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VW Aktie Prognose 2026: Alles was Anleger jetzt wissen müssen!
VW Aktie News: Jahresergebnis 2025 schockt Anleger – Dividende überrascht positiv.
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Adrian Schmid
- | Letzte Aktualisierung am
Der Volkswagen-Konzern hat soeben die schwersten Jahreszahlen seit der Dieselkrise vorgelegt – und die Aktie legte prompt zu. Was paradox klingt, ist die nüchterne Logik eines Marktes, der schon länger das Schlimmste befürchtet hatte. Die Gewinne sind eingebrochen, die Margen auf Krisenniveau, und der Konzern baut Zehntausende Stellen ab. Gleichzeitig hat Wolfsburg an entscheidender Stelle geliefert – ausgerechnet dort, wo es zuletzt am düstersten aussah.
Für Anleger stellt sich jetzt die alles entscheidende Frage: Ist das der Boden einer langen Talfahrt – oder nur eine kurze Verschnaufpause, bevor China-Druck, US-Zölle und der Umbau des Konzerns die VW Aktie (WKN: 766403; ISIN: DE0007664039) erneut belasten? Diese Analyse liefert die Zahlen, die Einschätzungen der Analysten und eine ehrliche Einordnung – damit du selbst entscheiden kannst.
VW Aktie: Kennziffern und Symbol
WKN: 766403; ISIN: DE0007664039, Ticker-Symbol: VLKPF
VW Aktienkurs
Volkswagen: Ein Megakonzern der Superlative
Volkswagen – der Name steht heute nicht nur für ein Auto, sondern für eines der größten und komplexesten Industrieunternehmen der Welt. Als echter Gigant im Automobilsektor hat sich die Volkswagen AG längst von ihrem Ursprung als Produzent von Fahrzeugen für die breite Masse entfernt. Heute agiert der Konzern als globaler Player mit einem breiten Portfolio an Marken, Dienstleistungen und Technologien, die weit über den Automobilbau hinausgehen. Die Konzernstruktur gliedert sich in zwei Hauptbereiche: Automobile und
Finanzdienstleistungen.
Konzernbereich Automobile
Dieser Bereich wurde zum 1. Januar 2025 neu strukturiert, um die Steuerung des Konzerns zu vereinfachen und die Markengruppen zu stärken. Das automobile Geschäft bündelt nun die Aktivitäten der verschiedenen Markengruppen sowie die zentralen Technologie-Einheiten für Software (CARIAD) und Batterien (Battery).
Markengruppe Core: Diese Gruppe bildet das Volumensegment und umfasst die Marken Volkswagen Pkw, Škoda, SEAT/CUPRA sowie Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN). Im Gesamtjahr 2025 war diese Gruppe für rund 45,1 % des Konzernumsatzes verantwortlich.
Markengruppe Progressive: Diese Gruppe deckt das Premiumsegment ab und besteht aus Audi, Lamborghini, Bentley und Ducati. Sie trug im gleichen Zeitraum etwa 20,3 % zum Konzernumsatz bei.
Markengruppe Sport Luxury: Diese Gruppe besteht ausschließlich aus der Marke Porsche Automobile und erwirtschaftete rund 10,0 % des Konzernumsatzes.
Neben den Pkw-Markengruppen steht das Segment Nutzfahrzeuge, welches Volkswagen mit der Marke TRATON (zu der MAN und Scania gehören) abdeckt. Dieser Bereich konzentriert sich auf Lkw, Busse und Transportlösungen. Auf dieses Segment entfielen im Gesamtjahr 2025 rund 13,2 % aller Umsätze.
Konzernbereich Finanzdienstleistungen
Mit einem Umsatzanteil von rund 18 Prozent in 2025 bietet der zweite große Unternehmensbereich, Finanzdienstleistungen, eine ganze Palette an Dienstleistungen, die den Fahrzeugkauf und -betrieb erleichtern und optimieren. Von Händler- und Kundenfinanzierungen, über Leasing-Angebote, Direktbankdienstleistungen bis hin zu Versicherungen und Flottenmanagement – Volkswagen sorgt dafür, dass die Kunden nicht nur die besten Fahrzeuge, sondern auch maßgeschneiderte Finanzlösungen erhalten. Dieser Bereich ist besonders für Investoren interessant, da er stabile Erträge generiert, die weniger von den Zyklen der Automobilproduktion abhängig sind.
Während der Automobilbereich weiterhin den Großteil der Umsätze erwirtschaftet, sind es gerade die Finanzdienstleistungen, die als wichtige bzw. konstante Einkommensquelle dienen. Der Konzern bietet nicht nur Fahrzeuge für unterschiedliche Märkte und Bedürfnisse an, sondern durch die breiten Dienstleistungen und seine starken Marken eine umfassende Mobilitätslösung. Dieser Umfang macht Volkswagen einzigartig.
Gut zu wissen: Aktionärsstruktur und Anteilsverflechtung
Die Aktionärsstruktur der Volkswagen AG, Porsche Automobil Holding SE und Porsche AG ist komplex, aber stark miteinander verflochten.
Die Volkswagen AG wird maßgeblich von der Porsche Automobil Holding SE kontrolliert, die 31,9 Prozent des Grundkapitals hält, was ihr 53 Prozent der Stimmrechte verleiht. Diese Holding befindet sich im Besitz der Familien Porsche und Piëch, was ihnen erheblichen Einfluss auf die Unternehmensstrategie gibt. Weitere Großaktionäre sind das Land Niedersachsen, das 11,8 Prozent der Stammaktien besitzt, sowie die Qatar Holding mit 10,4 Prozent. Rund 10 Prozent der Stammaktien befinden sich im Streubesitz.
Im Gegensatz dazu gibt es die Vorzugsaktie, die kein Stimmrecht hat und den Aktionären dieser Aktiengattung eine um 0,06 Euro höhere Dividende zahlt. Die Vorzugsaktien befinden sich überwiegend im Streubesitz.
Die Porsche Automobil Holding SE selbst ist eine börsennotierte Gesellschaft, deren Hauptzweck die Kontrolle über Volkswagen ist.
Die Porsche AG, die seit 2022 eigenständig an der Börse notiert ist, gehört zu 75 Prozent der Volkswagen AG, während die Porsche Automobil Holding SE 25 Prozent plus eine Aktie kontrolliert.
Für Privatanleger der Volkswagen Aktie bedeutet diese Struktur vor allem Stabilität. Die Mehrheit der Stimmrechte liegt in festen Händen, was Schutz vor feindlichen Übernahmen bietet und eine langfristige strategische Ausrichtung garantiert. Allerdings kann dies auch bedeuten, dass die Interessen der Großaktionäre Vorrang haben und kleinere Investoren weniger direkten Einfluss auf Unternehmensentscheidungen ausüben können.
Vorzugs- oder Stammaktie? Die VZ Aktie (ISIN: DE0007664039) hat keinen Stimmrechtsvorteil, zahlt dafür jedoch eine um 0,06 EUR höhere Dividende und wird häufiger gehandelt. Viele Privatinvestoren bevorzugen die Vorzugsaktie deshalb gegenüber der Stammaktie.
Marktumfeld 2025/2026: China, Europa, USA
Die weltweite Automobilindustrie stand 2025 unter extremem Druck – und Volkswagen spürte ihn wie kaum ein anderer. Dabei zeichnet sich ein geografisches Dreiklassensystem ab.
China: Stabilisierung im Verbrenner, weiter schwach bei BEV
Das China-Dilemma des Konzerns ist bekannt. 2025 gingen die Auslieferungen in China um 8 % zurück, ein Rücksetzer, den CEO Oliver Blume selbst als „erwartet“ bezeichnete. Dennoch gibt es einen wichtigen Silberstreifen: Im Verbrenner-Segment hält Volkswagen mit 22 % Marktanteil weiterhin eine beherrschende Stellung. Die eigentliche Aufholjagd findet im BEV-Segment statt. Mit fünf bis sieben vollständig neu entwickelten Elektromodellen für die zweite Jahreshälfte 2026 – entwickelt gemeinsam mit Xpeng auf Basis lokaler Plattformen – rechnet das Management erstmals seit Jahren mit einer spürbaren Trendwende ab Q3 2026. 2027 soll der finanzielle Durchbruch folgen.
Europa: Klare Stärke, aber unter Kostendruck
Europa bleibt das Fundament des Konzerns. Die VW Auslieferungen stiegen 2025 um 4 %, der Marktanteil hält stabil bei über 25 %. Besonders bemerkenswert: BEV-Auslieferungen von VW in Europa legten um 66 % zu, und jedes vierte in Europa verkaufte Elektroauto kommt vom Volkswagen-Konzern. Fünf der zehn meistverkauften E-Modelle in Europa stammen aus Wolfsburg.
USA: Tarif-Schock trifft Mexiko-Produktion
In Nordamerika sanken die Auslieferungen um 10 % – nicht weil die Nachfrage schwach ist, sondern weil US-Zölle auf Mexiko-produzierte Fahrzeuge von 27,5 % den Export schlicht unrentabel machen. VW hält in den USA derzeit nur rund 4 % Marktanteil. Die Antwort: Scout soll ab 2028 lokal gefertigt werden und langfristig rund 1 Prozentpunkt Marktanteil bringen. Das Projekt ist mit Mehrkosten von 1,2 Mrd. EUR belastet, davon 900 Mio. EUR bereits kompensiert.
Strategische Herausforderungen 2026: Der Konzern im Umbau
Volkswagen befindet sich mitten in dem, was Oliver Blume als „tiefgreifendste Restrukturierung der Konzerngeschichte“ beschreibt. Vier Baustellen dominieren das Bild.
Das Sparprogramm: 50.000 Stellen bis 2030
Der Konzern baut zusammen mit Audi, Porsche und CARIAD bis 2030 insgesamt 50.000 Stellen ab, davon 35.000 allein bei der Kernmarke VW. Bereits 2025 wurden bei der VW AG rund 9.000 Mitarbeiter abgebaut. Die Fabrikkosten in den drei großen deutschen Werken sollen um 20 % bis 2028 gesenkt werden. Bis 2030 sollen über die Zukunftspakte jährlich mehr als 6 Mrd. EUR an Kosten gespart werden.
Die Software-Wende: CARIAD und Rivian
Das Software-Debakel CARIAD ist noch nicht ausgestanden, aber im Umbruch. CARIAD reduzierte den operativen Verlust von 10,5 Mrd. EUR (Vorjahr) auf 2,2 Mrd. EUR durch höhere Lizenzerträge und Restrukturierung. Das Joint Venture mit Rivian läuft nach Aussage von CEO Blume „voll im Plan“ – eine neue SDV-Architektur für den westlichen Hemisphären-Markt wird erstmals 2027 im ID. EVERY1 eingesetzt.
PowerCo: Eigene Batteriezellen aus Salzgitter
Ende 2025 startete die Gigafabrik in Salzgitter mit der Serienproduktion von Batteriezellen – ein Meilenstein in der Europäisierung der E-Wertschöpfungskette. Der vollständige Hochlauf ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Das Know-how soll danach auf Werke in Valencia und Kanada übertragen werden.
VW 2030 Vision: Neues Geschäftsmodell in Arbeit
Blume kündigte die „Volkswagen Group 2030 Vision“ an – eine umfassende Überarbeitung des Geschäftsmodells unter den neuen geopolitischen Bedingungen. Das Ziel: eine operative Marge von 8–10 % bis 2030. Kernelemente sind regional angepasste Produktportfolios, eine neu ausgerichtete Technologie- und Software-Roadmap sowie ein weiterer Abbau von Konzernkomplexität. Konkrete Details sollen im Laufe des Jahres 2026 kommuniziert werden.
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VW Quartalszahlen: Jahreszahlen 2025
Die VW-Quartalszahlen zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2025, präsentiert am 10. März 2026, zeichnen ein nüchternes, aber in Teilen überraschendes Bild.
Das Wichtigste zum bereinigten Ergebnis: Die operative Marge von nur 2,8 % klingt dramatisch – ist es aber nicht in vollem Umfang. Der Konzern weist 5,9 Mrd. EUR Sondereffekte aus, die das Bild verzerren: 2,7 Mrd. EUR Goodwill-Abschreibung auf Porsche, 2,0 Mrd. EUR für Porsche-Produktstrategie-Anpassung und 1,3 Mrd. EUR Restrukturierungskosten. Bereinigt um diese Einmalposten liegt die Marge bei soliden 4,6 %. Zieht man zusätzlich die Zollbelastungen von rund 5 Mrd. EUR Direkteffekte heraus, kommt man auf 5,5 % – das untere Ende der Ursprungsprognose.
Das positive Signal: Cashflow schlägt Erwartungen deutlich
Die wahre Überraschung lieferte der Netto-Cashflow. Im September hatte das Management die Prognose auf „rund 0 Mrd. EUR“ gesenkt – ein Schock für die Märkte. Tatsächlich lieferte das Q4 dank Lagerabbau von 4,8 Mrd. EUR, strikter Investitionsdisziplin und reduzierter F&E-Ausgaben einen Netto-Cashflow von 6,4 Mrd. EUR. CFO Arno Antlitz erklärte den Sprung in der Medienpräsentation als Ergebnis einer konzernweiten Task Force, die seit Sommer 2025 systematisch Bestände und Capex optimierte.
Škoda ist der eigentliche Held der VW-Quartalszahlen: 8,3 % operative Marge im schwierigsten Umfeld seit Jahren. Das ist der Beweis, was auf VW-Plattformen möglich ist, wenn die Kostenstruktur stimmt. VW-Markenboss Thomas Schäfer hat dasselbe für die Kernmarke zum Ziel.
VW Ausblick 2026: Die Prognose des Managements
Der Ausblick des Managements für 2026 ist das zentrale Dokument für alle, die die vw aktie prognose langfristig einordnen wollen. CFO Arno Antlitz präsentierte die offiziellen Zielkorridore am 10. März 2026 – und sie sind bewusst defensiv formuliert. Das ist nach dem Debakel der Septemberprognose (Cashflow „rund 0″) eine kluge Entscheidung: Wolfsburg will lieber positiv überraschen als erneut nach unten korrigieren.
Der Zielkorridor der operativen Marge von 4,0–5,5 % entspricht exakt der bereinigten Marge des Krisenjahres 2025 (4,6 % bzw. 5,5 % vor Sondereffekten + Zölle). Das bedeutet: Das Management erwartet im Wesentlichen eine Normalisierung – keine Erholung, aber auch keine Verschlechterung – bei gleichzeitig ausbleibendem Sonderabschreibungsdruck aus 2025.
Was hinter dem Ausblick steckt
Positiv: Die größten Sonderbelastungen aus 2025 fallen weg. Die rund 5,9 Mrd. EUR an Einmaleffekten (Porsche-Goodwill, Produktstrategie-Anpassung, Restrukturierung) werden in dieser Form nicht wiederkommen. Allein das hebt die berichtete Marge rechnerisch um rund 1,8 Prozentpunkte gegenüber 2025.
Belastend: Die US-Zölle von 27,5 % auf mexikanisch produzierte Fahrzeuge bleiben strukturell bestehen. Das Management rechnet mit einer Zollbelastung von weiterhin rund 5 Mrd. EUR im Jahr 2026. Gleichzeitig wird China 2026 nach eigener Einschätzung noch schwächer abschneiden als 2025 – bevor die neuen Elektromodelle ab Q3 2026 schrittweise wirken.
Porsche Erholung: Porsche AG erwartet 2026 nach dem Abschreibungsjahr einen spürbaren Aufwärtstrend – ohne konkrete Margenziffer. Das Hochfahren neuer Modelle und der Wegfall der Einmaleffekte sollten den Konzernbeitrag wieder in Richtung 3–4 Mrd. EUR treiben.
Volkswagen Dividende 2026
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen den Aktionären eine Dividende von 5,20 EUR je Stammaktie und 5,26 EUR je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2025 vor. Damit liegt die Ausschüttung rund 15 % über dem, was Analysten erwartet hatten (Konsensschätzung: 4,57 EUR VZ), aber 17 % unter dem Vorjahresniveau (FY2024: 6,36 EUR VZ).
Das Bemerkenswerte: Trotz eines Nettogewinns, der um 44 Prozent einbrach, schüttet VW mehr aus als befürchtet. Grund ist der starke Netto-Cashflow von 6,4 Mrd. EUR, der die finanzielle Basis für die VW Dividende 2026 liefert.
Wann zahlt VW Dividende 2026?
Volkswagen zahlt seine Dividende traditionell im Mai oder Juni aus – direkt nach der jährlichen Aktionärsversammlung. Auf Basis des Versammlungstermins am 18. Juni 2026 ist mit einer Auszahlung um den 23. Juni 2026 zu rechnen.
Bewertung: Historisch günstig, aber ...
Mit einem Forward-KGV von durchschnittlich 4,6 (2026e) und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von nur 0,27 handelt die VW Vorzugsaktie auf historischen Tiefstständen. Der Vergleich mit Wettbewerbern verdeutlicht das Ausmaß: Toyota (KGV ~10), Stellantis (KGV ~5), BMW (KGV ~6). Auf dem Papier ist Volkswagen das günstigste große Automobil-Unternehmen der Welt.
Die wichtige Frage: Ist das günstig – oder eine günstig aussehende Falle? Die Marktkapitalisierung von ~49 Mrd. EUR entspricht nur etwa 15 % des Jahresumsatzes – ein Wert, den Value-Investoren als Unterbewertung feiern und Skeptiker als gerechtfertigten Abschlag für strukturelle Risiken sehen. Die VZ Aktie handelt unter Buchwert – das war zuletzt in der Diesel-Krise 2016 der Fall.
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VW Aktie Prognose
VW Aktie Prognose 2026 Übersicht
21 Analysten haben ihr VW Kursziel 2026 & Einschätzungen abgegeben und prognostizieren im Durchschnitt ein Kurspotential von +32 % (115,98 EUR pro Aktie). Während die Optimisten einen Höchstkurs von 151,00 EUR (+72 %) erwarten, sehen die Konservativen Potenzial auf nur 92,60 EUR je Aktie (+5,44%)
Von den 21 Analystenschätzungen empfehlen 12 den Aktienkauf, 8 plädieren fürs Halten und einer empfiehlt den Verkauf.
VW Aktie: Basisdaten
Fazit: VW Aktie Prognose 2026 & 2030
Die VW Aktie befindet sich an einem echten Scheideweg – und das ist diesmal keine Floskel, sondern eine messbare Realität. Auf der einen Seite stehen Zahlen, die in ihrer Nüchternheit erschrecken: eine operative Marge auf Diesel-Krisen-Niveau, ein Nettogewinn, der sich binnen zwei Jahren mehr als halbiert hat, und ein Konzern, der 50.000 Arbeitsplätze abbauen muss, bevor er wieder wächst. Auf der anderen Seite steht ein Unternehmen, das mit 660.000 Mitarbeitern in über 150 Ländern produziert, in Europa unangefochten den BEV-Markt mit 27 % Anteil anführt und einen Cashflow erwirtschaftet, den die eigenen Manager im September 2025 noch für unmöglich hielten.
Das Urteil der Analysten ist so gespalten wie selten. Jefferies und RBC sehen das Kursziel der VZ Aktie bei 139–140 EUR – ein Abstand von mehr als 55 % zum aktuellen Kurs. Goldman Sachs und UBS belassen ihr Kursziel bei 95–99 EUR. Dieser Abstand von 45 EUR zwischen dem höchsten und niedrigsten Kursziel ist kein Zufall: Er spiegelt eine fundamentale Uneinigkeit darüber wider, ob die VW Aktie Prognose 2030 – operative Marge von 8–10 % – erreichbar ist oder eine Überforderung.
Drei Dinge sind nach dem FY2025-Ergebnis klar:
Erstens hat Volkswagen den schlechtesten Fall abgewendet. Der Netto-Cashflow von 6,4 Mrd. EUR beweist, dass das Unternehmen trotz aller Widrigkeiten operativ lieferfähig ist. Die Nettoliquidität von 34,5 Mrd. EUR gibt Puffer für die Transformation – kein anderer europäischer Autobauer steht bilanziell so solide da.
Zweitens ist die vw aktie prognose 2026 durch einen klaren Katalysatorplan unterlegt: Mehr als 20 neue Fahrzeuge, darunter die komplette Elektro-Stadtautofamilie (ID. Polo bis ID.7), 30 neue Elektromodelle für China bis 2027 und der Start der Serienproduktion in der Salzgitter-Gigafabrik in der zweiten Jahreshälfte 2026. Das sind keine Versprechen – das sind laufende Programme.
Drittens aber bleiben die strukturellen Risiken real und ungelöst. US-Zölle von 27,5 % auf Mexiko-produzierte Fahrzeuge sind nach Aussage des Managements „here to stay“. China liefert 2026 voraussichtlich noch weniger Gewinnbeitrag als 2025. Und die Zielmarge von 8–10 % bis 2030 entspricht einer Vervierfachung der aktuellen berichteten Marge – ein Anspruch, für den jede Einzelmaßnahme perfekt ineinandergreifen müsste.
VW Aktie kaufen oder nicht
Unser Fazit zur VW-Aktie-Prognose: Wer die VW Aktie heute kauft, kauft keinen fertigen Turnaround – er finanziert ihn mit. Bei einem Forward-KGV von ~4,6 und einer Dividendenrendite von ~5,9 % wird diese Wette zumindest komfortabel entlohnt, solange man wartet. Für Anleger mit einem Zeithorizont bis 2030 und der Bereitschaft, volatile Quartalszahlen auszusitzen, bietet die Volkswagen VZ Aktie ein asymmetrisches Profil: begrenztes Abwärtspotenzial durch die niedrige Bewertung, erhebliches Aufwärtspotenzial bei gelingendem Umbau.
Für kurzfristig orientierte Anleger oder solche, die von einem Turnaround erst überzeugt werden wollen, bevor sie investieren, gilt: Abwarten, bis die Marge für 2026 sichtbar steigt. Das nächste VW-Quartalszahlen-Update im Mai 2026 wird der erste echte Lackmustest sein.
Merken Sie sich: Ein umfassender Vermögensschutz ist das Fundament für einen sicheren und verlässlichen Vermögensaufbau.
FAQ zur VW Aktie
Der Analysten-Konsens sieht das VW Kursziel 2026 bei rund 116–120 EUR – ein Abstand zum aktuellen Kurs von ca. +30 % (Stand März 2026, ~90 EUR). Die Analysen bullisher Häuser wie Jefferies und RBC sehen das Kursziel bei 139–140 EUR (Abstand: +55 %), vorsichtigere Analysten wie UBS und Goldman Sachs nennen ein Kursziel von 95–99 EUR (Abstand: nur +5–10 %). Das Management erwartet für 2026 eine operative Marge von 4,0–5,5 % und einen Umsatz, der stabil bis leicht steigt (0–3 %).
Die VW Aktie Prognose 2030 hängt maßgeblich von der erfolgreichen Umsetzung des Restrukturierungsprogramms ab. Das Management strebt eine operative Marge von 8–10 % bis 2030 an. Wenn Volkswagen dieses Kursziel erreicht, könnten die Analysten ihre Kursziele deutlich nach oben revidieren. Langfristig orientierte Anleger sehen bei gelingendem Turnaround erhebliches Potenzial gegenüber dem aktuellen Bewertungsniveau (Kurs-Gewinn-Verhältnis ~4,6, KBV ~0,27).
Volkswagen zahlt die VW Dividende 2026 für das Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich Ende Juni 2026. Die Hauptversammlung findet am 18. Juni 2026 statt; die Auszahlung erfolgt ca. am 23. Juni 2026. Die vorgeschlagene VW Dividende 2026 beträgt 5,26 EUR je Vorzugs-Aktie – eine Dividendenrendite von ~5,9 % auf Basis des aktuellen Kurses.
Das Forward-KGV der Volkswagen VW Vorzugs-Aktie liegt für 2026 bei rund 4,6 – eines der niedrigsten Bewertungsniveaus unter den großen Autobauern weltweit. Dieses historisch günstige Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) spiegelt sowohl den Gewinneinbruch 2025 als auch die Erwartung einer deutlichen Erholung in 2026 wider. Alle aktuellen Analysten betonen die attraktive Bewertung als zentrales Pro-Argument für die VZ Aktie.
Die VW Aktie kaufen oder nicht – das hängt vom Anlagehorizont ab. Kurzfristig bleiben die Unsicherheiten erheblich. Mittelfristig bietet die VZ Aktie bei konsequenter Umsetzung des Restrukturierungsprogramms ein attraktives Chance-Risiko-Profil. Der Analysten-Konsens lautet aktuell „Moderate Buy“ bei 60 % Kaufempfehlungen. Die Analysten zeigen ein Kursziel-Spektrum von 95 bis 140 EUR, wobei der Abstand zum Konsens-Kursziel ~30 % beträgt.
Für die meisten Privatanleger ist die VZ Aktie (WKN: 766403, VOW3, VLKPF) die bessere Wahl. Sie zahlt eine um 0,06 EUR höhere Dividende, wird häufiger gehandelt und hat in der Regel einen etwas niedrigeren Kurs als die Stammaktie. Die Dividendenrendite der VZ Aktie liegt mit ~5,9 % marginal über der Stammaktie. Institutionelle Investoren bevorzugen hingegen die Stammaktie wegen des Stimmrechts bei der jährlichen Aktionärsversammlung (HV).
Die Volkswagen VZ Aktie (WKN: 766403, ISIN: DE0007664039, Ticker: VOW3 / VLKPF) ist an der Xetra, Frankfurt und anderen deutschen Börsenplätzen handelbar.
Quellenangaben:
https://www.igmetall.de/im-betrieb/vw-sparkurs-
standortschliessungen-und-stellenabbau-drohen
https://www.handelsblatt.com/
unternehmen/industrie/interview-mit-oliver-
blume-wir-muessen-volkswagen-robuster-
aufstellen/100065696.html
https://de.statista.com/outlook/mmo/
automobile/volkswagen/china
Bildquelle(n): Volkswagen AG, FinMent
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