Tesla-Aktie Prognose 2021: Unternehmen, Umsatz und Aktienkurs
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Tesla-Aktie Prognose 2021: Unternehmen, Umsatz und Kurs

Die Tesla, Inc. ist ein Pionier in der Herstellung hochwertiger Elektrofahrzeuge sowie ein Anbieter von Energiespeichern, Solarenergiesystemen und anderen Technologien. Hauptsächlicher Geschäftszweig ist die Entwicklung sowie Vermarktung von vollelektrischen Fahrzeugen unterschiedlicher Preisklassen. Auch die elektrischen Antriebskomponenten entwickelt Tesla selbst. Die Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T, ISIN: US88160R1014) hat seit Anfang 2020 eine rasante Rallye steigender Kurse gezeigt. Alleine 2020 stieg der Kurs der Tesla-Aktie um 695 Prozent. Im Zuge dessen wurde CEO Elon Musk zum vermögendsten Menschen der Welt. Nach den Tesla-Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2021 gibt es verschiedenartige Einschätzungen zur Tesla-Aktie. Die Prognose ist vor dem Hintergrund mehrerer Aspekte zu betrachten, darunter die erstarkende Konkurrenz, aber auch die Tweets des CEOs.

Tesla, Inc. Aktie: Kennziffern und Symbole

Tesla WKN: A1CX3T, ISIN: US88160R1014, Symbol: TSLA

Tesla Aktienkurs

Sektor / BrancheAutomobile
Marktkapitalisierung 2021 *1 091 563
Umsatz 2021 *51 169
Nettogewinn 2021 (EBIT) *5 906
Kurs-Gewinn-Verhältnis 2021 (KGV)249x
Gewinn pro Aktie 2021 (EPS)4,36
Dividende 2021
Datum Veröffentlichung(Schätzungen)

*in Mio. US-Dollar

Tesla, Inc: ein E-Mobilitäts-Pionier und sein Portfolio im Überblick

Als US-amerikanischer Technologiekonzern ist Tesla zum weltweit führenden Hersteller elektrischer Fahrzeuge aufgestiegen. Tesla ist im Jahr 2003 gegründet worden mit dem erklärten Ziel, den Übergang zur Elektromobilität zu beschleunigen. Heute wird das Unternehmen von CEO Elon Musk geführt. Als Technologieunternehmen bietet Tesla ein großes Produktportfolio an. Der größere Teil der Unternehmensumsätze wird mit der Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen generiert. Überdies ist Tesla bekannt für seine enorme Infrastruktur an elektrischen Schnellladesäulen (Tesla Supercharger). Diese dienen dem schnellen Laden der Akkus der Elektroautos und befinden sich in einem großen Netz entlang der meisten Autobahnen. Alle Werkstätten gehören zum Unternehmen selbst.

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Auch die Akkus für die eigenen E-Fahrzeuge produziert Tesla selbst. Überdies verkauft der E-Autobauer seine Batterien zusätzlich an Unternehmen der Energiewirtschaft, aber auch an Privathaushalte. Ebenso besitzt Tesla Produktionsanlagen und Fabriken für die Herstellung von Solarzellen. Das Unternehmen arbeitet zudem an der Entwicklung innovativer Solar-Dachziegel. Diese sollen bei optischer Ähnlichkeit mit herkömmlichen Dachziegeln gleichzeitig bei Sonnenexposition Strom produzieren. Es gibt Spekulationen darüber, dass Tesla zudem an einer Software zur Errichtung eines klimaneutralen Smart-Homes arbeitet. Tesla zieht Elon Musk zufolge weiterhin in Betracht, spezielle ressourcensparende Klimaanlagen zu entwickeln und zu produzieren.

Tesla-Aktie-Tesla-Modelle-modelle-familie

Tesla-Modelle

Zu den wichtigsten Fahrzeugen aus dem Produktportfolio Teslas gehören die Modellreihen Model S, Model 3, Model X und Model Y. Während Model S ein Oberklasse-Fahrzeug ist, bedient Tesla mit dem Model 3 die Mittelklasse. Model X und Model Y sind SUVs unterschiedlicher Größe. Zahlreiche weitere Modelle sind in der Entwicklung, sodass Tesla in kurzer Zeit so viele Wagen wie möglich produzieren kann. Dazu gehören auch Nutzfahrzeuge, darunter Lastwagen sowie Minibusse. Ein wichtiger Trend und Bestandteil in der Forschung und Entwicklung Teslas ist das autonome Fahren und Navigation. In diesem Bereich gilt Tesla als Vorreiter und bietet bereits jetzt leistungsstarke Zubehörpakete an, deren Funktionen das Fahren deutlich erleichtern (etwa autonomes Ein- und Ausparken oder autonomes Überholen). Ein Entwicklungsziel ist die Produktion vollautonomer Lastwagen und Kleinbusse.

Unternehmensgeschichte und wichtige Etappen

Die Geschichte beginnt Ende 2003, als sich zwei unabhängige Teams zusammenschließen, um einen vom T-Zero-Prototypen von AC Propulsion inspirierten Elektrowagen für den kommerziellen Markt zu entwickeln. Das eine Team besteht aus Martin Eberhard, Marc Tarpenning und Ian Wright, das andere aus Elon Musk und JB Straubel.

Elektromobilität für eine breite Kundschaft

Bereits früh hatte Musk konkrete Pläne für das Angebot an Elektrofahrzeugen für den breiteren Kundenbedarf. So plante er bereits zur College-Zeit, zunächst einen Sportwagen zu bauen, der sich an die Early Adopters richtet. Das Resultat war später der Tesla Roadster. Als nächstes sollte eine größere Limousine folgen (daraus wurde das Model S), danach ein kompakterer Wagen (woraus das Model 3 wurde). Musk übernahm schnell die führende Rolle im Unternehmen und beteiligt sich auch an der Entwicklung selbst. Er hat großen Einfluss auf das Design und brachte den Vorschlag ein, die Karosserie mit kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff auszustatten. Auch bei der Konstruktion von Antriebsmodulen ist er als Ideengeber beteiligt. Nachdem bis Ende 2011 die ersten 2250 Tesla Roadster gebaut wurden. 2012 nahm Tesla seine erste eigene Komplettproduktion in Angriff.

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Börsengang der Tesla-Aktie im Juni 2010

Die Tesla-Aktie ist seit Juni 2010 an der Börse. Das Gesamtvolumen betrug damals 226 Millionen US-Dollar und hat sich seitdem vervielfacht. Der Tesla-Umsatz betrug 2010 erst 116,7 Millionen US-Dollar. CEO Musk ist selbst finanziell an seinem Unternehmen beteiligt, indem er Gewinne aus anderen Anlageprodukten in Tesla reinvestiert.

2013 war kurz ein Verkauf Teslas an Google für 6 Milliarden Euro geplant, nachdem Tesla mit Insolvenzgefahr konfrontiert war. Der Verkauf konnte jedoch durch eine etwas später einsetzende starke Steigerung im Kurs der Tesla-Wertpapiere abgewendet werden.

Anfängliche Verluste

Die Tesla-Aktie ist bei der Prognose auch vor dem Hintergrund der Tesla-Finanzen in Form der Umsatz- und Gewinnentwicklung zu betrachten. Tesla hatte ursprünglich für 2013 angedacht, in die Gewinnzone einzutreten, sollten die geplanten Produktionsmengen erreicht werden. 20.000 Model S sollten 2013 verkauft werden, tatsächlich viel die Verkaufsmenge mit 22.477 sogar etwas höher aus. Die Prognose für 2014 (35.000) wurde jedoch nicht erreicht. Die Tesla-Finanzen waren lange Zeit von Verlusten geprägt. So war das Unternehmen 2011 um 254 Millionen US-Dollar im Minus. 2012 erzielte man sogar einen Verlust von 396 Millionen US-Dollar. 2013 fiel der Verlust mit 71 Millionen US-Dollar etwas geringer aus.

Im Dezember 2019 avancierte Tesla zum größten Hersteller von Elektroautos weltweit. Mit einem Output von 800.000 Fahrzeugen überholte das Unternehmen den chinesischen Konzern BYD. Erst im Jahr 2020 konnte Tesla das Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen abschließen. Ein großer Teil dieses Gewinns basierte auf Zertifikatshandel, aber auch der Tesla-Umsatz mit Elektrofahrzeugen stieg. 721 Millionen US-Dollar Nettogewinn verbuchte Tesla im Jahr 2020. Im dritten Quartal 2021 handelte es sich um den bisherigen Rekordgewinn von 1,6 Milliarden US-Dollar.

Übernahme von Grohmann Engineering

Im November 2016 wurde bekannt, dass Tesla den deutschen Maschinenbau-Spezialisten und Zulieferer Grohmann Engineering übernehmen wird. Es entstand mit der Tesla Grohmann Automation eine der wichtigsten Tesla-Tochtergesellschaften. Das Unternehmen ist auf den Bau von Montage-Anlagen spezialisiert. Daher kann es Tesla eine wichtige Schlüsseltechnologie zur Steigerung der Produktionskapazitäten liefern. Als Tesla Advanced Automation Germany der Zentrale Tesla Grohmann Automation weitere Standorte der in Deutschland betrieben.

Tesla in Deutschland

2019 wurde bekannt, dass Tesla im brandenburgischen Grünheide seinen ersten europäischen Produktionsstandort errichten wird. Die Bauarbeiten sind nach Verzögerungen nun im Gange. Für die Durchführung der Geschäfte rief das Unternehmen die Tesla-Tochtergesellschaften Tesla Manufacturing Brandenburg SE ins Leben, welche die Rechtsform einer europäischen Aktiengesellschaft hat.

Bitcoin als Investment und Zahlungsmittel

Seit Beginn des Jahres 2021 ist Tesla mit über einer Milliarde Euro in die Kryptowährung Bitcoin investiert. Weiterhin führte Tesla die virtuelle Währung als offizielles Zahlungsmittel für seine Fahrzeuge in den USA ein. Die Annahme dieses Zahlungsmittels wurde jedoch im Mai 2021 wieder eingestellt.

Aktionärsstruktur der Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T, ISIN: US88160R1014)

Gegenwärtig befinden sich 60,9 Prozent der Tesla-Aktie in Streubesitz. 23,10 Prozent der Aktien entfallen auf Elon Musk selbst. 5,90 Prozent der Aktien hält die Vanguard Group. Auf den Investor Blackrock, Inc. entfallen 5,10 Prozent der Aktien. Weitere etwa 5,00 Prozent der Aktien hält Capital Ventures International.

Tesla-Aktie in der langfristigen Entwicklung

Seit Anfang 2020 zeigte die Tesla-Aktie einen enormen Anstieg und der Börsenwert bei Tesla entwickelte sich rasant. Das Jahr stellte sich als das erfolgreichste für den Anstieg im Börsenwert der Tesla-Aktie heraus. 2020 zeigte der Titel eine Wertentwicklung von 611,8 Prozent zum Allzeithoch. Im Vorjahr 2019 verzeichnete die Tesla-Aktie einen Anstieg um 37,9 Prozent. In den vergangenen zwölf Monaten stieg der Kurs um 135,5 Prozent. Die Performance der Tesla-Aktien über die letzten sechs Monate liegt bei knapp über 100 Prozent. Anfang November gelang der Kursausbruch auf einen Wert von über 1000 Euro pro Tesla-Aktie. Dieser Kurs wurde im Anschluss einige Tage lang wieder nach unten korrigiert, bevor sich die Tesla-Aktie im Kurs wieder deutlich über die 1000er-Marke bewegte (Stand 22.11.2021)

Die Tesla-Aktie und ihre Prognose

Die Tesla-Aktie ist vertreten in wichtigen US-amerikanischen Indizes wie dem NASDAQ sowie dem S&P 500 Index. Elektromobilität lässt sich als Wachstumsmarkt und als Segment mit Potenzial verstehen. Die Automobilverkäufe nehmen zu, ebenso wächst das Produktportfolio. Auch der Eintritt in die Gewinnzone im Jahr 2020 und die seitdem rasch wachsenden Gewinne machen sich bei der Tesla-Aktie und ihrer Prognose bemerkbar.

Tesla-Aktie und ihre Prognose für 2021

Die mittelfristigen Analysten-Prognosen für den Kurs Tesla-Aktie für 2021 fallen sehr verschiedenartig aus. Während einige Analysen das Unternehmen für überbewertet halten, setzen andere ihre Kursziele deutlich oberhalb des gegenwärtigen Kurses an. Daraus leiten sie verschiedenartige Empfehlungen ab, die von „Sell“ (Verkaufen) über „Neutral“ (Halten) bis „Buy“ (Kaufen) reichen. So verkündete etwa die NordLB am 08.11.2021 ein Kursziel der Tesla-Aktien von 380 US-Dollar und spricht eine Verkaufs-Empfehlung aus. Ganz anders sieht es die US-amerikanische Investment-Bank Jefferies. Diese hob am 08.11.2021 ihr Kursziel für die Aktien auf 1.400 US-Dollar an, was einem enormen Wertzuwachs entspricht und die Bank zu einer Kaufempfehlung veranlasste.

Die Rolle von Twitter-Nachrichten für die Tesla-Aktie Prognose

Zu beachten ist, dass die Tesla-Aktie und ihre Prognose für 2021 oder länger nicht nur vor dem Hintergrund der Fundamentaldaten oder der Analysten-Meinungen zu betrachten sind. Auch und insbesondere die große Fan-Gemeinde sowie deren Reaktion auf die Tweets und News des CEO spielen eine wichtige Rolle. In der jüngeren Vergangenheit haben bereits einzelne Tweets von Elon Musk immer wieder für eine enorme Kurs-Veränderung der Tesla-Aktie gesorgt und zwar in beide Richtungen.

Tesla-Aktie-verkauf-elon-musk-twitter-abstimmung

Ein Beispiel war die in den Medien stark thematisierte Twitter-Abstimmung Musks über den Verkauf eigener Tesla-Aktien. Am 6. November wurde bekannt, dass Musk einen Teil seiner Aktien veräußern wolle. Daraufhin ließ der Kurs zwischenzeitlich um über 18 Prozent nach und sorge für lange Gesichter der Aktionäre. Im Zuge dessen rutschte Tesla kurz auf den viertletzten Platz im NASDAQ 100 und verließ seine Position in den Billionen-Dollar Konzernen. Musk ließ seine Twitter-Follower darüber abstimmen, ob er ein Zehntel seiner Tesla-Aktie verkaufen soll, um höhere Steuern zu zahlen. Ein Grund war die auf ihm lastende Verantwortung und Erwartung, als reichster Mensch der Welt finanziell mehr zur Lösung der Probleme auf der Welt beizutragen. 58 Prozent der Twitter-Follower stimmten für einen Verkauf, woraufhin Musk am 8. November den Aktien-Anteil in mehreren Schritten veräußerte.

Tesla Aktien : Basisdaten

Tesla-Aktie und ihre Prognose für 2025

Eine langfristige Entwicklung der Tesla-Aktie als Prognose für 2025 ist vor dem Hintergrund mehrerer Faktoren zu betrachten. Die Äußerungen des CEOs fallen verschiedenartig aus, wenn er die Tesla-Aktie einer Prognose unterzieht. Noch im Mai 2020 hielt Musk den Kurs von seinerzeit 170 US-Dollar für überbewertet. Die Mitteilung löste kurz darauf einen Kursrutsch aus. Seine gegenwärtigen Einschätzungen sind erheblich positiver. So soll er über die Tesla-Aktie eine Prognose-Meldung des Fonds-Unternehmens Ark Invest zitiert haben. Diese unterzog die Tesla-Aktie einer Prognose für einen längeren Zeitraum. Als schlechtestes Szenario wird ein Kurs von 1500 US-Dollar im Jahr 2025 angenommen. Das beste Szenario geht von einem Kurs der Tesla-Aktie von 4000 US-Dollar aus. Der gewichtete Durchschnitt des Kurses der Tesla-Aktie nach dieser Prognose liegt bei 3000 US-Dollar. Diese optimistische Kurs-Prognose aus dem Hause Ark leitete Musk intern weiter und bekräftigte sie.

Bei der Tesla-Aktie ist bei der Prognose die Entwicklung der Konkurrenz im Blick zu behalten. Zum einen treten Wettbewerber wie das kürzlich an die Börse gegangene Elektrofahrzeug-Unternehmen Rivian, aber auch Unternehmen wie Lucid, Xpeng oder Nio auf den Markt. Außerdem entdecken immer mehr etablierte und große Automobilhersteller die Elektro-Mobilität als Haupt-Geschäftsfeld und fahren die Produktion entsprechend hoch. Die Tesla-Aktie hat sich demnach in einem rasch wachsenden Segment zu behaupten.

Bildquelle(n): Tesla, statista, twitter

Kontakt: Tesla, Inc.

3500 Road Deer Creek
CA 94304 Palo Alto, California

Phone : +1 650 681 5000
E-Mail-Address: Press@tesla.com
Web : http://ir.tesla.com/

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