Amgen Aktie Prognose 2023: Qualitätsaktie mit Potenzial?

Bieten steigende Umsätze einen guten Einstieg in die Amgen Aktie?

Die Aktie des Biotechnologie-Konzerns Amgen (WKN: 867900, ISIN: US0311621009, Ticker Symbol: AMGN) korrigierte im Zuge der Veröffentlichung des Jahresberichts am 31. Januar um fast 20 Prozent vom Allzeithoch.

Trotz stabiler Geschäftszahlen und positivem Ausblick fiel die Aktie kürzlich vom Hoch im November 2022 bei 296 US-Dollar um 15 Prozent auf rund 240 US-Dollar.

Womit hat die Korrektur zu tun, was sind die Gründe? Was sind die mittel- und langfristigen Kursziele? Hält das Unternehmen seine Marktanteile und gewinnt potenziell sogar noch hinzu? In dieser Aktienanalyse setzen wir uns mit der aktuellen Situation und der zukünftigen Entwicklung von Amgen auseinander.

Amgen Aktie: Kennziffern und Symbol

WKN: 867900; ISIN: US0311621009, Ticker-Symbol: AMGN

Amgen Aktienkurs

Das Geschäftsmodell

fahne mit dem amgen logo vor dem hauptsitz von amgen
Amgen Headquarter in Thousand Oaks, Kalifornien / Amgen

Amgen ist ein amerikanisches Biopharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Biopharmazeutika spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 1980 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Thousand Oaks, Kalifornien. Amgen hat Niederlassungen in vielen Ländern und ist weltweit tätig.

Das Biotechnologie-Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 24.200 Mitarbeiter und hat Partnerschaften mit führenden Biotechnologie- und Pharmaunternehmen.

Amgen ist ein forschungsintensives Unternehmen mit breiter Produktpalette, welches sich auf eine Vielzahl von Bereichen fokussiert. Zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören:

  1. Immuno-Onkologie: Erkennung und Bekämpfung von Krebszellen

  2. Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  3. Immunologie: Unterstützung des Immunsystems, um Autoimmunkrankheiten, Infektionskrankheiten und chronische Erkrankungen zu bekämpfen

  4. Nephrologie: Förderung der Nierengesundheit

  5. Osteoporose: Förderung von Knochen- und Muskelgesundheit

  6. Schmerztherapien

Zu den führenden Vermögenswerten von Amgen gehören unter anderem:

  1. Aranesp (Darbepoetin Alfa), ein Hormon, welches zur Behandlung von Anämie bei Patienten mit Nierenerkrankungen oder Krebs verwendet wird

  2. Neupogen (Filgrastim), ein Wachstumshormon, das Blutarmut, die durch Chemotherapie oder Stammzelltransplantationen verursacht werden kann, verringert.

Das Unternehmen ist zudem in der Herstellung von Biosimilars tätig. Dabei handelt es sich um Präparate, die ein Originalmedikament nach Ablauf des Patentschutzes nachahmen. Die Entwicklung von Biosimilars ist daher weit weniger riskant als die Entwicklung eines neuen Medikaments, da sie darauf abzielt, an den Erfolg des Originalpräparats anzuknüpfen. Pharmaunternehmen können durch die Herstellung von Biosimilars der Konkurrenz Marktanteile abnehmen oder einem eigenen Umsatzeinbruch nach Ablauf eines wichtigen Patents entgegenwirken.

Branche, Marktumfeld und Trends

Die Biotechnologie-Branche gehört weltweit zu den innovativsten und am schnellsten wachsenden Branchen. Die wichtigsten Anwendungsgebiete der Biotechnologie sind Medizin und Arzneimittel. Biotech-Unternehmen entwickeln und produzieren wirkungsvolle Medikamente und Therapien, die für viele Krankheiten benötigt werden. 

diagramm zur entwicklung von neueinführungen von neuen wirkstoffen

Insgesamt bietet der Biotechnologie-Sektor viele Möglichkeiten für Investoren. Allerdings bestehen auch Risiken, die bei der Investition in Biotech-Aktien berücksichtigt werden müssen. Die Entwicklung von Medikamenten und Therapien kann ein langer und teurer Prozess sein und es kann nicht garantiert werden, dass ein Produkt am Ende auf dem Markt erfolgreich sein wird.

Laut der Schätzung von Precedence Research betrug der Umsatz der Biotechnologie-Branche im Jahr 2022 etwa 860 Milliarden US-Dollar. Gemessen am Gesamtumsatz des Unternehmens im Jahr 2022 in Höhe von rund 26 Milliarden Euro hält Amgen somit rund 3 Prozent der Marktanteile weltweit. Geschätzt wird zudem ein durchschnittliches Branchenwachstum (CAGR) von 8,7 Prozent jährlich. Aber wird das allgemeine Sektorwachstum auch die Amgen-Aktie positiv beeinflussen?

Bei Pharmaherstellern ist es außerordentlich wichtig, darauf zu achten, dass das Unternehmen nicht zu stark von einzelnen Produkten abhängig ist. Das Geschäftsmodell von Pharmawerten basiert auf der Abschottung ihres Portfolios durch Patente, die die Einführung von Biosimilars (günstigere Nachahmerprodukte) durch Wettbewerber einschränken. Diese Patente laufen in der Regel nach mehreren Jahrzehnten aus. Steht der Patentablauf eines für das Unternehmen substanziell wichtigen Produktes unmittelbar bevor und konnten bis dahin keine Maßnahmen zur Reduzierung der Abhängigkeit bzw. zur weiteren Diversifizierung des Produktportfolios durch Neuzulassungen erreicht werden, besteht ein erhebliches Abwärtsrisiko für Umsatz, Profit und Aktienkurs des Unternehmens.

Wir werden diesen Sachverhalt bei Amgen in der SWOT-Analyse näher betrachten.

Fundamentale Analyse

Operative Geschäftszahlen

Es ist von Bedeutung, dass wir uns einen Überblick verschaffen, wie sich der Umsatz und der operative Gewinn von 2017 bis hin zu 2022 entwickelt haben und voraussichtlich in Zukunft entwickeln.

Amgen erzielte über die letzten Jahre recht konstant wachsende Umsätze. Im Jahr der Corona-Pandemie zogen Umsatz und Betriebsergebnis überdurchschnittlich an. 2020 erzielte das Unternehmen erstmals über 25 Milliarden US-Dollar Umsatz (25,42 Milliarden US-Dollar). Der kürzlich veröffentliche Jahresbericht für das Jahr 2022 offenbarte sogar 26,32 Milliarden US-Dollar Umsatz. In den Folgejahren sollen die Umsätze leicht weitersteigen. 

Die positive Entwicklung der Umsatzzahlen spiegeln sich über die letzten Jahre jedoch nur teilweise in der Profitabilität wider. Während von 2018 bis 2021 das Betriebsergebnis (EBIT) und die Umsatzrendite (um die 50 Prozent) mit leicht wachsender Tendenz konstant blieben, fielen das Nettoergebnis und die Nettomarge (35 Prozent auf 22 Prozent) deutlich herab. Das lag vor allem an höheren außergewöhnlichen Aufwendungen. Die Jahreszahlen für 2022 zeigten aber, dass langsam eine Trendumkehr des Nettoergebnisses stattfindet, da die Zahlen wieder stiegen. In 2022 wurde ein Betriebsergebnis von 12,76 Milliarden US-Dollar und ein Nettoergebnis in Höhe von 6,55 Milliarden US-Dollar erzielt. Das Unternehmen erreichte in 2022 einen Free Cashflow in Höhe von 8,8 Milliarden US-Dollar.

diagramm zur entwicklung der quartalszahlen von amgen
Amgen Quartalszahlen Nettoergebnis / Amgen

Bilanzzahlen

Der Konzern ist gut finanziert. Die Bilanz zum Ende des vierten Quartals 2022 zeigt einen Kassenbestand von knapp über 9,3 Milliarden US-Dollar an. Zusätzlich liegen weitere 12,9 Milliarden US-Dollar an liquiden Assets parat, die, falls nötig, teilweise auch zur weiteren Unternehmensfinanzierung oder Dividendenzahlungen genutzt werden könnten.

Amgen-Dividende

Amgen hat seine Dividende in den letzten 5 Jahren um 11 Prozent erhöht, während die Aktie in diesem Zeitraum um 46 Prozent gestiegen ist. Dies ist eine Dividendenhistorie der Spitzenklasse. Bei einer Kursnotierung von 240 USD beträgt die aktuelle Dividendenrendite 3,0 Prozent.

Erst im Dezember gab Amgen bekannt, dass der Vorstand für das erste Quartal eine Dividende von 2,13 US-Dollar pro Aktie 2023 beschlossen hat. Die Dividende wird am 8. März 2023 an alle zum Handelsschluss am 15. Februar 2023 eingetragenen Aktionäre ausgezahlt. Dies entspricht einer Steigerung von 10 Prozent gegenüber der Zahlung in jedem der vorangegangenen vier Quartale. Es ist also auch mit langfristig steigenden Dividendenausschüttungen zu rechnen.

Zukunft: Wie geht es weiter?

Die Prognosen zeigen, dass Amgen im Geschäftsjahr 2023 bereits 26,87 Milliarden US-Dollar Umsatz und 2024 sogar 28,29 Milliarden US-Dollar Umsatz erreichen werde.

Das Management um Vorstandsvorsitzenden und CEO Robert A. Bradway teilte mit, das Unternehmen habe 2022 ein starkes Wachstum erlebt und die Medikamenten-Pipeline erfolgreich weiterentwickelt. Er sagte, die langfristigen Wachstumsziele seien erreichbar und würden durch die Übernahme von unter anderem Horizon Therapeutics gefördert.

übersicht zur produktpalette von amgen
Produktpalette von Amgen mit Wachstumspotenzial / Amgen

Amgen: SWOT-Analyse Risiken & Schwächen

Unternehmensspezifische Stärken und Chancen 

Aktionärsfreundliche Kapitalallokation: Der Biotech-Riese räumt der Rückführung von Kapital an die Aktionäre durch Dividenden und Aktienrückkäufe eine hohe Priorität ein. Allein im Jahr 2022 hat Amgen rund 6,4 Mrd. USD für Aktienrückkäufe ausgegeben und die Anzahl der Aktien im Vergleich zu 2017 um 26 Prozent reduziert. Weniger Aktien bedeuten einen höheren Gewinn pro Aktie und damit ein schnelleres Wachstum des Aktienkurses und höhere Dividenden pro Aktie.

Neue Partnerschaften und M&A: Übernahmen erhöhen die Möglichkeit, zukünftig höhere Umsätze zu erzielen. Mitte Dezember übernahm Amgen Horizon Therapeutics. Horizon Therapeutics ist ein Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten zur Behandlung von schweren und chronischen Erkrankungen konzentriert. Das Unternehmen forscht hauptsächlich in den Bereichen Rheumatologie, Nephrologie, Ophthalmologie und Neurologie. Erst im Oktober hatte Amgen die Akquisition von ChemoCentryx abgeschlossen. ChemoCentryx ist ein Biotech Unternehmen, das neue Medikamente gegen Autoimmunerkrankungen und Krebs entwickelt und vertreibt. Highlight der Übernahme ist dabei das bereits zugelassene Medikament TAVNEOS (Avacopan) gegen Vaskulitis.

Diversifiziertes Produktportfolio: Das Pharmazeutika „Enbrel“, das zur Behandlung von Arthritis eingesetzt wird, ist seit Langem die Cashcow des Unternehmens und brachte im vierten Quartal 2022 ca. 1,1 Mrd. USD oder 16 Prozent des Produktumsatzes ein. Das Unternehmen gilt mit einer maximalen Abhängigkeit von 16 Prozent eines Produktes am Gesamtportfolio zu den am besten diversifizierten Unternehmen in der Branche. Da der Patentschutz für „Enbrel“ in den nächsten Jahren ausläuft, hat das Unternehmen hart daran gearbeitet, seine Einnahmen durch die Entwicklung neuer Medikamente zu diversifizieren, um den erwarteten Rückgang von „Enbrel“ auszugleichen.
Ein erwähnenswertes neues Medikament ist „Tezspire“, ein Mittel gegen schweres Asthma, das im Januar 2022 auf den Markt gebracht wurde. Laut CEO und Präsident Robert Bradway war die Markteinführung sehr erfolgreich.

mitarbeiter von amgen an einem förderband für medikamente
Amgen Förderband für die Medikamente / Amgen

Vielversprechende Produkt-Pipeline: Amgen hat kürzlich einen Vorstoß auf dem Gebiet der Gewichtsabnahme unternommen und bereits positive Ergebnisse der klinischen Phase-1-Studien für sein experimentelles Medikament zur Gewichtsabnahme, AMG 133, bekannt gegeben.

Wenn AMGNs experimentelles Medikament zur Gewichtsabnahme die Marktreife erreicht, wird es mit den Angeboten der Konkurrenten Novo Nordisk (NVO) und Eli Lilly (LLY) konkurrieren. Der Markt für Therapien zur Gewichtsabnahme ist sehr groß und wächst schnell. Das experimentelle Medikament von Amgen ist ein potenzieller Wachstumsmotor, vorausgesetzt, es erhält alle Zulassungen und erreicht die Phase der Kommerzialisierung.

Biosimilars: Die Aussichten für langfristig orientierte Anleger sind sehr gut. Vor kurzem hat Amgen die lang erwartete Biosimilar-Version des weltweit umsatzstärksten Medikaments „Humira“ auf den Markt gebracht. Damit ist „Amgevita“ nun das international führende Biosimilar von „Humira“ und hat einen Vorsprung von rund fünf Monaten vor dem nächsten Wettbewerber, was dem Unternehmen genügend Zeit gibt, sich im Konkurrenzkampf zu etablieren. Das Originalprodukt „Humira“ gehört dem Pharmariesen Abbvie Inc.

Neben „Amgevita“ plant Amgen bis Ende 2030 sechs weitere Biosimilars in den USA und weltweit auf den Markt zu bringen.

Profitabilität: Derzeit sind die Margen von Amgen mit rund 76 Prozent Bruttomarge, 51 Prozent EBITDA-Marge und 26 Prozent Nettogewinnmarge erfreulich hoch. Dies liegt über dem Branchendurchschnitt, einschließlich des Konkurrenten Gilead Sciences (GILD). Der Hersteller von antiviralen Medikamenten hat eine EBITDA-Marge von 47 Prozent und eine Nettogewinnmarge von 12 Prozent. Die hohen Margen von AMGN geben dem Unternehmen ein gewisses Polster gegenüber der Konkurrenz.

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Unternehmensspezifische Schwächen und Risiken

Verschuldung: Die Reihe von Übernahmen, die Amgen in den letzten Jahren getätigt hat, hat bereits zu einem stetigen Anstieg der Verschuldung geführt. Während die Gesamtverschuldung in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt 62 Prozent des Eigenkapitals betrug, ist sie mittlerweile auf das Zehnfache des Eigenkapitals angestiegen. Diese extrem hohe Verschuldung stellt in einem Umfeld stark steigender Zinsen ein erhebliches Risiko dar. Besonders wichtig ist, dass die akquirierten Unternehmensbereiche und deren Pharmaprodukte erfolgreich vermarktet werden, hohe Renditen bei steigenden Absatzmengen erzielen und die Gesamtverschuldung auf ein gesundes Niveau reduzieren.

Politische Risiken: Neben der Verschuldung ist ein weiteres Risiko, welches Investoren im Auge behalten sollten, dass die Gewinnmargen in der gesamten Pharmabranche unter Druck stehen. Dies ist auf die sinkenden Preise für verschreibungspflichtige Medikamente zurückzuführen, die mit der Umsetzung des „Inflation Reduction Act“ (Gesetzes zur Inflationsbekämpfung) weiter unter Druck geraten könnten.

Charttechnik: Amgen-Aktie Grund für die Korrektur und Kursziele

Einer der größten Fehler von Anlegern ist es, sich vom Übermut des Marktes zu einer bestimmten Aktie oder Branche anstecken zu lassen. Dies schien insbesondere im Jahr 2022 bei einer Reihe großer Pharmatitel der Fall gewesen zu sein. Viele Anleger schätzten die Liquidität und Inflationsresistenz zu hoch ein und trieben die Kurse entsprechend nach oben.

amgen aktienchart und dessen verlauf
Amgen Aktien Chart 2020 - 2023 / FinMent

Dies trifft auch auf Amgen zu. Der Aktienkurs stieg in den letzten Monaten auf knapp 297 USD an, bevor er auf sein derzeitiges Niveau rund um die 242 USD abstürzte (- 18 Prozent). Die Erwartungen der Anleger wurden zuletzt bei der Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal 2022 gebremst. Der Amgen Vorstand stellte für das Gesamtjahr 2023 einen Umsatz von 26 bis 27 Mrd. USD und einen bereinigten Nettogewinn je Aktie von 17,40 bis 18,60 USD in Aussicht. Die Analystenschätzungen lagen zuvor noch leicht über diesen Angaben.

Wir sehen in dieser Kurskorrektur eine tendenzielle Kaufgelegenheit für mittelfristig orientierte Anleger. Grund dafür ist die Nähe des Kurses zur 200-Wochenlinie (gleitender Durchschnitt), die bereits seit 2011 Jahren eine wichtige Unterstützung darstellt. Aktuell befindet sich diese bei etwa 230 USD.

Sollte diese Unterstützung aufgrund einer möglichen negativen Marktentwicklung nicht halten, stellen die 220 USD und spätestens die psychologische Marke von 200 USD die nächsten wichtigen Unterstützungen dar, welche bereits seit 2018 eine wichtige Rolle für den Kursverlauf der Amgen Aktie gespielt haben. Dementsprechend sehen wir auf dem aktuellen Niveau (242 USD je Aktie) ein maximales Abwärtsrisiko von -18 Prozent im Jahr 2023. Sollte dieses Niveau tatsächlich erreicht werden, dürfte die Aktie insbesondere für langfristig orientierte Anleger sehr attraktiv sein.

Kursziele um 280 USD für das laufende Jahr halten wir für wahrscheinlich. Bei besonders erfolgreichen Markteinführungen der oben genannten neuen Produkte aus der Pipeline des Unternehmens sind auch Kursziele von über 300 USD denkbar.

Analystenschätzungen und Kursziele der Amgen-Aktie

Amgen Aktie Prognose Übersicht

  • Anzahl der Analysten: 25
    • Positiv: 7 (5 x Kaufen, 2 x Aufstocken)
    • Neutral: 14 (14 x Halten)
    • Negativ: (2 x Reduzieren)
    • Ohne Meinung: 2
 
  • Durchschnittliches Kursziel: 268 US-Dollar
  • Höchstes Kursziel: 325 US-Dollar
  • Niedrigstes Kursziel: 180 US-Dollar

Von den 25 Analysten sprechen 5 Analysten eine Kaufempfehlung aus, 2 Analysten empfehlen, die Position aufzustocken, 14 Analysten raten zum Halten. Jeweils 2 weitere wiederum stimmten dafür, die Positionen zu reduzieren beziehungsweise zu verkaufen. Zuletzt gab Piper Sandler eine Kaufempfehlung für die Amgen-Aktie ab, Barclays jedoch eine Verkaufsempfehlung. Die Prognosen zeigen ein durchschnittliches Kursziel von 268 US-Dollar auf. Das höchste Kursziel liegt bei 325 US-Dollar, das niedrigste bei 180 US-Dollar.

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Amgen Aktie: Basisdaten

Fazit: Amgen Aktie Prognose 2025

Amgen hat sich über die letzten Jahre zu einem führenden Unternehmen in der Biotechnologie-Branche entwickelt und hat großes Potential, diesen Erfolg noch weiter auszubauen.

Das Unternehmen besitzt eine breite Pipeline mit vielen profitablen Medikamenten im Kommerzialisierungsstadium und arbeitet daran, laufend weitere Wirkstoffe zu entwickeln. Die langfristige Entwicklung der Zahlen und Umsätze überzeugen! Die Aktienrückkäufe geben ein bullisches Signal. Die Wahrscheinlichkeit, bis 2025 Gewinne mit der Amgen-Aktie zu erzielen, ist sehr hoch.

Auch wenn in der SWOT-Analyse die Stärken und Chancen deutlich überwiegen, dürfen die bestehenden Schwächen und Risiken nicht unterschätzt werden. Die stark angestiegene Verschuldung kann bei unerwarteten operativen Schwierigkeiten ein erhebliches Risiko darstellen. Dazu zählt insbesondere das Scheitern der Markteinführung neuer Produkte, die wichtige zukünftige Zahlungsströme generieren und zum Schuldenabbau dringend benötigt werden. Auch eine mögliche Preisdeckelung umsatzstarker Produkte durch die US-Regierung stellt ein erhebliches Risiko dar, das zu einer Abwärtskorrektur der aktuellen Marktbewertung von Amgen führen könnte.

Demzufolge sollte man nicht einfach blind kaufen, sondern sich mit dem kurzfristigen Risiko auseinandersetzen und potenzielle Opportunitätskosten durchdenken.

Langfristig sehen wir die Aktie jedoch als weniger riskant an. Vor allem für schwankungsaverse Anleger kann ein Investment in Amgen über die nächsten Jahre sehr attraktiv sein.

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Bildquelle(n): Amgen, shutterstock, vfa

Amgen Aktie: Stammdaten

  • Ticker-Symbol: AMGN
  • WKN: 867900
  • ISIN: US0311621009
  • Anzahl der Aktien: 541 Mio.
  • Streubesitz: 89%

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