuer Investitionen in Öl und Gas. Statt die Produktion bis 2030 zu drosseln, setzt der seit September 2024 amtierende Interims-CEO Murray Auchincloss auf profitable Kohlenwasserstoffe, um die schwächelnde Aktie zu stützen. 

Im Jahr 2024 gab es nur einen Mini-Gewinn von 0,02 € pro Aktie, für das laufende Jahr wird jedoch eine deutliche Steigerung erwartet. Die Misere lässt sich im Chart mit einem Kursverfall von 18 Prozent für das Jahr 2024 ablesen. Im laufenden Jahr gab es zumindest eine Stabilisierung der Kurse, zu der auch Gerüchte beigetragen, wonach der Shell-Konzern an einer Übernahme interessiert sein könnte. Sobald dieser oder ein anderer Big Player seine Avancen konkretisiert, dürfte das Wertpapier weiter Fahrt aufnehmen.

BP Plc. donald trump futures kontrakten, west texas intermediate
BP Plc. Aktienchart 2020 - 2025 / FinMent

6. Suncor-Aktie 

Auf Platz 6 folgt Suncor Energy mit Sitz im kanadischen Calgary, ein integrierter Energiekonzern mit einer derzeitigen Marktkapitalisierung von fast rund 54 Milliarden USD. Das Unternehmen ist in den Bereichen Öl, Gas und erneuerbare Energien tätig. Suncor baut im Athabasca-Becken in North Alberta Ölsand ab und produziert in eigenen Raffinerien Diesel und Schwerölprodukte. Der Vertrieb erfolgt unter anderem über ein Netz von 1500 Tankstellen in Kanada. Seit über 20 Jahren erfolgen auch Investitionen in Windkraftprojekte. Dazu betreibt Suncor Energy seit dem Jahr 2006 Kanadas größte Ethanolanlage und gehört damit zu den bedeutendsten Produzenten regenerativer Kraftstoffe.

2024 gab es – infolge der gefallenen Preise bei den fossilen Energieträgern – einen Gewinnrückgang zu verzeichnen. Die Dividendenentwicklung war in den vergangenen Jahren trotzdem positiv. Hauptaktionäre sind Elliott Investment Management LP, Vanguard Group, Inc. (Subfiler) und RBC Dominion Securities, Inc.. Die Suncor Aktie verzeichnete 2024 einen Kursanstieg von immerhin rund 12 Prozent. Der im Chartbild gezeigte Rücksetzer stellt eine idealtypische Einstiegsgelegenheit dar.

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Suncar Energy Aktienchart 2020 - 2025 / FinMent

5. EOG Resources-Aktie

Auf Rang 5 sehen wir EOG Resources aus Houston in Texas. Das Unternehmen verfügt über eine Marktkapitalisierung von etwa 58 Milliarden USD und fördert Öl und Gas. Regionaler Schwerpunkt der Aktivitäten ist neben den Vereinigten Staaten von Amerika Trinidad und Tobago. Das Unternehmen ist überzeugt, dass fossile Ressourcen auf Dauer eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung spielen werden und beschäftigt sich daher mit Technologien zur Speicherung von Kohlendioxid.

Nach dem Rekordgewinn 2023 gab es im Folgejahr etwas schwächere Geschäftsergebnisse. Die Dividendenrendite für 2024 beträgt 3,0 Prozent. Die institutionellen Anleger mit den meisten EOG-Resources-Aktien im Portfolio sind The Vanguard Group, Inc., Capital Research & Management Co. und SSgA Funds Management, Inc. . Mit einem Kursplus von rund 6 Prozent in 2024 und leicht schwächeren Kursen im laufenden Jahr könnten sich bei anziehenden Notierungen im fossilen Sektor Chancen für Long Trades ergeben.

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EOG Resources Aktienchart 2020 - 2025 / FinMent

4. Equinor-Aktie

Platz 4: Equinor. Die Norweger gehören mit einer Marktkapitalisierung von über 59 Milliarden EUR zu den führenden europäischen Unternehmen im Öl- und Gas-Geschäft. Ein geografischer Schwerpunkt ist der norwegische Kontinentalschelf. Der Konzern beschäftigt sich aber auch mit Technologien zur Speicherung von Kohlendioxidemissionen, mit erneuerbaren Energien wie Wasser– und Windkraft sowie mit der Kernfusion. Zuletzt wurde aufgrund des Ukraine-Kriegs der Stopp der eigenen Aktivitäten in Russland eingeleitet. Unter anderem verkündete man den Ausstieg aus einem Joint Venture mit dem russischen Konzern Rosneft. Darüber hinaus will man zusätzliches Erdgas Richtung Mitteleuropa liefern. Die Behörden haben bereits die notwendige Erhöhung der Fördermengen genehmigt.

Das Unternehmen konnte in den beiden vergangenen Jahren an die Rekordzahlen des Jahres 2022 bei Umsatz und Gewinn nicht anknüpfen. Die Dividendenrendite 2022 liegt bei 5,8 Prozent. Das Unternehmen mit Sitz in Stavanger wurde 1972 als Staatskonzern gegründet und noch immer befinden sich rund 67 Prozent der Unternehmensanteile in staatlicher Hand. Der Kurswert der Equinor-Aktie fiel 2024 um rund 18 Prozent, gerechnet in Norwegischen Kronen. Für Anleger, die sich unabhängig von den USA und der EU positionieren möchten, könnte das Wertpapier von den Energie Aktien bei positiver Entwicklung des fossilen Sektors bald wieder attraktiv werden. .

top aktien in der ölbranche: Equinor: us30231g1022, us6745991058 , symbol
Equinor Aktienchart 2020 - 2025 / FinMent

3. ConocoPhillips -Aktie

Auf Platz 3 finden wir ConocoPhillips aus Houston in Texas, den drittgrößten Öl- und Gaskonzern in den USA mit einem aktuellen Börsenwert von rund 120 Milliarden USD. Seit der Aufspaltung im Jahr 2012 beschäftigt sich das Unternehmen ausschließlich mit dem Upstream-Geschäft, das heißt mit der Exploration neuer Ölquellen und der Förderung des Rohstoffs in etlichen Ländern der Welt. 18 Raffinerien und das Netz von weltweit über 20.000 Tankstellen – in Deutschland und in Österreich unter der Marke „JET“ – gingen bei der Aufspaltung an die Phillips 66 Company.

Auch bei ConocoPhilipps gab es nach Rekordwerten des Jahres 2022 zuletzt rückläufige fundamentale Kennzahlen. Die Dividendenrendite beträgt für das Jahr 2024 5,8 Prozent. Rund 52 Prozent der ConnocoPhillips-Aktien befinden sich im Streubesitz. Größte Einzelaktionäre sind institutionelle Investoren wie The Vanguard Group, Inc., BlackRock Fund Advisors und SSgA Funds Management, Inc.. 2024 verlor die ConocoPhillips-Aktie fast 15 Prozent an Wert. Sobald das Wertpapier wieder auf der Oberseite der gleitenden Durchschnitte notiert, könnte es wieder für Long Trades interessant werden.

rohöl quelle: ConocoPhillips Aktie, gb00bp6mxd84 , blick auf petrobras artikel
ConocoPhillips Aktienchart 2020 - 2025 / FinMent

2. Range-Resources-Aktie 

Unsere Nummer 2 ist Range Resources mit Sitz im texanischen Fort Worth, ein Unternehmen, das sich auf die Schiefergasförderung im Apalachenbecken fokussiert hat. Nach zwei etwas schwächeren Jahren soll es für 2025 wieder einen deutlichen Zuwachs beim Gewinn geben.

Die Aktie konnte 2024 über 19 Prozent zulegen und überzeugte auch im ersten Halbjahr 2025 mit einem weiteren Zuwachs. Bei positivem Momentum an den Rohstoffmärkten wären Pullback-Formationen wir im Chartbild dargestellt gute Setups für Long Trades.

Range Resources Aktie, vergleich der analysten, Chart der öl aktie verlauf
Range Resources Aktienchart 2020 - 2025 / FinMent

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1. Chevron-Aktie

Die Spitzenposition auf Platz 1 erhält die Chevron-Aktie. Das Unternehmen mit Hauptsitz im kalifornischen San Ramon rangiert nach ExxonMobil in puncto Marktkapitalisierung mit 313 Milliarden USD als zweitgrößter US-Konzern der Branche und ist in über 180 Ländern aktiv. Mit der geplanten, aber wegen eines Rechtstreits mit ExxonMobil ins Stocken geratenen Übernahme der Hess Corporation will Chevron seine Position festigen.

Auch bei Chevron führten rückläufige Preise bei Öl und Gas zu Gewinnrückgängen. Die Aktie verlor im Jahr 2024 überschaubare 1,5 Prozent. Ein massiver Kurseinbruch Anfang April als Folge der Donald Trump Zollankündigung traf das Unternehmen dann jedoch härter als die meisten Wettbewerber. Chevron ist stark auf das Raffineriegeschäft fokussiert und die hohen Lagerbestände bei Benzin und Heizöl trafen zeitweise auf eine geringe Nachfrage. Größte Anteilseigner sind The Vanguard Group, Inc., SSgA Funds Management und Warren Buffets Berkshire Hathaway, Inc.

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Chevron Aktienchart 2020 – 2025 / FinMent

Öl- und Gas-Aktien-Liste: Sieben Top-Picks aus der Sektor Öl und Gas

In der folgenden Öl- und Gas-Aktien-Tabelle finden Sie sieben Werte mit hervorragender strategischer Positionierung.

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Öl AktienISINSYMBOL
ChevronUS1667641005NYSE
Range ResourcesUS75281A1097NYSE
ConocoPhillipsUS20825C1045COP
EquinorNO0010096985Oslo Stock Exchange
EOG ResourcesCA8672241079NYSE
Suncor EnergyCA8672241079NYSE
BPGB0007980591London Stock Exchange
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Bildquelle(n): shutterstock, shell, statista, FinMent

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